Nordinsel allgemein

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Vulkane, Sanddünen, Geysire und noch mehr

5  04.04.2003 (07.04.2003)

Pro:
tolle Landschaft, Leute, Sanddünen, Vulkane, Geysire, Kauri Bäume, Auckland

Kontra:
lange Flugzeit

Empfehlenswert: Ja 

Kuschelwuschel

Über sich: Mom. komme ich leider viel zu selten dazu meine Urlaubsreihen zu ergänzen, bzw. zu Hawaii, Alaska, B...

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Weiter geht es mit meinem zweiten Neuseeland Reisebericht, dieseer schließt nahtlos an meinen ersten Neuseeland Reisebericht (Südinsel – allgemein) an. Mein Reiseverlauf des letzten Urlaubs war: Frankfurt – London – Kapstadt (5 Tage) – Johannesburg – Sydney – Christchurch / Auckland (Neuseeland insgesamt 23 Tage) – Sydney (1 Tag) – Singapur – Frankfurt.

Zur Erinnerung, im ersten Teil meines Neuseeland Berichtes, habe ich euch von meiner Rundreise auf der Südinsel berichtet.


13.11. Picton ist der Überfahrt Punkt zur oder von der Nordinsel. Unsere letzten Stunden auf der Südinsel Neuseelands haben wir damit verbracht uns morgens Picton anzusehen. Anschließend sind wir mit unserem Wagen auf die Fast Ferry (Lynx) gefahren und waren bereit zum Übersetzen auf die Nordinsel.

Bei unserer kleinen Mietwagen Firma mußten wir den Wagen mit auf die andere Seite Neuseelands nehmen. Vorteil: Wir konnten die ganzen Sachen im Auto lassen und mußten uns nicht mit den Formalitäten (Abgabe Südinsel, Annahme Nordinsel) rumschlagen, Nachteil: die Überfahrt ist teurer. Die Bedingungen sind da recht unterschiedlich bei den Mietwagen Firmen, am besten vorher klären.

Die Fast Ferry (ca. 1,5 Stunden) ist viel schneller als die andere (Interislander - ca. 3 Stunden), dafür aber auch teurer. Und obwohl es ein riesiger, moderner Katamaran ist und schönes Wetter war, wurden wir auf dem Meer ganz schön durcheinander gewirbelt. Leute mit leichtem Anflug von Seekrankheit sollten entsprechende Tabletten dabei haben und sich im hinteren Teil des Schiffes aufhalten (da es dort ruhiger ist, als vorne). Ich möchte nicht wissen wie die Überfahrt bei schlechtem Wetter ist. Durch den Bau des Schiffs ist die Überfahrt mit der Fast Ferry auch ruhiger.

Auf dem Schiff gibt es Essen und Getränke zu kaufen. Für die Kleinen gibt es Spielecken und Walt Disney Filme zum Zeitvertreib.

In Wellington angekommen sind wir erst einmal in eine Touristeninformation gefahren um uns eine Unterkunft zu suchen und um einen Reifenhändler ausfindig zu machen. Wieso das? Tja die letzten Tage habe ich sehr starke Lenkvibrationen und ein sehr schlechtes Fahrverhalten festgestellt, nach Rücksprache mit einem Tankstellen Mitarbeiter und mit der Mietwagenfirma, sollte ich zu einem Firestone Händler in Wellington fahren. Gesagt getan, dieser stellte auf allen vier Reifen starke Abnutzungserscheinungen (0 Millimeter Profil – auf ca. 3 cm breite) an der Innenseite der Räder fest. Daher konnte ich auche keinen Schaden an den Reifen sehen. Den Wagen haben wir gleich bei dem Firestone Händler gelassen und haben uns nach einer Stärkung zu Fuss in Wellingtons Zentrum umgesehen. Mit dem Cable Car sind wir bergauf zu dem Botanischen Garten in Wellington gefahren und dann durch diesen abwärts wieder Richtung City gelaufen. Der Botanische Garten ist wirklich sehr schön angelegt und sehenswert. Neben dem Parliament und The Behive haben wir uns auch noch weitere Gebäude und Kirchen (z.B. Old St. Paul’s Cathedral) angesehen.

