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Erfahrungsbericht

für National Zoo, Washington, D.C.
5 Sterne Ein schönes Fleckchen in Washington D.C. Bericht mit Bildern
152 von 152 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro gratis Eintritt, gutes Konzept, Lerngehalt

Kontra keine Rundwege

Hallo meine Lieben,

man soll es nicht glaube, aber unser letzter voller Tag in den USA war nun doch angebrochen. Wir verließen gegen 11.00 Uhr Philadelphia und fuhren zurück nach Washington D.C., wo wir unseren letzten Tag stressfrei ausklingen lassen wollten. Das Hotel, das wir für die letzte Nacht gebucht hatten, lag in der Nähe des Flughafens, aber wir haben uns dennoch entschlossen, nochmals direkt in die Hauptstadt der USA zu fahren und etwas zu besuchen, für das wir die ersten Tage, die wir nach der Ankunft hier verbrachten hatten, keine Zeit hatten, nämlich den


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****SMITHSONIAN NATIONAL ZOOLOGICAL PARK****
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der für uns den ganz großen Vorteil hatte, dass er kostenlos zu begehen war.


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****ALLGEMEINES****
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Der Smithsonian National Zoological Park ist ein Teil des Smithsonian Institutes, das wiederum das größte Museum mit einem Research Complex der Welt ist. Zum Smithsonian gehören 18 Museen und Galerien und eben dieser Zoo.

Hier leben über 2.000 Tiere von mehr als 400 Arten. Das Aushängeschild des Zoos sind derzeit die Pandas Tian Tian, Mei Xiang und Tai Shan. Für Familien stellt der Zoo eines der größten Sehenswürdigkeiten der Stadt dar. Jährlich kommen über zwei Millionen Besucher - sicher auch aufgrund der Tatsache, dass der Eintritt frei ist.

Tiere - auch wenn sie an einer Leine gehalten werden - sind im Park nicht erlaubt. Außerdem darf man hier weder Radfahren noch Skaten oder Skatboard fahren. Rollstühle und Kinderwägen sind die beiden einzigen Gefährte, die Rollen haben dürfen.

Es gibt ein strenges Rauchverbot im Park und es wird auch penibel darauf geachtet, dass kein Müll weggeworfen wird bzw. dass Müll eben nur in die dafür vorgesehenen Müllbehälter kommt. Bei Zuwiderhandeln muss man mit strengen Strafen rechnen.

Wichtig ist auch zu erwähnen, dass es verboten ist die Tiere zu füttern. Ich denke, dass ist mittlerweile eh in den meisten Zoos so, aber offensichtlich müssen die Leute immer noch darauf hingewiesen werden.


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****LAGE****
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Der Zoo liegt im Herzen von Washington D.C. im Rock Creek Park. Man kann sowohl öffentlich als auch mit dem PKW gut anreisen. Wenn ihr mit der Metro fahrt, dann nehmt ihr die Red Line und steigt beim Stop „Woodley Park-Zoo / Adams Morgan“ aus oder beim „Cleveland Park“-Stop. Der Eingang des Zoos ist nämlich genau zwischen diesen beiden Haltestellen. Für Fußgänger liegt der Eingang auf der Connecticut Avenue.

Kommt ihr aber wie wir mit dem Auto, so müsst ihr vor dem eigentlichen Eingang abbiegen und zu den vorgesehenen Parkplätzen fahren. Die Parkgebühren können sich sehen lassen. Für die erste Stunde bezahlt man $ 10,--, parkt man 2 bis 3 Stunden so kostet es $ 15,-- und für mehr als drei Stunden müsst ihr $ 20,-- hinblättern. Wollt ihr diese Parkgebühren vermeiden, dann m üsst ihr FONZ (= Friends of National Zoo) werden, aber ich denke, das zahlt sich für einen Besuch nicht aus.

Auf der Homepage könnt ihr euch unter http://nationalzoo.si.edu/Visit/PlanYour​Visit/ auch einen Parkplan ausdrucken, dann könnt ihr euch vorab schon ein gutes Bild machen.


