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Nichtraucher Hotel Am Terrassenufer, Dresden

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Nichtraucher Hotel Am Terrassenufer, Dresden

 

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Hässlicher Anblick mit herrlichem Ausblick

5  07.07.2011

Pro:
Superzentral, netter Service, gutes Frühstück, relativ preiswert

Kontra:
leichte Schwächen beim Frühstücksservice (nicht bei der Qualität)

Empfehlenswert: Ja 

Katzimoto

Über sich: Aus dem Urlaub zurück ... Klicker werden weiterhin ignoriert, Kommentare u. Ergänzungsvorschläge si...

Mitglied seit:16.11.2009

Erfahrungsberichte:113

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Reiseanlass/ Buchung/ Preis

Mein Mann musste endlich mal wieder geschäftlich nach Dresden und ich durfte nachkommen. Da er und sein Mitarbeiter einen Pkw dabei hatten und ich mit der Bahn kam, lauteten die Kriterien für eine Suche bei HRS wieder: Zentral, Garage, preiswert, keine Bruchbude. Unsere Wahl fiel – wie bei den beiden letzten Reisen – wieder auf das Hotel am Terrassenufer. Das Einzelzimmer kostete in der Woche 73,- und das Doppelzimmer 81,- Euro, jeweils zuzüglich 9,- Euro für das Frühstücksbuffet. Am Freitag und Samstag haben wir für das Doppelzimmer nur 76,- Euro bezahlt. Im Zimmerpreis ist für HRS-Gäste eine große Flasche Mineralwasser inkludiert.

Das Hotel nennt auf seiner Homepage Preise für das Einzelzimmer ab 68 €, Doppelzimmer ab 81 € und Zusatzbett 26 €, jeweils zuzüglich 9,- Frühstücksbuffet/ Person. Außerdem gibt es diverse Arrangements mit Essen, Dresden-Card, Opernbesuch etc.

Lage und Anfahrt:

Das Hotel liegt unmittelbar an der Elbe, ganz in der Nähe der Abfahrtsstelle der Weißen Flotte (für kurze und lange Bootstouren mit Raddampfer, … bis an die Grenze nach Schöna) und nur einen Katzensprung von der historischen Altstadt entfernt. Wenn ihr nur wenige Schritte an der Elbe nach links lauft, kommt ihr an das Tor der Münzgasse, in der sich zahlreiche Restaurants befinden (u. a. das von Sesamkorn beschriebene „Ontario“ mit Canadischer Küche) und könnt die Frauenkirche gar nicht verfehlen.

Anfahrt mit dem Pkw(laut Hotelbeschreibung, da ich mit der Bahn kam):
A4 Abfahrt Dresden-Hellerau: Ausfahrt Dresden-Hellerau abfahren, an der Hansastraße Richtung Stadtzentrum, am Neustädter Bahnhof die Kreuzung geradeaus überqueren, weiter über die Hainstraße auf die Große Meißner Straße bis zum Carolaplatz, nach rechts auf die Carolabrücke abbiegen, am Ende der Brücke nach links abbiegen in Richtung Pillnitz, an der nächsten Kreuzung wieder nach links in die Steinstraße abbiegen, vor Ihnen ist auf der rechten Seite das Hotel zu sehen.
A4 Abfahrt Dresden-Altstadt:– Ausfahrt Dresden-Altstadt abfahren, weiter in Richtung Zentrum über die Hamburger, Bremer und Magdeburger Straße, vor der Eisenbahnbrücke nach links abbiegen, der Hauptstraße bis zum Terrassenufer/ Abzweig Steinstraße folgen.

