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New Orleans.., die Perle des Südens
Pro New Orleans muß man einfach gesehen haben !!!
Kontra kein Kontra
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Hallo Ihr Lieben !
Heute will ich es wagen, meinen ersten Reisebericht für Euch zu schreiben und ich hoffe auch, dass mir das gut gelingt.Eigentlich will ich Euch nur meine Eindrücke über diese bezaubernde Stadt weitergeben und Euch vielleicht auch dazu ermutigen, selbst mal dorthin zu fliegen.
Also los..., schau`n wa mal, was draus wird :-)))
New Orleans ist ein kleines Missgeschick der Genesis, weil diese Stadt eigentlich nicht hierher gehört. Die Lebensfreude, die Musikalität und die Lässigkeit würden eher in die Karibik passen, als in die USA. Diesen Absatz hab ich leider abschreiben müssen und wollte ihn auch nicht abändern, weil er einfach mal klasse ist !!!
Das liegt wohl daran, dass diese Stadt nicht von Amerikanern erschaffen wurde, sondern von den Franzosen und den Spaniern. 1718 gründete Jean Baptiste Le Moyne dieses La Nouvelle Orleans. Da diese Stadt jedoch mitten in den Sümpfen lag, ließ er kurzerhand die Marsch trockenlegen und schwupp..., zwei Jahre später schon hatte New Orleans 470 nette Einwohner.1762 dann, traten die Franzosen den Spaniern die Stadt ab und diese neuen Herren hatten so ihre Schwierigkeiten, weil die Einwohner New Orleans schon damals ihren Kopf durchzusetzen wussten. Diese Stadt erlebte im 18.Jahrhundert ihre erste Blütezeit und selbst drei schwere Stadtbrände konnten diesen Einwanderungsboom nicht aufhalten.
Es gesellten sich später noch deutsche Farmer, Einwanderer von den Kanaren, Händler aus der Karibik, Iren und Briten, Indianer und freigelassene Sklaven dazu. Es war ein kunterbunter Haufen von unterschiedlichster Mentalität.Um 1803 aber, Bonaparte hatte das Land zurückerobert, trat er das Land an die Vereinigten Staaten für 15 Millionen Dollar ab, er brauchte die Kohle, um weiterhin seinen Krieg führen zu können. Das war der größte Landkauf in der Geschichte der USA.
Und nun kamen auch die Amis nach Louisiana, aber nach New Orleans kamen sie nicht rein, weil die Einheimischen das nicht wollten. Somit siedelten sich die ersten Amis halt im Garden District (außerhalb der Statdt) an, den ich später noch einmal kurz beschreiben werde.1812 wurde Louisiana dann der 18. Bundesstaat und mit knappen 100.000 Einwohnern wurde New Orleans dann zur viertgrößten Stadt erklärt.
New Orleans bietet heute 33000 Hotelzimmer an und verbucht ungefähr 1.5 Millionen Besucher jährlich. Und nichts lässt dieses Volk an ihrer Lebensstrategie scheitern, nicht einmal der verheerende Hurrikan vor ca. 3 Jahre. Wieder haben sie fast alles neu aufgebaut und das Leben geht nach wie vor lebenslustig weiter.
Die Stadt New Orleans heute
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Hier wurden auch sehr viele bekannte Filme gedreht, unter anderem einer meiner Lieblingsfilme "Magnolien aus Stahl".
JFK, die Akte, der Klient, das Urteil, Interview mit einem Vampir, sind Filme, die fast jeder kennt..., alle wurden in und um New Orleans gedreht. Kein Wunder, wenn man die Kulisse dazu kennt.
Friedhofskultur, die wirklich dazugehört
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Grabhäuser in unterschiedlichster Architektur gibt es hier zu sehen. Gotische, wie neoklassizistische Grabhäuser, eins schöner, als das andere und andere sehen wiederum aus, als gehörten sie nach Ägypten.
Eines der meist besuchten Gräber in den USA ist aber ein ganz schlichtes. Es steht auf dem St.Louis Cementery und soll die sterblichen Überreste von Madame Laveau, der Queen des Voodoos. enthalten.
Auf keinen Fall versäumen, auf einen der Friedhöfe zu gehen, es ist wirklich hochnteressant.
Bei dem Wort Voodoo kräuselt sich bei vielen im allgemeinen das Nackenhaar, weil die Geschäftemacher es als eine Art Horrorgeschäft vermarkten.
Voodoo ist eine komplexe Religion, die sich vermischt aus römisch, katholischen Ritualen und wo eine Vielfalt von afrikanischen Glaubens- und Magie Elementen hinzukommen. Durch verschleppte Sklaven aus Haiti wurde diese Religion hier ansässig. Und das ist auch schon alles. Kein Hexen, oder Teufelszeugs !
Heute interessieren sich die Menschen für Voodoo und sie hat auch schon sehr viele Anhänger hier.In den Souvenir-Läden des French Quarters, wo man Gris Gris-Ramsch und ähnliche Voodoo Souvenirs erhält, hat dagegen...., Ihr ahnt es sicher schon..., - mit wahrem Voodoo ebenso wenig gemeinsam wie die Zombie-Filme. Ist alles nur Geldschneiderei, wo man den Touris die Kohle aus der Tasche ziehen kann.
