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Erfahrungsbericht

für New Orleans
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5 Sterne New Orleans.., die Perle des Südens
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Empfehlenswert: Ja

Pro New Orleans muß man einfach gesehen haben !!!

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Sehenswürdigkeiten
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Gastfreundlichkeit

Der Autor

sonnendrachen56 Seit 18 Sep 2008

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Hallo Ihr Lieben !

Heute will ich es wagen, meinen ersten Reisebericht für Euch zu schreiben und ich hoffe auch, dass mir das gut gelingt.
Was ich aber gleich im Vorfeld sagen muß..., diese Reise liegt etwa 8 Jahre zurück und ich habe keine Ahnung mehr, wieviel das Hotel, geschweige denn ne Cola gekostet hat. Also bitte, habt ein wenig Verständnis dafür.

Eigentlich will ich Euch nur meine Eindrücke über diese bezaubernde Stadt weitergeben und Euch vielleicht auch dazu ermutigen, selbst mal dorthin zu fliegen.
Also los..., schau`n wa mal, was draus wird :-)))


Kleine Geschichtseinführung von New Orleans
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New Orleans ist ein kleines Missgeschick der Genesis, weil diese Stadt eigentlich nicht hierher gehört. Die Lebensfreude, die Musikalität und die Lässigkeit würden eher in die Karibik passen, als in die USA. Diesen Absatz hab ich leider abschreiben müssen und wollte ihn auch nicht abändern, weil er einfach mal klasse ist !!!

Das liegt wohl daran, dass diese Stadt nicht von Amerikanern erschaffen wurde, sondern von den Franzosen und den Spaniern. 1718 gründete Jean Baptiste Le Moyne dieses La Nouvelle Orleans. Da diese Stadt jedoch mitten in den Sümpfen lag, ließ er kurzerhand die Marsch trockenlegen und schwupp..., zwei Jahre später schon hatte New Orleans 470 nette Einwohner.

1762 dann, traten die Franzosen den Spaniern die Stadt ab und diese neuen Herren hatten so ihre Schwierigkeiten, weil die Einwohner New Orleans schon damals ihren Kopf durchzusetzen wussten. Diese Stadt erlebte im 18.Jahrhundert ihre erste Blütezeit und selbst drei schwere Stadtbrände konnten diesen Einwanderungsboom nicht aufhalten.

Es gesellten sich später noch deutsche Farmer, Einwanderer von den Kanaren, Händler aus der Karibik, Iren und Briten, Indianer und freigelassene Sklaven dazu. Es war ein kunterbunter Haufen von unterschiedlichster Mentalität.

Um 1803 aber, Bonaparte hatte das Land zurückerobert, trat er das Land an die Vereinigten Staaten für 15 Millionen Dollar ab, er brauchte die Kohle, um weiterhin seinen Krieg führen zu können. Das war der größte Landkauf in der Geschichte der USA.

Und nun kamen auch die Amis nach Louisiana, aber nach New Orleans kamen sie nicht rein, weil die Einheimischen das nicht wollten. Somit siedelten sich die ersten Amis halt im Garden District (außerhalb der Statdt) an, den ich später noch einmal kurz beschreiben werde.

1812 wurde Louisiana dann der 18. Bundesstaat und mit knappen 100.000 Einwohnern wurde New Orleans dann zur viertgrößten Stadt erklärt.

New Orleans bietet heute 33000 Hotelzimmer an und verbucht ungefähr 1.5 Millionen Besucher jährlich. Und nichts lässt dieses Volk an ihrer Lebensstrategie scheitern, nicht einmal der verheerende Hurrikan vor ca. 3 Jahre. Wieder haben sie fast alles neu aufgebaut und das Leben geht nach wie vor lebenslustig weiter.


Die Stadt New Orleans heute
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New Orleans liegt direkt am Mississippi, und ist eine der schönsten und attraktivsten Städte der Südstaaten. Liebevoll wird sie Big Easy (die große Leichtigkeit) genannt.
In dieser Stadt pulsiert das Leben und irgendwie hat man immer das Gefühl, alle Menschen sind gut drauf.

