Ciao - für Leute mit eigener Meinung
Neueste Erfahrungsberichte
|
Neue Fragen
|
Erfahrungsbericht schreiben
|
Produktvideos
|
Pro einige schöne Sehenswürdigkeiten, Gastronomie
Kontra zu wenig Flair
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Hallo meine Lieben,
heute möchte ich euch über die letzte Stadt berichten, die wir in Kanada besucht haben, bevor wir uns wieder auf den Weg in Richtung USA machten. Lange habe ich mir überlegt, ob ich diesen kleinen Reiseführer überhaupt starten soll, schließlich gibt es hier schon 29 Berichte und eine Vergütung ist daher natürlich nicht mehr möglich. Aber mir geht es bei Ciao immer noch am meisten über das Informieren und da der letzte Bericht vor sage und schreibe 7 Jahren geschrieben wurde, dachte ich, es wird Zeit, das zu ändern, Vergütung hin oder hier, obwohl ich sehr wohl der Meinung bin, dass sich Ciao da etwas einfallen lassen sollte. Aber egal, zurück zum Thema:Kanada hatte uns nur für sechs Tage, aber dennoch haben wir einiges erlebt. Nachdem wir die Niagarafälle erobert haben, in Toronto am Glasfloor auf dem CN Tower herumspaziert sind, die 1000 Islands genossen haben und von Ottawa positiv überrascht wurden, hieß unsere letzte Kanada Station für diese Reise
Montreal liegt im Bundesstaat Quebec in Kanada und ist durch zwei breite Flüsse , dem Ottawa River und dem St. Lorenz Strom vom kanadischen Festland getrennt. In der mit 1,6 Millionen Einwohnern zweitgrößten Stadt Kanadas, in der sowohl Englisch und Französisch vorrangig gesprochen wird, leben die Kulturen nebeneinander – und zwar ziemlich gut. Hier haben sich nicht nur Franzosen und Engländern angesiedelt, sondern es haben auch Asiaten im Chinesischen Viertel und Südeuropäer und Lateinamerikaner im Latino-Viertel eine Heimat gefunden. Hier empfangen sie Einheimische und Touristen gleichermaßen in ihren Läden, Restaurants und Hotels. Laut unserem Stadtführer leben im Großraum Montreal allerdings bald 4 Millionen Einwohner und damit gilt sie nach Paris als zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt.
Die Einwohner von Montreal wollen als ausgesprochen gastfreundlich und weltoffen verstanden werden. Ich denke, dieses „Savoir Vivre“ wird hier auch richtig gelegt, denn vor allem unser Führer auf der Erkundungstour durch die Stadt schaffte es mühelos, die Touristen mitzureißen – uns auch!In Montreal ist Französich Amtsprache und daher habe ich mir ein paar Sorgen gemacht, denn meine Französischkenntnis reichen über mangelnde Schulkenntnisse nicht hinaus! Zum Glück gilt als offizielle Zweitsprache Englisch und dem bin ich einigermaßen mächtig. Auch die Touren werden in beiden Sprachen abgehalten, doch mir ist aufgefallen, dass man uns ein klein wenig mehr wohlwollend begegnete, als ich ein wenig meines Schulfranzösisches aus der Versenkung herausgekramt habe – zumindest haben sie gesehen, dass ich mich bemühe!
Wer jetzt nicht unbedingt in der Zeit des Indian Summers die imposante Natur von Kanada erleben möchte, dem bietet Montreal einiges an kulturellem und kulinarischem Angebot, doch wenn man wie wir nur einen Tag in dieser großen Stadt verbringt, der schafft es nicht, sehr viel zu sehen. Alles ist weit verstreut und es ist nicht möglich, auch nur einen annähernden Gesamteindruck zu bekommen. Das macht es mir auch schwer, Montreal alle Punkte zu geben, denn in Ottawa oder auch Toronto wird einem in nur einem Tag auf viel engerem Raum das Wichtigste quasi zur Verfügung gestellt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~
****GESCHICHTE****
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Bezeichnung der Stadt Montreal kommt von „Mont Royal“. Dieser „königliche Berg“ thront über dem Zentrum der Stadt.
