New York City

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Can you feel it?

5  17.07.2012 (31.07.2012)

Pro:
eine atemraubende Stadt, viel zu erledigen vor dem Abflug, gut planbar, Raum für Spontanes

Kontra:
im Endeffekt kein billiger Urlaub

Empfehlenswert: Ja 

Sylviane

Über sich: ***beLIEve *** "When ever I accept my own doubt & insecurity, I´m more open to other people. Th...

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Wenn man eine Reise in die USA starten möchte, gibt es einiges zu bedenken, gerade wenn es sich nur um einen Kurztrip handelt. Wir haben Ende Juni ein paar Tage in New York verbringen können und ich möchte hier gern meine Erfahrungen dieser Reise schildern.

Vorbereitungen:


Wenn man in die USA einreisen möchte, muss man einige Vorkehrungen treffen, daher sollte man dieses nicht übereilt tun. Es ist doch etwas anderes als der Spanienurlaub oder der Kurztrip nach Dänemark. Es beginnt schon damit, dass man mit dem gültigen Personalausweis bei einer New York Reise nichts werden kann. Man braucht einen gültigen REISEPASS. Das bedeutete im Fall meiner New York Reise, dass mein Mann und ich uns, einen Reisepass ausstellen lassen mussten. Dieses wird auf dem zuständigen Amt der Gemeinde gemacht,ist kostenpflichtig und das nicht zu knapp. Es werden in den Reisepass alle Namen eingetragen, die auf der Geburtsurkunde stehen und der Beamte sieht einem noch einmal tief in die Augen, um die Augenfarbe zu ermitteln. Auch dann, wenn diese im Personalausweis natürlich schon lange eingetragen ist. Bei mir hat die Augenfarbe sogar gewechselt. Ich habe ein unglaubliches Mischmasch in meinem Blick, das der Beamte nun von Blau-Grün auf Grau-Grün geändert hat... Mein Leben lang hatte ich zuvor meine Augen auf Blau-Grün datiert gehabt. Doch er meinte, es sei wichtig für die Einreise in die USA, dass die Augenfarbe so exakt wie möglich festgehalten wird, so ist Sylviane seit einigen Wochen also Grau-Grün. Ebenso wird die Körpergröße relativ exakt ermittelt und es wird wirklich großen Wert auf das Passfoto gelegt. Dieses sollte man bei einem Fotografen machen lassen, da es genau positioniert sein muss. Es nennt biometrisches Foto, auf dem man nicht lachen oder lächeln darf. In meinen Augen sind es wahre „Mugshots“. Aber nun gut, es ist so vorgeschrieben. Meinem Mann wurde übrigens nahegelegt, sich für die Einreise in New York dem Foto anzupassen. So hatte er sich gerade am Morgen des Ganges zum Amt von seinem Vollbart verabschiedet und trug die Haare auch länger, als der Beamte ihm klar machte, dass es besser sei, sich den Bart wieder stehen zu lassen und die Haare zu kürzen. Wie gut, dass wir noch ein paar Wochen Zeit bis zum Abflug hatten. Es sind Details, aber kann so etwas im Vorwege natürlich nicht wissen und wenn die Einreise an einem Bart scheitern sollte, wäre das doch sehr ärgerlich.

Neben dem Foto muss man noch seine Fingerabdrücke da lassen. Das geht alles elektronisch, blaue Finger von der Tinte wie man das aus dem Krimi kennt, bekommt auf dem Amt niemand mehr. Man muss noch eine Erklärung ausfüllen, in der man verschiedene Fragen gestellt bekommt, unter anderem auch dahin gehend, dass man keiner kriminellen Vereinigung angehört. Das würde ja auch jeder Terrorist mit „Ja“ ankreuzen...

Dann sind noch Unterschriften zu leisten und man hat es fast geschafft, seinen Reisepass zu beantragen.

Hat man all dieses Prozedere durch, darf man zahlen und seinen Reisepass dann in gut drei Wochen ohne Extrabenachrichtigung am Amt abholen. Knappe 120 Euro haben wir für unsere Ausweise berappen müssen. Nur ein Kostenpunkt im Vorwege.

In der Urlaubszeit sollte man bedenken, dass den Ämtern oftmals geballt Aufträge für die Erstellung eines Reisepasses vorliegen, da kann die Bearbeitung dann schnell mal 6 Wochen dauern. Daher unbedingt gut planen, damit der New York Kurztrip nicht am Reisepass scheitert oder man einen extrateuren Expressantrag stellen muss...

Esta:


Hat man nun stolz seinen Reisepass in Empfang genommen,muss man sich mit Esta befassen. Das ist das elektronische Einreisesystem der USA. Man muss dieses online machen, dabei verschiedene Fragen beantworten und erhält dann auch gleich ein Genehmigung oder Absage. Das Ganze ist kostenpflichtig, 14 Dollar werden erhoben an Gebühren, die man mit einer Kreditkarte begleichen muss. Eine Alternative gibt es da nicht, wer also noch keine Kreditkarte besitzt, muss sich für diesen Akt einer der folgenden zulegen: Mastercard, American Express, Visa oder Discover (JCB, Dinersclub).

Der Antrag bei ESTA ersetzt ein Visum, ist zwei Jahre gültig oder sollte der Reisepass vorher ablaufen, dann solange wie dieser Gültigkeit hat.

