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| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
,'''Vorwort:'''
Diesen Bericht habe nicht ich (tapio-maunzi) verfasst. Er ist von meiner 9jährigen Tochter, die nach unserem Ausflug die Aufgabe hatte, einen Aufsatz darüber zu schreiben. Da meine Kinder noch zu klein sind, einen eigenen Account zu führen, dürfen sie mit Genehmigung von Ciao ihre Aufsätze in meinem Account veröffentlichen. Auch wurde von Ciao entschieden, dass Sabrinas Bericht in dieser Kategorie stehen soll und Florians Bericht unter der Kategorie "Reiseberichte" stehen soll. Dies war nicht meine Entscheidung, sondern wurde mir von Ciao so vorgegeben, weil ich danach extra gefragt habe.
Liebe Grüße
Doris
(Mama von Florian und Sabrina)
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Es ist Samstag in der Früh und wir haben schon zehn Uhr. Wir sitzen am mit Semmeln, Brezen, Wurst, Käse und Butter gedeckten Tisch. Uns geht es sehr gut. Nur Mami hat Kopfschmerzen oder Migräne. Nach einer Migränetablette geht es ihr auch wieder gut. Irgendwie kamen wir darauf, dass wir doch erst von einem Barfußpark gehört hatten.Also sucht Mami im Internet nach dem nächst nahesten Barfußpark. Und schon hört man sie Fluchen. Denn sie hat zwar einen bei Glöttweng in der Nähe von Burgau im Landkreis Günzburg gefunden, aber da steht weder eine Telefonnummer, noch eine genaue Wegbeschreibung. Mami ist sauer und ruft die 11880 an. Doch da geht niemand hin! Ich denke: "Oje! Jetzt mosert sie gleich wieder!" Und sie mault auch. Doch nach kurzer Zeit beruhigte sie sich wieder und suchte im Internet nach einer anderen Auskunftsnummer, denn sie weis anscheinend nur diese eine Nummer. Und Gottseidank wird sie auch fündig. Sie ruft dort an und die Dame sagte ihr irgendwas von einem Gasthaus in Glöttweng. Sie soll doch dort anrufen um weitere Informationen über diesen Barfußpark zu erhalten.
In der Zwischenzeit richten mein Bruder Florian und ich Brotzeit und die Getränke für unseren Ausflug her. Ich weiß nicht, was Mami gemacht hat, aber sie hat herausgefunden, wo dieser Park ist. Sie sagt (so ungefähr): "Wir fahren in den Barfußpark. Der ist zwischen Glöttweng und Landesberg. Von der Autobahnausfahrt Zusmarshausen sind es dann nur noch 10 km." Wir packen noch fertig und los geht's.Wir fuhren von Aichach aus los und waren erst um 13:10 Uhr auf der Autobahn Richtung Stuttgart! Nach 50 Minuten und 56 km konnten wir am Ziel auf dem großen Parkplatz einparken. Wir waren endlich am Barfußpark! Ich denke mir: "Der ist aber klein! Der sieht ja aus wie ein Dorfspielplatz und nicht wie ein Freizeitpark!"