Mardi Gras ist schon so ein wenig, wie der Karneval am Rhein, mit einem Schuss Rio gepaart.
Ich selbst habe dieses Spektakel leider nie mitbekommen, auch wenn ich schon dreimal in dieser Stadt war, aber ich kann mir dieses Highlight lebhaft vorstellen.
Sollte man den Wunsch haben, dieses mal zu erleben, dann muss man wirklich rechtzeitig für ein Hotelzimmer sorgen, ansonsten ist New Orleans ausgebucht.
Louis Armstrong und sein Jazz
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Kulinarisches
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Es gibt hunderte von Restaurants und viele davon sind einzigartig. In manchen Restaurants hat sich seit Eröffnung im 19.Jahrhundert nur subtil was an der Speisekarte geändert.
Die typische Küche ist die Cayun Küche, wer`s besonders scharf mag. Spanische Rezepte mit französischer Rafinesse werden verarbeitet zu Jambajala oder Gumbo (Speisen aus Meeresfrüchten).Ach, was ich eigentlich noch ganz witzig finde, ist die Tatsache, dass eine Filiale, einer bekannten Fastfood Kette, sich im French Quarter ansiedeln wollte. Diese Filiale wurde aber solange von den Einwohnern boykottiert, bis sie endlich schloss
In der näheren Umgebung New Orleans findet man ein gutes Stück von dem, was Louisiana so ausmacht.
Dazu hier mal eine ganz persönliche Story von mir...und wehe, Ihr lacht !!!
Ich war natürlich auch in den Swamps..., eine Sumpflandschaft, vor den Toren New Orleans.Bis dato kannte ich solche Landschaften natürlich nicht und war sofort Feuer und Flamme, als wir uns aufmachten.
Na das war vielleicht ein Gefühl.., ich stand 3 Meter über mir und war stolz wie Bolle. Zeit meines Lebens ekelten mich diese Tiere, weil sie in meinen Augen abgrundhässlich und furchteinflößend waren. Hat man aber mal so ein kleines Drachenbaby in der Hand, dann wandelt sich die Meinung um 180°, glaubt mir.
Klar sind die nicht ungefährlicher deswegen geworden, nur weil ich so ein Kleines auf der Hand hatte, aber ich find die nicht mehr eklig und hässlich.
Danach durfte man selbst durch die Swamps laufen, aber nur auf ganz bestimmten Wegen. Das war für mich persönlich dass Beste. Wir liefen also diesen Rundweg, aber das ganz allein, weil die anderen, die bei der Bootsfahrt dabei waren, scheinbar keinen Bock darauf hatten.
Mein Ex und ich stiefelten also los und fanden das Ganze unheimlich toll. Nach einer Weile kamen wir an einen ziemlich großen See, wo ich anfangs gar nicht bemerkte, dass der nicht eingezäunt war. Wir sahen sehr viele Reiher und andere Vogelarten, Wasserschildkröten und anderes Getier..., war echt klasse.Na ja, jedenfalls schlenderten wir diesen Fußweg weiter und dann sah ich, mitten auf dem See, drei riesige Krokos. Selbstredend blieben wir stehen und sahen, dass mitten im See Bretter installiert wurden, auf denen diese Viecher sich wohl sonnen und auch schlafen konnten. Wahrscheinlich auch, damit die Touris die Krokos sehen.
Und dann kam mir urplötzlich ein Gedanke..., wo mir schlagartig die Nackenhaare zu Berge standen.Mein Ex und ich waren mutterseelenallein auf diesem Rundweg UND..., der See war nicht umzäunt !!!
Muß ich meine Gedanken jetzt weiter erzählen, oder könnt Ihr Euch denken, was in mir vorging ?!
ABER..., und das war mein nächste Gedanke..., vielleicht haben sie hier den Zaun einfach nur vergessen ! Und so liefen mein Ex (der natürlich keine Angst hatte, warum denn auch) und ich einen Zacken schneller. Während dieses Schnelldurchlaufs sah ich seitlich, in den Büschen, wie sich etwas bewegte ( Panik wieder hochgeschraubt).
Mein Ex war auf dieser Höhe, wo sich was bewegte und ich sagte ihm, er solle ganz ruhig stehen bleiben. Und dann sah ich das Vieh, in voller Größe. Es war eine schwarze Schlange, die sich aufgerichtet hat..., brrrrrr.Stellt Euch doch mal vor, wenn uns was passiert wäre. Kein Mensch hätte hier je mitbekommen, wenn wir beide von den Krokos aufgefressen wären, oder sie hätten uns vielleicht Tage später erst tot auf dem Weg entdeckt, weil wir von der Schlange angegriffen und vergiftet wurden. All diese Gedanken jagten mir durch den Kopf.
Letztendlich aber, erreichten wir gesund und munter das Auto und fuhren wieder in die Stadt zurück.
