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SÖLLERECK - HOCHLEITE - FREIBERGSEE - OBERSTDORF
Pro wunderbare Natur, Klasse Panorama und sehr schöne Stadt
Kontra unsere Tour mit dem Buggy - ist aber eigentlich kein Kontra - doch für uns in dem Fall schon
Erschöpft haben wir uns in der ersten Nacht schnell hingelegt und unser kleiner war auch schnell müde und schlief sofort ein. Natürlich lag er in unserer Mitte, weil wir für Ihn kein Extrabett hatten. Jedenfalls, am nächsten Morgen als wir aufgestanden sind hatten wir kurzfristig für uns einen Plan gemacht. Eigentlich kein Plan, wir nahmen uns einfach vor zur SÖLLERECKBAHN zu fahren. Wir verabschiedeten uns vom Kleinwalsertal und packten unsere Sachen zusammen. Die Söllereckbahn ist von Riezlern aus schnell erreicht.
Alle Ortschaften liegen ja sowieso nahe beieinander. Innerhalb von 10 – 15 Minuten waren wir dort. Dort gibt es einen großen Parkplatz, für den man 4 DM bezahlen muß. Wofür, weiß ich nicht, aber vielleicht, weil er bewacht wird, keine Ahnung. Nach einem kurzen Fußmarsch gelangt man dann nun zur Bahn, wo wir mit Gästekarte (hier gilt auch die vom Kleinwalsertal) pro Person 13 DM für eine Fahrt bezahlt haben ( also nur nach oben ). Denn heute nahmen wir uns vor, den Weg nach unten gemütlich zu wandern, jedenfalls zu Fuß wollten wir wieder zurück. Übrigens die Bergstation liegt bei 1358m.Also nahmen wir uns großes vor. Dummerweise hatten wir unseren Buggy wieder mal dabei, den wir insgesamt vielleicht 10 % gebraucht haben. Also auf keinen Fall für die Bergtouren einen Buggy oder so etwas ähnliches mitnehmen. Das ist eine verdammt harte Sache. Warum? Erzähle ich Euch gleich. Zuerst wollten wir die einfache Tour nach unten wieder gehen und ich sah, dass der FREIBERGSEE in einer Tour zu entdecken ist. Ehrlich gesagt hat mich das sehr gereizt und ich überredete meine Frau dorthin zu laufen (wandern/gehen/durchquälen).
Also legten wir los. Doch zuerst liefen wir einige Minuten nach oben zur Schrattenwang. Dort konnte man frischen Käse, Buttermilch und Milch und noch einige andere hausgemachte Leckereien kaufen. Wir besorgten uns einige hundert Gramm Bergkäse (14 Mon. alt). Lecker sage ich Euch, sehr empfehlenswert! Die Hütte ist nicht so modern, ist eher eine Alphütte mit einem Fenster, aus der heraus verkauft wird. Vor der Hütte findet Ihr Sitzgelegenheiten, wo Ihr die Sonne entweder geniessen könnt oder die frische Kuhmilch. Es gibt aber auch andere Getränke zu kaufen und die Preise sind nicht übertrieben, die Leute wirken sehr freundlich und gastfreundlich.Als wir endlich unseren Besuch hier beendet haben machten wir uns auf den Weg zurück erst einmal zum Gasthaus Schönblick, einige Meter weiter drunter liegt das Berghaus am Söller. Von dort aus begann unsere Tour (Qual-Tour 2001 nannten wir es am Ende). Es waren auf jeden Fall einige Kilometer. Es fing gleich mit einem steilen Anstieg an und wir waren plötzlich mitten im Wald. Die Pfade wurden immer enger und wir hatten immer mehr Mühe, den kleinen und noch den Buggy zu schleppen. Ich sage es Euch, links klein Sercan und rechts groß Buggy, das ist ein Abenteuer. Ich habe heute noch Schmerzen (lacht nicht...). Jedenfalls, hätte ich das gewusst, dass diese Strecke so schwer ist, vor allem mit Gepäck und so, ich wäre mit der Gondel herunter gefahren. Das blöde war, wir hatten unten noch gefragt, ob man mit dem Buggy auch gut voran kommen kann und man bejahte das ganze. Deswegen ärgerten wir uns noch zusätzlich.
Jedenfalls erreichten wir dann endlich die nächste Hütte weit oben, die Hochleite. Dabei hatten wir schon mehr als die Hälfte der Strecke hinter uns gelassen aber wir waren auch ziemlich kaputt ( ich sage es Euch – ich habe vielleicht Muskeln bekommen...). In der Hütte aßen wir dann eine Gulaschsuppe, sehr lecker für 10,80 DM (ausreichend für 2 Personen) und unser kleiner gab sogar auch für eine Weile Ruhe. In dieser Hütte bewachen oder sorgen zwei kleine Mopsfidele ( richtig ?) (eine Art Boxerhunde glaube ich) für Belustigung. Die bellten jeden Hund an, der sich der Hütte annäherte. Die meisten waren größer, aber es hatte denen nichts ausgemacht. War ganz lustig mit denen und unser kleiner war auch ein bisschen beschäftigt mit denen.Dann passierte etwas unerwartetes. Es fing an zu regnen und wir schauten uns nur ganz doof an. Wir rechneten leider nicht mit so einem Wetterumschwung und waren daher dafür nicht vorbereitet. Na toll, sagten wir uns. Wir blieben ein wenig länger in der Hütte mit der Hoffnung, dass das Wetter besser wird aber es nieselte einfach weiter. Wir mussten raus, denn es wurde immer später und es wurde auch in wenigen Stunden dunkel. Wir legten dann los und marschierten so schnell es geht ( und das war ziemlich langsam ) in Richtung Silbersee hätte ich fast gesagt, nein FREIBERGSEE. Der letzte Abschnitt holte wirklich alles aus uns heraus. Eng – enger und am engsten, die Pfade waren schon ein wenig nass und wir mussten wirklich schauen, dass jeder Schritt sitzt, ansonsten wären wir irgendwo unten gelandet, vor allem mit unserem kleinen und Buggy, ihr wisst es schon. Dann fing unterwegs unser kleiner an zu quängeln. Wir erreichten endlich einen sauberen Weg und konnten den kleinen in den Buggy reinsetzen.
