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Erfahrungsbericht

für München Airport Marriott Hotel, Freising
5 Sterne Ostern im Marriott Freising Bericht mit Bildern
508 von 508 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Service, Ruhe, Essen, Zimmer, Lage, Umgebung

Kontra ????

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

Queen500 Seit 2 Mai 2004

Fakten, Fakten UND an die Leser denken... . LG Michael P.S.: Wie kann ein Bericht, für den man... mehr

262 Mitglieder vertrauen mir

Liebe Leserinnen und Leser,

Heute möchte ich Euch von meinem Aufenthalt im Hotel Marriott Freising berichten.

Anlass:

Wir suchten eine gute, ruhige Unterkunft mit jedem Komfort, nicht weit vom Münchner Flughafen entfernt, mit einer guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Wir wollten gerne nach München reinfahren, diverse Ausflüge unternehmen, aber auch ganz einfach mal ausspannen.

Buchung:

Gebucht wurde bei hrs.de. Wir erhielten ein Angebot, ein sogenanntes Osterspecial, das Doppelzimmer inklusive amerikanischem Frühstücksbüfett für 79 € die Nacht.

Warum gerade dieses Hotel?

In erster Linie war für die Wahl natürlich unsere bisherigen Erfahrungen mit Hotels der Marke Marriott ausschlaggebend. Erst vor kurzem, zwischen den Jahren, hatten wir in Köln sehr gute Erfahrungen gemacht. Deshalb viel die Wahl in dem Fall erneut leicht. Unsere Entscheidung wurde selbstverständlich auch dadurch beeinflusst, dass es auf der Homepage vom Hotel heisst, alle Zimmer seien mit neuen Matratzen ausgestattet. Natürlich gefiel uns auch die Idee, mal nicht im Müchner Zentrum untergebracht zu sein, sondern in Freising. Von Freising kannte ich bisdato nur Weihenstephan und den Dom.

Vorab Kontaktaufnahme mit dem Hotel:

Bereits im voraus nahm ich per e-mail Kontakt mit dem Hotel auf wegen der Glutenunverträglichkeit meiner Frau. Die einzigste e-mail Adresse, die ich fand, war die des Büros für Marketing und Verkaufsförderung. Bereits hier wurde mir die hohe Servicebereitschaft des Personals vor Augen geführt. Die Mitarbeiterin V. klärte alles entsprechend mit der Küche bzw. dem Küchenchef ab. Da mir auch die Speisekarte vom Hotelrestaurant durchaus gefiel, frug ich einige Zeit später erneut bei ihr an, ob meine Frau auch im Hotelrestaurant essen könne. Als Antwort bekam ich eine Vielzahl von Speisen genannt, die von der Küchenleitung vorgeschlagen wurden. Nochmals einige Zeit später, fanden wir heraus, dass das Hotel am Ostersonntag einen Bruch anbietet. Auch hierfür kontaktierte ich erneut meine „Kontaktperson“ vom Verkauf sowie mit dem F&B Direktor und erneut wurde uns zugesichert, dass man auf die Glutenunverträglichkeit eingestellt sei, die Küche sei informiert und man würde schon etwas Entsprechendes zubereiten.

Anreise:

Unsere Anreise begann am Müchner Flughafen Franz Josef Strauss. Wir gönnten uns den Luxus, und nahmen ein Taxi. Ausschlaggebend dafür war, dass ich die Nacht vorher noch arbeiten musste und dementsprechend nur drei Stunden geschlafen hatte. Ich wollte also ungern auf einen Bus oder den Shuttlebus warten, sondern direkt und ohne Umwege in’s Hotel fahren. Die Taxifahrt dauerte ungefähr fünfzehn Minuten und hat 28 Euro gekostet. Für Leute, die sich aber auskennen: Man kann auch den Bus 635 nach Freising nehmen. Die einfache Fahrt kostet 2,50 €. Der Bus fährt in einem Zwanzig-Minuten-Takt. Mit dem Bus erreicht man den Bahnhof Freising. Von hier hat man mindestens zwei Möglichkeiten, das Hotel zu erreichen: Man nimmt den Bus 630 bis zur Haltestelle Krankenhaus oder geht zu Fuss. Man braucht circa zehn Minuten quer durch die Freisinger Innenstadt. Als Serviceleistung bietet das Hotel zudem einen Shuttleservice an. Der Shuttleservice zum Flughafen kostet elf Euro pro Person und fährt alle halbe Stunde. Diesen Service nahmen wir für die Rückfahrt in Anspruch.