Hier wurden auch sehr viele bekannte Filme gedreht, unter anderem einer meiner Lieblingsfilme "Magnolien aus Stahl".
JFK, die Akte, der Klient, das Urteil, Interview mit einem Vampir, sind Filme, die fast jeder kennt..., alle wurden in und um New Orleans gedreht. Kein Wunder, wenn man die Kulisse dazu kennt.

An der Promenade des Mississippi, kann man riesige Frachtschiffe beobachten, die nach Afrika rüberschippern, oder man sieht diese tollen Raddampfer, wo natürlich auch drauf gezockt werden kann. Eine grandiose Kulisse bietet die Promenade, wenn dazu die Jazzmusik im Hintergrund spielt. Ich glaube, hier vergeht keine einzige Sekunde, wo nicht irgendwo ein Musiker rumtrötet.


Friedhofskultur, die wirklich dazugehört
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Der Mensch hier hat eine ganz andere Einstellung zum Tod, als wir und von daher ist es nicht verwunderlich, das New Orleans seine Friedhöfe liebt.

Grabhäuser in unterschiedlichster Architektur gibt es hier zu sehen. Gotische, wie neoklassizistische Grabhäuser, eins schöner, als das andere und andere sehen wiederum aus, als gehörten sie nach Ägypten.
Eines der meist besuchten Gräber in den USA ist aber ein ganz schlichtes. Es steht auf dem St.Louis Cementery und soll die sterblichen Überreste von Madame Laveau, der Queen des Voodoos. enthalten.

Eine Touristenattraktion von New Orleans. ist unter anderem, dass man hier Friedhofsführungen mitmachen kann. Da wird man des nächtens über verschiedene Friedhöfe geführt.., ist bestimmt sehr spannend und irre gruselig.

Auf keinen Fall versäumen, auf einen der Friedhöfe zu gehen, es ist wirklich hochnteressant.


Kleines ABC des Voodoo`s
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Bei dem Wort Voodoo kräuselt sich bei vielen im allgemeinen das Nackenhaar, weil die Geschäftemacher es als eine Art Horrorgeschäft vermarkten.

Alles ganz großer Mumpitz !

Voodoo ist eine komplexe Religion, die sich vermischt aus römisch, katholischen Ritualen und wo eine Vielfalt von afrikanischen Glaubens- und Magie Elementen hinzukommen. Durch verschleppte Sklaven aus Haiti wurde diese Religion hier ansässig. Und das ist auch schon alles. Kein Hexen, oder Teufelszeugs !

Heute interessieren sich die Menschen für Voodoo und sie hat auch schon sehr viele Anhänger hier.
Wer sich also für diese Religion interessiert, sollte einfach mal im "Voodoo Museum" vorbei schauen, dem einzigen seiner Art in den USA.

In den Souvenir-Läden des French Quarters, wo man Gris Gris-Ramsch und ähnliche Voodoo Souvenirs erhält, hat dagegen...., Ihr ahnt es sicher schon..., - mit wahrem Voodoo ebenso wenig gemeinsam wie die Zombie-Filme. Ist alles nur Geldschneiderei, wo man den Touris die Kohle aus der Tasche ziehen kann.


Mardi Gras
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Mardi Gras ist schon so ein wenig, wie der Karneval am Rhein, mit einem Schuss Rio gepaart.

Hier aber ist es die größte Party - Quadratmeile des gesamten Kontinents. In einer Stadt, die es versteht, das ganze Jahr zu feiern, kann man sich vorstellen, was es bedeutet.

Ich selbst habe dieses Spektakel leider nie mitbekommen, auch wenn ich schon dreimal in dieser Stadt war, aber ich kann mir dieses Highlight lebhaft vorstellen.

Sollte man den Wunsch haben, dieses mal zu erleben, dann muss man wirklich rechtzeitig für ein Hotelzimmer sorgen, ansonsten ist New Orleans ausgebucht.
45000 Umzugsteilnehmer und 1 Million Besucher sind dann auf den Strassen dieser Stadt unterwegs.


