Namib-Naukluft-Park

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Reisebericht Namibia - Namib Naukluft Nationalpark

5  25.12.2006

Pro:
wunderschöne, vielseitige Landschaft (Wüste / Canyon / Gebirge)

Kontra:
?

Empfehlenswert: Ja 

Feline81

Über sich: Danke euch allen für die ganzen *bh*s zum Jumbo-Bericht!! Bitte keine copy & paste Kommis a la "...

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Reisebericht Namibia,
Sossusvlei Tour im Namib Naukluft Park

Im September diesen Jahres (2006) traten wir unsere lang ersehnte Afrika-Reise an, deren erstes Ziel Namibia sein sollte. Die erste Tour führte und für 2 ½ Tage in den Namib Naukluft Park.
Veranstalter war in unserem Fall "African Extravaganza", gebucht war das Ganze jedoch über das Reisebüro mit Thomas Cook (die wiederum Verträge mit A.E. zur Durchführung der Touren haben).

*********Allgemeines zum Namib Naukluft Park:**********
Der Namib Naukluft Park ist mit fast 50.000 km² der größte Nationalpark Afrikas.
Er umfasst nicht nur das Sossusvlei, das von den berühmten roten Sanddünen umgeben ist (dazu später mehr), sondern auch das Naukluft Gebirge und den Sesriem-Canyon.
Die Sanddünen dort sind die höchsten der Welt, "Big Daddy", die höchste, erreicht eine Höhe von über 320m. Die rötliche Färbung entsteht durch die enthaltenen Eisenionen, die im Laufe der Zeit oxidiert sind.
Es gibt verschiedene Arten, dieses Gebiet zu erkunden, klassisch mit größeren oder kleineren Bustouren oder Wandertouren, aber auch Heißluftballonfahrten und Rundflüge werden angeboten.

Unsere Tour umfasste das Sossusvlei und die Dünen, sowie einen Besuch am Sesriem-Canyon. Das Gebirge konnten wir in der Kürze der Zeit leider nicht besuchen.


1. Tag, 03.09.2006
● Ankunft Windhuk,
● Fahrt in die Namib Naukluft Lodge

Wir wurden um 14:00 Uhr am Hotel im Stadtzentrum Windhuks abgeholt. Unsere Reisegruppe bestand aus 3 weiteren, sehr netten Leuten. Unser Guide sprach sehr gut englisch, und so machten wir uns auf den Weg in die ca. 3 Stunden entfernte "Namib Naukluft Lodge".
Unterwegs bekamen wir einen ersten Eindruck der Landschaft von Namibia: Steppe, soweit das Auge reicht! Vereinzelt Bäume, ansonsten Gras oder kniehohe Büsche, ansonsten eigentlich nur Sand und Steine, viel mehr Vegetation gibt es eigentlich nicht.
Am Wegrand gab es auch schon die ersten Tiere zu sehen: Paviane (leider nicht so zahm und lieb, wie sie wirken), Vogelstrauße (zum Teil mit Jungtieren), Springböcke, Oryx-Antilopen und Klippenspringer (Antilopenarten), und sogar ein riesiger Leguan, der unseren Weg kreuzte.
An mehreren Stellen konnten wir die Aussicht über das Land genießen, und kamen schließlich gegen 17:00 Uhr in der Namib Naukluft Lodge an.
Diese machte gleich einen sehr guten Eindruck, es gab einen frisch gepressten Saft zur Begrüßung, und eine kurze Erläuterung wegen Frühstück und Abendessen, danach konnten wir gleich die Zimmer beziehen.
Es handelte sich dabei um kleine Bungalows, die wie Reihenhäuser nebeneinander standen, mit kleiner Terrasse (und Blick in die Steppe!) und eigenem Bad. Die Einrichtung war sehr schön, das Bett bequem und alles sehr sauber und ordentlich. (separater Bericht zur Lodge folgt)
Hinter der Anlage gab es 2 riesige versteinerte Dünen, zur Anlage selbst gehörte noch ein sehr schöner Pool, sodass uns bis zum Abendessen nicht langweilig wurde.
Das Abendessen war ein klassischer Afrikanischer "Braai", eine Art Barbecue, das unter freiem Himmel in einem eigens dafür angelegten Grillplatz stattfand. Es war wunderschön, und das Essen herrlich - vom Straußen- oder Oryx-Steak, über gebackene Kartoffeln, Hühnerspieße, gefüllte Auberginen, frisch gebackenes Brot bis zum Salat gab es wirklich reichlich Auswahl. Später wurde noch typisch Afrikanischer Gesang und Tanz gezeigt, den wir allerdings verpassten, da es am nächsten Tag sehr früh in die Wüste gehen sollte.

