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Erfahrungsbericht

für Mount Etjo Lodge
5 Sterne Die Mount Etjo Safari Lodge Bericht mit Bildern
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Empfehlenswert: Ja

Pro Traumhaft schön und hochinteressant

Kontra etwas teurer

Der Autor

Angie22

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Namibia ist bekannt für seine unendlichen Weiten, die wunderschönen Landschaften, die freundlichen Menschen und seinen grossen Wildreichtum. Eine Art, all dies zu geniessen, ist ein Aufenthalt auf der Mount Etjo Safari Lodge.

1. Einführung / Geschichte
2. Anfahrt
3. Lodge
4. Aktivitäten
5. Essen
6. Preise
7. Fazit

1. Einführung / Geschichte:
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Alles begann mit einer Idee des Gründers Jan Oelofse in den frühen 70er Jahren: "Gebe mehr an die Natur zurück als Du von ihr nimmst!". Dieses Motto gilt für die Mitarbeiter und die Geschäftsleitung der Lodge bis heute.

Damals kaufte Mr. Oelofse Land auf. Er nannte es "Okonjati", was so viel wie "Büffel" bedeutet. Mr. Oelofse begann, Wild für Zoos in aller Welt zu fangen. Anfangs liefen die Geschäfte sehr gut und er kaufte immer mehr Land. Irgendwann liess der grosse Boom jedoch nach. Im Wildreservat tummelten sich massenhaft Tiere und Mr. Oelofse beschloss, die Mount Etjo Safari Lodge zu gründen, benannt nach dem Berg, an dessen Fuss sich das Reservat befindet. "Etjo" heisst in der Sprache der Einheimischen "Ort der Zuflucht". Und diesem Namen macht das Reservat alle Ehre.

2. Anfahrt:
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Zu erreichen ist die Lodge von Windhoek aus über die B1 in Richtung Norden. Nach etwa 160 km kann man bereits nach links auf die 2404 Schotterpiste abbiegen. Auf dieser Route muss man ca. 1 Stunde Fahrzeit extra einplanen. Allerdings lohnt sich der Umweg. Unterwegs kommt man an zwei historischen Stätten vorbei. Bei der ersten handelt es sich um die Gräber deutscher Schutztruppler, die hier vor 100 Jahren eine Schlacht gegen die Hereros geschlagen haben. Bei der anderen Stätte handelt es sich um Dinosaurier-Spuren, die ca. 230 Mio. Jahre alt sind. Die Saurier hinterliessen ihre Abdrücke in einer Sandsteinschicht, die einstmals den Uferbereich eines urzeitlichen Sees bildete.

Möchte man sich nicht auf diesen Umweg einlassen, biegt man erst einige Kilometer nach der 2404 auf die 2483 Schotterpiste ab. Von hier sind es noch etwa 20 km bis zum Eingang der Lodge. Allerdings ist diese Strecke recht langweilig und kommt einem deswegen auch viel länger vor. Übrigens ist die Lodge auch mit dem Kleinflugzeug erreichbar, da sie über eine eigene Landebahn verfügt.

3. Die Lodge:
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Biegt man zur Lodge ein, erblickt man zuerst einen - für namibische Verhältnisse - recht grossen See. Bereits auf der Fahrt um ihn herum kann man mit etwas Glück ein Flusspferdpärchen beobachten.

Im Hintergrund taucht die Hauptlodge auf. Sie wurde im maurischen Stil erbaut und hat insgesamt 27 Zimmer. Jedes dieser Zimmer (mit 2 grossen Betten, Dusche, WC, Klimaanlage) ist mit zahlreichen afrikanischen Accessoirs ausgestattet. Die Einrichtung selbst ist sehr rustikal in dunklem Holz gehalten. Einige Zimmer verfügen über einen privaten Innenhof mit Whirlpool.

Auf dem weitläufigen Grundstück vor den Zimmern kann man sich entweder am Pool vergnügen oder sich auf einer der Bänke zur Beobachtung der Tiere am See niederlassen.

Weiterhin gibt es noch die Rhino-Lodge mit 8 Bungalows, die sich mitten im Naturschutz-Reservat befindet. Auch hier gibt es einen Pool, in dem man sich an allzu heissen Tagen erfrischen kann.

Und für alle, die es richtig urig mögen, gibt es noch den Campingplatz Camp Dinosaur. Er liegt direkt an einem Wasserloch. Alle sechs Plätze verfügen über Dusche, WC, Strom, heisses und kaltes Wasser. Unter der grossen Lapa kann man sich zur Wildbeobachtung niederlassen.