ESTA muss mindestens drei Tage vor dem Abflug durchgeführt werden. Man sollte es vor einem Amerikaurlaub also nicht auf die lange Bank schieben. Es kann immer sein, dass die Website stark frequentiert wird und man dann schlechter seinen Antrag durch bekommt. Daher möglichst zeitig damit starten, damit es durch ESTA nicht noch im letzten Moment Probleme gibt. Allerdings ist es Voraussetzung, dass man seine gültige Reisepassnummer zur Hand hat. Ohne Reisepassnummer, kein ESTA. Daher wirklich alles bitte zeitig planen.

Hat man ESTA durchgeführt, ist alles erledigt. Man muss sich keine Kopie der Bestätigung ziehen, sondern es ist ausreichend, wenn man auf dem Computer gesehen hat, dass die Genehmigung durch ist. Wer Angst vor der Sprache hat, man kann ESTA natürlich auch auf Deutsch aufrufen im Internet. Ursprünglich erscheint die Seite auf Englisch. Doch man kann dieses in eine der vielen dort angegebenen Sprachen ändern, so dass ESTA für jeden verständlich durchgeführt werden kann.

Packen:


Klar, dass man für einen Kurztrip nicht gleich mit einem Wahnsinnsaufgebot an Koffern unterwegs ist. Dennoch sollte man beim Packen bedenken, dass zum Beispiel die Lufthansa, mit der wir nach Amerika geflogen sind, Freigepäck bis 23kg erlaubt pro Person in der Economy Class. Daher sollte man beim Packen des Koffers einfach bedenken: Brauche ich das wirklich und notfalls etwas zur Seite legen. Kommt man aus dem Urlaub wieder, hat man ja mit ziemlicher Sicherheit noch Mitbringsel zu verstauen für die Lieben daheim. Diese schlagen ja auch immerhin mit Gewicht zu Buche.
Ich habe mich im Vorwege meines Urlaubs schlau gemacht, dass es in New York eine Mückenart geben soll, die ein bestimmtes Fieber überträgt. Mückenspray war daher im Gepäck (im Koffer, weil es im Handgepäck nicht mehr erlaubt ist, bestimmte Mengen mitzuführen, dazu später mehr). Deshalb auch wurde langärmelige Kleidung empfohlen. So habe ich für meinen Aufenthalt dort dafür gesorgt, lange Hosen einzupacken und auch langärmelige Oberteile, die allerdings luftig waren, da mit Hitze zu rechnen war. Es empfiehlt sich im Vorwege im Internet eine Seite für Wetterprognosen aufzusuchen, damit man einen Anhaltspunkt hat, was einen wettertechnisch erwartet.

Kosmetika und Co:


Es ist inzwischen verboten, Kosmetika wie Cremes und Gels unbegrenzt im Handgepäck mitzuführen. Man muss in einem Plastikbeutel mit Zipper, der bestimmte Maße haben darf (man bekommt ihn notfalls auch auf dem Flughafen, zumindest in Hamburg), seine Cremes und Gels im Handgepäck mitführen und bei der Abfertigung vorzeigen. Es dürfen nur 100ml mitgenommen werden. Pro Reisenden ist ein Beutel erlaubt. Wir haben darauf verzichtet, diese Produkte im Handgepäck mitzunehmen. Man kommt auch mal ein paar Stunden ohne seine Handcreme oder die gute alte Nivea fürs Gesicht aus.

Planung im Vorwege:


Nachdem wir nun alle formellen Dinge abgehandelt haben, gibt es natürlich noch schöne Dinge, mit denen man sich zu Hause schon befassen sollte. Nämlich der Planung für die Unternehmungen, die man machen könnte. Allerdings kann man dabei auch in die Kostenfalle tappen. So rate ich bei einem Kurztrip davon ab, den New York Pass zu beantragen. Das ist ein Ausweis, der einen berechtigt, ohne das weitere Lösen einer Eintrittskarte, eine Sehenswürdigkeit zu besuchen. Das klingt im ersten Moment toll, doch wenn man nur auf einen Kurztrip in New York ist, hat man zeitlich gar nicht die Möglichkeit,diesen Pass gebührend zu nutzen. Zumal man ihn pro Person buchen muss. Er ist nicht übertragbar. Wenn man dann den Anschaffungspreis dieses Passes bedenkt, der bei zwei Tagen bei 130 Dollar pro Erwachsenen liegt, ist das heftig. In der Theorie mag es vielleicht verlockend klingen, für das Geld sämtliche Eintritte frei zu haben. Doch die Erfahrung hat gezeigt, dass man alles gar nicht alles in der kurzen Zeit sehen kann, so dass es lohnen würde, das Geld auszugeben. Das rentiert sich für den Zwei-Tages-Aufenthalt wirklich nicht und der New York Pass ist nur an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gültig. Von daher lohnt es sich erst recht nicht, ihn am Ankunftstag zu nutzen, weil einem da in der Regel ja schon etliche Stunden fehlen und man vom Flug her ja noch geschlaucht ist. Ich denke, man fährt ohne diesen Pass besser, so verlockend es auch im ersten Moment klingen mag. Doch da man ihn pro Person lösen muss, sind es jeweils 130 Dollar und mein Mann und ich haben für Besichtigungen im Leben nicht 260 Dollar ausgegeben in den zwei Tagen. Das möchte ich gern zu bedenken geben,entscheiden muss das jeder selbst, doch bei der Recherche stolpert man im Internet immer wieder über diesen Pass, was sich meiner Meinung nach für den Kurztrip nicht lohnt.

