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Pro Der Mythos New York, Best Western Convention Hotel, Singapor Airlines
Kontra Teuer ...
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
„Ich war noch niemals in New York, …“ sang einst der bekannte österreichische Komponist und Schlagersänger Udo Jürgens. Diese Textpassage traf bis vor einigen Tagen auch auf meine Wenigkeit zu. Dann jedoch gewann meine Freundin in einem Gewinnspiel einen Kurztrip zum „Christmas Shopping“ nach New York City für zwei Personen. Bislang hatte weder sie noch ich bei einem Gewinnspiel etwas abgesahnt. Nun jedoch hatten wir ausgesprochenes Glück und konnten uns gegen 37.000 Teilnehmer „durchsetzen“. So wurden wir als die Gewinner knapp eine Woche vor Reisebeginn benachrichtigt. Nach einem kurzen Telefonat, das von meiner Freundin mit dem Gewinnspielveranstalter geführt wurde, wurden die Flüge und das Hotel gebucht. In der Kürze der Zeit mussten wir die nötigen Reisepässe im Expressverfahren beantragen. Günstig ist dies natürlich nicht – es zeigt jedoch, dass Dokumente, auf die man normalerweise mehrere Wochen warten muss, auch innerhalb kürzester Zeit angefertigt sein können – zumindest wenn man bereit ist, eine entsprechende Gebühr zu zahlen.
Den folgenden Bericht werde ich allgemeingültig für New York City schreiben. Mein Reisebericht ist zu umfangreich, um ein einziges Produkt zu beschreiben.
Da standen wir also in Manhattan vor einem Hochhaus, das in New York wahrscheinlich noch nicht mal so wirklich als Hochhaus zählt. Das Best Western Convention Center Hotel ist ein 11-stöckiges Gebäude, welches sich in der 38. Straße in der nähe der 10. Avenue befindet. Die Gegend ist für New Yorker Verhältnisse recht ruhig. So findet der große Trubel hauptsächlich östlich der 9. Avenue statt. Dennoch ist die Lage perfekt für Touristen, die hauptsächlich zum Sightseeing in die Stadt kommen. Insgesamt wirkt die Umgebung eher industriell, so dass man erst beim Blick in Richtung Westen richtig merkt, dass man sich gegenwärtig in Manhattan befindet.
Nachdem wir die ersten Eindrücke auf uns wirken ließen, betraten wir die Hotellobby. Diese ist freundlich gestaltet, so dass wir uns schon im ersten Moment wohl fühlten. Sogar ein kleiner Weihnachtsbaum war aufgebaut. An der Rezeption befanden sich zwei Mitarbeiter des Hotels, welche unsere Reservierung entgegen nahmen. Einer der beiden Rezeptionisten war wohl der Hotelmanager. Dieser war, meiner Meinung nach etwas „grummelig“ und redete nicht viel. Die zweite Mitarbeiterin des Hotels war hingegen sehr freundlich und bearbeitete unsere Reservierung. Als Kaution mussten wir 100$ hinterlegen, die wir natürlich wieder bekämen, wenn das Zimmer beim Check-Out in Ordnung sei. Daraufhin erhielten wir die Karten, mit sich unsere Zimmertür öffnen ließ.
Unser Doppelzimmer befand sich in der 10. Etage des Hotels. Einen Gepäckträger – besser gesagt einen „Bellman“ gab es nicht, was wir aber nicht als störend empfanden. So hatten wir uns immerhin das Trinkgeld gespart, was vor allem dahingehend erfreulich, weil wir ohnehin nur Scheine größer als 10$ bei uns hatten. Die Koffer, die wir mit uns führten waren auch nicht sonderlich schwer.
Nachdem wir in der 10. Etage ankamen und die Tür öffneten, betraten wir uns Zimmer. Dieses war zwar etwas klein, reichte für unsere Bedürfnisse vollkommen aus: Wir waren ja nach New York gekommen, um uns die Stadt anzusehen, und nicht um auf dem Zimmer die Zeit abzusitzen. Darüber hinaus war es sauber – und dies ist in New York absolut keine Selbstverständlichkeit.