Anfahrt mit der Bahn:
Das Hotel liegt 1,5 km vom Hbf. (also für Sparfüchse ohne Gepäck auch zu Fuß erreichbar), alle anderen nehmen die Straßenbahn. Das Einzelticket kostet 2,- Euro, Tageskarte 5,- Euro, Tagesfamilienkarte (2 Erwachsene + Kinder) 7,- Euro.
Vom Hauptbahnhof fahren die Linien 3 und 7 in 6 Minuten bis zur Station „Synagoge“, von dort NICHT die Straße in Richtung auf das schon sichtbare Hotel überqueren, sondern die Treppe direkt von der Haltestelle hinunter gehen, dann müsst ihr nur noch einen Parkplatz und eine Seitenstraße überqueren, um vorm Hotel zu stehen.
Wer keine Treppen steigen kann oder will, überquert die Hauptstraße Richtung Hotel (ist von der Station schon zu sehen) und biegt in die Straße davor (Ziegelstraße) ab und nimmt die nächste wieder links – das ist weiter, aber die kürzeste treppenlose Variante.

Anfahrt vom Flughafen:
Mit der S-Bahn-Linie 2 (ca. alle 30 Min.) bis zum Neustädter Bahnhof bzw. bis zum Hauptbahnhof. Vom Neustädter Bahnhof mit der Linie 3 oder vom Hauptbahnhof mit den Linien 3 oder 7 bis „Synagoge“, fahren, weiter vgl. Fußgänger.
Garage/ Stellplätze:

Wie auf der Homepage korrekt angegeben gibt es keine Garage oder hoteleigenen Stellplätze, aber gleich vor dem Hotel zwei große öffentliche Parkplätze mit ca. 250 Stellplätzen, auf denen wir in der Woche wie am Wochenende immer problemlos untergekommen sind.
Die Stellplätze sind Mo. – Sa. von 08:00-19:00 Uhr gebührenpflichtig und kosten 0,25 Euro je 30 Minuten und max. 3 Euro pro Tag. Restzeiten werden auf den nächsten Tag übertragen (max. Parkdauer ist 3 Tage, danach müsst ihr den alten Parkschein verschwinden lassen und einen neuen kaufen). Wer mit einem großen Bus anreist, wählt den Busparkplatz Carolabrücke und zahlt 4,- Euro die Stunde bzw. 24,- € pro Tag.
4* Am Terrassenufer Nichtraucherhotel

Terrassenufer 12, 01069, Dresden – Zentrum
www.hotel-terrassenufer.de (homepage in deutsch, englisch, italienisch)
Telefon: +49 351 4409 - 500
Telefax: +49 351 4409 - 600
E-Mail: hat@hotel-terrassenufer.de
Zahlung: Visa, Mastercard, American Express, Diners Club, EC, Japan Credit Bureau
Rezeption 24 h besetzt
Check-In ab 15:00 Uhr (wenn Zimmer schon fertig sind, auch früher, aber ohne Garantie)
Check-Out bis 11:00 Uhr

Das Nichtraucherhotel Am Terrassenufer ist ein 4-Sterne Hotel und verfügt auf 12 Etagen über 189 Doppelzimmer sowie fünf Business-Suiten (zu jeder Suite gehört ein durch eine abschließbare Tür voneinander getrennter zweiter Raum mit Konferenztisch für 4 Personen und Gästetoilette. Bei Bedarf kann im Nachbarraum ein Zustellbett platziert werden).

Bilder von Nichtraucher Hotel Am Terrassenufer, Dresden
  • Nichtraucher Hotel Am Terrassenufer, Dresden 07-Hotel am Terrassenufer - Nichtraucher Hotel Am
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Nichtraucher Hotel Am Terrassenufer, Dresden 07-Hotel am Terrassenufer - Nichtraucher Hotel Am
Blick vom Zimmer auf Elbe und Waldschlösschenbrücke in Richtung Sächsische Schweiz
Wer ein Einzelzimmer bucht, bekommt also garantiert ein Doppel- als Einzelzimmer.
Es gibt zwei große Lifte (ausgeschildert für jeweils 16 Personen), Hotelsafe, Schuhputzautomat, Lobbybar und Restaurant.

