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Erfahrungsbericht

für Nelson
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5 Sterne Von Wellington über Picton nach Nelson/Südinsel Bericht mit Bildern
153 von 154 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Hübsches Städtchen

Kontra Meine Jacke ist weg!!!!

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

Der Autor

Thueringerin Seit 21 Dez 2004

Sehr schleppende Lesungen hier......früher gabs an die 200 in 2-3 Tagen......wo sind die schönen... mehr

208 Mitglieder vertrauen mir

Die 6. Etappe unserer Reise- der 2. Weihnachtsfeiertag
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Die letzten Stunden auf der Nordinsel
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Wir hatten ja bereits unsere Strecke zum Fährhafen erkundet, mussten aber noch einmal in die Stadt, um den Mietwagen aufzutanken.
Er musste am Aviz-Stand abgegeben werden, denn die großen Mietwagenverleiher ersparen sich und damit ja auch uns die Kosten für die Fährüberfahrt, indem sie auf der Südinsel den Kunden ein neues Auto geben.
Unsere Fähre ging 10.35 Uhr und wir waren pünktlich. Der Check-in erfolgte wie auf einem Flughafen, unsere Voucher hatten wir bereits von unserem Reiseunternehmen erhalten.
Wir wurden unser Gepäck los und hatten noch etwas Zeit.
Aber wir hatten noch den Autoschlüssel, also mussten wir noch Aviz suchen. Wir wurden auch schnell fündig, der Autoverleiher hatte seinen Stand im Ankunftsterminal, aber er war geschlossen. Deshalb warteten wir als ordnungsliebende Deutsche, ob jemand in der nächsten halben Stunden erscheinen würde. Nichts tat sich. Alle anderen Stände wurden besetzt, nur unserer nicht. Mein Mann wird da immer schneller nervös als ich und schickte mich gleich an den anderen Stand, um mich zu erkundigen, mich deshalb, weil ihm in solchen Situationen die Englischkenntnisse fehlen.
Die Frau sagte mir, dass wir einfach den Autoschlüssel in den dafür vorgesehenen Briefkasten werfen sollten. Damit wäre die Sache erledigt. Unglaublich , so schien es uns, wäre das in Deutschland, so unkompliziert.
Ohne unseren ersten fahrbaren Untersatz begaben wir uns auf die Fähre..........

Der Interislander
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Das ist eine Flotte, die zwischen der Nordinsel (Wellington) und der Südinsel (Picton) verkehrt.
Dazu gehören 3 Schiffe, die die Namen Arahura, Kaitaki und Aratere besitzen. Die Firma Interislander transportiert jedes Jahr über 1 Million Passagiere und über 230000 Fahrzeuge.
Von den annähernd 600 Angestellten arbeiten über 400 auf den Schiffen.
Die Fährüberfahrt sollte 3 Stunden dauern. Während der Überfahrt über die Cook-Straße kommt man durch den Marlborough Sounds, welches ein unvergessliches Erlebnis ist.
Der Marlborough Sound ist ca. 92 km lang und das Schiff schlängelt sich durch Hügel links und rechts die Cook Straight entlang durch eine herrliche Landschaft.
Die mit diesem Namen versehene Küste ist ein ganzes System überfluteter Flusstäler.
Man sieht Segler, Motorboote, kleine Inseln im Meer und andere Schiffe. Nach den 3 Stunden erreicht man Picton auf der Südinsel.

Was gab es auf dem Schiff?
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Unsere Fähre hieß Arahura. Sie besitzt zwei komfortable Lounches für die Gäste, einen Kinoraum, wo während der Überfahrt ein Film gezeigt wurde. Neben einem Kinder-Spiel-Raum gab es eine Art Restaurant, wo man kalte und warme Speisen in Selbstbedienung kaufen konnte, Kaffee trinken konnte oder an der Bar sitzen konnte.
In einem on-Board-Shop konnte man Souvenirs kaufen.
Nachdem wir uns Plätze gesucht hatten, erkundeten wir das Schiff und waren bis auf die paar Minuten, als wir etwas aßen, auch nicht wieder innerhalb des Schiffes zu finden. Wir gingen ganz oben aufs Deck und schauten, filmten und fotografierten. Es war einfach herrlich, durch diese Meeresenge zu fahren. Wir genossen den Ausblick an der frischen Luft.

Runter vom Schiff und weiter geht`s
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Geschickt rangierte der Kapitän das Schiff in Picton zur Anlegestelle und wir konnten es verlassen. Natürlich mussten nun wieder unser Gepäck fassen und dazu mussten wir in das Ankunftsterminal um am Band die Koffer aufzunehmen. Das dauerte ganz schön lange. Innerhalb dieses Gedränges verlor ich auch noch meine Fleece-Jacke, die ich aus der Outdoorjacke ausgeknöpft hatte, aber gut, dass ich es bemerkte, so konnte ich sie wieder aufheben. Ich erwähne dies nur, weil damit noch ein anderes Erlebnis verbunden ist, welches ich im nächsten Bericht erwähne.