Nachdem viele Tausend Jahre die Irokesen und Huronen das Areal um Montreal besiedelt hatten, kamen die ersten Europäer im 16. Jahrhundert in die Stadt. Vorreiter hier war der französische Entdecker Jacques Cartier. Er kam auf die „Ile de Montreal“, weil er sich reichen Goldsegen erhoffte. Leider trat dieser nicht ein, das Gestein, das er fand, war aller Wahrscheinlichkeit nach Pyrit.Gegründet wurde die Stadt dann im Jahre 1642 einerseits, weil es handelstechnisch sehr gut lag und andererseits, weil ein strategischer Knotenpunkt im Inneren des Landes gesucht wurde. Zu dieser Zeit wurde auch der Pelzhandel immer bedeutender und dafür sollte Montreal als Umschlagplatz dienen. Weiters allerdings sollte die Stadt auch als Basis für die Erforschung und Inbesitznahme von unbekannten Gebieten Dienen.
Der streng katholische Bischöf von Quebec hat darauf gedrängt, die Neugründung nach strikten katholisch-religiösen Grundsätzen zu gestalten. Daher erhielt die Siedlung den Namen „Ville Marie“.Doch die Irokesen wollten sich eine Vertreibung nicht gefallen lassen und so wurde in den nächsten beinahe 60 Jahren laufend Krieg geführt und die Stadt stand mehrmals vor der völligen Zerstörung. Erst im Jahre 1701 kam es zum „Frieden von Montreal“.
1832 war es dann soweit und Montreal bekam Stadtrechte. Ab 1844 war sie für fünf Jahre Hauptstadt der britischen Kolonie „Vereinigte Provinz Kanada“ und zu dieser Zeit kamen dann auch vor allem die englischsprachigen Immigranten in die Gegend. 1852 waren es bereits 58.000 Einwohner und seit diesem Zeitpunkt erweiterte sich die Stadt immer mehr bis sie zu den heutigen 1,6 Millionen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
****SEHENSWÜRDIGKEITEN****
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
**NOTRE DAME BASILIKA**
Wir hatten Pech, denn an dem Tag bzw. dem Abend, an dem wir zur Kirche kamen, konnten wir nicht hinein. Andererseits war sie auch von außen sehr schön.
Am besten hat mir die am Flussufer gelegene Altstadt gefallen. Hier ist der Platz, an dem die ersten europäischen Siedler kanadischen Boden betraten. Von hier aus geht es durch enge Straßen, graue Kalksteinhäuser, Kirchen, Boutiquen, Eisgeschäften, Restaurants und Cafes und daher kann man auf jeden Fall sagen, dass hier das Leben pulsiert. Egal ob unter tags oder am Abend, old Montreal ist der Platz, wo Einwohner und Touristen in diesen historischen Stadtteil zusammentreffen.
Im ältesten Stadtteil Montreals liegt der Place Jacques Cartier. Hier führt dieses kleine Gässchen Rue St. Amable weiter in die Altstadt hinein
Das Umweltzentrum „The Biosphère“ liegt auf St. Helene und setzt sich mittels Multimediapräsentationen, interaktiven Technologien und thematischen Ausstellungen mit der Bedeutung des Wassers und seinem Schutz auch für zukünftige Generationen auseinander. Mehr erfahrt ihr unter www.biosphere.ec.gc.ca
Etwas bekannter ist allerdings das am Rande des Botanischen Gartens gelegene Umweltmuseum Biodome. Vögel, Säugetiere und Fische bewegen sich hier in ihrer natürlichen Umgebung, in Wäldern, Seen und im Eis. Dieser interessante Bau liegt im Olympiapark. www.ville.montreal.qc.ca./biodome
Der Bau des Olympiaparks wurde 1975 beschlossen um für die olympischen Sommerspiele 1976 gerüstet zu sein. Im Vorfeld der Spiele kam es allerdings zu massiven Verzögerungen beim Bau der Sportstätten, da technische Probleme und Streiks der Bauarbeiter den Zeitplan erheblich durcheinanderbrachten. So war es dann, dass die Spiele in einem unvollendeten Stadion eröffnet werden mussten. Heute allerdings ist auf der 25.900 qm großen Anlage alles, wie es sein sollte und ihr findet neben dem Olympiastadion und dem Olympiaturm auch noch das Sportzentrum und eine Touristenhalle. Heute wird das Stadion im Jahr von ungefähr 3 Millionen Menschen besucht.
Lange mussten die Montrealer auf den Blick eines Turm des Olympiastadions warten: Eigentlich war auch dieser für die Olympischen Spiele geplant, doch der hohe „schiefe Turm von Montréal“ wurde erst 1987 fertig. Jetzt kann man - nicht gerade günstig - eine Aussichtsplattform besuchen.