Ankunft:

Wir erreichten das Hotel am späten Abend am Gründonnerstag. Begrüsst wurden wir höchst freundlich. Der gesamte Eincheck-Vorgang war in wenigen Minuten erledigt. Erfreut waren wir auch über die Bemerkung, dass bei der Reservierung im System das glutenfreie Frühstück meiner Frau vermerkt war. Wir bekamen zwei Karten, die als Zimmerschlüssel dienten. Wir begaben uns mit einem der drei Aufzüge in das zweite Obergeschoss, wo sich unser Zimmer befand. Dank einer guten Ausschilderung, war das Zimmer schnell gefunden. Wir stellten nur kurz unser Gepäck ab. Das Zimmer machte einen sehr guten Eindruck, die Zimmergestaltung die Farben sorgen für eine warme Atmosphäre. Aber wie hielten uns auch nicht lange auf, wir wollten schliesslich noch etwas zu Abend essen.

Abendessen:

Das Hotel verfügt über ein Restaurant, das sich „Stub’n“ nennt. Es befindet sich direkt der Bar, im Erdgeschoss, nicht zu übersehen. Es ist durchaus im bayerischen Stil gehalten, mit sehr viel Holz an den Wänden und der Decke, es sieht unheimlich urig und gemütlich aus. Richtig schön. Natürlich ist auch die Speisekarte eher bayerisch als deutsch. Es wird wohl sehr viel Wert auf regionale Produkte gelegt. Natürlich gibt es zur Zeit eine eigene Spargelkarte. Die eigentliche Speisekarte ist überschaubar und nicht zu gross. Sehr übersichtlich gehalten mit zehn Hauptspeisen. Dazu natürlich Suppen, Salate und auch vegetarische Gerichte. Ich möchte jetzt hier nicht die gesamte Speisekarte kopieren; beschränken werde ich mich auf das, was wir probiert und gegessen haben. Ich möchte ja über nichts schreiben, dass ich nicht auch probiert habe. Und da wir mehrmals dort essen waren, gibt es schon so Einiges zu erzählen:
Zunächst ist einmal ist die Speisekarte auf deutsch (mit bayerischem Einschlag) sowie auf Englisch.

Während unserem Aufenthalt haben wir z.B. gegessen:

- die Spezialität ab 18:00 Uhr: Knusprig gebratener Schweinebauch mit herzhaftem Sauerkraut, Kartoffelknödel und Biersauce zu 12 €. Das war sehr lecker und auch eine recht grosse Portion, die ich aber geschafft habe.
- Wiener Schnitzel aus zartem Kalbfleisch mit Röstkartoffeln, Pommes frites oder Kartoffelsalat, dazu Preisselbeeren, Zitrone und bunter Salatteller zu 13,50 €. Ein vorzügliches Schnitzel mit einem super Salat und tollen Röstkartoffeln.
- Krautschupfnudeln mit Sauerkraut und Zwiebeln. Eine kleine Portion zu 6,50 €. Mal etwas anderes, aber sehr lecker!