Vom Frühstück war ich etwas enttäuscht. So gab es nicht die Auswahl, die ich mir eigentlich erwünscht hatte. Neben Bagles gab es Toastähnliches Weißbrot. Als Aufstrich gab es lediglich Frischkäse und Marmelade. Wurst suchte man vergebens. Darüber hinaus gab es gekochte Eier, Donuts und Birnen aus der Dose. Das war´s dann aber schon mit dem Frühstücksangebot. Als Getränk wurde Apfelsaft, Orangensaft und Milch bzw. Kaffee und Tee angeboten.
Als wir das Hotelzimmer hinreichend erkundet hatten, ließen wir keine Sekunde verstreichen und machten uns auf den Weg in Richtung Midtown. Den Times Square erreicht man vom Hotel aus innerhalb weniger Minuten Fußweg. Hier bemerkten wir also erstmals, welch großartige Lage das Best Western Convention Hotel hat: Bekannten Sightseeing-Attraktionen in der Midtown von Manhattan sind binnen weniger Minuten erreichbar. Die Penn Station befindet sich in der 34. Straße. Von dieser Subwaystation, die in circa 10 Minuten zu Fuß erreicht werden kann, fahren die blauen Linien A, C und E. Darüber hinaus besteht hier auch die Möglichkeit mit den roten Linien 1, 2 und 3 durch ganz Manhattan, bis hinein in die Bronx zu fahren. Beim U-Bahn fahren ist zwingend darauf zu achten, dass man (je nach Fahrziel) die „Locallines“ nimmt, da diese an jeder Subwaystation halten. Gegenteilig hierzu gibt es auch die „Expresslines“, die nur an bestimmten Stationen anhalten und man daher schnell am gewünschten Fahrziel vorbei fährt. Eine Einzelfahrt kostet übrigens 2,50$ und berechtigt den Fahrgast dazu, die Subway so lange zu benutzen, bis er sie durch das Drehkreuz verlässt. Theoretisch sind also Fahren von Queens bis in die Bronx mit nur einem Fahrschein möglich. Dennoch empfiehlt es sich – gerade wenn man mehrere Tage im Big Apple verbringt – ein Wochenticket für 29$ zu kaufen.
Wir erreichten zur Mittagszeit den weltbekannten Times Square. Auch wenn wir uns schon im Voraus sehr viele Bilder und Videos von diesem Platz anschauten: Der Anblick war schlichtweg so beeindruckend, dass mir auch noch jetzt die Worte hierfür fehlen. Tausende Lichter blinken an den Hochhausfassaden entlang und sehr viele Menschen laufen hektisch den Broadway und die 7. Avenue entlang. Wir ließen die Umgebung kurz auf uns wirken, schossen einige Bilder und machten uns dann auf den Weg in Richtung Rockerfeller Center, vor dem der riesige Weihnachtsbaum steht. Auch dieses Gebäude ist mehr als beeindruckend. Hunderte Menschen stehen hier stundenlang in einer Schlange, um einige Minuten Schlittschuh fahren zu können. Wir entschlossen uns, das Rockefeller Center nochmals am darauffolgenden Tag bei Dunkelheit zu besuchen. Der Weihnachtsbaum wirkte noch überwältigender und auch hier lässt sich eine Beschreibung, die dem tatsächlichen Eindruck gerecht wird, nur schwer finden. Um die Situation zu toppen, fuhren wir auf die Spitze des Gebäudes, das immerhin das zehnthöchste in New York City ist. Trotz des Ticketpreises von 25$ pro Person kann ich nur jedem New York Besucher raten, dieses Geld in „Top of the Rock“ zu investieren. Nachdem wir die Sicherheitskontrollen durchliefen, die denen vom Flughafen fast schon gleich kamen, reihten wir uns in eine Menschenschlange ein. Die Menschenmassen wurden schrittweise mit einem Aufzug bis in den 70. Stock gefahren. Auf der Aussichtsplattform angekommen, hatten wir einen unvergesslichen Ausblick über die gesamte Stadt hinweg. Das Lichtermeer war schlichtweg unfassbar und auch meine Enkelkinder werden wohl in vielen Jahren noch von dieser Erfahrung erzählt bekommen. Nachdem wir wieder am Boden waren, kehrten wir nochmal zum Weihnachtsbaum zurück. Dieser ist bei Dunkelheit nochmals viel beeindruckender als dies Erzählungen oder Bilder beschreiben könnten.
