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Erfahrungsbericht

für Moorea
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5 Sterne Moorea - Wo Captain Cook schon Urlaub machte Bericht mit Bildern
107 von 107 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Südseeromantik

Kontra Höllisch lange Anreise

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

Der Autor

celles Seit 27 Feb 2011

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79 Mitglieder vertrauen mir

2008 haben wir im Zuge unserer Kreuzfahrt mit Star Clippers auch Moorea besuchen können... das war ein landschaftlich sehr schönes Erlebnis und die saftige, grünen Impressionen blieben hängen. Ciao bis bald...

Moorea ist ein Teil von Französisch-Polynesien und liegt in der sogenannten Südsee, also im Südpazifik. Die Insel hat eine Größe von 133 km² bei 16.200 Einwohnern. Sie gehört bei den Gesellschaftsinseln zu den Inseln über dem Winde. Also aufpassen auf die Luftströme. Laut Sage liegt Moorea wie eine Rückenflosse eines großen Fisches im Wasser, was auf ihre Form zurückzuführen ist. Die gebirgige Insel bietet Buchten wie Baie de Cook und Baie d´Opunohu, die auch von Kreuzfahrttouristen und Seglern aufgesucht wird.

Entstehungsgeschichte
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Mo orea ist ein Atoll, das sich aus magmatischen Gesteinen aufbaut und durch einen Hot Spot entstanden ist. So nennt man fixe Magmastrahlen aus dem Erdinneren, die nie ihre Lage ändern, wenn auch die Platten über ihnen sich verschieben. Das führt zum Entstehen und Erlöschen von Vulkanen. Die Insel könnte bis zu 2 Millionen Jahre alt sein. Das die Insel umgebende Saumriff ist durchfahrbar.

Reisezeit
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Da Moorea auf der Südhalbkugel bei 16° S liegt, sind die Jahreszeiten genau umgekehrt. Man spricht aufgrund der Äquatornähe von der Regenzeit, die von November bis März dauert und von der Trockenzeit von April bis Oktober. Das Niederschlagsmaximum wird um die Weihnachtszeit erreicht. Die Jahrestemperatur ist über das Jahr hinweg ziemlich konstant. Der wärmste Monat ist der Januar in der Regenzeit mit 27°C, der kühlste der August mit 24°C Durchschnittstemperatur.

Anreise
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Von Übersee kann man auf zwei Arten anreisen. Mit dem Flugzeug oder mit dem Schiff.Der Moorea Temae Airport (MOZ) liegt 7,5 km nordöstlich von Afareitu, der Inselhauptstadt. Er wurde im Oktober 1967 in Betrieb genommen. 1982 begann man mit dem Bau des bestehenden Terminals und 1987 wurde die Landebahn verlängert, damit ATR 42 Maschinen landen können. Die einzige Fluglinie, die den Flughafen bedient, ist Air Tahiti mit den Destinationen Bora Bora, Huahine, Papeete und Raiatea.

Der Hafen von Papetoai ist für Tenderboote von Schiffen, Shuttleboote und Auslegerboote ausgerichtet. Die Restaurants oder auch der Juwelier Tahia Collins holen Schiffs- oder Hotelgäste von hier mit Fahrzeugen ab. Die Polizeistation ist in unmittelbarer Nähe. Die Attraktion des Hafens ist das blaue Wandgemälde, das von der Ankunft der Weißen auf Moorea berichtet. Die Hafenanlage verfügt über öffentliche Toiletten und Stellplätze für Auslegerboote.

Sehenswürdigkeiten
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Per Schiff kann man dann noch zwei Buchten in Maharepa-Paopao abklappern, bevor man sich Papetoai ansieht. Die Opunohu Bay hieß früher Cook Bay, da hier James Cook erstmals an Land ging. An ihr befindet sich auch die älteste Kirche der Südsee. Da die Ortschaft Papetoai sich nicht so dem Tourismus öffnen konnte wie Maharepa-Paopao an der anderen Bucht, wurde ihr der Name weggenommen. Seitdem heißt sie Opunohu-Bucht. Um den Originalschauplatz beizubehalten, wurden hier 1984 etliche Außenaufnahmen des Films Die Bounty gedreht.