Meine Frau hatte u.a. (natürlich glutenfrei, die Küche und auch der Service wussten Bescheid)

- einmal das Tagesgericht: einen riesigen Salatteller mit in Öl und Knoblauch gebratenen Calamaris zu 9,50 €. Sehr lecker, sowohl die Calamari als auch der Salat selber.
- frischen Spargel mit Butterkartoffeln und frisch aufgeschnittem Tiroler Speck, Parma Schinken und zwei weiteren Wurstarten, deren Namen ich allerdings vergessen habe. Die frisch aufgeschnittenen Wurstarten waren unglaublich lecker und vorzüglich. Beides für insgesamt 18 €.
- die Originale Ochsenlende (250 Gramm) vom Lavastein mit Pommes Frites und Salat zu 21,00 €. Ich habe nur das Fleisch probiert und hätte es am liebsten aufgegessen... .

An Getränken hier einige Beispiele:

Das Weihenstephaner Hell, die Halbe kostet noch vertretbare € 3,50. Sehr lecker und natürlich vom Fass. Eine Flasche 0,5 Liter Adelholzener (still oder mit Kohlensäure) kostet ebenfalls € 3,50.

Der Service im Restaurant war einfach vorbildlich. Schnell, hilfsbereit, freundlich, mehrsprachig. Am ersten Abend als wir die Glutenunverträglichkeit ansprachen, wusste die Bedienung sofort Bescheid, wir wurden anscheinend angekündigt. Man fühlte sich einfach sauwohl hier. Aber auch auf der Terrasse, bzw. im Biergarten war es richtig schön.

Die Preise finde ich angemessen, das Preis,- Leistungsverhältnis ist vollkommen in Ordnung. Natürlich kann man die halbe Bier auch woanders preiswerter bekommen und auch evtl. das Essen. Aber das Essen war sein Geld schon wert, keine Frage. Man kann hier total lecker und vollkommen in Ruhe essen und sein Essen geniessen. Übrigens: Das Restaurant ist geöffnet zwischen 12 und 24:00 Uhr.

Das Zimmer:

Wir hatten ein Doppelzimmer. Bei der Buchung bat ich um ein ruhiges Zimmer. Dieser Wunsch wurde auch erfüllt. Unser Zimmer lag nach hinten hinaus, also nicht zur Strasse, sondern mit Blick in’s Grüne, zur nahen Schule und dem Krankenhaus.
Das Zimmer bestand aus einem Doppelbett, vielleicht 1,90 Meter lang und 1,60 Meter breit. Die Matratze war für uns leider viel zu weich; wir sind von zu Hause ein relativ harte Matratze gewohnt. Deshalb konnten wir in der ersten Nacht auch nicht wirklich besonders gut schlafen. Deshalb erkundigten wir uns an der Rezeption am nächsten Morgen, ob es im Hotel auch Zimmer mit härteren Matratzen geben würde. Man bot uns sofort einen Zimmerwechsel an. Aber das war nicht meine Absicht, denn wenn wir im nächsten Zimmer die selbe Problematik haben würden, wäre uns auch nicht geholfen. Die Dame an der Rezeption war sehr freundlich und hilfsbereit und bot uns an, dass um 8:30 Uhr, wenn das Housekeeping seine Arbeit aufnimmt, etwas vom Bett entfernt werden könne, damit die Matratze nicht so arg weich ist. Gesagt, getan. Die nächsten Nächte schliefen wir super! Gegen 04:30 Uhr wurden die Vögel wach, und begannen, ihre Gesangstätigkeit aufzunehmen. Selbst bei geschlossenem Fenster waren deren Gesang zu hören. Und das meine ich keinesfalls negativ, ganz im Gegenteil. Ich mag das total, die Natur geniessen zu können. Tausend Mal besser als Verkehrslärm, oder Flugzeuge oder was auch immer. Ganz nebenbei, vom nahem Grossflughafen München und dem noch näherem Krankenhaus hörte man erstaunlicherweise überhaupt nichts. Gar nichts! Nur die Vögel, was ich allerdings als sehr, sehr angenehm und auch beruhigend empfand!
Im Zimmer gab es einen Schreibtisch, einen Stuhl, einen Sessel, einen Fernseher mit 36 Programmen und genügend Staumöglichkeiten in den Schränken. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit des Pay-TV. Vielleicht das kosten würde, kann ich leider nicht sagen. Das Badezimmer bestand aus einem Waschbecken mit einem grossen Spiegel, einer Toilette und einer Badewanne. Bedenkt man, dass das Hotel bereits zwanzig Jahre alt ist, ist alles noch in sehr gutem Zustand, sauber und gepflegt, genauso so, wie ich es bei Marriott erwarte.
Nach der vorhin beschriebenen kleinen Veränderung am Bett, konnten wir wieder sehr gut und vor allen Dingen ruhig schlafen. Das Zimmer war in warmen Farben gehalten, durch die eine sehr gemütliche und ansprechende Atmosphäre garantiert wurde. Im Zimmer lagen – in einer übersichtlichen Mappe – auch diverse Informationen zum Hotel, Zimmerservice, Freising und der Umgebung aus. Im Zimmer befand sich zudem eine Minibar, allerdings mit den entsprechend erhöhten Preisen. Natürlich gibt es auch eine Klimaanlage bzw. Heizung, die man nach Wunsch einstellen kann.

