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Über den Dächern von Nizza
Pro Friedhof, schöne Altstadt, Wasserfall, nette Kirchen
Kontra geschlossenes Gaarribaldi-Museum, kleiner Yachthafen
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Vor zwei Wochen habe ich endlich mal wieder Urlaub bei meinem Vater in Südfrankreich machen können. Dieser wohnt in Frejus an der Cote d´Azur und nur ungefähr 30 Kilometer davon entfernt liegt Nizza.
Also lag es natürlich auf der Hand, dass wir uns an einem Sonntag dazu entschlossen, einen Abstecher in diese Stadt zu machen.
Kanonenschuss um 12 Uhr nachmittags:
Die Strandpromenade Nizza von Nizza besteht aus einem künstlich angelegten Sandstrand an der Steilküste und mir kam es so vor, als wäre er über 2,5 km lang. Auf der Promenade tummeln sich Einheimische wie Touristen gleichermaßen und natürlich gibt es auch jede Menge Eisverkäufer, Radfahrer, Inlineskater, Sandskulturenbauer etc.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Promenade ist dann auch gleich die Hotelstraße, an der Hotels der gehobensten bis hin zur niedrigsten Preisklasse sich befinden. Das bekanntest und auch gleichzeitig das beeindruckendste und größte Hotel dort ist das "Negressco", welches auch schon zu filmischen Ehren bei z. B. Fantomas kam.
Altstadt:
Marche de Fleur-Blumenmarkt:
Kirchen:
Leider kann ich über dieses Museum nichts weiter schreiben, da es gerade wegen Renovierungsarbeiten für Besucher geschlossen ist.
Dies ist eine der wohl beeindruckensten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten Nizzas. Dieser Wasserfall, den vielleicht einige von Postakrten kennen, ist ein wahres Spektakel. Nicht nur, dass man dafür einen ziemlich anstregenden Weg nach oben gehen muß-wenn man davor steht ist man davon nur so fasziniert, dass man den Mund vor Staunen gar nicht mehr zu bekommen will. Man denkt auch gar nicht mehr daran, dass dieser Wasserfall eigentlich künstlich angelegt wurde. Jedenfalls ist dieser Wasserfall einfach unbeschreiblich.
Soblad man am Wasserfall vorbeigelaufen ist und den Weg weiter nach oben anschlägt, erreicht man irgendwann den Friedhof (La Cimmetre) von Nizza. Hier merkt man aber nur von außen, dass es sich um einen Friedhof handelt, den sobald man ihn betritt, glaubt man, von Denkmälern, welches aber Grabsäulen und Grabsteine sind, erschlagen zu werden. Auch wenn hier keine Prominenten liegen, so hat man hier den Eindruck, dass jedes Grab nach dem Motto "höher, größer, teuerer" gebaut wurde. Und erstaunlicherweise liegen hier sehr wenig einheimische Tote. Dieser Friedhof war auf jeden Fall die beeindruckendste Ruhestätte die ich bis dahin jemals gesehen habe.
Im Vergleich zum Friedhof wirkt die kleine dazugehörige Friedhofskirche fast schon wie eine Abstellkammer.
Touristenbähnle/Touristenbus:
Die Fahrt mit dem Bus kostet pro Person übrigens 16 Euro.
Flughafen:
So, und ganz zum Schluss soll natürlich auch noch erwähnt werden, dass Nizza einen Flughafen besitzt. Dieser ist aber im Vergleich zu bspw. Frankfurt sehr klein und übersichtlich, so dass man sich nicht wirklich dort verirren kann. Auch hat er weniger Geschäfte und Gastronomie wie z. B. Frankfurt. Aber genau dieses kleine beschauliche Ambiente hat mir diesen Flughafen sofort sympathisch gemacht.Leider war ich nur einen einzigen Tag in Nizza, so dass dieser Erfaherungsbericht natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben darf.Mir persönlich bleibt Nizza jedenfalls immer in guter Erinnerung und ich war bestimmt nicht das letzte Mal dort !
Bon Voyage!
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argoni 07.05.2008 20:11
hundeliebe02 08.01.2007 00:00
Tweety-88 08.12.2006 12:22
kalli.k 26.11.2006 17:05
Queen500 23.11.2006 12:16