Abends haben wir den Wagen bei dem Firestone Händler abgeholt und die nagelneuen Reifen gleich zur vollen Zufriedenheit getestet. Ein großes Lob an die Mietwagen Firma und an den Händler, da es relativ schnell und ohne Bürokratismus vonstatten ging.

Danach haben wir erst einmal unser Gepäck in das von der Touristeninfo aus rervierte Quality Hotel gebracht und sind dann zu Neuseelands erster und einziger Windkraft Turbine gefahren. Eigentlich schade, da es gerade in dieser Gegend sehr windig ist und diese Windkraftwerke auf den Hügeln um die Stadt ein guter und sinnvoller Beitrag zur umweltschonender Energiegewinnung ist / wäre.

14.11. Über Serpentinen sind wir weiter Richtung Whakapapa gefahren um dann zu den Schneebedeckten Vulkanen Mt. Ruapehu (knapp 2800 m) und Mt. Ngauruhoe (knapp 2300 m) zu fahren. Auch für diese Gegend sollte man sich vorher gut eingedeckt haben, da an der einzigen Tankstelle erstens das Benzin wieder teurer war und zweitens die Einkaufsmöglichkeiten nicht so groß war. Nachdem wir noch ein paar Lebensmittel gefunden haben, haben wir uns nach einer Unterkunft umgesehen. Am Fuß der Berge gibt es auch wieder ein tolles und teures 4 Sterne Hotel und ein relativ teures und nicht so schönes Backpacker. Also sind wir wieder etwas zurück gefahren und dort haben wir ein nettes Motel zu fairen Preisen gefunden. Nach einer kleinen Wanderung in dem Tongariro Nationalpark zu einem Wasserfall sind wir mit dem Auto zum Mount Ruapehu gefahren. Dort ist ein relativ grosses Skigebiet, dass am Sommeranfang nicht mehr im Betrieb ist. Auf 1630 Metern empfing uns eine surreale Landschaft. Zum einen die verlassene Ski-Geisterstadt und die einsamen Lifte, zum anderen der Schneebedeckte Gipfel über uns und das Vulkangestein unter uns. Von dort aus schauten wir dem Verschwinden der Sonne hinter den Bergen zu und genossen eine Zigarre in dieser Ruhe und Stille. Nachdem es nun recht kalt und dunkel wurde sind wir in unser Motel zurück gefahren, habe uns etwas gekocht und einen guten Wein getrunken. Die Vulkane im Tangariro National Park waren übrigens mit für die größten Vulkanausbrüche verantwortlich.

15.11. Da wir sowohl am 14. nachmittags, wie auch am 15.11. morgens Pech hatten, da der Flugplatz verlassen war sind wir nach einem Frühstück weiter Richtung Taupo gefahren. Dabei hätten wir hier so gerne einen Flug über den Kratersee mitgemacht. Auf dem Weg nach Taupo haben wir die immer wieder gut ausgewiesenen Lookouts für Zwischenstops genutzt. In Taupo haben wir uns die dortigen Geysire und die dampfenden und blubbernden Schlammlöcher angesehen. Auch ein Rundgang durch die „Craters of the Moon“ mußte sein. Eine wirklich interessante und so konträre Landschaft. Nach einem Mittagessen mit einem tollen Blick auf den Lake Taupo mit den Schneebedeckten Vulkanen im Hintergrund und einer erfolgreichen Suche nach einer schönen Unterkunft, haben wir uns spontan für einen Tandem Sprung (12000 feet) angemeldet. Am Sprungzentrum angekommen, haben wir uns erst einmal alles erklären lassen und dem dortigen Treiben zugesehen. Obwohl wir einen Termin für 14 Uhr hatten, hat sich alles nach hinten verschoben, so dass wir erst um 15 Uhr starten sollten. Aber da super schönes Wetter war, konnten wir im Freien sitzen, uns sonnen und mit anderen Mutigen unterhalten. Nur soviel noch, da ich zu Taupo und dem Tandem Sprung einen eigenen Bericht schreiben werde, es war der reine WAHNSINN !!! Nach einem Adrenalinstoß der für 3 Tage reichte, haben wir uns am See noch den Sonnenuntergang angesehen und sind dann nach dem Essen ins Motel gegangen. Der Lake Taupo ist übrigens der größte See Neuseelands.