**PARK MONT REAL**
Hier ist an einem so schönen Sommertag, wie wir ihn hatten, natürlich sehr viel los, doch angeblich ist er auch im Winter ein beliebter Treffpunkt. Sicher auch, weil der große See hier dann zu einer öffentlichen Eiscläche wird. Ich finde es heute noch schade, dass wir nicht an einem Sonntag in Montreal waren. Dann nämlich gibt es ab 14.00 Uhr dort großes Rambazamba. Es wird getrommelt, getanzt und musiziert
Minuten von der Innenstadt mit ihren vielen Restaurants.
Das unumstrittene Highlight Montreals ist für mich der Botanische Garten. Er befindet sich westlich vom Olympiastadion und verfügt über verschiedene Gewächshäuser. Hier gedeihen über 22.000 verschiedene Pflanzenarten und es gibt 30 Themengärten. Hier könnte man an einem schönen Sommertag Stunden verbringen, aber wir waren einfach zu sehr im Stress. Für mich war das allerdings das Beste, das Montreal zu bieten hatte.
Das Angebot der Stadt ist sehr vielfältig und Montreal rühmt sich damit, dass das Museums- und Ausstellungsangebot außerordentlich breit gefächert ist und von ausgesprochen hoher und innovativer Qualität sei. Da wir zuvor schon in Washington D.C. und auch in Toronto waren und vor allem New York City noch auf uns wartete, kann ich nur sagen, dass das Angebot recht nett ist, aber jetzt nicht über alle Maßen einzigartig.
Wenn ihr jetzt aber nicht wegen der Sehenswürdigkeiten, sondern tatsächlich wegen des kulturellen Angebots nach Montreal kommt und wirklich mehr Zeit habt, als das bei einem „normalen“ Touristen aus Europa der ist, dann empfiehlt sich sicher der Kauf des „Montreal Museums Pass“. Für einen Preis von CAD 45,-- bzw. CAD 50,-- habt ihr die Möglichkeit, insgesamt 34 Museen zu besuchen. Der Pass gilt innerhalb von 21 Tagen für drei Tage ab dem ersten Museumsbesuch. Der Preis variiert, weil ihr damit auch öffentliche Verkehrsmittel benutzen könnt, wenn ihr wollt. Kaufen könnt ihr den Museumspass bei allen am Programm teilnehmenden Museen, den zentralen Touristeninfos in der Peel Street und in der Notre Dame Street East und möglicherweise sogar in eurem Hotel.
**MARCHE BONSECOUR**
**MC CORD MUSEUM**
Das McCord Museum of Canadian History beherbergt die bedeutendste kulturhistorische Sammlung der First Nations in Québec sowie das Notman Fotoarchiv.
**MUSEE D’ART CONTEMPORAIN**
Das Museum, das mich am meisten interessiert ist das Musée d'art contemporain Montreal, denn das Museum präsentiert ausschließlich zeitgenössische Kunst
~~~~~~~~~~~~~~~
****VERKEHR****
~~~~~~~~~~~~~~~
In unserem Reiseführer ist zu lesen - und ich habe da nach unserer Anfahrt zum Hotel meine Zweifel - dass sich die Einwohner dem BMW verschrieben hätten. Nein, nicht der deutschen Automarke. Eigentlich im Gegenteil. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich das Mobilitätsmerkmal der Stadt:: Bike - Metro - Walk. Laut unseres Reiseführers ist Montreal die kanadische Stadt mit der höchsten Fahrradfahrerdichte sein, dadurch sind in den letzten Jahren auch sehr viele Fahrradwege entstanden. Aber nicht wie bei uns in Österreich mehr oder minder als Verbreiterung des Bürgersteigs, sondern als Extraspur neben den Autos.
Tja und ich denke, diesem BMW sollte man sich auch als Tourist zu Herzen nehmen, denn ich bin überzeugt, dass man zu Fuß, per Rad oder per U-Bahn auf jeden Fall schneller an sein Ziel kommt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
****ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN****
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wir haben im Le Square Philipps Hotel & Suites gewohnt und davon könnt ihr euch in meinem vorigen Bericht ein Bild machen. Da es hier aber um die Stadt direkt gehen soll, habe ich euch einige Hotels zusammengesucht, die auf einigen Bewertungsseiten sehr gut weggekommen sind.