Unser kleiner versuchte in seinem Buggy aufzustehen und bis ich reagierte flog der kleine Berg runter vom Wagen, Gott sei Dank ist er so gut gefallen, dass sein Kopf nicht hart auf den Boden kam. Wir waren so ziemlich fertig und vor allem der kleine wusste nicht, wie Ihm geschieht.Endlich erreichten wir dann den (inzwischen dämlichen Freibergsee – Worte von meiner Frau). Wir setzen uns sofort ins Strandcafe und erholten uns von der Strecke. Unser kleiner schlief inzwischen in seinem Buggy und wir konnten wirklich mal tief durchatmen. Am See selbst konnte man Boote mieten, doch wir waren einfach nicht mehr in der Lage, vor allem nicht mit unserem kleinen Krachmacher. Wenn er mal losschrie konnte man es bestimmt im ganzen Wald hören.
Ich fragte dort jemanden nach dem kürzesten Weg nach unten und er meinte in 20 Minuten wären wir unten am sogenannten Renksteig, ich denke mal keinen Kilometer von Oberstdorf entfernt. Diese Strecke war wirklich eine Erholung, richtige Wege und schön breit und einfach angenehm. Inzwischen regnete es schon länger nicht mehr und die Sonne zeigte sich sogar noch einmal.Am Renksteig angekommen erreichten wir die Bushaltestelle, wo wir dann mit dem Bus erst einmal nach Oberstdorf für 2,30 DM fuhren (wir holten aber die Busfahrkarte bis zum Söllereckbahn, denn dort stand ja unser Auto – Ticket für 5,30 DM pro Person – Kinder kostenlos (2 Jahre). In Oberstdorf angekommen stiegen wir dann aus und spazierten dann durch die Stadt.
Oberstdorf ist sehr schön, das war unser erster Eindruck. Die Straßen und die Gässchen laden wirklich zum spazieren ein. Vor allem dürfen keine Autos in die Stadt ganz rein. Die müssen draußen auf den dazugehörigen Autoparkplätzen abgestellt werden. Nur Busse dürfen durch, fand ich ein bisschen blöd. Jedenfalls hat es mir hier sehr gut gefallen. Es gibt hier wirklich viele Cafes und Restaurants, viele Läden und auch hier kann man mit einer Bahn nach oben.Die Nebelhornbahn bringt Euch zum „Gipfel der Genüsse“. Auch die Fellhornbahn tut das, laut Prospekt. Wir sind mit diesen Bahnen nicht gefahren, denn von der Kanzelwand aus konnte man den Fellhorn sehen. Die Nebelhornbahn machte letztes Jahr glaube ich von sich reden, als dort ein Unglück passierte, deswegen wollten wir diese Bahn nicht unbedingt testen. Aber diese Bahn liegt in Oberstdorf selbst, die Fellhornbahn ein wenig weiter draußen, aber auch in Oberstdorf.
Von der Ferne könnt Ihr auch die Skiflugschanze von Oberstdorf sehen. Ihr könnt sie auch besuchen, wir konnten das leider nicht mehr. Das sind die Hauptattraktionen von Oberstdorf. Diese Stadt ist auf jeden Fall sehr sehenswert!Informationen über die verschiedenen Plätze unter:
www.soellereckbahn.deInfotelefon: 0700 / 55533666 (Nebelhorn)
Infotelefon: 0700 / 55533888 (Fellhorn)
Dieser Laden ist sehr gepflegt und man kann sich auch setzen und gemütlich etwas essen. Auch empfehlenswert sage ich mal. Danach ging dann unsere Tour Richtung nach Hause weiter und wir machten noch einen Halt in meiner Lieblingsautobahnrasstätte in Illertal Ost mit dem schicken Outfit, siehe auch meinen separaten Beitrag von vor einigen Monaten über diese Raststätte – sehr sauber und schön.
Das war unsere kurze Reise in den Süden von Deutschland. Wir kommen bestimmt wieder hierher, da sind wir uns einig, meine Frau und ich. Vielleicht wird ja unser kleiner später noch mitreden wollen. Wir lassen uns überraschen. In diesem Sinne...Euer funnyMARMARIS
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mathilde_de 28.03.2008 17:57
andreasloy 06.06.2006 14:07
gracie2 20.07.2004 10:41
Schöner Bericht. Aber in Baden-Württemberg ist es auch sehr schön. Der Schwarzwald ist eine herrliche Region und in Freiburg ist ein Klima wie am Mittelmeer, herrlich. Und der Nordschwarzwald erst mit Calw, wo der Wald bis zum Marktplatz reicht. Da könnt ihr auch mal Urlaub machen. Wandern kann man bei uns auch ;-) lg gracie-_2
DottiGross 25.01.2003 22:24
veryStef 24.06.2002 13:34