Auch das Vorhergehende Onlinebuchen bei verschiedenen Institutionen

Bilder von New York City
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New York City New York City
New York City von meinem Hotelfenster in Queens aufgenommen, göttliche Aussicht
wie Madame Tussaud würde ich eher nicht empfehlen. Man legt sich dann zu sehr fest. Man sollte für einen Kurztrip zwar planen, aber sich möglichst nicht mit im Vorwege gelösten Karten für irgendwelche Dinge binden. Man kann so nichts mehr dem Wetter entsprechend planen oder spontan etwas anderes als Erlebnis heraussuchen. Wir haben es zum Beispiel so gehabt auf unserer Reise, dass man uns vom Reiseunternehmen her einen Gutschein mitgegeben hat, der uns eine Rundfahrt auf dem East River und Hudson River zum halben Preis garantiert hätte. Diesen haben wir gar nicht eingelöst, weil wir spontan unterwegs noch ein besseres Angebot bekommen haben. Daher kann ich nur sagen, dass man New York am besten spontan erleben kann. Man sollte sich zwar Stichpunkte machen, was man alles gerne sehen würde, so wie zum Beispiel Empire State Building, das bestimmt bei jedem New York Besucher ganz oben auf der Liste steht, oder das Memorial zum 11. September auf Groundzero oder der Centralpark und so weiter. Man kann sich auch schon zuhause Routen mit einem guten Reiseführer zurecht legen. So habe ich zum Beispiel meinen Weg zum Apollo Theater in Harlem durch den Centralpark schon zuhause ausgesucht und geplant. Doch wie lange man dafür zeitlich braucht merkt man dann erst, wenn man wirklich in der Situation steckt und dann erkennt man, dass man vieles aus der Entfernung falsch eingeschätzt. New York ist nun einmal kein Dorf.
Insofern ist es dann natürlich nicht schön, wenn man sich durch von zuhause getätigte Buchungen bildlich gesprochen, die Rute selbst umgebunden hat und von einem Termin zum anderen hetzen muss.Das ist dann kein Urlaub mehr.

Die Reise geht los:


Bei unserer Reise war es so, dass wir früh morgens aufbrechen mussten. Erst einmal mussten wir zum Hamburger Flughafen kommen. Dazu sind wir mit unserem PKW zu meiner Schwägerin gefahren, die uns dann weiter fahren würde zum Flughafen. Im Vorwege habe ich mich erkundigt, was ein Abstellen meines Autos auf dem Parkplatz am Flughafen kosten würde und so kam ich dann zu dem Schluss, dass es preiswerter war, sich von jemanden zum Flugplatz fahren zu lassen als den Wagen dort zu parken. Die Zeiten, wo das noch kostenlos ging,sind vorbei.Hat man nicht die Möglichkeit, ist es vielleicht ratsam, sich um Rail & Fly zu bemühen, um die Kosten im Rahmen zu halten. Das ist eigentlich auch eine Sache, die immer ganz gut klappt.

Um sicher abfliegen zu können,sollte man gut zwei Stunden vor dem Abflug am Flughafen sein. Wir hatten von unserem Reiseunternehmen so genannte Elektronische Tickets bekommen, mit denen wir an einem Selbstbedinungsautomaten selbst einchecken konnten. Dazu folgt man einfach den Anweisungen des Automaten und bekommt dann die Flugtickets ausgedruckt. Damit kann man dann weiter gehen,um die Koffer aufzugeben und dann in den Abfertigungsbereich gehen. Das Gepäck wird übrigens auch wenn man einen Zubringerflug nutzt direkt gepackt, dass es am Zielort entnommen werden kann.Sprich, ich habe meinen Koffer in Hamburg aufgegeben und brauchte mich in Düsseldorf gar nicht darum zu kümmern, sondern ihn erst in Newark vom Laufband nehmen.

Langstreckenflüge:


Der Flug von Düsseldorf nach Newark/New Jersey ist doppelt so lang wie der Flug von Hamburg nach Lanzarote. Das ist eine ganz schöne Zeit. Man sollte darauf achten, dass man bequeme Kleidung trägt und auch bequeme Schuhe. Während des Fluges mit Lufthansa haben wir es unglaublich komfortabel gehabt, auch in der Economy Class. Ich kann da nicht klagen. Man wird gut verpflegt, bekommt eine warme Mahlzeit, wobei man sogar wählen kann,ob man ein Gericht mit Fleisch möchte oder etwas vegetarisches. Es gestaltete sich auf beiden Flügen so, dass es einmal ein fleischloses Nudelgericht gab oder ein Gericht mit Hähnchen. Eine ganz nette Auswahl, die mein Mann und ich auch ausgekostet haben, er das Hähnchen, ich die Pasta. Probiert habe ich von beiden Gerichten,die einfach toll waren. Es gibt auch eine große Auswahl an Getränken und man wird häufig gefragt, ob man noch etwas zur Erfrischung haben möchte. Beim Hinflug bekamen wir relativ kurz vor der Landung noch einen Pizzasnack, beim Rückflug ein kleines Frühstück.

Die Zeit im Flugzeug kann man sich gut mit Lesen oder dem Entertainmentprogramm der Lufthansa vertreiben. Damit kann man Musik hören oder Filme ansehen. Alles geschieht über einen eigenen kleinen Monitor und Kopfhörer, so dass niemand belästigt wird.
Es empfiehlt sich tatsächlich, das kleine „Gymnastikprogramm“ zu versuchen, das die Lufthansa in einem Film vorbereitet hat. So kann man seine Muskeln entspannen beim langen Sitzen. Ich fand es sehr angenehm.
Der Flug ist zwar lang, aber es ist auch aufregend. An einem Monitor kann man verfolgen, wo sich das Flugzeug gerade befindet und es ist ein tolles Gefühl, wenn man weiß, unter einem ist schon Amerika.