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****UNSERE ZEIT IM ZOO****
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Wir wollten ja einen entspannenden Abschlusstag haben, aber schon die Anfahrt gestaltete sich schwierig. Wir haben die Adresse ins Navi eingegeben und natürlich brachte es uns direkt vor den Eingang - den Eingang, den nur Fußgänger benutzen dürfen. Dass wir vor dem Zoo schon hätten auf die Parkplätze einbiegen müssen, darauf sind wir erst ein wenig später gekommen. Gut irgendwann haben wir es doch gefunden und mussten bis zum vorletzten Parkplatz, dem Lot E, runterfahren.

Danach haben wir mal beschlossen, auf einem der sich hier befindlichen Picknicktischen unser Mittagessen einzunehmen. Leider schwirrten ziemlich viele Insekten herum, sodass wir das bald wieder aufgegeben hatten, uns einen Sandwich richteten und dann los süsten.

Wir kamen direkt zum Olmsted Walk, dem Hauptweg der Anlage. Während sich linker Hand die Kid’s Farm befand, gab es auf der rechten Seite ein Informationszentrum. Hier konnte man sich einen Parkplan um $ 2,-- kaufen, doch wenn ihr, wie ich euch oben geraten habe, einen Plan vorab im Internet ausdruckt, dann braucht ihr das nicht zu machen.

Die ersten Tiere, die wir gesehen haben, waren kleine Präriehunde, doch das Tier, das mich gleich am Anfang begeistert hat war der riesige Ameisenbär. Ich persönlich kenne einen Ameisenbär ja nur vom Rosaroten Panther und habe so ein Tier noch nie in Natura gesehen. Hier streifte also ein großer, eher einsamer Ameisenbär seine Runden durch ein großzügig angelegtes Gelände. Wir haben ihn viele Male sehr gut vor die Linse bekommen und waren wirklich fasziniert.

Weiter ging es dann zu den Robben und Seelöwen, die aber ob der Hitze eher faulenzten und sich nicht wirklich bewegten. Weiter unten hätte auch noch ein Bär zu finden sein sollen, doch obwohl wir uns intensiv angestrengt haben, konnten wir ihn beim besten Willen nicht finden. Also sind wir den Weg zurück und haben uns die Wölfe und die Adler angesehen. Gegenüber den Adlern konnte man Bieber beim Bau ihrer Dämme beobachten und auch das fand ich richtig klasse. In echt habe ich so etwas nämlich noch nie gesehen, kenne es nur aus Dokumentarfilmen und ich habe Bieber ehrlich gesagt auch noch nie in einem anderen Zoo entdecken können.

Danach ging es für uns weiter zu den Wildkatzen. Es gibt einen eigenen Tiger Track, wo man, bevor man die Tiere besucht, zuerst mittels verschiedenen Spielen etwas über diese oft gefährlichen Erdenbewohner erfahren kann. Unsere Kinder hat es nicht so sehr interessiert, weil natürlich alles in Englisch war, ich persönlich fand es aber sehr lehrreich. Das Tigergelände danach hat mir auch sehr gut gefallen, weniger begeistert war ich vom Löwengelände, das sah irgendwie einsam und trostlos aus.

Nach unserer Zeit bei den Wildkatzen ging es dann weiter zum Reptile Discovery Center wo es Krokodile, Alligatoren und Schildkröten zu bewundern gab. Gleich daneben befinden sich die Affen, wobei vor allem Gorillas und Schimpansen zu beobachten sind.

Da wir wirklich ohne großen Stress durch das Gelände geschlendert sind, war es plötzlich schon ziemlich spät und wir beschlossen, das letzte Drittel des Parks nicht mehr anzusehen. Dadurch haben wir aber leider die Elefanten, die beliebten Pandas sowie die Strauße und Zebras versäumt. Wir wollten aber dann doch nicht so spät ins Hotel kommen und mein Mann wollte noch beim Pentagon vorbei (unsinnig, wie sich später herausstellte, denn dort durfte man nicht mal fotografieren).