Frühstück:

Glücklicherweise hatten wir eine Rate, in der das Frühstück bereits inklusive war. Das Frühstück gibt es täglich zwischen 06:30 Uhr und 11:00 Uhr im Lokal „Die Molkerei“, schräg gegenüber der Bar und direkt neben dem Restaurant Stubn im Erdgeschoss. Am Empfang wartet man bis man empfangen wird. Es wird ein Schein ausgefüllt, mit Zimmernummer, Personenanzahl, Name und Autogramm; und schon kann man sich einen Platz aussuchen. Das Lokal trägt seinen Namen nicht ganz ohne Grund: Alles dreht sich hier um die Kuh bzw. um die Milch. Bis in’s kleinste Detail dekoriert. Riesige Bilder von weidenen Kühen, Milchkannen und weitere Utensilien gestalten das ganze Lokal sehr, sehr urig und auch gemütlich. In der Mitte ist das Büfett aufgebaut. Schon beim Empfang wiesen wir die Servicekraft auf die Glutenunverträglichkeit meiner Frau hin, und sie konnte aus mehreren Brotsorten auswählen, die auch schnell aus der Küche serviert wurden. Fangen wir beim Brot an: Es gibt eine Auswahl an kleinen Brötchen (Körner, Sesam, usw.), verschiedene Croissants, jeden Tag zwei unterschiedliche Kuchen, aber auch Baquette und Bauernbrot.
An warmen Gerichten gab es u.a. Weisswürstchen mit Brezeln, dicke Bohnen, Nürnberger Rostbratwürstchen, Rühreier, Pancakes. Auch konnte man sich alle möglichen Eiergerichte bestellen, die auf Wunsch frisch zubereitet werden. Sehr lecker. Zum Beispiel mit Zwiebeln.
An Säften gab es Apfelsaft und Oragensaft sowie eine manuelle Saftpresse, in der man sich selbst seinen Saft pressen kann. Dazu gab es halbe Orangen und Blutorangen. Verschiedene Wasser aus Adelholzen standen gekühlt bereit. An warmen Getränken gab es eine riesige Teeauswahl, aber auch Milch und Kaffee. Auf Wunsch gab es jeden erdenklichen Kaffee (z.B. Latte). Auch ein Bier bzw. ein Weissbier zum Weisswurstfrühstück bekam man kostenlos. Natürlich fehlen auch Müsli, frischer Obstsalat, frisches Obst (Äpfel, Pflaumen usw.) nicht. Diverse Käsesorten standen zur Auswahl ebenso wie Aufschnitt (z.B. Salami, gekochter und roher Schinken usw.). Sechs verschiedene Marmeladen gab es, wobei die Marmeladen eher Gelee waren. Daneben gab es auch Nutella und gekochte Eier, die perfekt gegart waren. Alle Speisen wurden immer wieder aufgefüllt.
Insgesamt war es eine gute Auswahl; wer hier nichts findet oder gar verhungert, ist selbst schuld. Die Servicemitarbeiter waren sehr, sehr aufmerksam und zuvorkommend. Ein perfekter Service, dessen Freundlichkeit nur schwer zu überbieten ist (nicht nur beim Frühstück, sondern generell beim Service in diesem Hotel).