2. Tag, 04.09.2006
● Fahrt ins Sossusvlei
● Besuch des Sesriem-Canyon

An diesem Tag standen wir sehr (sehr!) früh auf, da wir vor Sonnenaufgang bereits auf dem Weg in die Wüste sein mussten. Nur früh morgens, bevor die Sonne zu hoch steht, werfen die riesigen roten Dünen die berühmten Schatten, die man von Fotos kennt.
Sossusvlei ist eine Lehmsenke, die von den bekannten, riesigen (bis zu 300 m) roten Sanddünen umschlossen ist. In der Regenzeit bleibt das Wasser in der Senke stehen und versickert und verdunstet nur sehr langsam. Als wir dort waren, war dort ein mittelgroßer See, da es im Frühjahr außergewöhnlich viel geregnet hatte. Sogar auf den Dünen wuchs teilweise Gras, dabei beginnt die Regenzeit eigentlich erst im November. Solch heftige Regenfälle im Frühjahr sind äußerst selten und kommen lt. unserem Guide nur alle 20 - 25 Jahre vor.
Es ging also um viertel vor 6 los, und wir erreichten ca. 1 ¼ Stunden später die Wüste. Die Sonne ging gerade auf, und der Blick auf die Dünen war wirklich traumhaft. Den ersten Teil konnten wir noch an den Dünen vorbei auf einer asphaltierten Straße fahren, danach ging es wirklich über Sandwege direkt in die Senke. Allrad-getriebene Fahrzeuge waren hier dann auch Pflicht.
Unser Guide erläuterte unterwegs die Entstehung der Dünen, und die Natur und wir konnten viele tolle Fotos zu machen. Auch Springböcke, Strauße und Oryx-Antilopen bekamen wir mehrfach zu Gesicht. In der Senke hielten wir dann, und hatten Gelegenheit, eine der Dünen zu besteigen, während unser Guide ein Frühstück unter einem Baum mit Blick auf den See und die Dünen vorbereitete. Der Aufstieg war deutlich anstrengender als vermutet, die Aussicht entschädigte uns jedoch für alle Mühen… Nach 1 ¼ Stunden kehrten wir hungrig zurück und durften ein leckeres Frühstück genießen.

Auf der Rückfahrt hielten wir am Sesriem-Canyon. Dieser führt nur in der Regenzeit Wasser, und ist ansonsten begehbar. Wir stiegen bis in das Flussbett hinab, ca. 30 m tief, was absolut beeindruckend war. Seinen Namen bekam der Canyon, weil früher 6 Ochsen-Riemen benötigt wurden, um Wasser aus dem Fluss zu schöpfen.

Zurück in der Lodge gab es Lunch, und den Rest des Tages zur freien Verfügung, die wir am Pool und mit dem Besteigen der riesigen versteinerten Düne hinter der Anlage verbrachten. Um kurz nach 5 ging es für alle, die Lust hatten, noch zu einer Sundownerfahrt zu den "Marmorbergen", die nur etwa 15 Minuten von der Lodge entfernt liegen. Natürlich ist es kein echter Marmor, jedoch sind die Steine ganz weiß und man hat von dort einen tollen Überblick über die Steppe und kann den Sonnenuntergang genießen.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück zurück nach Windhuk.

***********Fazit:***********
Eine absolut beeindruckende Gegend, die man bei einem Afrika- oder Namibia-Urlaub auf jeden Fall gesehen haben sollte!
Bilder von Namib-Naukluft-Park
  • Namib-Naukluft-Park Bild 29926895 tb
  • Namib-Naukluft-Park Bild 29927015 tb
  • Namib-Naukluft-Park Bild 29926937 tb
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Namib-Naukluft-Park Bild 29926895 tb
Sanddüne im Namib Naukluft Nationalpark
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
LSR_Online

LSR_Online

05.03.2009 14:49

Oh Mann, feine Bilder - das wäre mal ein Reiseziel... .*träum* GLG

Wapu2002

Wapu2002

30.04.2008 09:03

Ein tolles Erlebnis! Ich vergesse nie den Sonnenaufgang auf der Düne 45 im Sossusvlei. Die herrlichen anderen Lodges, die Etoschapfanne (Nationalpark), und, und, und, ...! Habt ihr die auch gesehn? . Afrika läßt mich nie mehr los ...! LG Walter

GrafenMark

GrafenMark

15.03.2008 01:00

Tolle Bilder!

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