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Erfahrungsbericht

für Monastir/Skanes-Airport, Tunesien
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4 Sterne Besser als gedacht
101 von 101 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Übersichtlich, Sauber

Kontra Man wird noch mit dem Bus zum Terminal gebracht, kleiner Check in Bereich

Detailbewertung

Erreichbarkeit:
Übersichtlichkeit
Dienstleistungsangebot (Banken, Geschäfte etc.):
Abfertigungszeit und Pünktlichkeit:
Atmosphäre
Flughafensteuer:

Der Autor

michay Seit 13 Jan 2004

Nur noch selten hier, dafür täglich bei trivago zu finden. mehr

118 Mitglieder vertrauen mir

Nachdem ich nun schon über unser Urlaubshotel und die Fluggesellschaft geschrieben habe, möchte ich euch heute den Flughafen vorstellen, wo wir gelandet sind und dementsprechend natürlich auch wieder abgeflogen sind.
Der Flughafen Monastir. Dieses wird von Deutschland aus von nahezu allen großen Flughäfen aus angeflogen. Größtenteils natürlich direkt und in den Wintermonaten teilweise über Drehkreuze.
Der Flughafen befindet sich in der Nähe der touristischen Zone von Monastir und die Transferzeit in die umliegenden Hotels dauert nur Minuten. Die Innenstadt erreicht man nach 8 Kilometern und von hier aus werden die Touristenorte auf dem Festland bedient. Innertunesisch sind nur wenige Verbindungen, die von diesem Flughafen weg gehen, die allerdings alle auf Djerba gehen.
Der Code des Flughafens lautet MIR und er wurde 1968 eröffnet, er verfügt über eine Start und Landebahn und über zwei Terminals. Die Passagiere werden mit Bussen zu den Terminals und zum Flieger gebracht.

Angeflogen wird der Flughafen natürlich von den tunesischen Gesellschaften Tunisair und Nouvelair, aber auch von den Deutschen Gesellschaften Tuifly, Condor und Air Berlin. Dazu fliegen viele Ausländische Gesellschaften, wie zum Beispiel SAS, Thomas Cook, Karthago oder XL France den Flughafen an.### Ankunft und Ankunftsbereich ###

Wir sind in den frühen Morgenstunden in Monastir gelandet und unser Flieger flog zuerst eine große Runde über das Meer, bevor er etwas hart auf der Landebahn aufsetzte. Unsere Reisebegleiterin auf der Hinfahrt ins Hotel erklärte uns, dass die Tunesischen Piloten besser landen können, da es viele Luftlöcher in Monastir gibt und die Deutschen Piloten den Flughafen nicht so kennen. Allerdings möchte ich das nicht weiter kommentieren, denn ich denke jeder Pilot kann auf jedem Flughafen landen und daher mache ich mir darüber auch keine Gedanken, außer dass es für mich deswegen keinen Grund gibt auf eine tunesische Airline beim nächsten Mal umzusteigen.
Für mich war die Landung trotzdem noch in Ordnung und wir parkten anschließend auf der vorgegebenen Position, wo wir mit dem Bus ins Terminal gebracht wurden.
Danach kamen wir in einen ziemlich kühlen, großen Raum, wo wir die Einreisekarten abgeben mussten bzw. einen Teil wieder bekamen. Hier wurden auch die Pässe kontrolliert und wir bekamen unsere Stempel. Dieser Bereich war aus Stein und daher wie gesagt auch recht kühl. Alles war jedoch sauber und auch ordentlich.
Nach der Passkontrolle gelangt man hier auch gleich an die jeweiligen Bänder für das Gepäck, was angeschrieben ist. Meistens bekommen wir unsere Sachen ja ziemlich zum Schluss und auch hier sollte es so sein. Aber alles war heil und wir gingen weiter Richtung Ausgang, wo unsere Betreuerin von Aldiana auf uns wartete und uns Wasserflaschen gab. In diesem Bereich findet man auch mehrere Toiletten und die Vertreter der Reisebüros.

Der erste Eindruck von diesem Flughafen war bei weitem besser wie wir es uns vorgestellt hatten. Modern und schlicht. Sehr gut.