16.11. An diesem Tag war unser Ziel Rotoura. Schon vor dem Ort nimmt man den Schwefelgeruch und die dampfende Umgebung war. Rotoura lebt von seinen heißen Quellen, Geysiren, seiner dampfenden Landschaft und seiner Maori Tradition. All dies haben wir uns auch angesehen, bevor wir zu der Maori Show inklusive Hangi Essen (Traditionelles Essen, zubereitet in einer Art Erdofen und mit Steinen abgedeckt). Die Show und die Riten der Maoris waren recht interessant und das Essen war auch gut, allerdings fand ich das durchschleusen durch die Veranstaltung etwas nervig, und dass diese so sehr auf Touristenscharen ausgelegt war. Im Motel haben wir uns dann in einem durch die Geowärme erwärmten (ca. 40°C) Pool entspannt. In Rotoura gibt es auch die Möglichkeit vieler Fun Sport Arten, z.B. im Acrodome: Jet Boating, Bungee im Dreier Sack oder Zorb (große Kugel in der man den Berg runterrollt) auch dort gibt es Tiershows (Schafschur usw.). Wir waren zwar am Acrodome haben aber dort an keinen Aktivitäten teilgenommen.

17.11. Eigentlich wollten wir noch in das Polynesische Bad, aber dadurch wären wir dann wahrscheinlich sehr müde geworden und uns wäre die Weiterfahrt recht schwer gefallen, so haben wir dies gelassen. Stattdessen haben wir uns noch ein wenig Rotoura angesehen, sind in den Park zum Bath House gefahren und haben unsere Lebensmittel aufgefüllt. Anschließend sind wir zum Green und Blue Lake gefahren und dannn weiter nach Wahngarei. Dort haben wir uns den One Three Point und einen riesigen Kauri Baum angesehen.

18.11. Erst haben wir uns die City angesehen und waren ein wenig shoppen, danach sind wir zu den Whangarei Heads und zu den Wasserfällen gefahren. Weiter ging es nach Paihia. Dort haben wir erst einmal eine Unterkunft gesucht und Ausflugstouren gebucht. Nach einem Bad im Zimmer Spa und einem guten Essen haben wir uns den Sonnenuntergang am Strand angesehen.

19.11. Mit King Tours sind wir mit dem Schiff durch die Bay Of Island zum Hole in the Rock gefahren. Dies ist ein riesiger Fels mit einem großen Loch, durch dass wir sogar mit unserem grossen Schiff durchfahren konnten. Unterwegs sind wir an schönen landschaftlichen Formationen vorbei gefahren, eine natürlich Felsformation sah aus wie ein in Steingehauenes Gesicht. Einen großen Teil der Schiffsfahrt wurden wir duch verspielte Delphine begleitet, diese sprangen über unsere Bugwelle und tauchten unter dem Boot durch. Hat viel Spaß gemacht diese Tiere zu beobachten und zu fotografieren. Nachmittags haben wir uns das Maori Meeting Haus angesehen in dem der Vertrag zwischen den Engländern und den Maoris geschlossen wurde. Danach sind wir nach Kerikeri zu den Rainbow Waterfalls (beim richtigen Sonnenstand – morgens - sieht man einen Regenbogen im Wasserfall) gefahren und haben uns auf dem Weg dorthin auch ein Pa, eine Kirche, das Stone House (ältestes Stein Gebäude Neuseelands) und das Kemp House angesehen. An diesem Abend haben wir es uns mit dem Essen und dem Wein vor dem Fernseher in unserem Zimmer bequem gemacht.

