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Zelttour in der Normandie - billig und toll!
Pro total verschiedene Landschaft, geringe Kosten, Unabhängigkeit
Kontra man ist immer etwas wetterabhängig
10 Tage in Frankreich müssen nicht teuer sein: Nach tollen Erlebnissen 1997 im Süden Frankreichs (dazu mehr unter dem Stichpunkt Côte d´Azur) haben wir ein Jahr später wieder eine Zelttour (mit PKW) in Frankreich gemacht: Die "Tour de Normandie". Erste Station in Frankreich war Calais - eine nette kleine Stadt und Startpunkt der Hovercraft -"Schiffe" nach Frankreich. Von dort aus sind wir immer an der Küste entlang gefahren. Die erste Sehenswürdigkeit befindet sich bereits kurz hinter Calais: Das weiße Kap. Besonders schön, wenn gerade die Sonne untergeht. Aber aufpassen: Auch in dieser Region ist die Zeltplatz-Rezeption in der Regel höchstens bis 21.00 Uhr geöffnet... Wir hatten zwar einen ADAC-Campingplatz-Führer mit, haben aber am Ende doch immer woanders übernachtet, denn viele Plätze sind im Führer überhaupt nicht verzeichnet. Weitere Stationen waren Dieppe, Fécamp (unbedingt die Felsen von Étretat besichtigen!!!) und Le Havre. Dort mußten wir im Hotel übernachten, da wir keinen Zeltplatz gefunden haben, aber es war auch recht günstig. Für Le Havre sollte man sich schon einige Stunden Zeit nehmen... Über die große Normandie-Brücke (gebührenpflichtig) geht es weiter: Hier sollte man unbedingt an einigen "historischen Strandabschnitten" Station machen - Stichwort: 2. Weltkrieg. In Cherburg ist man im Zipfel der Normandie angelangt: Eine schöne Stadt, die wirklich einen Bummel wert ist. Allerdings ist es nicht leicht, dort einen Campingplatz zu finden. Wenn man noch etwas Zeit hat, sollte man eins der Kaps - entweder westlich oder östlich von Cherburg besuchen. Vorbei an der Atommüllwiederaufbereitungsanlage La Hague geht es wieder nach Süden. Hier findet man breite, leere Sandstrände und viel schöne Landschaft. Über Granville gelangten wir zu Le Mont St. Michel - eine beeindruckende Kirchen- und Festungsinsel. Das Ende unserer Normandie-Tour lag bereits in der Bretagne: St. Malo - viele Kneipen und ein interessanter historischer Stadtkern. Es bietet sich an, auf dem Rückweg nach Deutschland noch einen Abstecher nach Paris zu machen.
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
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