Welcome in America:


Wenn man endlich nach langen Stunden wieder festen Boden unter den Füßen hat, ist man ehrlich gesagt doch froh. Doch die Landung auf dem Newark Liberty Airport ist phantastisch. Schon im Landeanflug kann man den Hudson River sehen, die Lady Liberty und einiges von der Skyline Manhattans. Es ist grandios und man wird direkt rührselig, wenn man die Freiheitsstatue sieht. Schöner kann man Neuankömmlinge nicht willkommen heißen!

Doch nachdem wir nun gelandet sind,geht es weiter. Man muss sein Gepäck holen, das wir ja seit Hamburg nicht mehr gesehen hatten, und durch die Kontrollen. Hier wird einem die Erklärung für den Zoll abgenommen und man wird ausgefragt, wie lange man bleiben möchte, warum man bleibt, wenn man als Paar kommt, ob man verheiratet ist, welchen Beruf man ausübt, ob Kinder vorhanden sind,wer sich in der Abwesenheit um sie kümmert und so weiter und sofort. Dabei ist alles von der Stimmung her recht ernst und ich habe mir sagen lassen, dass man alles freundlich beantworten soll, aber bloß keinen Scherz mit den Beamten am Zoll treiben, das soll so manchem schon enorme Wartezeiten abverlangt haben, um einreisen zu dürfen. Die ganzen Gespräche werden auf Englisch geführt und man sollte vielleicht schon zuhause mal im Lexikon nachschlagen, wie denn die Berufsbezeichnung des daheim ausgeübten Berufes ist. Ich war fein raus, mein „Housewife“ war kein Problem, doch wie erkläre ich dem Herrn an der Kontrolle den „Anlagenfahrer“ meines Mannes auf Englisch, wenn ich die genaue Berufsbezeichnung nicht weiß? Da nützte es selbst nichts, dass die ehemals deutsche Firma meines Mannes vor einigen Jahren von einem Amerikaner aufgekauft wurde und wir dachten, es würde reichen, den Firmennamen zu sagen... Nein, die Firma kannte der Herr auch nicht. Doch er hat uns durchgelassen und nun weiß ich auch, dass mein Mann im Englischen ein „machine operator“ ist. ;) Für den nächsten US-Trip.

Wie komme ich ins Hotel?


Nun waren wir also da im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Doch wir mussten noch ins Hotel. Wir hatten bei unserer Reise keinen Transfer zum Hotel inklusive und mussten dieses auf eigene Faust erledigen. Wir hatten vom Reiseveranstalter ein Merkblatt bekommen, das uns helfen sollte, ins Hotel zu kommen. Dummerweise war das ausgestellt für den Flugplatz JFK in New York, wir landeten aber auf dem Newark Liberty Airport in New Jersey. Somit wussten wir nur eines, dass wir aus Kostengründen kein Taxi nehmen wollten...

So sahen wir uns am Flughafen um und fanden einen Schalter an dem, Groundtransportation stand. Das hörte sich gut, so etwas hatte ich auf dem Merkblatt für den Flughafen JFK gefunden. Ich erkundigte mich dort, wie es denn mit einem Transfer nach Long Island City Queens aussehen würde, wo unser Hotel lag. Das ließe sich arrangieren und so kamen wir dann mit dem Shuttle ins Hotel. Der einzige Nachteil bei dieser Art der Beförderung war, dass man mit mehreren dieses Fahrzeug nutzte, die in eine Richtung fahren wollen.Und so werden nach und nach alle Fahrgäste an ihrer gewünschten Adresse abgesetzt.Wir hatten auf unserer Reise Glück und konnten als erstes abgeliefert werden. Doch die anderen Gäste mussten so erst einmal zu unserem Hotel fahren und dann weiter im umlaufenden Gebiet verteilt werden. Für mich war das alles nicht schlimm, auch wenn wir als letzte angekommen wären. Ich hätte es als kleine Stadtrundfahrt gesehen, aber der Geschäftsmann, der im Fahrzeug neben uns saß, war schon ziemlich pikiert über die Art der Beförderung und nörgelte ständig in sein Handy. Vielleicht hätte er dann lieber in den sauren Apfel beißen sollen und ein Taxi nehmen. Kostenmäßig war es nicht wenig, was wir zu berappen hatten, so wurden wir mit Trinkgeld 70 Dollar los für zwei Personen. Von JFK aus hätten wir weniger zahlen müssen, doch wenn man von New Jersey nach New York einreist, sind irgendwelche Aufschläge zu bezahlen. Daher war dieses Ankommen schon recht kostspielig. Doch wir wollten uns am ersten Tag auf amerikanischen Boden nicht schon mit der U-Bahn herumärgern. Daher diese Art der Beförderung und wir sind so ja sehr gut angekommen. Wichtig ist, wenn man auch wieder mit diesem Shuttle am Ende des Urlaubs zurückgebracht werden will, dass man 24 Stunden vorher reserviert. Das haben wir nämlich bei unserer Abreise übersehen und mussten so einen anderen Weg zurück zum Flughafen finden.

