Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
schönes Hotel in traumhafter Lage |
| Kontra: |
Essen |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Im Oktober diesen Jahres war ich mit zusammen Sophia, einer meiner besten Freundinnen, für eine Woche in Portugal. Über Tjaereborg hatten wir einen Aufenthalt in Albufeira gebucht und waren im dortigen Hotel Monica Isabel Beach Club untergebracht.
Lage
°*°*°*
Der Monica Isabel Beach Club befindet sich ziemlich zentral in Albufeira und liegt direkt am Meer. Aufgrund des hoteleigenen Strands hat man somit nicht nur einen fantastischen Blick auf den Atlantischen Ozean, sondern erreicht nach wenigen Stufen bereits den Privatstrand, der an dieser Stelle zum Baden traumhaft ist, da er im Verhältnis zu den anderen Teilen des Strands von Albufeira doch in einer ruhigeren Ecke liegt. So kann man entspannt am Strand relaxen, ohne gleich von einer Horde Urlauber niedergetrampelt zu werden. Der Strand an sich war sehr sauber und machte einen gepflegten Eindruck.
Vom Monica Isabel Beach Club sind es ca. 10 Minuten zu Fuß zum „Strip“ an dem sich der Großteil des Nachtlebens abspielt. Hier locken abends zahlreiche Bars, Kneipen und Discotheken.
Tagsüber ist neben dem Baden ein Ausflug in die Altstadt absolut empfehlenswert. Auch in diese erreicht man zu Fuß in weniger als 20 Minuten. Je nach Wetterlage kommt man vom Monica Isabel Beach Club entweder direkt am Strand entlang in die Altstadt, oder – sollte der Wasserstand höher sein – über die Straße, die am Strand entlang führt. Ein hoteleigener Bus fährt zudem dreimal täglich zu festen Zeiten in die Altstadt, was gerade in der Mittagshitze angenehm ist.
Anlage
°*°*°*°*
Der Monica Isabel Beach Club besteht aus einem Haupthaus und mehreren angeschlossenen Häuserreihen, die terrassenartig zum Meer hin angelegt sind.
Im Haupthaus spielt sich der größte Teil des eigentlichen Hotellebens ab. Hier befinden sich die Rezeption mit Lounge, die Bar, der Fernsehraum, die Freizeiträume, das Restaurant und das Schwimmbad.
Das Restaurant selbst ist im obersten Stockwerk beherbergt und durch die fast komplett verglaste Außenwand hat man bei den Mahlzeiten einen wunderbaren Blick auf das darunter gelegene Meer.
Ein paar Meter vom Hauptbau entfernt befindet sich der Swimmingpool, dem ein Restaurant angeschlossen ist. Der Swimmingpool selbst besteht aus einem mittelgroßen Becken und einem kreisrunden, kleinen Becken, das wohl als Kinderschwimmbad dienen soll.
Kostenlose Liegen stehen bereit, jedoch muss ich hierbei erwähnen, dass den Auflagen der Liegen eine regelmäßigere Reinigung gut getan hätte, da diese, vor allem nach regnerischen Nächten über und über mit Laub und kleinen Dreckstückchen beklebt, nicht unbedingt zum Verweilen einluden.
Eine weitere Bar befindet sich direkt am Strand, so dass man während des Badens nicht erst zum Hotel zurück musste, um etwas zu Trinken oder einen Snack zu ergattern.
Zusätzlich gibt es in den Nebenhäusern noch einen kleinen Souvenirshop und den sogenannten Mini-Mercado, der eine kleine Auswahl an Lebensmitteln und alltäglichen Dingen für die Selbstverpflegung bietet.
Ansonsten befanden sich in den anderen Häuserreihen nur Hotelzimmer, unter anderem auch unseres.
Zimmer
°*°*°*°*
Sophia und ich bewohnten ein Zweibettzimmer, von dem aus man direkt aufs Meer schauen konnte. Das Zimmer war sehr geräumig und hatte neben einem schönen Bad mit Badewanne und Bidet sogar eine kleine Küchenzeile mit den entsprechenden Gerätschaften und Geschirr.
Vom Zimmer aus gelangte man über eine große Flügeltür direkt auf die Terrasse, auf der neben dem im Zimmer noch in weiterer Tisch mit Stühlen stand.
Die Zimmer waren sehr sauber und wurden täglich gereinigt. Was mich hierbei allerdings gehörig störte, waren die Reinigungszeiten. Teilweise kam das Zimmermädchen erst am späten Nachmittag zum Reinigen. Ich denke, dass man hier schon erwarten könnte, dass die Zimmer spätestens bis zu Mittagszeit gereinigt sind.
Die Handtücher wurden täglich gewechselt; ein Wechseln der Bettwäsche konnte ich während unseres einwöchigen Aufenthalts allerdings nicht feststellen.
Begrüßt hätten Sophia und ich noch einen Fernseher oder wenigstens ein Radio auf dem Zimmer, da eine Woche ganz ohne Musik doch ziemlich lang werden kann. Das fehlende Telefon jedoch störte nicht sonderlich, da sich direkt vor dem Hotel eine Telefonzelle befindet und man über einen Computer neben der Rezeption sogar ins Internet konnte.
Essen
°*°*°*°
Sophia und ich hatten uns bei der Buchung der Reise für die Variante Halbpension entschieden. So war für uns im Monica Isabel Beach Club das Essen in Form eines Frühstücks- und Abend-Büffets inbegriffen.