Die Cook Bay ist die Zwillingsbucht der Opunohu Bay. Eigentlich hieß die Letztere früher Cook Bay, aber nachdem sich die Orte um die heutige Cook Bay schneller entwickelten und man Touristen anlocken wollte, bekam diese den Namen von James Cook verliehen. Die Cook Bay wird durch den 899 Meter hohen Mount Rotui von der Opunohu Bay getrennt. Erstere wird vom 830 m hohen, dicht bewachsenen Mount Mouaputa dominiert. Hier ankern auch Segelyachten und Hotelboote.

Beim Landgang kommt als erstes die Ebenezer Kirche von Papetoai ins Blickfeld. Sie ist die älteste Kirche der Südsee. An ihrer heutigen Stelle betrat James Cook erstmals Land auf Moorea. Die Kirche hat ein gelbes, oktogonales Aussehen mit einem roten Spitzdach. Die oberen Rundungen der lang gestreckten Fenster sind mit bunten Halbkreisen geschmückt. Neben der Kirche ist auf einem weißen Gestell eine Kirchglocke installiert. Zur Kirche gehört auch ein Friedhof. Das Innere der Kirche ist nüchtern und durch Holzbänke und einen Holzaltar gekennzeichnet. Ursprünglich war hier ein Taputaputuatea Marae. Paar Schritt weiter Richtung Hauptstraße stößt man auf die dem Heiligen Michael geweihte Kapelle. Sie steht unweit des Hafens und ist durch ein rotes Spitzdach mit zentriertem Kirchturm geprägt. Dieses überhängende Dach wird von Säulen gestützt. Die Außenfassade ist in Gelb gehalten und durch Fenster mit Jalousien gekennzeichnet. Die Kapelle ist von einem ummauerten Kirchhof umgeben. Die Messe findet sonntags um 8 Uhr statt.

Shopping
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Weiter nach Süden kommt man dann schon nach PaoPao. Das Centre Maeva, gegenüber vom Bali Hai, ist eine Kombination aus Museum und Einkaufsviertel. An der Einfahrt steht eine Mobiltankstelle. Im Center werden Pareos, Schmuck, Taschen, Bootszubehör und Souvenirs verkauft. Das Center ist halbkreisförmig um einem Teich in der Mitte ausgerichtet. Es besitzt eine gelbe Fassade und ein hellgrünes Dach.

Alternativ kann man es auch im Norden versuchen. Da kommt man nach Maharepa und um sich besser orientieren zu können, hält man nach dem aufgelassenen Hotel linker Hand Ausschau. Das Cook's Bay Center ist ein hafennahes Einkaufszentrum, das Telefonzubehör, Kunst der Marquesas, einen Frisör und ein Café bietet. Innerhalb des eingemauerten Vorhofs stehen Parkplätze zur Verfügung. Eigentlich nett gemacht, aber kaum Kundschaft.

Orte zum Essen
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Allo Pizza trifft ganz den europäischen Geschmack. Das Restaurant bietet eine Auswahl von über 30 Pizzen sowohl fürs Mittag- als auch fürs Abendessen. Es liegt genau gegenüber von der Polizeistation und verfügt auch über Barhocker zum Thekenverzehr. Öffnungszeiten: Montag: Ruhetag Dienstag bis Sonntag: Mittagessen: 11:00 bis 14:00 Uhr Abendessen: 17:00 bis 21:00 Uhr Hier ist auch ein Drive-in vorgesehen oder sagen wir lieber, man kann mit dem Auto anhalten und sich eine Pizza mitnehmen. Die Preise sind vor der Theke ausgehängt. Für Moorea sind diese eigentlich vernünftige Preise.

