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Nun ja, unsere Kasseler Verkehrsgesellschaft. Das ist einen Bericht wert. In Kassel lebend, benutze ich mehrmals täglich Straßenbahnen und Busse und kann sagen, dass ich beinahe Experte im Liniennetz bin. Und um nun auch einmal bessere Bewertungen zu bekommen, werde ich mir die Kritik zu Herzen nehmen und noch einmal etwas über den NVV nachtragen. Ich bitte um Rücksichtnahme, es war mein zweiter Bericht überhaupt. Nun sollte er besser sein. Viel Spaß beim Lesen.
ALLGEMEINES NVV, das bedeutet Nordhessischer Verkehrsverbund. Es handelt sich um einen zusammenschluss des ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr) der Stadt Kassel sowie der Landkreise Kassel, Hersfeld-Rothenburg, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner. Zusammen mit dem Land Hessen sind diese Kreise und die Stadt Kassel auch als Träger des Verbundes tätig. Im Juli 1994 gegründet gibt es seit dem 1.5.1995 ein einheitliches Tarifsystem, was mit einer verteuerung der Preise einherging. Weitere Preissteigungen folgten (und folgen) jährlich. Der NVV ist in Hessen zum Beispiel vergleichbar mit dem RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbund).
DATEN Fläche: ca. 7.000 km² Streckennetz: ca. 7.113 km Haltepubkte: 4.840 Verkehrsmittel: Bus, Straßenbahn, Regionalzüge, RegioTram
NVV IN KASSEL Der NVV wird in Stadt und Landkreis Kassel durch die KVG vertreten. Durch das einheitliche Tarifsystem bestehen keine Probleme, da eine Fahrkarte sowohl für NVV als auch für KVG gilt. Die Kundenzentren der NVV in Kassel werden durch die KVG unterhalten. Die NVV hat kein eigenes Fahrpersonal. Dieses ist bei den jeweiligen Verkehrsgesellschaften der Kreise angestellt. So auch in Kassel. In den Regionalzügen dagegen gibt es Schaffner der Deutschen Bahn.
DIE KVG Nun also zur Kasseler Verkehrsgesellschaft, Teil des NVV. Die folgende Meinung ist auch für den NVV allgemein gültig! Denn auch die Regionalzugschaffner oder die Busfahrer im Schwalm-Eder-Kreis sind nicht freundlicher oder gar kompetenter als jene in Kassel. Weiterhin denke ich, dass unfreundliches Personal beinahe grundsätzlich auf den ÖPNV zutreffend ist.
ALLGEMEINES (KVG) Die KVG hat ein Monopol in Kassel, was ihr großer Vorteil ist, sonst wäre sie vermutlich längst vom Markt gedrängt. Denn die Preise sind nun wirklich unverschämt hoch, fast inakzeptabel, aber wie gesagt, es gibt keine alternative. Die Tochterfirma der "Kasseler Verkehrs und Versorgungs GmbH" wurde im Jahre 1897 gegründet. Es gibt neun Straßenbahn- sowie 28 Stadtbuslinien. Das Straßenbahnnetz ist sehr alt, es fuhren bereits Pferdewagen (seit 1877), 1898 wurden die ersten Strecken elektrifiziert.
PROBLEMATIK Nun ist bald die Documenta 12 in Kassel, und wer kommt da? Ganz ganz viele Ausländer! Und was sprechen die? Ganz bestimmt kein Deutsch! Und können die Mitarbeiter der KVG Englisch? NEIN!!!
-->Problem! Aber scheinbar hält Fortbildungen niemand für nötig. Ohnehin ist der Service der KVG wirklich grottenschlecht. Unfreundlich, unzuverlässig und so weiter. Seit die Bahnfahrer keine Karten mehr verkaufen und die Automaten in den Straßenbahnen keine Scheine annehmen, irren immerzu hilflose Menschen durch die Bahnen, welche ihr Geld wechseln müssen. Die Fahrer können/wollen hier auch nicht helfen. Mein Tip: Schwarzfahren, keiner kann jemanden Zwingen jeden zu fragen, ob er Geld wechseln kann, Auch ein Kontolleur nicht.
Und, nicht zu vergessen, die Unpünktlichkeit der KVG. Horrende Verspätungen sind üblich, vor allem bei den Bussen. Doch die KVG hilft: Nach der Einführung der "5-Minuten-Garantie" (übrigens auch für den gesamten NVV gültig) bekommt man, sollte ein Verkehrsmittel mehr als 5 Minuten verspätet sein, das Geld zurück. Leider ist das ganze ungeheuer bürokratisch, so dass man sich das ganze auch schenken kann. Bis man das Geld hat, hätte man Stunden arbeiten können. Und eine weitere Fahrkarte musste man auch kaufen, um zum Auszahlungsort zu gelangen.
FAZIT Gäbe es eine Alternative, so würde ich sie wählen. So leide ich weiter!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ich möchte alle bitten zu akzeptieren, dass ich meinen Fehler eingesehen habe. Ich habe mich bemüht, den Bericht zu verbessern und hoffe, dass er nun zumindest ein "hilfreich" verdient. Ich würde mich freuen, wenn ihr vielleicht eure Bewertungen korrigiert, ich habe mir eure Kritik zu Herzen genommen. Grüße, euer sultanbinaber
in Wien ist die Chose sehr ähnlich, eigentlich ein Schande für eine Stadt, in die so viele Fremde kommen, dass sowenige Stadtwerkemitarbeiter entsprechende Fremdsprachenkenntnisse aufweisen
22.06.2009 06:48
in Wien ist die Chose sehr ähnlich, eigentlich ein Schande für eine Stadt, in die so viele Fremde kommen, dass sowenige Stadtwerkemitarbeiter entsprechende Fremdsprachenkenntnisse aufweisen
01.06.2007 21:47
Deine erste Version kannte ich nicht, aber diese ist sh. lg Burki
01.06.2007 17:18
So, ist geändert, da hast Du Dir aber auch noch mal Arbeit gemacht. Liebe Grüße, Steffie