Kommen wir aber nun zum wunderschönen
den ich Euch anfangs schon ein wenig erläutert habe. Diesen District sollte man wirklich nicht auslassen. Wie ich zu Beginn schon erwähnte, siedelten sich hier die ersten Amerikaner an, da sie von den Einheimischen in New Orleans abgelehnt wurden.
Die Architektur ist eines der Schönsten in den Vereinigten Staaten. Sogar William Faulkner hat einmal gesagt, dass jedes Haus, was hier im Garden District und im French Quarter gebaut wurde, ein kleines Kunstwerk für sich sei.
Recht hat der alte Knabe gehabt !
Nachtleben in New Orleans
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In dem berüchtigten Old Opera House (Bar) kann man, wenn man etwas Glück hat, auch prominente Musiker entdecken, weil viele von ihnen hier einmal durchgestartet und berühmt geworden sind.
Es gibt in dieser Stadt so viele Bars, Clubs, Restaurants und Casinos, dass für jeden etwas dabei ist, garantiert. Aber man muss sich echt dick anziehen, denn fast alle dieser Lokalitäten sind rappelpappelvoll.Allerdings haben wir nicht soviel vom Nachtleben mitbekommen, weil unser Hotel außerhalb vom French Quarter lag und wir immer ohne Auto dort waren.
Bedeutet.., da die Kriminalität dort sehr hoch ist, sollte man nicht unbedingt mitten in der Nacht zu Fuß durch New Orleans stiefeln. Die Armut ist auch deutlichst erkennbar, man sollte also nichts provozieren.
Der Jacksons Square.
1721 wurde der Platz als Manöverfeld angelegt und war für mehr als ein Jahrhundert als Place d'Armes (unter französischer Herrschaft) und als Plaza de'Armas (zu Zeiten als die Kolonie Spanien gehörte) bekannt. Mitten auf diesem Platz steht das Denkmal von General Johnson auf seinem Pferd, sieht schon recht imposant aus.und wurde 1856 aufgestellt.Hier kann man sich einheimische Kunstgegenstände kaufen, sich natürlich Musik anhören, oder man kann sich in verschiedenster Art die Zukunft voraussagen lassen.
Die Leutchen, die dort ihre Dinge verkaufen, oder Musik machen, oder auch weissagen, sehen so knalleschrill aus, dass man sich nicht daran Sattsehen kann. Der Platz erinnert sehr stark an den Mont Martre in Paris. Ich war zwar noch nie in Paris, aber ich hab`s im Fernsehen gesehen.
In diesem Cafe gibt es eine Art Berliner oder Pfannkuchen, die mit Puderzucker bestreut sind. Diese Teile, ich weiß den Namen leider nicht mehr, sind einzigartig in New Orleans und man sollte sich die nicht entgehen lassen.
Vor diesem Cafe spielen natürlich rund um die Uhr irgendwelche Musiker ihren Jazz und verdienen sich so ihr Geld. Ist ein absolutes MUSS, da steppt echt der Bär.
French Market
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Die Gebäude, die zum Market gehören, sind seit 165 Jahren ein lebhafter Teil von New Orleans. Da sind viele Geschäfte, Kunstgewerbestände, natürlich Restaurants, Bistros und Cafe`s zu finden und man kann herrlich shoppen.
Offene Stände mit frischem Gemüse und Früchten laden echt zum Kaufen ein und hinter dem Market besteht auch noch ein kleiner Flohmarkt, wo man vielleicht auch mal ein Schnäppchen macht.
Museen
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Auch Grabstein-, Geister- und Vampirtouren werden täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr angeboten.
Für mich persönlich das Tollste, weil mich solche Sachen eben interessieren.Aber für all die anderen gibt es natürlich viel mehr an Museen, die Ihr auch ansehen könnt.
Unter anderem das Ogden Museum of Southern Art, in der Julia Street, eines der interessantesten Kunstmuseen der Südstaaten.Oder das New Orleans Museum of Art am Collins Diboll Circle.
Das NOMA ist eines der erstklassigsten Kunst Museen, mit einer herausragenden Sammlung und einer weitreichenden Fabergé Gallerie.
So und hiermit schließe ich meinen Bericht, weil mir meine Finger gleich abfaulen :-)
Ich denke, ich könnte sicher noch viel mehr aus meinem Hirn quetschen und es Euch hier erzählen, aber das würde diesen Urlaubsbericht maßlos sprengen.
Ich hoffe, es hat Euch Spaß gemacht, meinen Reisebericht zu lesen und ich bedanke mich jetzt schon, für`s Lesen und für die Kommentare die hier vielleicht tieffliegen. Kritik nehm ich selbstverständlich auch an, denn daran wächst ja bekanntlich jeder :-)))
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
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jockel2001 23.06.2011 14:32
speedey06 18.02.2009 08:28
kreuzbergerkuechenmeister 29.01.2009 21:02
Für mich ein Klares "BH"....... , Gruß.
s.st1 18.01.2009 18:16
Zatzeck 17.01.2009 08:15
-> Ein toller Bericht, Renate!!! <- LG, Rene´
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Dieses Hotel in New Orleans begrüßt Sie nur 5 Gehminuten vom französischen Viertel und dem Kasino Harrah's entfernt. Im Hotel erwarten Sie ein... |
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