Umgebung

Das Hotel liegt etwar zehn Minuten zu Fuss vom Bahnhof Freising sowie vom Dom entfernt. Auch die schönen Isarauen erreicht man in fünfzehn Minuten. Nach Weihenstephan geht man gute zwanzig Minuten hoch. Die Müchner Innenstadt erreicht man mit der S-Bahn in gut vierzig Minuten; mit dem Alex bzw. den Regionalzügen der Bahn in nur etwas zwanzig Minuten. Sehr sehenswert ist aber auch die Freisinger Innenstadt. Hier gibt es auch eine Vielzahl von verschiedenen Restaurants, Café’s, Eisdielen und Biergärten. Gerade auf der Terasse vom Café am Marienplatz sieht man sehr schön.

Osterbrunch:

Schon vorab, etwar sechs Wochen im voraus, haben wir uns für den Osterbrunch angemeldet. Der Preis beträgt hierzu 29 € pro Nase, inklusive Kaffee, Tee, Bier, Wein und Wasser. Allerdings wussten wir nicht wirklich, was uns dort erwartete; wir liessen uns einfach überraschen. Schon jetzt kann ich Euch verraten: Unsere Erwartungen wurden sogar noch übertroffen!
Der Osterbrunch fand in der Molkerei stand, wo es auch Frühstück gibt. Ich vermute, an die 200 Gäste finden hier Platz.
Der Brunch sollte um 12:00 Uhr beginnen; wir kamen leider ein wenig verspätet an. Kein Beinbruch, schliesslich hatten wir bis 15:00 Uhr Zeit. Begrüsst wurden wir am Empfang mit einem Glas Sekt und wurden zu unserem Tisch geführt. Als Erstes fiel uns der schön dekorierte Tisch auf: Es lagen dort zwei SchokoladenOsterhasen sowie mehrere Schokoladenostereier. Schon ein nettes Detail. Trotz der 200 anwesenden Gäste, war es trotzdem möglich, in Ruhe zu essen. Kein Krach, ganz im Gegenteil. Das Büfett war weitaus grösser als erwartet.
Meine Frau bekam vom Küchenchef eine handgeschriebene Liste, mit den Speisen, die sie problemlos essen könne. Da ich mir nicht das ganze Büfett notiert hatte, hier also die Liste des Küchenchefs:

Als Vorspeisen gab es glutenfrei:
Blattsalate mit Essig und Öl, dreierlei Tapas, Fetasalat, Heringssalat, Seafoodsalat, Parmamelone (Schinken mit Melone), Artischokensalat, Fleischplatten, Fischplatten

Als Hauptspeisen Folgendes:
Fischeintopf, Lammkeule mit Sauce, Garnelen, Maispourladen mit Pilzragout, Gemüsemix, Petersilienkartoffeln, geschmorte Kaninchen, Safranrisotto mit zweierlei Spargel, Spinat

Als Dessert:
Frische Erdbeeren, Weintrauben, Fruchtspiegelplatte sowie Käseauswahl.

Als Ergänzung gab es dann noch weitere Speisen, aber auch z.B. diverse Kuchen und andere Nachspeisen.

In bleibender Erinnerung blieb mit z.B. das Safranrisotto mit zweierlei Spargel und die Garnelen, das beides vor den Augen der Gäste angerichtet wurde. Auch der Lammbraten war ganz grosse Klasse und schmeckte wie ein Gedicht.