Daher sind wir zurückgegangen, haben unsere $ 20,-- in bar beim Parkplatzwächter bezahlt und haben Washington D.C. den Rücken gekehrt.


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****DIE ANLAGE****
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Der Zoo ist wirklich wunderschön angelegt, überall gibt es verschiedene Figuren zu bestaunen, die aus einem festen Material gefertigt sind und die als ideale Fotospots gelten. Es gibt auch künstliche Wasserflächen mit kleinen Wasserfällen und Schattenplätzchen zum Verweilen.

Der Olmsted Walk führt von der Connecticut Avenue bis zu den hinteren Parkplätzen und er bildet gleichzeitig die Hauptstraße des Zoos. Von hier aus gehen meist kleine verschlungene Wege zu den einzelnen Lebensräumen der Tiere. Das allerdings ist aber auch ein Nachteil, denn diese Wege sind nicht als Rundweg angelegt, d.h. man muss die gleiche Strecke wieder zurück, die man gekommen ist und das heißt bei dem großen Gelände teilweise einen enormen Zeitverlust. Entlang des Olmsted Walks sind auch kleine Sprühanlagen zu finden, die vor allem in der heißen Sommerzeit kleine Wasserteilchen versprühen, das haben wir geliebt, denn es hatte an dem Tag, an dem wir in Washington D.C. waren bestimmt über 35°C.

Die ganze Anlage ist wunderbar sauber, es gibt genügend Möglichkeiten, seinen Müll ein Mülltonnen zu stopfen. Überall gibt es Hinweisschilder zu den einzelnen Tieren und man versucht auch, den Besuchern vieles über die Tiere und deren Lebensweise auf unterschiedliche Art beizubringen.

Toilettenanlagen sind gut über dem Areal verstreut, wir hatten nie wirklich Probleme, etwas zu finden, der Parkplan hilft hier sehr gut.

Es ist zu bedenken, dass der Zoo auf einem Hügel liegt und daher geht es immer wieder auf und ab, aber es sind nicht so große Höhenunterschiede, dass man wirklich Probleme bekommen könnte.


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****DATEN****
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SMITHSONIAN NATIONAL ZOOLOGICAL PARK
3001 Connecticut Avenue NW
Washington, D.C.
USA 20008

http://nationalzoo.si.edu/


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****ÖFFNUNGSZEITEN****
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Der Park ist an 364 Tagen im Jahr geöffnet. Die einzige Ausnahme ist der 25 Dezember.

Das Areal ist von 6.00 Uhr morgens bis 8.00 Uhr abends frei zugänglich. Die Gebäude, wie etwa das Small Mammal House, das Reptile Discovery Center oder das Elephant House sind von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.


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****FAZIT****
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Wir haben unsere Zeit im Smithsonian National Zoological Park wirklich genossen, vor allem auch dadurch, dass wir einen wunderschönen Sommertag erwischt hatten. Ist es ein Must-See in Washington D.C.? Wohl nicht! Aber wenn man Entspannung, Erholung und Tiere sucht, dann ist man hier auf jeden Fall richtig. Daher von mir eine große Empfehlung für diesen kostenlosen Zoo.

Wie immer lieben Dank für’s Lesen, Bewerten und Kommentieren,
eure
Dani


Bilder

für National Zoo, Washington, D.C.
National Zoo, Washington, D.C
National Zoo, Washington, D.C.
von sunflower76 sunflower76
National Zoo, Washington, D.C

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Kommentare

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  • esposa1969 29.10.2010 13:51
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Erik72 19.05.2010 20:24
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Winternacht 16.04.2010 12:07
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • DieBrummelhexe 12.04.2010 15:40
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Aufgrund der jüngsten Ereignisse dauerte es deutlich länger als geplant, hier aber kommt endlich das verdiente BH!

  • LaJungle 29.03.2010 16:38
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Die Parkgebühren finde ich heftig, aber dafür kostet ja der Eintritt nichts ...

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