Vom 17. - 20. September 2009 war ich auf der MS Mein Schiff von Lissabon bis Mallorca unterwegs. Wie es dazu kam und wie es mir gefallen hat erfahrt ihr im folgenden.
1. Wieso "Mein Schiff"?
2. Mein erster Eindruck
3. Meine Kabine
4. Die Restaurants
5. Die Bars
6. Der Neue Wall
7. Der Wii Corner
8. Die Abendunterhaltung
9. Das Programm an Bord
10. Der Miniclub
11. Das Pooldeck
12. Der Wellnessbereich / Clinic im Centrum / Fitnesstudio
13. Der Service
14. Die Atmosphäre
15. Das Publikum
16. Mein Fazit
1. Wieso "Mein Schiff"?
Zu verdanken habe ich die Reise Tui Cruises, die Reisebüromitarbeitern auf verschiedenen Teilstrecken der Route Hamburg - Mallorca die Möglichkeit geboten haben ihr neues Schiff kennen zu lernen und natürlich meinem Büro das mich auf Tour geschickt hat.
Ganz ehrlich muss ich sagen, ich weiss nicht ob ich für meinen privaten Urlaub vorher die "Mein Schiff" ausgewählt hätte, da ich mir trotz Berichten meiner Kollegen nicht so wirklich was vorstellen konnte. Desweiteren habe ich im März bereits die AIDA Luna kennen lernen dürfen, was mir vom Konzept her sehr gut zusagte, und ich erst nicht den Eindruck hatte, dass "Mein Schiff" mir im Vergleich zusagen würde. Somit ergab sich für mich die perfekte Möglichkeit etwas zu probieren was ich sonst wohl verpasst hätte. Ob es nun gut war.... wer weiss ;)
2. Mein erster Eindruck
Es ist schon sehr imposant wenn man vor einem großen Kreuzfahrtschiff steht und man kommt sich selber natürlich unheimlich klein vor. :) Wobei ich sagen muss mir kam die "Mein Schiff" im ersten Moment kleiner vor als die AIDA Luna, was allerdings nicht zutrifft. Ich vermute mal, dass dies an der farblichen Gestaltung liegt, da wir hier bis zu Deck 8 dunkles blau vorfinden das mit dem weissen und großen Schriftzug "Mein Schiff" und mehreren kleineren Worten wie z.B. "Sonnenaufgang, Meeresrauschen und Ruhe verziert wurde und erst die darüber liegenden Decks wurden weiss lackiert.
Nach dem Sicherheitscheck an Bord, bei dem man durch eine Kontrolle wie am Flughafen geht und auch das Handgepäck durchleuchtet wird, führte unser erster Weg an die Rezeption, wo jeder eine rote Rose erhielt. Eine nette Geste, allerdings schade für die Rosen, da diese von ca. 12:30h bis 14:30h ohne Wasser auskommen mussten, da die Kabinen erst ab diesem Zeitpunkt bezugsfertig waren. Der erste Eindruck im Rezeptionsbereich jedoch war sehr positiv. Hell, freundlich und gediegen gestaltet, einfach schön.
Danach stellte sich dann erst einmal die Frage, wohin denn nun? Denn eine Kabine gab es ja noch nicht. Hm... die Sonne scheint, was liegt da näher als ins freie ans Pooldeck zu gehen. Gesagt getan. Und auch hier war der Eindruck sehr gut, dazu aber später mehr. Die Zeit bis zum Kabinenbezug ging dann auch ganz flott rum.
3. Meine Kabine
Mich hat man mit einer Innenkabine der Kategorie A bedacht, die auf Deck 10 lag. Dort angekommen durfte ich dann erst einmal feststellen, dass ich wohl keine Mitbewohnerin zugeteilt bekommen hatte. Glück für mich, so konnte ich mir meine Zeit frei einteilen und mich ausbreiten :D. Nachteil war, dass man sich mit den Leuten mit denen man was machen wollte immer verabreden wollte, da man sich sonst nur schwer wiedergefunden hat, was zeigt wie gut sich alles verteilt hat auf dem Schiff.