4. Aktivitäten:
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Die Lodge ist etwas für absolute Naturliebhaber. Ein Muss ist der täglich stattfindende Gamedrive. Während der dreistündigen Fahrt kann man Tiere noch und nöcher beobachten: Zebras, Giraffen, Spitz- und Breitmaulnashörner, Elefanten, Springböcke, Wasserböcke, und, und, und. Unser Tourguide konnte sogar eine grüne Baumschlange erspähen. Mein Vater, der eine wahnsinnige Angst vor Giftschlangen hat, ging mit seinem Camcorder bis auf einen Meter an die Schlange heran. Er merkte es nicht mal, weil er nur durch den Sucher geguckt hat. Er wurde aber nachträglich blass, als wir ihm erzählten, wie nah er an der "grünen Bestie", wie er sie nannte, war.

Zu den Aktivitäten am Tag gehören auch geführte Wanderungen zu den Dino-Spuren oder zu fossilen Büffelspuren, die dem Reservat den Namen "Okonjati" gaben.

Später am Abend, wenn es bereits dunkel ist, kann man noch zwischen einer Löwen- und einer Leopardenfütterung wählen. Wir entschieden uns für die Löwen.

Mit unserem Guide ging es mit dem Auto zu einer kleinen Holzhütte. Wir nahmen auf schmalen Bänken vor einer vergitterten Holzwand Platz. Draussen wurden die Scheinwerfer eingeschaltet, drinnen die Kameras und Camcorder.

Direkt vor uns lag ein halbes Gnu, das man an einer Eisenkette befestigt hatte. Bereits nach kurzer Zeit tauchten die ersten Löwinnen auf. Sie untersuchten das Futter und sondierten die Umgebung und direkt danach kamen die jungen Löwen aus dem Gebüsch gerannt. Sie hatten den Vortritt beim Abendessen. Nach etwa 30 Minuten war von dem Gnu nicht mehr viel übrig. Jetzt begann das grosse Putzen und Schmusen. Und spätestens jetzt wusste man wieder, dass man es mit Katzen zu tun hatte.

Das ganze Spektakel dauerte ca. 1 Stunde. Danach fuhren wir zurück zu Lodge, wobei wir noch den Wahnsinns-Sternenhimmel über Namibia bewundern konnten.

5. Essen:
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Wir kamen genau zur Kaffeezeit auf der Lodge an und gingen direkt zum Kuchenbuffet auf der grossen Wiese vor den Zimmern. Da es ausgerechnet Valentinstag war, gab es noch eine tolle grosse Herztorte.

Am Abend gibt es ein hervorragendes Essen in einer grossen Rundhütte. Wildfleisch, das direkt vor den Augen der Gäste gegrillt wird, etliche Gemüsesorten und Beilagen folgten auf eine vorzügliche Vorspeise. Als Abschluss wurde uns Schokolade passend zum Valentinstag angeboten.

Gefrühstückt wird wieder in einem anderen Raum. Auch hier ist das Buffet sehr reichhaltig. Auf Wunsch bereitet das Küchenpersonal auch Eier mit Speck zu.

6. Preise:
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Stand 18.06.2004

Hauptlodge und Rhino-Lodge:
Einzelzimmer: 610 N$ / Person
Doppelzimmer: 580 N$ / Person
(inkl. Frühstück und Abendessen)

Campingplatz:
250 N$ / Nacht für vier Personen
Frühstück: 35 N$ / Person
Mittag: 65 N$ / Person
Abendessen: 120 N$ / Person

Gamedrive: 50 N$ / Person
Löwenfütterung: 50 N$ / Person
Leopardenfütterung: 100 N$ / Person
Whirlpoolnutzung: 100 N$ (einmalig, auch wenn man länger bleibt)

7. Fazit:
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Die Lodge, die bezaubernde Landschaft, die vielen verschiedenen Tiere und Pflanzen und das superfreundliche Personal bieten jedem Besucher einen unvergesslichen Aufenthalt. Man fühlt sich wohl, kann mal so richtig entspannen und trifft viele nette Menschen. Leider konnten wir nur übers Wochenende bleiben. Allerdings steht fest, dass wir das mindestens noch einmal wiederholen.

Ein Aufenthalt auf der Mount Etjo Safari Lodge ist ein absolutes MUSS!

Bilder

für Mount Etjo Lodge
Blessböcke
von Angie22

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Kommentare

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  • Flo_Grundmann 30.10.2005 15:40
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Lady-Alexa 18.01.2005 18:51
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • surround999 15.01.2005 12:44
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • casimodo 13.07.2004 21:09
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Tappimal1 04.07.2004 21:54
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    War der Soldatenfriedhof am Waterberg ? Ich habe jedenfalls den Waterberg Park, die Dinosaurier Spuren und am Ende Omaruru an einem Tag geschafft. Ich meine aber das Ich eine Teerstraße hatte, bis auf den kurzen Weg zu den Dinosaurier Spuren. LG Thorsten.

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