Hier geht es schon feiner zu. Das Lincorne d'Or ist in Weißtönen mit grüner Schrift gehalten und wird von einem rosafarbenen Dach bedeckt. Die Fenster des Speisesaals gehen auf die Gartenseite. Das Restaurant bietet mehr als 60 Speisen aus allen Herren Länder. Um Reservation und Mitteilung zwecks Abholung wird gebeten. Dienstag ist Ruhetag. Im Restaurant sind auch schwarze Perlen, Schmuck und Skulpturen erhältlich. Das liegt wieder im Norden in Maharepa, rund 2 km von Allo Pizza entfernt.

Inselrundfahrten
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Der Moorea Explorer bietet maßgeschneiderte Touren, Transfers und Exkursionen auf der Insel Moorea an. Außer sonntags wird jeden Sonntag eine geführte Tour angeboten. Auf der kommentierten Tour lernt man die Geschichte, die Blumen, die Früchte und die Kultur Mooreas kennen. An folgenden Sehenswürdigkeiten wird Halt gemacht: am Belvedere bei der Distillierie, an der Cook und Opunohu Buch, beim Marae von Titiiora und am Tiki Village. Die Dauer der Tour beträgt 3 1 / 2 Stunden .

Die Moorea Inselrundfahrt ist eine halbtägige Inselrundfahrt und beinhaltet den Besuch einer Ananassaft Fabrik und den dazugehörigen Laden, einen Abstecher zum Belvedere, von wo aus sich Blicke auf die Cook Bay und Opunohu Bay bieten. Dann wird den Delphinen noch ein Besuch abgestattet bevor der Tag am Temae seinen Ausklang findet. Auskünfte über die Durchführung und die Preise sind auf deren englischsprachigen Homepage erhältlich.

Unterkünfte
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Das Bali Hai Moorea liegt am Stadtrand von PaoPao. Die Größe der Anlage ist durchaus ansprechend. An den Shops vorbei, gelangt man zur luftigen Rezeption. Am Weg dorthin kann man an dort hängenden verblichenen Zeitungsartikeln die Erfolgsgeschichte des Bali Hais nachvollziehen. Von hier aus kann man die ersten Bungalows erblicken, die Strand- und Poolbar und natürlich die Bucht selbst. Strom kostet dort extra. Die Verkehrsanbindung ist nicht existent. Ohne Mietwagen kann man nichts unternehmen, es sei denn, man bestellt als Gruppe den Moorea Express. Die Straße vor dem Ressort ist stark befahren und ist die einzige Gehmöglichkeit auf Moorea. Neben Wassersportarten stehen straßenseitig Tennisplätze zur Verfügung. Die Wasserqualität schien ums Hotel herum eher mäßig.

Das Kaveka hat eine Strandlage direkt beim Hafen am Temaw Beach. Am Grundstück befinden sich auch eine Bar und ein Restaurant. Das als 2+ eingestufte Hotel bietet auch Highspeed Internet und Tagungsräume. Desweiteren kann man Dienstleistungen wie Concierge, Fernsehraum, Handtücher am Pool, Hotelbar, Hotelbar am Strand, Hotelsafe, Internet-Zugang, Kinderbetten, Kinderbetreuung, Leseraum, Liegen, Massage, Minimarkt / Kiosk, Parkplätze, Sonnenschirme und Wäschereiservice genießen. Die Zimmer bieten Badezimmer mit Dusche, Fernseher, Klimaanlage, Kühlschrank, Schreibtisch, Ventilator sowie Zimmersafe

danke vielmals fürs Lesen

und schöne Südseeträume

Celles

Bilder

für Moorea
Moorea
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Moorea

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Kommentare

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  • Lenni26 06.08.2011 20:13
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • JackT100 04.08.2011 07:32
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • nikoundalex 03.08.2011 20:41
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • miss_chocolate 03.08.2011 12:38
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • 0Laggy0 03.08.2011 07:26
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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