Ich schaue herum und sehe einen Sandkasten mit einem Segeldach darüber und eine Holzhütte. Es stehen dort viele Schilder herum. Die meisten sind klein. Eins ist sehr groß. Darauf ist ein Fuchs auf einem Fahrrad zu sehen, denn hier kann man sein Fahrrad abstellen (Foto 2). Der Parkur sieht aus wie eine Acht. An der einen Seite des Parkurs ist ein Fußballplatz und auf der anderen Seite ist, finde ich, ein zweiter kleiner Parkur. Dort ist auch ein großer Sandkasten. Ganz nah beim Sandkasten ist ein Bächlein namens Glött. Man kann fast Rinnsal dazu sagen, denn er ist meist nur ca. 20 cm tief und an der tiefsten Stelle vielleicht sogar 40 cm tief. Aber das ist fast schon außerhalb des eingezäunten Spielgeländes. Auf dem Platz ist eine riesige Feuerstelle. Dort könnte man auf dem runden hochkurbelbaren Rost grillen. Rundherum um den Grill stehen 18 sehr große Steine und viele stabile Baumstümpfe dazwischen. Ich glaube, an so einem großen Lagerfeuer können bestimmt 100 Leute viel Spaß haben und abends auch miteinander singen.Gleich am Anfang, als wir das Gelände besichtigt hatten, gehe ich in das Wasser, denn ich will mich etwas erfrischen. Florian streckt nur seine große Zehe ins Wasser. Gleich beschwert er sich: "Das Wasser ist ja eiskalt! Da will ich nicht rein gehen!" Mami findet anscheinend auch, dass es zu kalt ist, denn sie geht auch nicht ins Wasser. Die beiden sind richtige Weicheier. Was ich ihnen dann auch sage, denn ich finde das Wasser toll erfrischend. (Foto 3)
Danach beginnen wir auch gleich mit dem Ausprobieren des Parkurs. Als erstes balancieren wir über verschieden hohe Baumstämme. (Foto 4)Florian und ich gehen nebeneinander. Doch Mami sagt, dass wir hintereinander gehen sollen, damit sie besser fotografieren kann. Also gehe ich voran. Manche Baumstümpfe sind hoch und manche niedrig. Manche sind etwas dünner, manche dick. Es ist dabei wichtig, genau auf die gerade Fläche zu steigen. Es ist lustig auf so was mit unterschiedlich hohem Untergrund zu laufen. Da läuft man immer ziemlich schief.Wir gehen zu der 2. Station. Denn nun kommen wir zu quer liegenden Bäumstämmen. Mami sagt, sie sind auch unterschiedlich tief eingegraben. Ich finde sie gleich hoch. Es war interessant, denn wir durften nicht in die Zwischenräume der Baumstämme treten, sonst hätten wir uns die Zehen einzwicken können. Ich balanciere vorsichtig über diese Strecke und gehe weiter und gelangten zu großen Kieselsteinen. Die Kieselsteine waren weiß, hellgrau, dunkelgrau, braun, beige und manche fast schwarz. Sie waren 5 bis zu 10 cm groß und flach. Man kann darüber gehen, krabbeln oder sich darüber rollen. Wie man halt mag. Ich bin gegangen. Wenn ich mit dem Fuß darüber reibe verschieben sich die platten Steine. Die meisten sind rund aber manche sind etwas abgebrochen. Es kitzelt leicht.
Jetzt gehen wir zu einem der Länge nach liegendem Baumstamm. Wir könnten die Jahresringe zählen. Haben wir aber nicht. Ich schätze, der Baum ist fast 100 Jahre alt. Bei dieser Station musste ich aufrecht laufen. Hier war der Gleichgewichtssinn sehr wichtig. Doch ich kann gut balancieren und habe einen sehr guten Gleichgewichtssinn. Als zukünftige Jetpilotin ist das auch sehr wichtig. Darum war es für mich auch sehr leicht. Auch wenn es manchmal ein bisschen rutschig war. Am Ende des Stammes erreichte ich grobe Sägespäne. Es sieht aus, als hätte einer da geschnitzt, gesägt oder gehobelt. Über diese Station mussten wir laufen. Dieses Feld fühlte sich an einigen Stellen rau, aber meist sehr weich an.Wir betreten das nächste Feld. Es war ein Feld mit Rindenmulch. Rindenmulch sind kleine Teile der Rinde von Bäumen. Also die Rinde, bloß in kleineren Stücken geschnitzelt. Über dieses Segment musste man, wie bei allen anderen, darüber gehen. Es hat sich rau angefühlt. Rindenmulch wird übrigens viel in den Gärten verwendet. Man streut eine ca. 15 bis 20 cm hohe Schicht auf den Boden zwischen den Blumen, Sträuchern und anderen Pflanzen aus, damit dort kein Unkraut mehr wachsen kann. Es ist auch gut geeignet, um die Erde feucht zu halten. Und außerdem sieht es so schöner aus, als nur die braungraue Erde.