Louis Armstrong und sein Jazz
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Louis Armstrong (liebevoll Satchmo genannt), wer kennt den Namen nicht. Alle, die den Jazz lieben, wissen, dass er den Jazz "erfunden" hat.
Der Jazz gehört zu New Orleans, wie der Papst zu Rom, er darf in dieser Stadt nicht fehlen. Tut er auch nicht, denn an jeder Ecke, in fast jeder Bar ist der Jazz zu Hause, er ist das Lebenselixier dieser Menschen.
Louis Armstrong ist ein ganzer Park gewidmet worden, indem auch eine riesige Bronzestatue von ihm steht. Recht so, denn er hat New Orleans musikalisch zu dem gemacht, was es heute noch ist.


Kulinarisches
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Nirgendwo in den USA hat sich so große Küchenkunst entwickelt, wie in New Orleans. Wer einmal dorthin kommt, sollte alle Skrupel und Diäten in die Ecke stellen und sich in diesem bunten Einerlei einfach treiben lassen.

Es gibt hunderte von Restaurants und viele davon sind einzigartig. In manchen Restaurants hat sich seit Eröffnung im 19.Jahrhundert nur subtil was an der Speisekarte geändert.

Die typische Küche ist die Cayun Küche, wer`s besonders scharf mag. Spanische Rezepte mit französischer Rafinesse werden verarbeitet zu Jambajala oder Gumbo (Speisen aus Meeresfrüchten).
Und, und, und..., man muß eigentlich nur der Nase nach gehen und wird fündig, ganz bestimmt.
Bestimmte Essenszeiten kennt man dort auch nicht, man kann also beruhigt jede Tageszeit nutzen, um irgendwo was zu futtern.

Ach, was ich eigentlich noch ganz witzig finde, ist die Tatsache, dass eine Filiale, einer bekannten Fastfood Kette, sich im French Quarter ansiedeln wollte. Diese Filiale wurde aber solange von den Einwohnern boykottiert, bis sie endlich schloss


Umland
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In der näheren Umgebung New Orleans findet man ein gutes Stück von dem, was Louisiana so ausmacht.

Ein paar Meilen den Mississippi hoch, liegen entlang der Great River Road einige der schönsten Plantagen des Südens.
Alte, ehrwürdige Herrenhäuser, tadellos gepflegt und fast alle sind zu besichtigen.
Von hier ist es auch nicht mehr weit bis nach Lafayette, der Hauptstadt von Cajun Country. Baton Rouge (eine wunderschöne Stadt, die muß man auch gesehen haben), ist die Hauptstadt Louisianas. Und wer in den Sümpfen Alligatoren beobachten möchte, findet hier überall Boots- oder Kanutouren.

Dazu hier mal eine ganz persönliche Story von mir...und wehe, Ihr lacht !!!

Ich war natürlich auch in den Swamps..., eine Sumpflandschaft, vor den Toren New Orleans.

Bis dato kannte ich solche Landschaften natürlich nicht und war sofort Feuer und Flamme, als wir uns aufmachten.


Die Begeisterung kam zum Vorschein, als mein Exmann und ich zu früh an der Station ankamen, von wo wir eine Bootsfahrt mitmachen wollten. Wir rauchten noch ein paar Zigaretten auf der Terrasse und da kam der Bootsführer auf uns zu.
Eine ganze Weile unterhielten wir uns und er fragte uns, was wir denn so für Tierchen in der Stadt hätten. Ich zählte ihm alles auf und er lächelte und meinte, ich solle mal einen Moment warten. Nun, ich stand mit dem Rücken zu ihm gekehrt und als ich mich umdrehte, stieß ich einen hellen Schrei aus.
Und nun fragt mal warum..., der Gute hatte nämlich einen klitzekleinen, ca. 20cm großen Alligator auf der Hand. Ich sah mir diesen sehr erstaunt an und fragte dann todesmutig, ob ich dieses Baby auch mal auf der Hand haben dürfte. Aber klar doch.., Renate hatte das erste mal in ihrem Leben einen echten Alligator in ihrer Hand...jipppiieeee.

Na das war vielleicht ein Gefühl.., ich stand 3 Meter über mir und war stolz wie Bolle. Zeit meines Lebens ekelten mich diese Tiere, weil sie in meinen Augen abgrundhässlich und furchteinflößend waren. Hat man aber mal so ein kleines Drachenbaby in der Hand, dann wandelt sich die Meinung um 180°, glaubt mir.
Klar sind die nicht ungefährlicher deswegen geworden, nur weil ich so ein Kleines auf der Hand hatte, aber ich find die nicht mehr eklig und hässlich.