Im Hotel:


Unser Hotel lag in Queens, mit direktem Blick auf die Skyline von Manhattan. Es war wunderbar. Es gab einen Transfer in die Stadt, Midtown Manhattan setzte man uns ab und wir konnten von daher zu Fuß New York erkunden. Dieser Service war speziell für die Gäste des Z-Hotels. Die Zeiten für das Shuttle konnte man im Hotel erfragen. Im Hotel hatten wir mit Frühstück gebucht. Das war sinnvoll, damit man gestärkt das Haus verlassen konnte und unterwegs sind wir dann irgendwo zum Essen eingekehrt.
Wichtig für das Hotel ist vielleicht noch zu erwähnen, dass es im Hause Geldautomaten gab, die man auch mit einer Maestro Card der Sparkasse bedienen kann. Man muss hier also nicht unbedingt eine regelrechte Kreditkarte wie Master Card oder Visa nutzen. Das wird einem in Deutschland gerne mal erzählt. Doch man kommt wirklich mit dieser normalen Karte, die jeder Sparkassenkunde bekommt aus. Wir haben unsere MasterCard nur zum Hinterlegen beim Hotel für die eventuelle Nutzung der Minibar gebraucht.

Unser Hotel war nach Landeskategorie mit 4 Sternen versehen. Das Hotel war auch wirklich gut,ein junges Unternehmen, erst einige Jahre im Betrieb mit ganz jungem, netten Personal. Allerdings sind unsere Hotels in Deutschland, wenn sie mit 4 Sternen ausgezeichnet sind, einen Tick komfortabler und gerade was das Essen angeht, auch wirklich von einer gehobeneren Klasse. Hier war alles super, so nicht, aber ich denke, in Deutschland wären es keine 4 Sterne gewesen. Die Maßstäbe, die hier angesetzt sind, sind anders.

In Dollar wechseln:


Schon vor dem Abflug sollte man einen gewissen Betrag in Dollar gewechselt haben. Dieses dauert bei den meisten Sparkassen ein paar Tage. Wir haben die Dollar zum Beispiel am Montag bestellt und konnten sie Freitagmorgen abholen. Nicht gebrauchte Scheine kann man nach dem Urlaub wieder zurücktauschen. So konnten wir zum Beispiel den Transfer vom Flughafen zum Hotel bar bezahlen. Das habe ich ganz angenehm gefunden. Ich bin nicht so der Freund von der Nutzung von Kreditkarten.

Streifzug durch Manhattan:


Ich hatte mal gelesen, dass man Manhattan am besten zu Fuß erkundet. Und ich muss sagen, dass es stimmt. Wir haben auf diesem Spaziergang viel gesehen und erlebt. Wir haben gelernt, dass Amerikaner nicht bei Rot halten, wenn dieses die Ampel vorschreibt, obwohl an vielen Ampeln sogar Hinweisschilder zur Nutzung dieser hängen. Ja, sehr amüsant. :) Sondern die Menge schiebt sich durch Manhattan auch dann, wenn die Ampel symbolisiert, dass man stehen bleiben soll. Wer dieses tatsächlich tut, ist gleich als Tourist entlarvt, als New York Frischling. Nach ein paar Ampel, von denen es in Manhattan reichlich gibt, stellt man dieses Verhalten ein und lässt sich von der Menge treiben. Und ich muss sagen, so in diesem Fluss war es wirklich angenehmeres Miteinander zwischen Fußgänger und Auto als ich es von deutschen Großstädten wie Hamburg oder Kiel kenne. Es war einfach ruhiger, relaxter.

Wenn man zum ersten Mal in Manhattan ist, dann richtet man den Blick unwillkürlich nach oben. Denn irgendwo hat man sie gesehen, die Wolkenkratzer, die man aus so vielen Filmen kennt, das Chrysler Building oder das Empire State Building. Und dann zieht es einen wie einen Magneten an, endlich mal davor zu stehen. Fototechnisch ist man dann natürlich enttäuscht,denn alles in Manhattan ist so eng, die Gebäude so hoch, dass man aus der Nähe einfach keine wirklich tollen Fotos machen kann. Ich habe mir daher angewöhnt, schon gleich auf dem Weg zum entsprechenden Building die Bilder zu machen, Stück für Stück näher kommend, um so einen möglichst schönen Eindruck für zuhause mitzunehmen.

Hat man sich dafür entschieden, das Chrysler Building als erstes zu besuchen, kann man danach gleich sehr gut das Empire State Building in Angriff nehmen. Dieses ist nicht allzu weit entfernt und man kann, immer den Blick nach oben, die Blöcke schon fast abschätzen,die man braucht, um bis dorthin zu gelangen. Die Blockweise,in der Manhattan aufgebaut ist, ist wirklich sympathisch für den Touristen. Man lernt das System schnell kennen und kann sich so super in der Großstadt orientieren. Es ist einfach, sich in Manhattan zurecht zu finden.

Nachdem man das Empire State Building besichtigt hat, rate ich zu einer Stadtrundfahrt entweder auf der Straße in einem der vielen Doppeldeckertouristenbusse oder aber mit dem Schiff auf dem Seeweg. Dieses haben wir so gehandhabt. Es gibt kombinierte Tickets für den Aufstieg auf das Empire State Building zu kaufen in Zusammenhang mit einer Rundtour. Dabei kann man wirklich sparen. Für mich war das ein tolles Angebot.