Das Hotel sieht nicht nur von weitem, sondern auch aus der Nähe wie ein hässlicher Betonklotz aus DDR-Plattenbauten-Zeiten aus, wurde aber von innen rundum erneuert und elegant eingerichtet. Und wer im Hotel wohnt, hat den Vorteil, es von außen nicht ansehen zu müssen.
Internet/ Telefon:

Neben W-LAN (7,- Euro für 24 h), welches im ganzen Haus zu empfangen sein soll, bietet das Hotel auch einen Internet-PC in der Hotelhalle an – wir haben aber beides nicht genutzt.
Die Nutzung des Zimmertelefons wird mit 0,25 Euro je Einheit abgerechnet.
Rezeption/ Empfang:

Der Weg durch den Haupteingang führt zu ca. 10 Stufen, die den Eingang von der Lobby trennen – für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und rollendem Gepäck gibt es aber direkt links daneben eine breite Rampe (s. Foto).

Als ich gegen 14:00 Uhr ankam und dem jungen Mann an der Rezeption meinen Namen nannte, berichtete er gleich, dass mein Mann und sein Mitarbeiter schon eingecheckt hatten und programmierte mir eine eigene Zimmerkarte. Toll, alle Formalitäten schon erledigt. Ich bekam auf Anfrage noch einen Stadtplan und den ÖPNV-Netzplan (da ich beides zu Hause vergessen hatte) und konnte gleich mit einem der großzügigen Fahrstühle (in die bequem 6 Personen mit vollem Gepäck passen) ins Zimmer fahren.

Alle Zimmer sind fast identisch ausgestattet mit Badezimmer mit Dusche, Fön, Schreibtisch, Satelliten-TV, Kofferbock, Telefon, Minibar und Sitzecke (Tisch mit Stuhl)
Zimmer 1114:

Zimmer 1114 liegt im 11 Stock auf der (von der Elbe gesehen) linken Seite des Hotel und hat Blick auf Elbe und Waldschlösschenbrücke mit Sächsischer Schweiz. Wir haben bisher immer auf dieser Seite gewohnt – vermutlich, weil ich immer „ruhiges Zimmer“ ankreuze und diese Zimmer so ruhig liegen, dass man auch Nachts mit offenem Fenster schlafen kann.

Auf der rechten Seite zwei offene, hölzerne Kleiderschränke (in einem ist der Kofferbock integriert), dazwischen ein großer Spiegel. Dahinter eine Schreibtischkombination mit Lampe, Spiegel, Minibar und Flachbild-TV (ca. 27 Zoll, lt. Liste 19 Sender – habe ich aber nicht getestet) sowie einem Schreibtischstuhl, dahinter eine Stehlampe und ein mobiler Lüfter (denn das Hotel hat keine Klimaanlage). Auf der linken Seite das Doppelbett (200*200 m) mit Nachtschränken und Lampen an der Wand über dem Bett. Vor dem großen Fenster mit Panoramablick, weißen durchsichtigen und gelben verdunkelnden Gardinen steht ein kleiner runder Tisch mit einem weiteren Stuhl.

Der Bettentest: Matratze, Decke und Kopfkissen bestehen den Kuscheltest. Das Kopfkissen hätte ich mir etwas größer gewünscht (habe mich aber nicht dazu aufgerafft, ein weiteres zu bestellen, obwohl dies ausdrücklich auf einem Schild angeboten wurde) – da gibt es nichts zu beanstanden, wir haben prima geschlafen.

Minibar: Die große Mineralwasserflasche gehört zur Ausstattung der Minibar (das wird auch mit einem großen Schild deutlich gemacht, damit niemand sich fälschlich eingeladen fühlt, sie kostet 4,10 Euro). Da mein Mann schon vor 13:00 Uhr eingecheckt hatte, wurde das Schild für HRS-Gäste „Sie sind eingeladen auf ein LIEBENWERDA“ erst am 2. Tag an diese große Flasche gehängt. Minibar-Preise: Cola, Saft, Limo 2,40/ Radeberger 2,80/ Rotwein 6,25/ Rotkäppchensekt 0,2 l für 6,50 … wer es bezahlen mag, möge sich bedienen, andere kaufen ihre Getränke beim nahe liegenden Lidl.