Was die Getränke betrifft, so waren nur die einbegriffen, die am Büffet angeboten wurden. Im Nachhinein würde ich fast behaupten, dass uns All-Inclusive billiger gekommen wäre, da wir vor allem Abends noch diverse Getränke zusätzlich bezahlen mussten. Das sollte man bei der Buchung also gut überlegen; ansonsten muss man, wie das nun einmal auch außerhalb des Monica Isabel Beach Clubs der Fall ist, darauf gefasst sein, für jedes Mineralwässerchen im Hotel bezahlen zu müssen, was mitunter auch ziemlich nervig sein kann.
Das Büffet an sich war nicht schlecht, auch wenn ich die wirklichen Spezialitäten doch vermisst habe.
Morgens gab es neben verschiedenem Brot, Brötchen und Croissants eine Auswahl an Wurst, Käse und Marmelade. Dazu standen noch drei Sorten Cornflakes sowie Joghurt, Kuchen und Obst bereit. Als warme Speise wurden abwechselnd Rühreier, Spiegeleier und ähnliches angeboten.
Was ich schmerzlich vermisste, war Nutella oder wenigstens ein Nougat-Aufstrich. Die Marmelade, die in kleinen Portionen abgepackt war, schmeckte nämlich gelinde gesagt echt widerlich und total künstlich. Da ich morgens aber immer etwas Süßes brauche, stürzte ich mich so meistens direkt auf die Cornflakes.
Getränkemäßig gab es morgens verschiedene Sorten Saft aus dem Automaten, der ebenfalls dieser Tatsache entsprechend schmeckte. Auch Kaffee und Kakao kam aus dem Automaten, ebenso wie das heiße Wasser für den Tee.
Das abendliche Büffet bot täglich wechselnde warme Speisen an. Hauptbestandteil war Fisch mit den dazugehörigen Beilagen. Zudem gab es allabendlich Nudeln mit verschiedener Soße und eine Salatauswahl mit variierendem Dressing. Als Dessert wurden verschiedene Kuchen, Eis, Obst und Früchtesalat angeboten.
Etwas unlogisch war für mich allerdings die gewöhnungsbedürftige Gliederung des Büffets. Am dritten Tage fand ich dann beim Frühstück auch endlich einmal den Naturjoghurt, den ich mir daheim gewöhnlich unter mein Müsli mische. Wieso der im Monica Isabel Beach Club indessen zwischen Wurst und Käse platziert oder besser gesagt deplaziert ist, war mir aber dann doch etwas schleierhaft.
Was mich aber dann doch ein bisschen störte, war die Tatsache, dass ca. eine Stunde vor Schließen des dreistündig geöffneten Abendbüffets der Nachschub quasi gleich null war. Da Sophia und ich tagsüber aber meistens unterwegs waren und daher außerhalb aßen, gingen wir immer erst etwas später zum Büffet.
So kam es dann auch, dass wir von dem Fruchtsalat nur ein einziges Mal noch etwas abbekamen und uns ansonsten der klägliche Rest eines Büffets entgegenblickte. Zu späterer Stunde war dementsprechend auch die Salat- und Kuchenauswahl merklich geschrumpft und auch die warmen Speisen waren nur noch spärlich vorhanden.
Personal
°*°*°*°*°*°*
Ich möchte mir hier nicht anmaßen, das komplette Personal über einen Kamm zu scheren. Allerdings möchte ich erwähnen, dass es im Monica Isabel Beach Club immer gerade darauf ankam, wer einen bediente.
An der Rezeption war von vier Mitarbeiterinnen, die unseren Weg kreuzten, gerade mal eine wirklich freundlich. Auch im Restaurant gab es nur einen Kellner, von dem ich mich wirklich gerne bedienen ließ.
Vor allem die jüngeren Mitarbeiter, von denen einige auch Deutsche waren, machten uns gegenüber manchmal einen reglerecht pampigen Eindruck.
Am Thema Freundlichkeit könnte im Monica Isabel Beach Club meiner Meinung nach noch ein bisschen gearbeitet werden, da das Verhalten einiger Mitarbeiter den Gästen gegenüber doch sehr zu wünschen übrig ließ.
Fazit
°*°*°*°*
Alles in allem kein schlechtes Hotel, dass unseren Ansprüchen im Großen und Ganzen gerecht wurde. Allerdings möchte ich hier erwähnen, dass wir Last-Minute gebucht hatten und darum keine großen Anforderungen an das Hotel stellten, da wir froh waren, überhaupt noch etwas zu kriegen.
Die Lage und der Strand des Monica Isabel Beach Club sind absolute Spitzenklasse; Abstriche jedoch gibt es für das Essen und die etwas laschen Freizeitmöglichkeiten (Tischtennis, Billard, Schwimmen) auf dem Hotelgelände.
Für junge Leute wie mich und Familien würde ich das Hotel aufgrund des fairen Preises ohne schlechtes Gewissen sofort weiterempfehlen; wer im Urlaub aber größeren Wert auf Luxus und schönes Essen legt, ist im Monica Isabel Beach Club aber wohl eher falsch beraten.
Lage: *****
Anlage: ****
Zimmer: ****
Essen: ***
Personal: ***
Gesamturteil: ****
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Algarve zu Ostern und Monica Isabal Beach-Club
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11.05.2002
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lotteciao
Sehr schönes Hotel
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Strand nur vom Feinsten
rundum schöner Urlaub garantiert
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14.09.2008
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