20.11. An diesem Tag sind wir mit dem Bus (auch von Kings Tours) nach Cape Reinga gefahren. Dort ist der nördlichste Punkt Neuseelands. Die Fahrt dauert den ganzen Tag, dafür gibt es auch sehr viel zu sehen. Klippen mit Leuchtturm, entlegen Strände für die Mittagspause, riesige Kauri Bäume im Regenwald usw. Außerdem geht die Fahrt über einen 90 Meilen langen Strand, der nur bei Ebbe zu befahren ist und nicht von Autos befahren werden soll. Denn die Fahrt ist tückisch, durch den aufgeweichten Boden kann der Wagen stecken bleiben oder die Flut kann den Wagen einschließen, dass es immer wieder Dumme gibt, konnten wir an einem verrosteten Autowrack sehen. Am Strand gab es einen grossen Fleck an dem wir über Millionen von Muscheln gelaufen sind, Wahnsinn der ganze Boden war davon übersät. Natürlich haben wir auch einen Stop an den riesigen Sanddünen gemacht und dort sind wir dann mit Bogey Boards die Dünen nach einer oder auch mehreren anstrengenden Besteigungen runter gesurft. Auf der Rückfahrt haben wir noch an Obstständen – Irre wie das frisch Obst dort schmeckt – halt gemacht. In einem Fischlokal haben wir dann die Fahrt bei einem Bier und leckerem Fisch quasi beendet. Als uns der Bus an unserer Unterkunft abgesetzt hat war es schon dunkel.

21.11. So langsam näherten wir uns unserem Endziel Auckland. An der Westküste entlang mit Wanderungen zu Kauri Bäumen und Sanddünen ging es weiter nach Davenport. Dort haben wir die Aussicht auf Auckland genossen und uns den Hafen und den Mount Victoria angesehen. Über die Harbour Bridge sind wir dann nach Auckland gefahren, haben City-nah geparkt (Tipp: in der Nähe der Railwaystation kann man den ganzen Tag für 5 NZD parken) und haben uns den Hafen und einen Teil der City angesehen. Nach einem guten Essen in einem Asiatischen Food Corner ging es ab ins Hotel.

22.11. Morgens haben wir uns das War Memorial Museum angesehen, dort gibt es viel interessante Dinge über die Maoris zusehen und im Gegensatz zum Namen beinhaltet das Museum auch viel Dinge die nichts mit „War“ zutun haben. Danach sind wir zum One Tree Hill gefahren. Anschließend ging es auf Aucklands Sky Tower, von dort oben haben wir dann die Aussicht über die City, den Hafen und die Umgebung genossen. Spätestens hier wird einem klar warum Auckland auch Stadt der Segel genannt wird, im und um den Hafen sind sehr viele Boote und Schiffe aller Art. Von dort oben bietet sich auch die Möglichkeit des höchsten Bungee Jumps (200 Meter), oder ein Klettern auf den Aussichtskorb des Towers in ca. 350 Meter höhe an! Nach einer Stärkung in Aucklands Straßen haben wir uns die Gebäude und Kirchen der City angesehehen, sind in die Stadteile Parnell und Newmarket zum Bummeln gefahren. Danach haben wir uns in Aucklands Hafen die dort ankernde Amerigo Vespucci angesehen. Da war an diesem Tag „Tag der offenen Tür“. Die Amerigo Vespucci ist ein Segelschulschiff aus Italien, ähnlich dem Deutschen Windjammer. Zum Aschluß des Tages sind wir auf den erloschenen Vulkan Mt.Eden gefahren und haben uns Aucklands City bei Nacht angesehen. Getäuscht sahen wir uns aber in der Annahme, dass wir alleine dort oben sein würden, denn der ganze Berg war voll von parkenden Autos.