Bad:
Komplett gefliest in hellen Farben mit Streifen in lila und hellgrün, die Dusche relativ groß mit flachem Rand zum Einstieg und Duschvorhang (vgl. Foto). Waschtisch mit Ablageplatz, großer Spiegel mit aufgeklebtem Kosmetikspiegel, Flüssigseifenspender, Fön, zwei Glasborde für Kosmetik über der Toilette. Eine Heizung unter dem Waschtisch hält das Bad auch im Winter schön warm (brauchten wir diesmal nicht), außerdem Handtuchstange mit 2 Handtüchern und zwei Duschtüchern (leider keine Badelaken, die wir für 4* netter gefunden hätten). Helle Beleuchtung durch 5 Strahler, die nicht blendeten, also perfekt für Rasur und Make-up.

Das Zimmer ist Top renoviert, weiße Wände, kirschholzfarbene Möbel, gelbe Gardinen und graumelierter Teppich sind pikobello sauber und ohne jede Abnutzungsspur.

Einzelzimmer = Doppelzimmer zur Alleinbenutzung:

Das Zimmer 1111 des Mitarbeiters befand sich ebenfalls im 11. Stock, es hatte einen schönen Blick auf die Synagoge und die Dresdner Altstadt und war ein Doppelzimmer zur Einzelnutzung, denn dieses Hotel hat keine Einzelzimmer. Diese Zimmer sind geringfügig lauter als die Zimmer zur anderen Seite, weil die stark befahrene Carolabrücke hier verläuft (aber zumindest mit geschlossenem Fenster ist kein Lärm zu hören und Nachts haben wir ihn nicht besucht *lach*). Da alle Zimmer identisch eingerichtet sind …
Das Restaurant

Das Restaurant befindet sich in einem hellen runden Pavillon mit Rundum-Vollverglasung und in der Mitte des Daches weiteren Glasflächen – sehr freundlich und hell. Auf der Vorderseite befindet sich eine Gartenterrasse, die bei gutem Wetter geöffnet wird (diesmal war das Wetter dafür aber leider nicht geeignet).

Frühstück: (06:30-10:00)
Das Frühstück ist in unserem Übernachtungspreis nicht inbegriffen und kostet 9,- Euro pro Person extra – ein angemessener Preis für die gebotene Leistung:

Kaffee steht in großen Thermoskannen auf den Tischen. Teekannen, Schälchen für die Teebeutel (10 Sorten, davon 2 schwarz und 1 grün) und ein Samowar mit siedendem Wasser stehen auf dem Buffet. Neben dem Samowar die Säfte (Orange, Apfel, Pink Grapefruit und Tomate), Wasser und kalte Milch. Kakao gab es Becherweise auf Bestellung.

Es gibt zwei Buffets, ein Rondell in der Mitte des Pavillons und ein seitliches Buffet mit warmen und zu kühlenden Speisen.
In der Mitte befanden sich 6 Jogurt-/ Quarkschüsseln, 5 Cerealiensorten, 4 Obstsalatschüsseln (teils Dose), eine große Platte mit aufgeschnittenem frischen Obst (Ananas, Erdbeeren, dunkle Trauben, Apfel, Kiwi, Orange, Physalis), frisches aufgeschnittenes Gemüse (Paprika, Gurke, Tomate), Obst auf einer Etagere (Orange, Apfel, Kiwi, Banane, helle Weintrauben), ca. 6 Brötchensorten (hell, Körner, dunkel, Vollkorn), 3 Brotsorten, Knäcke, Topfkuchen, 6 Marmeladesorten, Honig und Nutella.
Am Randbuffet befanden sich Rührei (supertolle Qualität!), Würstchen (jeden Tag eine andere Sorte, z. B. Nürnberger, Wiener, Weißwurst), Hackbällchen, Speck, Senf, Ketchup, Frühlingsröllchen oder Hähnchencrossies, Eintopf (z. B. Soljanka oder Tortellini in Tomatensauce), Räucherfische, Rollmops, 6 Käsesorten, ca. 15 Wurstsorten (Schinken und Schweinebraten MIT Geschmack, hoch gelobte Sülze, Rotwurst, Mettwurst, Leberwurst, …) und gekochte Eier (wir haben sie nicht probiert, das daneben liegende aufgeschnittene „Musterei“ war weich gekocht). Außerdem Butter, Margarine und Diätmargarine.