Wer gerne mal im Luxus schwelgen möchte, der kann das am besten im Hotel „Le St.-James“ machen. Es liegt in der Presdigestraße Saint Jacques und hier findet sich alles, was das Luxusleben braucht. Neben den üblichen Sportmöglichkeiten verfügt das Hotel auch über ein eigenes Wellness & Spacenter. Die Notre Dame Basilika liegt gleich in der Nähe. Es gehört zu den „Leading Hotels of the World“, mir persönlich allerdings wäre es ein bisschen überkandidelt.
Als kleines 4-Sterne Boutiquehotel dürfte das „Le Relais Lyonnais“ eine gute Wahl sein. Es liegt am Ende der St. Dennis, mitten im Universitätsviertel und 5 Häuserblocks von Old Montreal entfernt. Man kann sich zwischen einem Standardzimmer und einer Suite entscheiden, je nachdem liegt der Preis des Zimmers in der Sommersaison zwischen CAD 145 bis 225,--.
Als Hotel einer bekannten Hotelkette kommt am besten das „Holiday Inn Express & Suites“ in der Nähe des Flughafens weg. Es wurde erst vor kurzem eröffnet und bietet die für Holiday Inns so typischen Sportmöglichkeiten: Indoorpool, Sauna, Whirlpool und Fitnessraum. Ein kontinentales Frühstück ist inklusive.
Das Le 1 Rene Levesque ist eines der günstigeren Hotels, das vor allem ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis bietet. Die Zimmer sind minimalistisch eingerichtet, doch sie haben alle eine kleine Kitchenette samt Mikrowelle und Kühlschrank dabei.
Das günstigste Haus in Montreal, das ich gefunden habe, war das „Studio Quartier Latin“, allerdings macht da die Homepage alleine schon nicht sehr viel her, die Erfahrungen von Reisenden sind durchschnittlich, aber der Preis ist unschlagbar CAD 35,-- für ein Zimmer, das ist wirklich billig.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
****EINKAUFEN IN MONTREAL****
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Underground City wurde für die Expo 1967 ausgebaut und in den weiteren Jahren immer wieder erweitert. Kommt ihr also an einen Regentag nach Montreal - und davon gibt es angeblich einige - dann könnt ihr hier sicher einen ganzen Tag verbringen.
In einem Werbeblatt auf unserem Zimmer war zu lesen, dass in Montreal das Thema Recycling einen hohen Stellenwert besitzt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
****GASTRONOMIE IN MONTREAL****
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ich habe mich sehr geärgert, dass wir nur ab Mittags in der Stadt waren, denn so hatten wir keine Möglichkeit, den angeblich schönsten Obst- und Gemüsemarkt der Stadt, dem Atwater Market, einen Besuch abzustatten.
In Montreal gibt es sogar eine geführte Gourmet Tour. Schaut euch mal unter www.visitesdemontreal.com an, was euch da alles geboten wird. Ich habe zum Beispiel von einem Degustationsspaziergang gelesen, bei man Spezialitäten von Old Montreal veressen kann. Hier wird aber nicht nur gegessen, vom Führer erfahren die Gourmet-Spaziergänger auch Interessantes und Wissenswertes über die Stadtgeschichte, die früheren Lebensverhältnisse der Bewohner und die Lebensmittel, die hier hergestellt wurden und heute noch werden.Eine weitere Empfehlung, von der ich gelesen habe, möchte ich euch nicht vorenthalten: Wer sich nach einem langen Besichtigungstag ein gutes Abendessen gönnen und sich anschließend in einem Nachtclub bei fetziger Musik vergnügen möchte, dem sei das Restaurant Newtown in der Rue Crescent empfohlen.
Wenn man, wie wir, nicht so viel Zeit in einer Stadt hat, dann empfiehlt es sich immer, eine Tour zu nehmen, um in möglichst kurzer Zeit, möglichst viel zu sehen.