Vor dem Terminal parkten die Busse für Touristen und schließlich haben wir das Gelände verlassen.

### Abflugbereich und Abflug ###

Nachdem wir in unserem Hotel abgeholt wurden und die 1,5 Stunden Fahr nach Monastir hinter uns hatten, erreichten wir den Flughafen und mussten – um diesen Bereich befahren zu können – erst an bewaffneten Polizisten vorbei. Das war doch eine interessante Erfahrung, denn bisher habe ich noch nie bewaffnete Leute vor einem Flughafen gesehen. Dieser hier wird jedoch offenbar streng bewacht.
Vor dem Terminal gab uns ein Thomas Cook Betreuer die Infos, an welche Check in Schalter wir müssen. Allerdings waren diese auch nicht schwer zu finden, denn wenn man das Terminal betritt steht man direkt davor. Alles ist ausgeschildert, aber es wird halt auch sehr eng in diesem Bereich, da es einfach nicht groß genug ist. Wir hatten noch Glück und die Schlange wurde erst nach uns länger. Auch wurden dann noch mehr Schalter geöffnet, wo jedoch andere Flugziele an den Monitoren standen, als die wo die Gäste hin wollten.
Der Check in war aber nach knapp 10 Minuten auch erledigt und die Frau hat sogar unsere Air Berlin Karten richtig eingebucht. Bei ihr hatte ich allerdings den Eindruck, dass sie nicht wirklich wusste was sie macht. Sie hat ewig im Computer nach unseren Namen gesucht.
Aber alles ging klar und wir hatten unsere Bordkarten. Schließlich haben wir auch in diesem Bereich die Toiletten nutzen müssen, da wir ja schon ewig unterwegs waren. Die nächsten gibt es erst wieder im Sicherheitsbereich. Alle waren durchschnittlich sauber. Ich habe schon schlimmere gesehen, aber auch schon saubere. Für einen Flughafen waren die Sanitärräume aber okay.
Bereits in dem Bereich befinden sich kleine Shops, wo man einkaufen kann. Wir mussten aber noch mit der Rolltreppe in das Obergeschoss um zur Passkontrolle zu kommen, wo wir auch die Ausreisekarten wieder abgeben mussten. Zumindest durfte ich diesmal meine Schuhe an lassen. Vergangenes Jahr musste ich diese ausziehen in Burgas. Dann waren wir durch die Kontrollen durch und anschließend waren wir im Sicherheitsbereich, wo wir auf unseren Abflug warteten.

Alle Flüge werden auf Monitoren angekündigt. Hier gibt es viele Sitzgelegenheiten und auch wieder viele Shops zum einkaufen, wie auch Bistros. Angeschrieben waren die Sachen in Dinar, wo ich mich gefragt habe wie man es zahlen soll, da man ja keine Dinar ausführen darf. Und es werden auch Geldbörsenkontrollen durchgeführt, was ich sonst noch nirgendwo gesehen habe.

Schade ist, dass es in Monastir keine offene Terrasse gibt, wo man warten kann im Abflugbereich. Man konnte die Flugzeuge nur hinter Glasscheiben beobachten. Aber immerhin hat man etwas gesehen. Wir hatten genug Zeit uns da umzuschauen und hier war es alles etwas angenehmer und wärmer wie im Ankunftsbereich, was sicher auch von den Läden her kam, die ja bunt gestaltet waren.

Als unser Flug aufgerufen wurde, wurden wir wieder mit dem Bus zum Flieger gebracht.


### Fazit ###

Der Flughafen Monastir ist sauberer und schöner wie ich es erwartet hätte. Auch die Kontrollen gehen sehr schnell und der Sicherheitsbereich für den Abflug ist sehr groß und die Zeit vergeht durch Shoppingmöglichkeiten und die Glasfront zum Flugzeuge schauen ganz schnell.


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Kommentare

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  • Gering 05.09.2011 19:46
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • duderally 26.11.2010 12:56
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Sydneysider47 30.10.2009 00:39
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • dz165 28.10.2009 01:15
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Carmelita2905 26.10.2009 21:22
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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