Die Qualität der angebotenen Speisen war hervorragend, der Service zwar freundlich, aber etwas unkoordiniert und eher sparsam. Am Freitag wurde – obwohl das halbe Restaurant frei war – erst der Tisch eingedeckt, wenn schon Gäste am Tisch waren und schon um 09:30 das Buffet reduziert, obwohl bis 10:00 geöffnet ist.
Am Samstag war das Restaurant schon um 08:30 gut besucht und ab 09:00 alle Tische belegt. Obwohl es einen Ausweichraum gab, wurde dieser nicht geöffnet, sondern die Gäste zu anderen Gästen mit an die größeren Tische gesetzt.
Am Sonntag wurde dieser zusätzliche Raum zwar gegen 09:00 Uhr geöffnet, aber die Restaurantkapazität war trotzdem knapp, wenn fast alle Gäste des gut gebuchten Hotels zwischen 08:30 und 10:00 frühstücken wollen – hier wäre eine offizielle Verlängerung der Frühstückszeit hilfreich (Gästen, die um 09:50 fragten, ob sie noch frühstücken können, wurde mitgeteilt, dies wäre kein Problem, Sonntags scheint also deutlich später abgebaut zu werden). Weil wir dieses übervolle Frühstück schon kannten, sind wir auch am Abreisetag um 08:30 zum Frühstücken gegangen und hatten noch die Wahl zwischen mehreren Tischen – erst ab 09:00 kommt es zu Wartezeiten …

Restaurantangebot:(12.00 - 23.00)
Im Restaurant des Hotels werden deutsche und internationale Spezialitäten angeboten. Speisekarte unter http://www.hotel-terrassenufer.de/restaurant-bar/pavillon-restaurant/
Ein kleiner Auszug aus der Speisekarte:
- Sächsische Kartoffelsuppe mit Würstchen 2,95
- Nudelsäckchen mit Rucola-Parmesan-Füllung auf Paprikaragout 8.90
- Schinkenbrot mit Matjes und Spiegelei 6,95
- Matjesfilet Hausfrauen Art mit Petersilienkartoffeln 8,40
- Gebratener Lachs, Zander und Gambas mit Zitronen-Butter-Sauce, Kaiserschoten und Petersilienkartoffeln 12,20
- Lammkoteletts mit grünen Bohnen und Bratkartoffeln 9,40
- Dresdner Sauerbraten in Rosinensauce mit Apfelrotkohl und Kartoffelklößen 13,50
- Rohkostsalat mit Thunfisch und Oliven/ gebackenem Mozzarella/ Schinken, Käse, Ei 9,20
Zur Qualtität kann ich nichts sagen, da wir hier nie gegessen haben – aber wenn der gleiche Koch die Speisen zubereitet, der auch für das Frühstück zuständig ist, wird die Küche gut sein.

Lobby-Bar
Die Öffnungszeiten der Bar haben wir nicht erkundet, aber sie war im Gegensatz zu zahlreichen anderen Hotelbars zumindest am frühen Abend gut besucht – auch die relativ preiswerten Getränke mögen daran beteiligt sein (Auszug der Karte unter http://www.hotel-terrassenufer.de/restaurant-bar/lobby-bar/)

Tagungsräume:

Für Tagungen, Seminare und Familienfeiern stehen 3 Salons à 50 m² für je bis zu 22 Personen zur Verfügung. Die Räume lassen sich nicht miteinander verbinden.
Bezahlen:

