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Pro Schön gestaltete Becken, Artenvielfalt
Kontra Eintrittspreise etwas hoch / hoher Besucherandrang
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Die ersten Tage unserer USA-Reise haben wir in Boston verbracht. Dort besuchten wir unter anderem das New England Aquarium über das ich heute berichten möchte …
Das New England Aquarium hat montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet, am Wochenende bis 18 Uhr. Je nach Jahreszeit hat es auch mal länger oder kürzer geöffnet. Darüber gibt die Internetseite Auskunft.
Erwachsene zahlen für den Eintritt 21,95 Dollar, Kinder bis 11 Jahre 13,95 Dollar. Möchte man außerdem das angeschlossene IMAX-Kino besuchen, dann gibt es ein Kombiticket für 27,95 Dollar bzw. 19,95 Dollar.Wir entschieden uns recht spontan das Aquarium zu besuchen und weil es nur noch 2 Stunden bis zur Schließung waren und uns der Preis ohnehin schon recht hoch vorkam, entschieden wir uns, nur ins Aquarium zu gehen und nicht ins IMAX.
Mit umgerechnet ca. 15 EUR für Erwachsene und 9 EUR für Kinder ist das Aquarium eher teuer. Wir hatten allerdings noch die Hoffnung, dass uns für den Preis auch einiges erwarten würde. Was uns dann erwartete zeigte der Rundgang durchs Aquarium.Nachdem man den Eintritt bezahlt hat uns das New England Aquarium betreten hat, bekommt man erst einmal einen Stempel auf die Hand, damit man das Aquarium nach Belieben verlassen und wieder betreten kann. Dann wird man erst einmal für ein Foto vor einen Hintergrund mit Unterwasserwelt gestellt und fotografiert. Da wir das Foto nicht kaufen wollten, kann ich über den Preis nichts sagen, aber ich gehe mal davon aus, dass es nicht gerade günstig ist. Nun befindet man sich im Eingangsbereich, in dem die Toiletten zu finden sind. Vor den Toiletten gibt es auch Schließfächer, falls man seine Jacken oder Taschen nicht mit sich herum tragen möchte.
Durch eine Glastür betritt man dann das eigentliche Aquarium und befindet sich direkt bei den Pinguinen. Hier gibt es eine künstliche Felsenlandschaft umgeben von Wasser, auf der sich an die 80 Pinguine tummeln. Das Licht ist hier gedämmt, die Pinguin-Insel ist aber beleuchtet, sodass man rund um das Gehege die Tiere sehr gut beobachten kann. Das Aquarium bietet auch Möglichkeiten, sich interaktiv mit den Tieren auseinander zu setzen. So kann man zum Beispiel ein paar Knöpfe drücken um sich Pinguin-Geräusche anzuhören und zu raten, welches Geräusch von welchem Pinguin stammt. Das war sehr interessant, da es teilweise doch überraschte welch laute Geräusche ein kleiner Pinguin von sich geben kann. Man kann sich auch eine Pinguin-Fütterung ansehen, aber zu der Zeit, in der wir dort waren, fand keine Stadt. Das Aquarium beherbergt drei Arten von Pinguinen. Den Afrikanischen Pinguin, den Zwergpinguin (kleinste Pinguinart) und den Schopfpinguin.Das Pinguin-Gehege umgibt den großen Wassertank, der sich vom Erdgeschoss bis zum obersten Stockwerk zieht. Während man hoch oder runter geht – es gibt Rampen, die auch rollstuhlgerecht sind – kann man die Tiere, die darin schwimmen beobachten. Nachgestellt ist hier ein karibisches Korallenriff. Während man von den Rampen aus seitlich hineinschauen kann, gibt es auf der obersten Etage die Möglichkeit von oben in das Wasser zu blicken. Hier steht auch immer ein Mitarbeiter des Aquariums und beantwortet Fragen der Besucher. Neben vielen Fischarten sind in diesem Tank vor allem die grüne Meeresschildkröte und die Tigerhaie sehenswert.