Hat man dieses nun alles unternommen, ist schon mehr als die Hälfte des Tages um. Wir hatten den Shuttle Service vom Hotel in Midtown Manhattan, den wir spätestens um 22.30 Uhr erreichen mussten, um damit wieder nach Queens zu kommen und gegen 18 Uhr stiegen wir wieder von Board unseres Schiffes. Es gab dann einen Shuttleservice, mit dem wir uns Downtown bringen ließen, um Ground Zero zu besuchen. Wer in New York gewesen ist, MUSS meiner Ansicht nach Ground Zero aufsuchen,um seinen Tribut zu zollen. Ich habe das Gefühl gehabt, dass es mich magisch an diesen Ort zieht, all derer zu gedenken,die dort umgekommen sind. Inzwischen wird dort gebaut, man baut wieder auf, aber ganz anders und es gibt eine wunderschöne Gedenkstätte. Nach dem Besuch auf Ground Zero war es dann für uns wieder Zeit, uns zu Fuß aufzumachen, von Downtown nach Midtown zu kommen. Das waren etliche Blocks zu marschieren und langsam hatte man dann die Zeit im Nacken wegen des Shuttleservices. Wir kamen so zum Times Square, der ein wahres Feuerwerk an Leuchtreklame zu bieten hat, viele Läden, Theater und so weiter, den Broadway, den ich mir ganz anders vorgestellt hatte und auch die berühmte 5th Avenue entlang. Man konnte an den Preisaushängen der Lokale sehen, dass man sich in einem Touristenmekka befand, wer günstiger essen wollte,musste diese Bereiche vermeiden. Auf dem Weg zum Pick-Up-Punkt unseres Hotel Shuttle Services fanden wir noch das Rockefeller Center und die Rockefeller Plaza, ebenso wie das Trump Building. Damit hatten wir dann einem Tag in New York das abverlangt, was man schaffen konnte. An Eintrittsgeldern haben wir knappe 80 Dollar berappen müssen für zwei Personen insgesamt. Ich erinnere an den New York Pass, der pro Person 130 Dollar verlangt hat. Es hätte sich definitiv nicht gelohnt, diesen Pass für uns abzuschließen.

Erlebnis Centralpark und Harlem:


Der zweite Tag in New York führte uns in die andere Richtung von Midtown aus gesehen. Wir gingen in Richtung Centralpark. Der Park alleine schon wäre einen mehrtägigen Besuch wert, wenn man wirklich alles sehen und erleben möchte. Das kann man niemals an einem Tag schaffen, so sehr wir uns auch bemüht haben. Wir haben den Park von Midtown kommend in der Längsrichtung bis Harlem durchquert. Ich war erstaunt, dass durch den Park der normale Verkehr geleitet wurde, Autos dort fahren durften. Ebenso gab es spezielle Wege für Jogger und spezielle Wege für Radfahrer, wirklich enorm. Der Park war so groß wie bei uns in der Gegend ein Dorf. Er beinhaltete viele Spielplätze, Baseballfelder, Tennisplatzanlagen, einen Teich zum Bootfahren, einen für den Modellbauer, wo er seine Boote fahren lassen kann gleich gegenüber, eine Wasser Reservoir, von dem man die eventuelle Nutzung als Badesee überlegt, das Harlem Meer, ein wunderschöner Teich. Es gab Gebiete im Park, die wie wild aussahen. So konnte man den „großen Berg“ erklimmen, wo man selbst in der Mittagszeit niemanden traf und man fühlte sich wie irgendwo in den Bergen Amerikas, wirklich wunderschön.

Die Tierwelt im Centralpark war einmalig. Wir haben Waschbären gesehen, die mitten auf dem Spazierweg marschierten, Enten, Schildkröten und Mengen von Eichhörnchen, die dort aber nicht die signifikante rötliche Färbung aufweisen wie bei uns, sondern eher bräunlich sind. Auch die Rotkehlchen sehen in den USA etwas anders aus, kommen mir auch viel größer vor. Auf jeden Fall war es ein Erlebnis, diese Tier dort überall zu sehen, kaum scheu, an die Besucher des Parks gewöhnt. Natürlich haben wir auch den guten alten Dogwalker mit seinem mindestens 4 Hunden an der Leine gesehen. Da kam dann die Sehnsucht nach zuhause auf, als ich einen Berner Sennenhund traf. Schließlich habe ich eine Mischung daraus zuhause sitzend auf mich warten. :)

Die Sicherheit im Centralpark war für mich kein Problem. Ich habe viel Polizei und Parkwächter gesehen. Alle Menschen, denen ich begegnete waren freundlich.Ich habe nie auch nur einen Moment mich unwohl gefühlt, aber das galt für den gesamten Aufenthalt. Man kann sich in New York wirklich sicher fühlen.

Das gilt auch für den Bereich Harlem. Dort habe ich mich auch aufgehalten, um das legendäre Apollo Theater zu besuchen nach meiner Durchquerung des Centralparks. Harlem in meiner Schulzeit noch als schmuddeliges und gefährliches Pflaster bezeichnet, hat sich mir in seiner ganzen Schönheit offenbart. Hier gibt es nicht diese Hochhäuser wie in Manhattan. Hier gibt es wirklich schöne Wohnhäuser, Alleen mit Bäumen und es sieht wirklich sehr ansprechend aus. Man ist gerade wieder dabei, Harlem in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, das Schmuddelimage ist Geschichte. Man sollte sich ruhig trauen, auch diese Seite New Yorks zu betrachten.
Die Menschen dort sind freundlich. Das konnte ich überall erleben, ob nun im kleinen Store, wo ich Wasser kaufen ging, im H& M Shop, ja den gibt es drüben auch, wo mir ein netter junger Mann den Fahrstuhl mit einem Lachen aufhielt oder dem Musiker, der mich vor dem legendären Apollo Theater ansprach, um mit mir über Musik zu diskutieren und mir seine CD zu verkaufen. Doch wer hilft nicht gern aufstrebenden Musikern? Sollte er einmal berühmt werden,kann ich mich rühmen sein Erstlingswerk zu haben. Nein, Harlem war nicht düster und man konnte dort sehr gut unter der Bevölkerung weilen. Überall gab es Musik, die Menschen standen zusammen, tanzten und sangen. Man hörte Soul, Jazz und Hip Hop. Vielleicht war es auch meine Offenheit, die ich in diesem Viertel an den Tag legte, dass einem die Menschen dort so freundlich begegneten. Ich denke, man merkt es einem an, wenn man sich ohne Vorbehalte in einem Areal bewegt. Für mich war der Ausflug nach Harlem ein ganz tolles Erlebnis und ich denke, das sollte man auf jeden Fall gemacht haben, um nicht nur New York mit seinen Hochhäusern zu sehen, es hat noch mehr zu bieten.