Bezahlung ging absolut schnell, problemlos und korrekt mit der Kreditkarte, die Rechnung war wie bei der Buchung vermerkt auf Firmenadresse ausgestellt (was nicht jedes Hotel schafft).
Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe:

Wer sich nicht an der teuren Minibar bedienen will, kann im nahe gelegenen Lidl-Markt einkaufen, die Filiale befindet sich in der Nähe der Straßenbahn-Station Synagoge auf der linken Seite (vom Hotel kommend).
Unsere Lieblingsrestaurants in Dresden:

- Im World-Trade-Center befindet sich das russische Restaurant Stroganow (tolle Beschreibung vgl. Bericht von blonde_lady) und lässt sich ohne Umsteigen vom Hotel mit der Straßenbahnlinie 3 anfahren.
- in der ehemaligen Zigarettenfabrik Yenidze befindet sich mit herrlichem Blick auf die Stadt ein schönes Restaurant in der Kuppel. Märchenfans können hier regelmäßig Lesungen aus 1001 Nacht erleben (haben wir leider nie gemacht, aber herunter kommende Besucher waren immer ganz begeistert, oft ausverkauft, daher unbedingt reservieren), näheres unter www.kuppelrestaurant.de.
Ausflugstipps

Für Dresden braucht ihr keine speziellen Tipps, sondern einen guten Reiseführer. Ich beschränke meine Tipps daher auf ein paar unserer Tagestouren:

Für alle diese Touren ist das preiswerteste Ticket das so genannte VERBUND-Ticket, mit dem 2 Erwachse und ihre Kinder den ganzen Tag nicht nur durch Dresden, sondern bis Meißen elbabwärts oder Schöna (Grenzbahnhof) elbaufwärts fahren können. Das Ticket gibt es an Fahrkartenautomaten oder im Ticketcenter (Weg beschreibt euch die Rezeption).

Kirnitschtalbahn
Die Kirnitschtalbahn ist eine historische Straßenbahn, die auf Schmalspur das touristische Gebiet des Tals erschließt. Fahrt mit der S1 bis Bad Schandau, mit der Fähre übersetzen (die 1 Euro Fährgebühr ist im Verbundticket inklusive), dann ca. 700 m den Schildern zur Kirnitschtalbahn folgen, diese fährt alle 30 Minuten durch das landschaftlich schöne Kirnitschtal bis zu den Lichtenhainer Wasserfällen (die letzte Station ist zur Zeit gesperrt, aber nur 5 Min. zu Fuß). Wer ein Verbund-Ticket hat und dem Schaffner dieses sagt, zahlt auch als Erwachsener nur den Kindertarif (Tagesticket Erwachsene 7,- Euro, Kindertarif 3,50 Euro). Wegen extrem schlechten Wetters haben wir uns aber die vorgesehene Wanderung geschenkt und sind nur in den sehr gemütlichen Gasthof eingekehrt.

Sächsische Schweiz – Bastei:
Fahrt mit der S1 (fährt halbstündig) bis Rathen, mit der Fähre übersetzen (im Verbundticket inklusive), von dort Aufstieg auf den weltberühmten Bastei-Felsen. Für Lauffaule und Schwerbehinderte gibt es ab Bad Schandau auch einen Bastei-Kraxler, der die Gäste per Bus bis zum Aussichtsrestaurant bringt. Einmaliger Blick auf die Elbe und tolle Wanderung, die auch für Familien geeignet ist. Feste Schuhe empfehlenswert.