Auf unserer gesamten Reise sind ins in fast allen Städten diese Amphitourbusse aufgefallen und in Montreal haben wir uns dann dafür entschieden, dies Art des Städteentdeckens zu wählen. Unter www.montreal-amphibus-tour.com erfahrt ihr alles über die Tour, die zu Land und zu Wasser stattfindet. Unser Führer war ein quirreliger Montrealer, der begeistert über seine Stadt erzählte. Die Tour an sich war aber eher fad. Noch dazu hatten wir einen geschlossenen Amphitourbus und konnten daher keine guten Fotos schießen, was mich heute ärgert. Ihr müsst also aufpassen, dass ihr auf jeden Fall das Boot erwischt, das geöffnete Fenster hat. Es gibt so eines und so eines, also Achtung! Für die Kinder war es ein Erlebnis, aber wie gesagt, die Tour war im Grunde langweilig und konnte mit den Touren, die z.B. bei einem Hop on Hop off Bus möglich sind, nicht mithalten.Diese Hop on Hop off Touren gibt es auch in Montreal. Wenn ihr vorab im Internet über www.montrealtours.net ein Ticket bucht, könnt ihr CAD 5,-- sparen. Die Tour hält an folgenden 10 Stopps
~Notre Dame Basilica
~Chinatown
~Old Port of Montreal
~Montreal Science Center
~Montreal Casino
~St. Catherine Street
~St. Joseph's Oratory
~Mount Royal Park
~Crescent Street
~Dorchester Square
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
****TOURISTENFÜHRER****
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Touristeninformationen gibt es unter anderem hier:
In Old Montréal
Tourist Welcome Office in Old Montreal
174 Notre-Dame Street East, H2Y 1C2
U-Bahnstation: Champ-de-Mars
www.tourisme-montreal.org
Oft ist zu lesen, dass es in Montreal vier ausgeprägte Jahreszeiten gibt, aber laut dem jungen Mann, der uns auf einer Bustour seine Stadt näher bringen wollte, ist dem nicht wirklich so. Hier wird zwischen Sommerzeit, Winterzeit und witzigerweise der, ich nenne das mal "Bauarbeitenzeit" unterschieden. Der Übergang zwischen Winter und Sommer ist sehr kurz und es bleibt nur etwa bis Ende Oktober Zeit, die im Sommer begonnenen Bauarbeiten fertig zu stellen, bevor die großen Schneefälle einsetzen.
Die Schneemenge wird dann schon einmal so viel, dass er täglich aus den Straßen von Montreal abtransportiert werden muss und außerhalb der Stadt auf Halde gelagert wird - im September war immer noch nicht alles aufgetaut. Deshalb hat es sich quasi als Volkssport herausgestellt, die Autos im Winter abzumelden und auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Das ist auch mehr als verständlich, denn ich hätte keine Lust, mein Auto Tag für Tag aus Schneemassen freizuschaufeln, die der Schneepflug an den Straßenrändern aufgetürmt hat.Wir allerdings hatten einen herrlichen Montreal Tag. Es war über 30°C heiß, nur eine Wolke hie und da war am Himmel zu sehen und ganz Montreal war auf den Beinen, um die Sonnenstrahlen zu genießen - was ja auch logisch ist, wenn man so wenige davon hat. Die Luftfeuchtigkeit hier ist allerdings doch ziemlich hoch.
Ich will jetzt nicht sagen, dass wir die Zeit in Montreal nicht genossen hätten, aber mir fehlte es einfach an Atmosphäre. Es gibt bis auf den Botanischen Garten nichts wirklich Einzigartiges. Natürlich sind die Sehenswürdigkeiten wie der Name schon sagt „sehenswert“ und es lässt sich einiges erleben, aber wenn ich Montreal nun mit anderen Städten dieser Größenordnung vergleiche, dann fehlt ihr „das gewisse Etwas“.
Wüsste ich, was ich heute weiß, dann würde ich nach Ottawa wohl nicht mehr in Montreal Station machen sondern in Quebec, diese angeblich so wunderschöne Stadt haben wir nämlich versäumt. Sie dürfte um einiges mehr zu bieten haben, als Montreal selbst.Aus diesem Grunde gibt es heute von mir auch „nur“ vier Sterne für die zweitgrößte Stadt Kanadas, denn empfehlenswert, die Stadt einmal gesehen zu haben, ist es auf jeden Fall.
So, ich hoffe, ich konnte euch mit diesem aktuellen Bericht über die Hauptstadt Quebecs informieren und ihr könnt euch ein Bild davon machen, ob ihr die Stadt sehen wollt, oder nicht.Wie immer lieben Dank für’s Lesen, Bewerten und Kommentieren, eure
Dani
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
Anstatt dem Mitglied eine negative Bewertung zu geben, bitte daran denken:

Helfe diesem Mitglied durch nützliche Tipps

Melde einen Missbrauch wegen unerlaubter Kopie oder anderer Gründe an das Ciao Support Team.
Kommentar schreiben
Erik72 08.02.2011 21:16
esposa1969 28.10.2010 20:19
Kjeldi 20.01.2010 00:11
BH- was sonst. LG
Futzi100 18.12.2009 01:00
bh