Ciao - für Leute mit eigener Meinung
Neueste Erfahrungsberichte
|
Neue Fragen
|
Erfahrungsbericht schreiben
|
Produktvideos
|
Das französische Australien
Pro Das Tor zur Südsee
Kontra Pariser Preise
Neukaledonien liegt drei Flugstunden von Brisbane entfernt vor der Ostküste von Down Under. Es ist das einzige und letzte Festland im Südpazifik, weiter draussen gibts nur noch Atolle. Das französische Übersee-Territorium besteht aus fünf bewohnten Inseln.
Die von Norden nach Süden länglich gestreckte Hauptinsel Grande Terre ist durch einen Bergzug in zwei Hälften geteilt. Im Süden liegt die Hauptstadt Nouméa. Die Atmosphäre und Architektur erinnert an eine südfranzösische Kleinstadt. Bemerkenswert sind die vielen Luxuskarossen, die durch die Straßen rollen. Ich habe nach langer Europa-Abwesenheit die neusten Automodelle von Benz, BMW usw. dort kennengelernt.
Das deutet auch schon auf das Preisniveau hin. Es ist schweineteuer. Der Pazifik-Franc ist an den Euro gekoppelt. Die günstigste Unterbringung ist die einzige Jugendherberge in Nouméa, hier kostet die Nacht ab ca. 20 Euro. Die von einer Deutschen geführten Anlage ist allerdings große klasse. Ein großer Kühlraum, gute und saubere Selbstversorger-Küche, sehr ordentliche Mehrbettzimmer mit Blick über die Stadt und Bucht.
Die Westküste wird hauptsächlich von den Caldoches, den Nachfahren der Franzosen, bewohnt. Die Ostküste ist das Refugium der Kanaké. So richtig gern haben die sich nicht, was sich auch darin äußert, das die Straßen Nouméas ab Dunkelheit leer sind.
In den Ortschaften der Kanaké herrscht das Clanrecht, d.h. hier fragt man den Allesentscheider, den Clan-Ältesten nach Bade-, Durchfahrt- oder Campingerlaubnis. Generell sind die Kanaké sehr aufgeschlossen, solange sie nicht den Verdacht hegen, das ihr Gegenüber französischer Abstammung sein könnte.
Echtes Südsee-Feeling kann aufgrund der einsamen Traumstrände und tropischen Vegetation aufkommen. Die Bewohner, ob Kanaké oder Caldoche, verbreiten allerdings häufig eine angespannte Stimmung.
Auf den vorgelagerten kleinen Korallenriff-Inseln gibts dafür Zuckersand-Glasklar-Wasser-Palmen-Idyll pur. Neukaledoniens Riff reicht an vielen Stellen bis wenige Meter an die Strände heran. Schnorcheln oder Tauchen ist die Schau und hat auf jeden Fall Great Barrier Reef -Qualität. Die Boottransfers und der Busverkehr auf Grand Terre sind sicher und ziemlich zuverlässig. Bei beabsichtigten Segelturns auf Nachbarinseln wie Vanuatu sollte man das Wetter sehr genau studieren. Die Salomonen-Wirbelstürme schlagen manchmal sehr schnell zu.
Es gibt keine gefährlichen Tiere oder Krankheiten. Aber es ist eine echte Herausforderung ist, den Süßwasserkrokos in den Flüssen beim Schwimmen in die Augen zu schauen. Selbst die spielzeuggroßen, pflanzenfressenden Tierchen flößen schon Respekt ein.
Das Hinkommen ist via Brisbane nicht allzu schwierig. Täglich fliegt eine 767 halb als Air Caledonie-Flugnummer und halb als Qantas-Flug.
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
Anstatt dem Mitglied eine negative Bewertung zu geben, bitte daran denken:

Helfe diesem Mitglied durch nützliche Tipps

Melde einen Missbrauch wegen unerlaubter Kopie oder anderer Gründe an das Ciao Support Team.
Kommentar schreiben
cathana 29.05.2007 11:38
dhoh 18.01.2006 17:59
PanchoEnterprises 14.03.2005 04:59
Hört sich wie Kurzzusammenfassung aus Frau im Spiegel an.....und nicht so als wärst du da gewesen.........
meister999 21.08.2004 18:46
Gall 14.04.2004 20:35