Dann kam die Bootsfahrt, die sehr interessant war. Man sah enorm viele Tiere (vor allen Dingen Krokos), die es hier in Deutschland nun mal überhaupt nicht gibt..., logisch. Und was diese Sumpflandschaft angeht, so war sie total faszinierend. Diese ganze Bootstour war reinweg nur spannend.

Danach durfte man selbst durch die Swamps laufen, aber nur auf ganz bestimmten Wegen. Das war für mich persönlich dass Beste. Wir liefen also diesen Rundweg, aber das ganz allein, weil die anderen, die bei der Bootsfahrt dabei waren, scheinbar keinen Bock darauf hatten.

Mein Ex und ich stiefelten also los und fanden das Ganze unheimlich toll. Nach einer Weile kamen wir an einen ziemlich großen See, wo ich anfangs gar nicht bemerkte, dass der nicht eingezäunt war. Wir sahen sehr viele Reiher und andere Vogelarten, Wasserschildkröten und anderes Getier..., war echt klasse.
An einem Geländer, wo ich aus Versehen ganz genau hingeschaut hatte, war ein riesiges Spinnennetz zu sehen. Und da ich von Natur aus ziemlich neugierig bin, schaute ich mir das Netz mal genauer an und natürlich sah ich auch den dazugehörigen Bewohner..., eine riesige, megafette Spinne..., schüttel.
Die sah jetzt aber nicht eklig aus, im Gegenteil, die sah klasse aus, aber ich denke mal, dass das Vieh sicher was hochgiftiges war...., deswegen auch...., schüttel.

Na ja, jedenfalls schlenderten wir diesen Fußweg weiter und dann sah ich, mitten auf dem See, drei riesige Krokos. Selbstredend blieben wir stehen und sahen, dass mitten im See Bretter installiert wurden, auf denen diese Viecher sich wohl sonnen und auch schlafen konnten. Wahrscheinlich auch, damit die Touris die Krokos sehen.

Und dann kam mir urplötzlich ein Gedanke..., wo mir schlagartig die Nackenhaare zu Berge standen.

Mein Ex und ich waren mutterseelenallein auf diesem Rundweg UND..., der See war nicht umzäunt !!!
Muß ich meine Gedanken jetzt weiter erzählen, oder könnt Ihr Euch denken, was in mir vorging ?!

Na gut, weiterer Gedankenverlauf.
Erste Frage..., sind diese drei Krokos auf dem See die einzigen, oder sind hier noch welche, die an Land irgendwo herum stromern und auf fette Beute warten, sprich auf mich ?
Ich suchte mir sogleich ne Waffe und fand ganz schnell einen ziemlich fetten Ast, der so groß war, wie ich selbst. Klar doch, kann dieses Stöckchen dem Kroko nix anhaben, aber ich fühlte mich gleich sicherer.
Dann kamen mir die Gedanken, dass die Amis sich ja meist 100%ig absichern, was Attraktionen angeht, schließlich klagt ja jeder Mensch in diesem Land, wenn etwas passiert. Also.., Panik ein wenig runtergedrosselt.

ABER..., und das war mein nächste Gedanke..., vielleicht haben sie hier den Zaun einfach nur vergessen ! Und so liefen mein Ex (der natürlich keine Angst hatte, warum denn auch) und ich einen Zacken schneller. Während dieses Schnelldurchlaufs sah ich seitlich, in den Büschen, wie sich etwas bewegte ( Panik wieder hochgeschraubt).

Mein Ex war auf dieser Höhe, wo sich was bewegte und ich sagte ihm, er solle ganz ruhig stehen bleiben. Und dann sah ich das Vieh, in voller Größe. Es war eine schwarze Schlange, die sich aufgerichtet hat..., brrrrrr.
Meine Panik nahm Ausmaße an, die man nicht beschreiben kann. Ich nahm also meinen ganzen Mut zusammen, tapfer, wie ich nun mal bin, nahm Anlauf und rannte im Affenzahn an meinen Ex und dieser Schlange vorbei.
Die Schlange verkroch sich sofort und mein Ex schaute mich an, als sei ich von einem anderen Planeten. Mir alles egal, ich hab mein Leben retten können ! Und jetzt hatte ich die Faxen dicke, nun wollte ich so schnell wie möglich fort.