Wer gerne auf Tuchfühlung mit den Tieren geht, kann dies im Edge of the Sea Touch Tank tun. Hier kann man unter Aufsicht von Mitarbeitern des Aquariums verschiedene Tiere, wie Krabben, Hummer oder Seesterne berühren. Ich persönlich halte nichts davon, zumal es sehr voll war und die Tiere nicht die Möglichkeit hatten, den vielen Händen zu entkommen. Positiv ist jedoch zu erwähnen, dass man sich seine Hände vorher desinfizieren musste, damit keine Bakterien in das Wasser gelangen.The Gulf of Maine ist eine Reihe von Becken, die sich mit den Lebewesen im Golf von Maine befasst, also dem Gebiet zwischen dem Cape Cod und Kanada. Hier kann man die Meeresbewohner beobachten, die sich in den kälteren Gewässern tummeln. Dazu gehören zum Beispiel Hummer, Kabeljau, Heilbutt, große Seesterne, etc.
Sehenswert ist auch die Ausstellung der Seadragons, also der Fetzenfische, die mit den Seenadeln verwandt sind. Da sie sich gut tarnen, benötigt man manchmal ein wenig Geduld um sie zu entdecken.Das Pacific Reef zeigt den Lebensraum Pazifik mit den vielen bunten Fischen, die dort vorkommen und natürlich darf auch Nemo – der Clownfisch – hier nicht fehlen. Zwischen den Korallen gibt es auch Haie zu sehen. Hier war es besonders voll, da natürlich alle Nemo und Dory sehen wollten.
Im Aquarium gibt es jedoch auch ein paar Terrarien aus dem Amazon Rainforest. Hier kann man Schlangen und Frösche aus dem Regenwald bewundern, aber es gibt auch hier Becken mit den Meeresbewohnern des Regenwaldes, z.B. Piranhas.Neben vielen, vielen Fischarten hat es mich auch gefreut, dass man im Aquarium auch viele Arten von Schildkröten findet, da ich Schildkröten immer gerne beobachte. Auch die Quallen sind einen Besuch wert, denn sie sehen wirklich toll aus. Im Erdgeschoss gibt es außerdem eine Art Krankenstation. Dort werden kranke Tiere behandelt, bis sie wieder ins Becken können.
Das New England Aquarium hat auch noch ein paar Säugetiere zu bieten. So gibt es hier verschiedene Arten von Seehunden. Einige kann man auch außen in einem Becken beobachten, bevor man ein Ticket gekauft hat, andere sind im Gebäude untergebracht. Hier gibt es täglich Shows mit Seehunden, wie man sie auch aus anderen Zoos oder Aquarien kennt.Insgesamt ist das New England Aquarium nicht gerade groß, wir haben etwa anderthalb Stunden darin verbracht. Zwar gibt es viel zu sehen und man könnte sich sicher an dem einen oder anderen Becken noch mehr Zeit lassen, aber es war so voll, dass man manchmal anstehen musste um in ein Becken zu sehen, was natürlich den Spaß ein wenig dämpft. Trotzdem ist das New England Aquarium ein sehr liebevoll gestaltetes und sehenswertes Aquarium.
Um aus dem Aquarium heraus zu kommen, muss man natürlich durch den Shop gehen, wo man dann noch einmal alles an Souvenirs kaufen kann, was man in einem Aquarium erwartet. Wir haben nichts gekauft, sondern sind gleich weiter gegangen. Aber der Shop war gut besucht, von daher nehmen sicher viele einen Stofftier-Seehund oder einen Pinguin oder ein anderes Andenken mit.
Weitere Informationen, Fotos und Videos unter: http://www.neaq.org (Englisch)
Da es etwas dunkel im Aquarium war, ist die Fotoqualität diesmal nicht so gut, denn ich konnte nicht mit Blitz fotografieren ...
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BeastyGirl 04.01.2011 12:53
leamaus75 10.11.2010 09:19
Quasseltante 10.11.2010 05:51
BH & LG
homorphus 09.11.2010 20:30
Quasseltante 09.11.2010 15:53
BH- Warteliste & LG