Böhmische Schweiz:
Fahrt mit der S1 bis Schöna (ca. 45 Min. Fahrtzeit, ab Bad Schandau nur noch Stundentakt), dort mit der kleinen Fähre für 1,30 Euro pro Person und Strecke nach Tschechien übersetzen, schon befindet ihr euch in Hrensko, dem Eingang zur Böhmischen Schweiz. Achtung, Personalausweis nicht vergessen (auch wenn wir bei unseren insgesamt 4 Besuchen nicht kontrolliert wurden). Am Ortseingang der beeindruckenden Schlucht drängen sich zahlreiche Buden der vietnamesischen Händler, die neben Zigaretten und Schnaps auch billige Klamotten und Schuhe, Gartenzwerge etc. anbieten. Außerdem gibt es jede Menge Restaurants aller Qualitäten, wo man schon für rund 4-5 Euro Fleischgerichte bekommt. Wir haben mehrfach am Abend im Restaurant U Kostela (direkt neben der Kirche) gegessen, wo man draußen auf der Terrasse, im eleganten Kellerraum oder im schlichten Gastraum im EG sehr gut und günstig essen kann – auch ausgefallenere Speisen wie Kaninchen, Fasan, Hirsch, Ente, frittierter Karpfen, Palatschinken, … .
Doch erstmal muss man sich Appetit anlaufen. Die Straße 1 km bis zum Ende laufen, dann links zum Prebischtor (größter Steintorbogen Europas, der auch im Narnia-Film gezeigt wird) laufen, die Rundwanderung soll ca. 5 Stunden dauern und auch für ungeübte leicht zu schaffen sein (nach Aussage einer älteren Dame, die wir im Boot kennen lernten). Aus Konditionsgründen (mein Mann war von seiner Grippe noch nicht wieder fit) haben wir die auch für Kleinkinder geeignete kurze Tour gewählt und sind rechts abgebogen. 2 km auf flachem, sogar kinderwagengeeignetem Weg am Fluss entlang laufen bis zu einer Bootsstation, dort kann man sich für 3,- Euro pro Person (Rentner und Kinder halber Preis) in 20 Min. durch die Edmundsklamm staken lassen. Am Ende der Tour gibt es eine Imbissstation, bei der man bei gutem Wetter sogar Würstchen zum Grillen kaufen kann. Hier ist für Kinderwagen Schluss und festes Schuhwerk hilfreich, wenn ihr in weiteren 1,5 km zur Wilden Klamm weiter lauft, wo die nächste Bootstour (2,- Euro) wartet. Nach dieser Bootstour sind wir zurück gefahren und gelaufen. Zwischen den Klammen hat die Nationalparkverwaltung ein paar Toilettenhäuschen aufgebaut … sehr hilfreich :0).

Fazit:

Positiv:
- tolle Lage direkt neben der Innenstadt
- Nachts absolut ruhig, so dass Schlafen bei offenem Fenster möglich ist (zumindest auf einer Seite)
- gute Verkehrsanbindung (zwei Straßenbahnen)
- preiswerte Parkmöglichkeit (3,- Euro für 24 h)
- für Lage und Zimmerqualität relativ preiswert
- schwerbehindertengerechte Zugänge zu Zimmern, Lobby, Restaurant
- gutes Frühstück
- Für HRS-Gäste eine kostenlose Flasche Mineralwasser
- vollständig rauchfrei


Negativ:
- leichte Schwächen beim Frühstücksservice (nicht bei der Qualität!)
- für Raucher, dass sie nur vor der Tür zündeln dürfen.

Ein schönes Hotel (nicht das Äußere, das ist ein hässliches DDR-Relikt) mit modernen, sauberen und komfortablen Zimmern, gutem Service und einer erstklassigen Lage, das wir mit Sicherheit nicht zum letzten Mal besucht haben. Das kleine Manko mit dem etwas zu kleinen Frühstücksraum können wir durch rechtzeitiges Frühstücken umgehen, so dass ich dafür insgesamt keinen Stern abziehe.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
TheMaLaSo

TheMaLaSo

04.02.2014 17:23

wieder ein bh wert!

yesup

yesup

31.01.2014 21:53

Schön ist sicherlich anders, aber dafür ist Dresden eh eine schöne Stadt und was das Hotel betrifft, wahre Schönheit kommt ja eh von innen, wie im wirklichen leben

Moin007

Moin007

10.12.2013 12:01

Moin Moin Katzi. Sehr informativer Bericht. Ich sende Die etwas passendes, noch ein "BH".... Ich wünsch Dir einen schönen Dienstag. Mann liest sich. LG. Joé

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