Stellt Euch doch mal vor, wenn uns was passiert wäre. Kein Mensch hätte hier je mitbekommen, wenn wir beide von den Krokos aufgefressen wären, oder sie hätten uns vielleicht Tage später erst tot auf dem Weg entdeckt, weil wir von der Schlange angegriffen und vergiftet wurden. All diese Gedanken jagten mir durch den Kopf.
Letztendlich aber, erreichten wir gesund und munter das Auto und fuhren wieder in die Stadt zurück.

Das zum Thema Tierchen in der Wildnis, die der Großstadtmensch nicht kennt. Diese kleine Story musste ich Euch einfach mal erzählen, weil sie zum Thema New Orleans für mich einfach dazu gehört.


Kommen wir aber nun zum wunderschönen

Garden District,
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den ich Euch anfangs schon ein wenig erläutert habe. Diesen District sollte man wirklich nicht auslassen. Wie ich zu Beginn schon erwähnte, siedelten sich hier die ersten Amerikaner an, da sie von den Einheimischen in New Orleans abgelehnt wurden.

Der Garden District liegt außerhalb der Stadt
Dieser District ist allemal sehenswert, weil dort so viele, architektonisch wunderschöne alte Herrenhäuser und Gärten vertreten sind, dass man regelrecht blind werden kann, wenn man das alles sieht.
Mittendrin sind häufig große Parks angelegt, wo der gesittete Amerikaner am Wochenende mit der ganzen Familie grillt und ausgelassen ist. Wir sind teils mit der Straßenbahn gefahren und teils gelaufen, weil dieser District schon ziemlich weitläufig ist.

Die Architektur ist eines der Schönsten in den Vereinigten Staaten. Sogar William Faulkner hat einmal gesagt, dass jedes Haus, was hier im Garden District und im French Quarter gebaut wurde, ein kleines Kunstwerk für sich sei.

Recht hat der alte Knabe gehabt !


Nachtleben in New Orleans
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Die Bourbon Street ist DIE Strasse im French Quarter, da tobt rund um die Uhr das Leben. Da kann man morgens um 4.00 Uhr noch essen gehen, ein schönes Theaterstück ansehen, oder vielleicht einfach nur`n tollen Jazz in einer der zahlreichen Bars anhören.., hier ist fast alles möglich.

In dem berüchtigten Old Opera House (Bar) kann man, wenn man etwas Glück hat, auch prominente Musiker entdecken, weil viele von ihnen hier einmal durchgestartet und berühmt geworden sind.

Es gibt in dieser Stadt so viele Bars, Clubs, Restaurants und Casinos, dass für jeden etwas dabei ist, garantiert. Aber man muss sich echt dick anziehen, denn fast alle dieser Lokalitäten sind rappelpappelvoll.

Allerdings haben wir nicht soviel vom Nachtleben mitbekommen, weil unser Hotel außerhalb vom French Quarter lag und wir immer ohne Auto dort waren.
Bedeutet.., da die Kriminalität dort sehr hoch ist, sollte man nicht unbedingt mitten in der Nacht zu Fuß durch New Orleans stiefeln. Die Armut ist auch deutlichst erkennbar, man sollte also nichts provozieren.


Sehenswertes
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Der Jacksons Square.

1721 wurde der Platz als Manöverfeld angelegt und war für mehr als ein Jahrhundert als Place d'Armes (unter französischer Herrschaft) und als Plaza de'Armas (zu Zeiten als die Kolonie Spanien gehörte) bekannt. Mitten auf diesem Platz steht das Denkmal von General Johnson auf seinem Pferd, sieht schon recht imposant aus.und wurde 1856 aufgestellt.
Heute ist der Jackson Square der Mittelpunkt des French Quarters.

Hier kann man sich einheimische Kunstgegenstände kaufen, sich natürlich Musik anhören, oder man kann sich in verschiedenster Art die Zukunft voraussagen lassen.
Die Leutchen, die dort ihre Dinge verkaufen, oder Musik machen, oder auch weissagen, sehen so knalleschrill aus, dass man sich nicht daran Sattsehen kann. Der Platz erinnert sehr stark an den Mont Martre in Paris. Ich war zwar noch nie in Paris, aber ich hab`s im Fernsehen gesehen.