Auf dem Rückweg ging es für uns wieder durch den Centralpark zurück. Dieses Mal haben wir eine andere Strecke gewählt und dennoch so wenig vom Park gesehen. Es ist unglaublich. Aber ich habe mir einen Wunsch erfüllt, ein Hot Dog von einem fahrenden Händler dort zu kaufen, wie man es aus den Filmen immer kennt. Das wollte ich unbedingt einmal tun. Leider hat es überhaupt nicht geschmeckt, nicht einmal so, dass man sagen könnte, der ideelle Wert, das endlich einmal getan zu haben, kann das Geschmackliche rausreißen. Nein, ganz ehrlich, das war nichts und ich hatte geschmacklich wirklich mehr erwartet. Aber ich habe es eben mal getan und kann nun sagen, dass ich einmal ein Hot Dog im Centralpark gegessen habe.

Dieser Ausflug hat von morgens bis zum späten Nachmittag gedauert. Danach haben wir dann eine kleine Pause zum Mittagessen in Midtown eingelegt und sind für ein Stündchen ins Hotel zurück, da ich mir wahrlich die Füße kaputt gelaufen hatte. Ich brauchte eine Pause. Es nützten nicht einmal die Segeltuchschuhe etwas, die ich mir in Harlem neu gekauft hatte. Leute, wenn ihr nach New York geht, verzichtet auf die Optik der Schuhe, zieht die bequemsten Treter an, die ihr habt. Ich habe es bereut, meine schönen Sommerstiefeletten mit kleinem Absatz genommen zu haben... Frau sah damit zwar unheimlich toll aus, aber die Füße haben es nicht gedankt. Ich habe mich nach meinen einfachen Sommerschlappen von zuhause gesehnt.

New Yorks Glitzerwelt an Times Square und Co:

Den Abend haben wir dann Midtown verbracht auf dem Broadway, Fifth Avenue und Times Square.
Wir haben Mitbringsel für die Kinder gekauft und dabei auch wieder halb Manhattan abgesucht,um ganz spezielle Mitbringsel zu bekommen. Man glaubt es kaum, aber die Produkte, von denen man in Deutschland glaubt, sie in Amerika an jeder Straßenecke zu bekommen, muss man dort auch direkt suchen. So wünschten sich unsere Söhne T-Shirts von der WWF, der Wrestling Förderation und ich habe lediglich EINEN Shop gefunden, wo ich die Shirts überhaupt gesehen hatte und dann war die Auswahl auch noch relativ klein. Für unsere Zwillinge konnten wir bei Toys r´us gut einkaufen. Das war im Gegensatz zu dem, was wir in Deutschland erleben, ein Paradies.

Essen in New York:


Wir hatten unser Hotel nur mit Frühstück gebucht. Gegessen haben wir dann unterwegs. Mal in einem Restaurant, mal in einem Fastfoodladen. Auffällig war, dass es gar nicht so ist, dass es in New York an jeder Straßenecke einen Mc Donalds oder Burger King gibt. Wir mussten sie regelrecht suchen, wenn wir in der Beziehung vorhatten günstig zu essen. Dabei ist das Prozedere in den Fastfoodläden auch anders als bei uns. Die Angebote sind anders und man kann so selbst im guten alten Mc Donalds noch Neues kennen lernen in den USA.

Was wir häufig gesehen haben, waren Pizzaläden. Dort konnte man von riesigen großen Pizzen kleine Stücke abgeschnitten bekommen, die wurden dann in einem Ofen wieder erwärmt und kamen so frisch auf den Tisch. Sie schmeckten super, hatten einen dünnen Boden, was ich gar nicht erwartet hatte, wenn man an die American Pizza aus der deutschen Tiefkühltruhe denkt und waren in vielen verschiedenen Sorten zu bekommen. Sie sättigten gut und waren nicht teuer.

Einmal sind wir in einem Steakhaus eingekehrt. Denn wenn wir schon in den USA weilen, wollte mein Mann wenigstens einmal ein gutes amerikanisches Steak essen. Doch auch das war geschmacklich anders als wir es daheim kannten. Zur Folienkartoffel gab es keine Sourcreme, sondern Bratensauce und auch sonst war das Steak eher flach und den Teller ausfüllend als bei uns, wo es eher eine kleinere dickere Scheibe gibt. Allerdings war die Portion so groß, dass wir beide davon satt geworden sind.

Natürlich gibt es dort auch sehr edle Restaurants. Doch an denen sind wir aufgrund der Preislage lieber vorbeigegangen, denn die war ziemlich heftig. Doch für zwei Tage war es auch okay, sich von Pizza, Steak und Hamburgern zu ernähren, einfach dem Geldbeutel zuliebe. Wer kann und will, kann mit Sicherheit in New York auch viel Geld fürs Essen los werden und dann in richtigen kulinarischen Genüssen schweben. Restaurants gibt es in Hülle und Fülle. Ebenso Bars und Lounges.