Nun kommen wir zu einem Teilstück, dass mit kleinen Stöckchen gefüllt ist. Über dieses lief ich sehr schnell, denn es hat sich angefühlt, als würde ich auf etwas Spitzes steigen. Und dies tat schon ein bisschen weht. Ich gelange zur nächsten Station. (Foto 5) Und komme zu einem Feld, gefüllt mit ganz vielen Tannenzapfen. Es hat sich rau, spitz und rund angefühlt. War ganz eigenartig.Als nächstes bringen mich meine Füße zu dem Teilstück mit eingemörtelten Klinkersteinen. Klinkersteine bestehen aus reinem Kalk und man darf sie nicht mit einem kalklösenden Putzmittel reinigen, denn sonst lösen sie sich auf und dieser Teil des Parkurs hätte dann nur noch Löcher. Aber wer putzt schon auf einem Spielplatz den Parkur? Wäre doch echt blöd! Da die Steine alle mehr oder weniger herausragten, musste ich mich mit meinen nackten Füßen sehr vorsichtig darüber tasten. Denn sonst hätte ich mir vielleicht wehgetan. (auch Foto 5) Ich komme zu der Station Nr. 10. An diesem Ort erfassten meine Augen viele quadratische Betonplatten, ca 40x40 cm groß, in die etwas eingemauert wurde. Es sieht sehr schön aus, denn es sind in den Platten Dinge zu sehen, wie ein Baum, dessen Stamm und Äste aus Pflanzblähbetonkügelchen (oder so ähnlich) bestehen. Die Blätter des Baumes wurden aus grün-blauen Flaschendrehverschlußdeckel gestaltet. Die Früchte, welche wahrscheinlich Äpfel darstellen sollen, sind aus roten Schraubdeckeln von Mineralwasserflaschen gemacht. (Foto 6)
Weiter entdecke ich eine Schnecke, geformt aus verschieden farbig angemalten Kieselsteinen. Eine Platte mit zwei Händen: Einen Handabdruck und die andere Hand war aus einem alten bunten ledernen Arbeitshandschuh, der wohl einem Handwerker mal gehörte. Auch sah man noch ein Schiff und einen Regenbogen. (Foto 7) Der Regenbogen ist aus großen Lego-Duplo-Steinen in den Farben rot, grün, gelb und blau gelegt. Doch ich glaube, dass es keine original Lego-Duplo-Steine sind, sondern dass es sich um diese Plasiksteine aus den Kornflakespackungen handelt, die es vor ein paar Jahren mal gab. Und das Schiff ist aus Muscheln und aus Bruchstücken einer Blümchentasse.Wenn man vom Haupteingang kommt und auf die Platten schaut, sieht man gleich "HERZLICH WILLKOMMEN!" Ich fand es am Anfang eine sehr schön, so begrüßt zu werden. Das Herz ist eine rote Fließe und das "W" besteht aus einem schwarzem Gummischlauch. Der Buchstabe "I" aus einer schmalen Fließe. Das erste "L" ist aus kleinen Teilen verschiedener Tassen, dessen Bruchstücke nach oben gewölbt in den noch nassen Beton gedrückt wurden. Und das zweite "L" besteht aus Muscheln, die ebenso eingearbeitet wurden. Ich gehe zur 11. Station. Dort erwarten mich Findlinge. Es sind zwar kleine Findlinge, nur so ca. 20-40 cm lang und 10-30 cm breit. Und sie sind in ein gelbbraunes Sandbett eingegraben. So dass nur noch ca 5-10 cm herausschauen. Sie waren parallel versetzt angeordnet. Über dieses Feld laufe ich, indem ich von Stein zu Stein springe bis ich am nächsten Segment ankomme. Hier befinden sich Ziegelsteine. Einige waren mit den Löchern, die anderen mit den Außenseiten nach oben unregelmäßig über die Strecke verteilt.