Was an diesem Platz nicht einfach übersehen werden darf und angesteuert werden muß, ist das Cafe du Monde.., da muss man einfach mal gesessen haben.
Einen Platz zum Sitzen muss man sich wirklich hart erkämpfen, weil alle Touris dahin wollen.

In diesem Cafe gibt es eine Art Berliner oder Pfannkuchen, die mit Puderzucker bestreut sind. Diese Teile, ich weiß den Namen leider nicht mehr, sind einzigartig in New Orleans und man sollte sich die nicht entgehen lassen.

Vor diesem Cafe spielen natürlich rund um die Uhr irgendwelche Musiker ihren Jazz und verdienen sich so ihr Geld. Ist ein absolutes MUSS, da steppt echt der Bär.


French Market
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Dieser French Market hat die verkehrsgünstige Lage des Mississippi und sein Ursprung ist auf die Indianer zurückzuführen. Sie wussten die Lage sehr zu schätzen und boten hier ihre Ware zum Tausch an.

Die Gebäude, die zum Market gehören, sind seit 165 Jahren ein lebhafter Teil von New Orleans. Da sind viele Geschäfte, Kunstgewerbestände, natürlich Restaurants, Bistros und Cafe`s zu finden und man kann herrlich shoppen.

Offene Stände mit frischem Gemüse und Früchten laden echt zum Kaufen ein und hinter dem Market besteht auch noch ein kleiner Flohmarkt, wo man vielleicht auch mal ein Schnäppchen macht.


Museen
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New Orleans hat eine Unmenge an Museen zu bieten, wovon ich eins nur ganz kurz anreißen möchte.
Das ist das Museum Historic Voodoo & Tour Co., in der Dumaine Street.
Genau in diesem Museum kann man sich ein wenig fachkundig machen, was den Voodoo angeht. Hier werden Ursprünge und Entwicklung der Voodoo Kultur beleuchtet und es ist verdammt interessant.

Auch Grabstein-, Geister- und Vampirtouren werden täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr angeboten.

Für mich persönlich das Tollste, weil mich solche Sachen eben interessieren.

Aber für all die anderen gibt es natürlich viel mehr an Museen, die Ihr auch ansehen könnt.

Unter anderem das Ogden Museum of Southern Art, in der Julia Street, eines der interessantesten Kunstmuseen der Südstaaten.

Oder das New Orleans Museum of Art am Collins Diboll Circle.
Das NOMA ist eines der erstklassigsten Kunst Museen, mit einer herausragenden Sammlung und einer weitreichenden Fabergé Gallerie.

Und und und..., es gibt soviel Museen in dieser Stadt, dass man sich wirklich sehr viel Zeit dafür mitbringen muss.


So und hiermit schließe ich meinen Bericht, weil mir meine Finger gleich abfaulen :-)
Ich denke, ich könnte sicher noch viel mehr aus meinem Hirn quetschen und es Euch hier erzählen, aber das würde diesen Urlaubsbericht maßlos sprengen.

Nur eins noch..., diese Stadt ist einzigartig schön, knallig bunt und dieser Lebensrhythmus fesselt einen ganz und gar. Eines schönen Tages werde ich auch wieder dort sein und genau dieses Leben in vollen Zügen genießen :-)

Ich hoffe, es hat Euch Spaß gemacht, meinen Reisebericht zu lesen und ich bedanke mich jetzt schon, für`s Lesen und für die Kommentare die hier vielleicht tieffliegen. Kritik nehm ich selbstverständlich auch an, denn daran wächst ja bekanntlich jeder :-)))

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Kommentare

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  • jockel2001 23.06.2011 14:32
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • speedey06 18.02.2009 08:28
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • kreuzbergerkuechenmeister 29.01.2009 21:02
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Für mich ein Klares "BH"....... , Gruß.

  • s.st1 18.01.2009 18:16
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Zatzeck 17.01.2009 08:15
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    -> Ein toller Bericht, Renate!!! <- LG, Rene´

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