Alle Speisen waren sehr, sehr lecker und wurden schön präsentiert und immer wieder direkt neu aufgefüllt. Selbst um 15:00 Uhr gab es noch von allem reichlich. Lange anstehen musste man nirgends. Der Service brachte die Getränke immer recht flott. An Weinen gab es einen spanischen Rot,- und einen spanischen Weisswein, als offene Weine. Mit dem Roten wurde z.B. auch der Lammbraten zubereitet und die Sauce; mit dem Weissen die Garnelen. Es war alles sehr gut und sehr stimmig. Schade, dass man nicht alles probieren konnte. Dafür ist leider der Magen zu klein. Bisdato der beste Brunch, den wir erlebt haben. Beim Bezahlen am Empfang dann die Überraschung, die Küche hatte veranlasst, dass meine Frau nur fünfzehn Euro zahlt, da sie schliesslich nicht alles essen konnte. Das fand ich schon sehr, sehr serviceorientiert und kulant, oder??

Was bietet das Hotel sonst noch?

Das Hotel ist ein Vier-Sterne-Haus und verfügt über mehrere Konferenzräume und einen Fitnessraum und ein recht ansehnliches Hallenbad mit Sauna und Dampfbad. Gerade im Hallenbad herrscht eine sehr, sehr angenehme Temperatur, nicht so eisig kalt wie in anderen Hotels. Daneben gibt es natürlich auch eine Lobby, die recht gemütlich gestaltet ist mit vielen Sitzgelegenheiten und sechs PC-Arbeitsplätzen. Was die Internetnutzung dort kostet, kann ich gar nicht sagen. Ich erkundigte mich an der Rezeption danach, um uns schon online für den Flug einzuchecken. Es gibt wohl einen Preis für 24 Stunden, jedoch erwähnte ich, dass ich nur schnell einchecken müsste und erhielt von der Rezeption eine halbe Stunde gratis. Auch nicht schlecht, oder? Nicht zu vergessen, der Shuttleservice zum Flughafen zum Preis von elf Euro pro Person. Im Badezimmer stand ein Angebotsschild, wonach auch diverse Massagen angeboten werden. Auch eine Bar darf natürlich hier nicht fehlen. Ach so: Jeden Morgen lag vor unserem Zimmer eine zusammengestellte Presseschau. Darüberhinaus lagen im Erdgeschoss, vor dem Frühstücksrestaurant, noch diverse Zeitungen (die SZ, Freisinger Zeitung, die Welt, FAZ, sowie einige englischsprachige und französische Zeitungen) aus.

Der Preis:

Gebucht hatten wir wohl ein Sonderangebot, das sogenannte Osterspecial, zum Preis von 79 € für das Doppelzimmer mit Frühstück.

Adresse:
München Airport Hotel Freising
Alois-Steinecker-Strasse 20
85354 Freising
Telefon: 081619660
Telefax: 081619666255
Internet: www.marriott.de

Fazit:

Ein Hotel, dass sich wirklich lohnt, alleine schon wegen dem tollen Service und den Mitarbeitern, die den Aufenthalt entscheidend angenehm gestalten. Hier fühlt man sich tatsächlich wie ein Gast, wie ein gerngesehender Gast. Man wird hier behandelt und bedient wie ein König, anders kann man es nicht beschreiben. Der Service, ob im Vorfeld, an der Rezeption oder in Restaurants, ist VORBILDLICH.
Das Preis,- Leistungsverhältnis ist wirklich gut, nicht nur der Zimmerpreis, sondern auch im Restaurant. Wer gut und ruhig schlafen will, fernab vom Münchner Trubel, der ist hier genau richtig. Nebenbei kann man hier auch noch ganz ausgezeichnet essen.



Bilder

für München Airport Marriott Hotel, Freising
Restaurant Stub'n
Restaurant Stub'n
von Queen500 Queen500
Restaurant Stub'n

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Kommentare

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  • ltblueberry 31.05.2012 18:23
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • waugl 24.05.2012 23:18
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Bh + Lg Irene

  • DiamondOnALandmine 23.05.2012 12:11
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • astro13 14.05.2012 08:12
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    bh und lg -))

  • Jury2012 09.05.2012 09:19
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    BH :)

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