U-Bahn:


Einmal sind wir in den zwei Tagen auch U-Bahn gefahren. Das ist gewöhnungsbedürftig. Das muss man regelrecht lernen und dazu sind zwei Tage zu wenig. Würde ich nun wieder nach New York kommen, würde ich darauf brennen, U-Bahn zu fahren. Es hat im Nachhinein Spaß gemacht. Angst muss man da nicht haben.Es ist lange nicht so düster und angsteinflößend wie man es aus den Filmen kennt. Uns haben viele Leute in der U-Bahn angesprochen, die uns helfen wollten, uns zurecht zu finden. Eigentlich haben wir selbst underground nur gute Erfahrungen gemacht.

Abreise:


Nach zwei vollen Tagen Aufenthalt, hieß es nun wieder Abschied nehmen. Wir frühstückten im Hotel ausgiebig und ließen dann vom Hotel einen Limousinendienst anrufen, der uns nach New Jersey zum Flughafen bringen sollte. Wir wollten weder das Abenteuer U-Bahn auf dem Weg zum Flughafen wagen, noch das Shuttle nehmen, das wir auf der Hintour hatten, weil wir dann unter Umständen noch viele andere Leute mit abholen müssten und dann unsere Zeitspanne zum Abflug nicht mehr ganz kalkulierbar war. So gönnten wir uns eine Limousine, die einen Festpreis zum Flughafen hatte und damit billiger war als ein Taxi. Und das war bei dem New Yorker Verkehr goldwert.

Abfertigung:


Ehe wir uns versahen, saßen wir also wieder am Flughafen, nun gefüllt von Eindrücken und Erlebnissen, nicht mehr voll von freudiger Erwartung und durchliefen dasselbe Prozedere wie auf dem Hinflug mit dem Einchecken per Automat, dem Kofferaufgeben (wir hatten Glück, auch mit den Souvenirs für die Kinder waren wir noch „untergewichtig“) und dem Warten auf den Flieger. Wir waren zeitig, weil man uns ans Herz gelegt hatte, drei Stunden eher am Flughafen zu sein, dabei lief alles wie am Schnürchen, schnell und gut. Wir hatten noch Zeit, dort etwas zu essen. Dann ging es durch die Kontrollen und ab in den Wartebereich. Nichts war hier aufregend anders als in Deutschland. Im Gegenteil, ich hatte das Gefühl, dass man hier gelassener war und freundlicher. So schnell waren wir noch nie durch eine Abfertigung gekommen wie hier in Newark auf dem Weg nach Hause.

Der Flug war sensationell schnell. Wir hatten guten Wind waren viel kürzer unterwegs als auf dem Hinweg. Ansonsten war der Service an Board gleichzusetzen mit der guten Qualität des Services auf dem Hinflug. So flogen wir dann voll von Erinnerungen, beladen mit Erfahrungen wieder nach Hause.

Kostenpunkt:


Ich habe diese Reise gewonnen und der Gewinnspielveranstalter sprach von einer Reise für zwei Personen im Werte von 2000 Euro. Das kann man für diese Reise veranschlagen in etwa, wobei der Reisezeitraum sicherlich noch eine Rolle spielt. Dazu kommen dann noch Kosten für die Reisepässe, wenn keine vorher vorhanden sind, Esta, Transfer zum Hotel vom Flughafen und andersrum, Mittag- und Abendessen, Sehenswürdigkeiten und eben ein kleines Taschengeld, was man so braucht für Hot Dogs im Centralpark, U-Bahn und so weiter. Mitbringsel und Postkarten nicht zu vergessen. :)

Das Fazit:


New York kann man nicht in zwei Tagen komplett erleben. Man muss dafür mehr Zeit haben. Diese zwei Tage waren eine Art Vorspeise, der irgendwann das Hauptgericht mal folgen wird. Ich habe Blut geleckt, vermisse die Stadt und würde am liebsten in den nächsten Flieger steigen und wieder in New York sein. Ich glaube, man liebt New York entweder oder man hasst es. Ich gehöre zur ersten Gruppe. Ich habe diese Stadt in den wenigen Tagen wirklich lieben gelernt. Ich habe viel gesehen, so viel wie möglich war und dabei gibt es noch so viel zu entdecken. Ich bin mir ganz sicher, dass ich einmal wieder kommen werde und irgendwann werde ich auch noch andere Ecken Amerikas erleben und entdecken. Das Land hat mein Herz gewonnen und das auf ewige Zeiten.
Mit meinem Reisebericht über New York City hoffe ich einige Tipps für einen Kurztrip gegeben zu haben. Es sind meine persönlichen Erfahrungen gewesen und sie sind durchweg gut gewesen, so dass ich vielleicht den einen oder anderen dazu inspirieren konnte, einmal in diese traumhafte Metropole zu reisen.


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Alfonsona345

Alfonsona345

13.04.2014 22:59

Bin nächste Woche auch dort!

monja43

monja43

24.03.2013 20:20

wie wahr - für zwei Tage würde es sich nicht lohnen, aber wenn mal schon was gewinnt

Gute_Fee_2012

Gute_Fee_2012

14.08.2012 12:39

Für den Preis würde ich die Reise auch sofort machen, ,leider bin ich an die Ferien gebunden;( Toller Bericht*****

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