23.11. Noch einmal sind wir zum One Tree Hill und auf den Mount Eden gefahren, danach haben wir uns das Uni Gelände und die Wintergärten angesehen. Außerdem waren wir in Newmarket und auf dem Victoria Market Place (Händler, Stände usw.) shoppen. Nach einem letzten Stadtbummeln und einem letzten Abendessen in Auckland, ging es ins Hotel zum Koffer packen. Unseren Mietwagen konnten wir auf dem Hotelparkplatz stehen lassen, dieser wurde dann von einem Mitarbeiter der Mietwagen Firma abgeholt.

Am 24.11. sind wir dann frühmorgens mit dem Hotel Bus zum Flughafen gebracht worden. Von Auckland sind wir nach Sydeny geflogen, dort hatten wir bis zum Nachmittag Aufenthalt und haben uns den Sydney Toranga Park Zoo (siehe extra Bericht darüber) angesehen. Anschließend ging es weiter über Singapur nach Frankfurt. Am 25.11. sind wir dann gesund – aber nicht so munter - wieder zuhause gelandet.


Kuschelwuschels Fazit:

Die Nordinsel von Neuseeland ist wirklich toll, schön und sehr beeindruckend. Auch hier sind 12 Tage zu knapp. In der kurzen Zeit sind wir allerdings viel rumgekommen, haben viel gesehen und viel erlebt. Der landschaftliche Kontrast auf der Nordinsel ist wie auch schon auf der Südinsel recht groß, von Schneebedeckten Vulkanen, über eine nach Schwefel riechende Vulkanlandschaft mit Geysiren und blubbernden Schlammpools, Regenwäldern mit riesigen Kauri Bäumen und Wasserfällen, Neuseelands größter Stadt (Auckland), einsamen Serpentinen Straßen bis zu schönen Stränden und riesigen Sanddünen ist hier alles vorhanden.

Diese Landschaft unterscheidet sich doch stark zu dem südlichen Teil von Neuseeland – dort gibt es die vielen Dreitausender mit den Gletschern und die Fjordlandschaften, auch die Schafweiden überwiegen auf der Südinsel.

Auf der Nordinsel ist das Wetter etwas wärmer und beständiger als auf der Südinsel.


Kuschelwuschels Empfehlung:

Besichtigung von Wellington, dem Tongariro National Park mit seinen Vulkanen, Fahrt nach Taupo mit Tandem Fallschirmsprung, Besuch der Kraterlandschaft, Fahrt nach Rotoura, Besichtigung der Geysire, dem Maori Dorf und einer Maori Show, Fahrt zum Hole in the Rock, zu Cape Reinga mit 90 Mile Beach und den Sanddünen, Fahrt nach Kerikeri, Besuch der Regenwäldern mit den Kauri Bäumen, Besichtigung von Auckland mit dem Sky Tower, dem Hafem, der City, des War Memorial Museums und der Vulkane usw.


Kuschelwuschel Tipps:

Natürlich gibt es auch auf der Nordseite viel mehr zu besichtigen, dies sind aber die Punkte die mir gut gefallen haben. Taupo bietet sich für Fun Sport Arten auch sehr gut an, zumindest beim Tandem Sprung kann man 100 NZD sparen. Auch ansonsten gibt es ein paar Möglichkeiten zum Sparen, so zum Beispiel auch bei den Ausflügen zum Cape Reinga und den Hole in the Rock. Bucht man beides bei der selben Firma bekommt man 10% Rabatt, bucht man noch ein Delphin Tour so bekommt man einen weiteren Rabatt.

Würde ich die Reise noch einmal machen, so würde ich mir mehr Zeit für den Tongariro National Park nehmen und auch für die Wanderung auf dem Vulkan zu dem Kratersee. Auch ein Hubschrauberflug darüber wäre toll. Außerdem bietet sich auch hier die Möglichkeit mit Delphinen zu schwimmen. Auch eine Fahrt zur Coromandel Halbinsel hätte ich gerne unternommen. Und den Besuch für das Polynesische Bad hätte ich gerne gemacht, allerdings dann abends.