Ich begebe mich zur nächsten Station. Nun befinde ich mich auf sehr gut festgetrampelten Sand. Es sieht langweilig aus. Alles ist gelbbraun, nur gelbbraun. Diesen harten Untergrund bringe ich schnell hinter mich und denke nicht weiter darüber nach., denn nun erwartet mich eine Keramik-Isolationsspirale (Foto 1). Man braucht sie normalerweise um den Strom im Kabel zu halten und ihn nicht in den Metallgerüst-Strommasten übergehen zu lassen. Es sieht aus als wäre dort eine Stange mit Tauchringen rundherum. Man sieht diese Strommasten sehr oft auf Mais- und Getreidefeldern. An dieser Station war der Gleichgewichtssinn sehr stark gefordert. Es hat sich extrem huggelig angefühlt. Ich springe runter und komme zu verkehrt herum eingegrabenen Besen. Es schauen nur die Borsten heraus. Das Auftreten auf diesen Straßen-Besen-Borstenenden war sehr pieksig, rau und spitz. Aber die meisten waren schon niedergetreten und fühlten sich somit weich an.Nun marschiere ich weiter. Jetzt befinde ich mich in einem ABC-Feld aus Betonplatten. Dort war immer ein Buchstabe vom kompletten ABC jeweils auf einer Betonplatte mit den Füßen zu ertasten. Manche Buchstaben habe ich sofort erkannt und bei manchen hat es etwas gedauert, bis ich drauf kam. Jetzt laufe ich zum vorletzten Feld. Es war mit gemischten Kieselsteinen angefüllt. Durch die heiße Nachmittagssonne waren die Steine sehr warm, fast heiß, und gehe schnell zum letzten Teil des Parkurs. Dort ragen Baumstämme verschieden weit heraus aus dem Rasen. Manche sind dünner, manche dicker. Je nach Schnittfläche fühlen sie sich glatt oder rau oder gerippt an.
Am Ende des langen und abwechslungsreichen Fuß-Erkundungspfades komme ich an einen breiten Holzsteg, der sowohl an den großen Sandkasten als auch an den Bach führt. Er ist aus diesem witterungsbeständigen Holz gebaut und hat Querrillen, damit man nicht ausrutscht, wenn er nass ist. Also ein krönender Abschluss des langen Parkurs. Auch gibt es auf dem Gelände ein großes tolles Klettergerüst aus Holz. Mit einer Schaukel dran. Ganz besonders toll fand den auf den Kopf stehenden Baum, dessen Krone in der Erde eingegraben wurde und nun oben die Wurzeln zu sehen sind. (Foto 8) Dort gab es eine Strickleiter, die ich hochgeklettert bin. Dort habe ich mich so ausgepowert, dass ich Hunger bekam.Mit meiner Familie saß ich dann in einem Brotzeithaus (Foto 9), welches zu drei Seiten offen war. An einem der vier großen Tische nahmen wir Platz und erfreuten uns an den mitgebrachten Sandwiches und Getränken. Zum Schluss spielten Florian und ich noch im großen Sandkasten mit den anderen Kindern, die auch hier waren(Foto 10).
Ich hoffe, dass euch mein Bericht sehr gut gefallen hat, denn ich habe schließlich über eine Woche lang jeden Tag fleißig daran geschrieben. Und meine Mami durfte ihn nur abtippen und nur stellenweise verbessern, denn sonst wäre es ja nicht mehr mein Bericht gewesen.
Eure
Sabrina,
bin 9 Jahre alt und komme jetzt dann in die 4. Klasse Grundschule
PS: Weitere Bilder von diesem tollen Barfußpark findet ihr in den Bericht meines Bruders Florian: "Wie meine Füße denken lernten", den ihr hoffentlich bitte auch gelesen habt. Er hat sich riesig über die vielen lieben Kommentare gefreut und war ganz stolz über jedes einzelne BH. Ich soll euch von ihm Grüße und ein Dankeschön ausrichten
2317 WörterEin kleiner Nachsatz von mir als Mami:
Da so viele Leser nicht glauben wollten, daß Sabrina diesen Bericht selbst verfaßt hat und ich nur sie angesprochen habe wegen der, manchmal wiederholende Verben, welche sie dann selbstständig überarbeitete, habe ich das Bild Nr.10 entfernt und die erste Seite ihres Entwurfes eingescannt. Dies als Beweis. Die Rechtschreibung habe ich beim abtippen korrigiert, denn sie kann noch nicht tippen.
Gruß
Doris
Hier kann man ganz viel mit den Füßen erkunden
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
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MoeGott 19.08.2011 23:55
Die-Xanadu 22.05.2011 14:23
jockel2001 21.05.2011 21:19
esposa1969 01.04.2011 15:34
heike79 29.03.2011 08:36