In unserer leider sehr beschränkten Zeit in New York City besichtigten wir ferner die Brooklyn Bridge, ein weiteres Wahrzeichen der Stadt. Die Brooklyn Bridge, die Manhattan mit Brooklyn verbindet, gab uns die perfekte Möglichkeit, die Skyline von Manhattan einmal live und direkt von Ort zu sehen. Ich werde wohl kaum erwähnen müssen, dass auch diese Erfahrung für mich unvergesslich bleiben wird. Dies gilt darüber hinaus natürlich auch für den Central Park, der sich im Herzen von Manhattan befindet. Dieser Ort, den wir aufgrund der wenigen Zeit leider nur im südlichen Bereich erkunden konnten, steht im völligen Gegensatz zur hektischen Mid- und Downtown. Hier sieht man unzählige New Yorker mit ihren Hunden Gassi gehen und mit Freunden einige Meter durch den Park joggen.
Darüber hinaus möchte ich euch anbei noch eine kurze Liste von Tipps und Tricks aufschreiben, die ich nach einem Besuch als sinnvoll erachte:
Um spätestens 12 Uhr mussten wir aus dem Hotel auschecken. Wir erhielten unsere 100$ zurück, von denen wir aber 1$ pro Gepäckstück direkt wieder zur Lagerung unserer Koffer ausgaben. Dies ist eine Dienstleistung, von der ich schon der Meinung bin, dass man diese durchaus auch zum kostenlosen Service dazu zählen könnte. Ich denke, dass man für das Zimmer genügend Geld bezahlt, so dass sich das Hotel eine kostenlose Lagerung durchaus leisten könnte. Ob ich dem Hotelangestellten, der meine Koffer dann vom Lagerraum holt, ein paar Dollar in die Hand gebe, ist dann meine Sache – und daran würde das Ganze auch nicht scheitern.
Den Vormittag verbrachten wir also nochmals in der Midtown Manhattans, wo wir unter anderem bei McDonalds (3.Stöckig!) und Starbucks die verbleibende Zeit genossen.
Um 4 Uhr wurden wir von unserem Taxifahrer Duncamel am Hotel abgeholt. Er hatte wohl selbst nicht damit gerechnet, dass wir die Vereinbarung tatsächlich einhalten und pünktlich vor dem Hotel auf ihn warten. Dementsprechend erfreut war er, als er uns sah. Allgemein sei an dieser Stelle zu erwähnen, wir überaus freundlich die meisten New Yorker mit den Touristen umgehen.
Nachdem wir am Flughafen ausstiegen und eincheckten warteten wir auf den Rückflug, welcher sich leider um 2 Stunden verzögerte. Im Flugzeug angekommen, schliefen wir, erschöpft von dieser unvorstellbaren Weltstadt, mehrere Stunden lang, so dass sich der Rückflug als sehr kurzweilig erwies. Sogar die Verspätung konnte weitestgehend wieder eingeflogen werden.
Auch der Rücktransport zum Parkplatz Hirsch erfolgte ohne Probleme und zu unserer vollsten Zufriedenheit.
Danke fürs Lesen!
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Toller Bericht! - BH