Nun wieder mit den Koffern begaben wir uns nach draußen, um unser neues Auto in Empfang zu nehmen.

Und wieder gestaltete sich die Übernahme als völlig unkompliziert. Unsere Unterlagen warteten schon auf uns und dieses Mal bekamen wir einen silbergrauen Corolla, der allerdings auf der Beifahrerseite schon lange Anlehnspuren besaß. Der typische Deutsche macht da natürlich gleich Fotos, damit ja keiner auf die Idee käme, das wären wir gewesen.

Unsere Anfahrt ins nächste Quartier
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Die erste Unterbringung sollte ungefähr 150 km entfernt sein. Auf dem Weg dorthin kamen wir auf Empfehlung von "UMFULANA" über den Queen Charlotte Drive, einer engen, sehr kurvenreichen, aber auch landschaftlich sehr beeindruckenden Strecke.
Ein Abstecher nach Nelson erlaubte uns unsere Zeit.

Nelson
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...ist eine recht wohlhabende, von ausgesprochen mildem Klima geprägte Stadt. Weil die Stadt so reizvoll liegt, haben sich sehr viele Künstler und Kunsthandwerker angesiedelt.
Jede Menge Obst...das waren unsere ersten Gedanken in dieser Gegend. Äpfel, Birnen, Weintraubenplantagen zeugen davon ,dass Neuseeland einen gestiegenen Export in alle Welt verzeichnet.
Ungefähr 50000 Menschen leben in Nelson, welches die erste Siedlung Neuseelands war. Durch Goldfunde kamen immer mehr Menschen, auch viele Europäer hier her.
Zahlreiche Geschäfte, Lokale und Boutiquen befinden sich in der pulsierenden Stadt.
Der "Botanic Hill" soll der geographische Mittelpunkt Neuseelands sein. Dort befinden sich wunderschöne Gärten.
Bunt kam uns dieses Städtchen vor! Nelson scheint sehr beliebt zu sein. Scheinbar wusste das Queen Victoria schon früher, denn sie machte Nelson 1858 zur ersten neuseeländischen Stadt. Auch der heutige Nationalsport Rugby soll von hier aus entwickelt worden sein.

Aber wir mussten weiter......

Unser heutiges Ziel sollte in der Ruby Bay liegen. Dorthin zog es uns nun auch, denn wie immer waren wir sehr gespannt auf unsere neuen Gastgeber. Dieses Mal sollten unsere Hosts Marion und Peter heißen, ein Paar, das eine Obstplantage in der dritten Generation unterhält.

Wir fanden wie immer nach den tollen Beschreibungen von Umfulana unsere Ziel ohne Schwierigkeiten.
Wow......war unser erster Gedanke, diese Menschen müssen doch alle Millionäre sein. Was für Häuser sahen wir!!!!! Und an einigen stand sogar "For sale", sie waren also zu verkaufen.....
Ein hübscher Hund empfing uns, Rocco, so sein Name, war ein sehr gastfreundlicher Hund, er ließ sich sofort streicheln.

Marion und Peter luden uns sofort auf ein Glas Wein ein und wir erfuhren, dass ihr Grundstück auf 8000 !!! Quadratmetern liegt, von denen 800 zu einem eigenen kleinen Golfplatz gehören.
Der Wahnsinn. Aber wenn man weiter erfährt, dass das Farmland in Neuseeland nur 3 neuseeländische Cent pro Quadratmeter kostet, das entspricht ca. 1,5 Cent hier in Deutschland......dann relativiert sich vieles.

Es war Abend geworden, Peter beschrieb uns noch einen hübschen Wanderweg durch diese wunderschöne Gegend und so gingen wir noch ein Stück.
Unsere Koffer und das Handgepäck holten wir ins Zimmer. Dabei musste ich feststellen, dass meine Fleece-Jacke erneut fehlte. Alles Suchen brachte nichts, sie war weg. Ein Blick in unser Video zeigte, dass ich sie wirklich noch bis zum Gepäckband im Fährterminal hatte, aber nun war sie wieder weg. Mein Ärger war groß, zumal ich die Jacke 2 Tage vor unserer Fahrt gekauft hatte. Sie war sehr teuer, und obwohl ich die Outdoorjacke noch hatte, wollte sich mein Ärger nicht richtig legen.
Trotz dieses Missgeschicks war wieder ein ereignisreicher Tag vergangen und es sollten noch einige folgen.

Wer möchte, sollte sich die Bilder nach dem Laden ansehen....

Bilder

für Nelson
Marlborough Sounds
von Thueringerin Thueringerin

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Kommentare

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  • Sydneysider47 09.02.2012 22:02
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    In Nelson war ich nicht. Schade eigentlich.

  • Finetta12 08.02.2012 15:36
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Hedwig_2010 23.12.2011 09:12
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Herrlich

  • Geli3006 15.12.2011 22:32
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • meinemiamaria 31.03.2010 13:05
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Wellington muss wirklich eine tolle Stadt sein ..... Maria -----

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