Zu allgemeinen Infos und Tipps für Filme, Mietwagen, Verkehr, Unterkünfte, Sparen usw. verweise ich auf meinen Bericht zu der Südinsel Neuseelands, da ich diese Informationen nicht erneut hier posten möchte. Geholfen bei der Reise hat uns der Iwanovski Reiseführer, dieser ist gerade für Individualreisenden mit eigenem Wagen sehr empfehlenswert. Bei dieser (zu diesem Zeitpunkt aktuellsten – 2002) Ausgabe, gab es leider doch ein paar Dinge zu bemängeln:

1. Die Straßen die als unbefestigt beschrieben wurden, waren größtenteils asphaltiert.
2. Der Vulkan im Tongariro National Park ist 1995 ausgebrochen – davon stand kein Wort in der Ausgabe.
3. Die angegebenen Preis hatten sich teilweise verdoppelt.
4. Den Oriental Market sucht man in Auckland seit ein paar Jahren vergebens und
5. Die Existenz des höchsten Bauwerks der südlichen Hemisphäre, des Sky Towers (größer als der AMP Tower in Sydney) – Fertigstellung 1997, geschweige denn der Baubeginn 1995 wird mit keinem Wort erwähnt! Und das in der Aktualisierten Ausgabe von 2002 !?!

Auf der Nordinsel von Neuseeland gibt es natürlich noch jede Menge weitere Dinge zu sehen und zu erleben, aber in der kurzen Zeit konnten wir allerdings nicht noch mehr rein packen. Der Mindestaufenthalt beträgt meiner Meinung für die Nordinsel 12 Tage, allerdings je mehr Tage man hat - umso besser. Was hat mir besser gefallen – die Nord- oder Südinsel? Kann ich nicht sagen (ist ja eigentlich auch nicht nötig – beides ist Neuseeland), beide Inseln unterscheiden sich landschaftlich, haben aber doch auch einige Gemeinsamkeiten! Möchte man Neuseeland kennenlernen, so ist es ein Muß beide Inselteile zu erkunden und das kann ich euch auch wirklich nur empfehlen.

Insgesamt sind wir in Neuseeland 5200km mit unserem Mietwagen gefahren, hinzu kommen noch verschiedene Ausflüge mit Bussen, Schiffen, mit dem Hubschrauber und etliche Kilometer zu Fuss und mit dem Fallschirm (4000 Meter). Nicht zu vergessen ist bei dieser Art der Reise der weite und lange Flug, schließlich fliegt man insgesamt fast einmal um die Erde und ist zwei Tage nur im Flugzeug. Aber diese Strapazen lohnen sich auf jeden Fall um diesen so kontrastreichen Teil der Erde kennen zulernen Nicht zu unterschätzen sind auch die Kosten für diese Reise, bedingt durch den weiten Flug und eventuellen Zwischenstops ist man schon einige Euros los, dazu kommen die Unterkünfte, Eintritte, Verpflegung, Ausflüge, der Mietwagen usw. usw.

Zu einzelnen Teilen meines Bereichtes werde ich auch noch weitere detailierter Berichte verfassen. Bisher habe ich schon Berichte zu dieser Reise über Kapstadt, Sydney und Neuseelands Südinsel verfasst!

Viel Spaß beim Lesen des Berichtes und beim Besuch der Nordinsel von Neuseeland wünscht euch Kuschelwuschel.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
esp1

esp1

13.07.2007 11:12

wir planen im jänner eine neuseelandreise, freue mich schon darauf. lg

mozarteum

mozarteum

16.02.2007 00:56

ach ja, es gibt noch so viel zu entdecken auf dieser welt ... .-) lg detlef

Thueringerin

Thueringerin

01.06.2006 20:22

Wir fliegen vom 15.12.06-5.1.07 nach NZ, es scheint als trifft sich unsere Reiseroute fast mit deiner. wir freuen uns schon!!

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