Aber zurück auf meine Kabine. Gespannt war ich, haben die meisten doch eher etwas die Innenkabinen, da man einfach kein Tageslicht hat und nachts nie genau weiss ob es nun 01:00 oder vielleicht doch schon 06:00h ist. Mein erster Eindruck beim hereinkommen war gleich sehr positiv. Das Licht war an, so fiel die Orientierung definitiv leichter. :) In meinem kleinen "Flur" befanden sich links zwei große Schränke mit jeweils zwei Türen. Hinter dem ersten verbarg sich eine lange Kleiderstange und oben eine Ablage auf der sich zwei Wolldecken befanden und auf der alternativ auch ein Koffer sein Versteck hätte finden können. Im zweiten Schrank gab es ebenfalls eine große Ablage oben auf der sich die Rettungswesten befanden, eine kleine Kleiderstange auf der einen Seite und drei Ablagefächer auf der anderen. Darunter findet man jeweils noch drei Schubladen. Auf der rechten Seite geht es in das kleine Badezimmer. Viel Platzangebot darf man da wohl auf keinem Schiff erwarten. Kurz gesagt, zu weit wird der Platz schon eng, es sei denn einer steht unter der Dusche oder sitzt auf dem Klodeckel. ;) Trotzdem ist alles da, Waschbecken, Toilette, Dusche und ausreichende Ablagefläche. Etwas Sorgen machte mir erste die Dusche, da sie nur eine kleine wand hatte, die etwa bis zur Mitte der Dusche ging und somit hinten offen war. Ich dachte schon, dass nach dem Duschen alles unter Wasser stünde, aber die Praxis fiel dann doch trocken aus. Handtücher sind auch vorhanden (2 Duschhandtücher und 2 Handtücher).
Zurück in meinem kleinen 16qm Reich fand ich dann auf der linken Seite die Minibar, eine Nespressomaschine (eine Kapsel ist pro Person und Tag im Preis inkl.) und einen an der Wand angebrachten Flachbildfernseher. Geradeaus befand sich mein Bett mit jeweils einem Nachtschränkchen rechts und links davon. Jeweils zwei Schubladen sind vorhanden, jedoch fand ich die Ablagefläche der einen Seite etwas schmal, da sich hier eine recht große Nachttischlampe sowie ein Telefon auf dem Nachttisch befinden. Meine kleine Wasserflasche für die Nacht fand da nur noch gerade eben so einen Platz.
Zu guter letzt befindet sich nach dem Flur auf der rechten Seite dann noch ein Schreibtisch mit sechs weiteren Schubladen, und einem großen Spiegel.
Für mich begann dann erst einmal die Suche nach dem Safe und ich fand keinen, was mich doch etwas verdutzte. Die Nachfrage bei einer meiner Mitreisenden ergab dann, dass sie in ihrer Aussenkabine einen im Schrank hat. Doch auch erneutes dummes in den Schrank gucken brachte keinen Safe ans Tageslicht. Durch Zufall hab ich mir dann den leicht vorstehenden Spiegel über dem Schreibtisch näher angeschaut und siehe da.... den konnte man weiter aufklappen und da war mein Safe, den ich dann kostenlos nutzen konnte. Im übrigen steht auf dem Spiegel auch ein Hinweis das sich der Safe dahinter befindet, aber den habe ich nicht gesehen, da die Schachtel mit den Nespressokapseln die man zusätzlich kaufen konnte aufgeklappt davor stand. :D
Am zweiten Tag hatten wir dann das Glück, dass wir uns einige der Kabinen anschauen durften, die nicht belegt waren. Neben meiner Kategorie der Innenkabine habe ich mir so noch eine der Aussenkabinen ansehen dürfen, die eigentlich gleich ausgestattet war, aber eben über ein Fenster verfügte, dass das Tageslicht hereinlässt. Die Kabine wirkt so natürlich etwas freundlicher und vielleicht auch größer als die Innenkabinen.
Weiter ging es dann mit einer der Balkonkabinen, die sich von der Ausstattung auch nicht großartig unterschieden, jedoch muss man sagen so ein Balkon ist schon eine klasse Sache und man sollte einfach mal schauen wie hoch der Aufpreis ist und ob man diesen nicht vielleicht in Kauf nehmen möchte. So hat man nämlich die Möglichkeit einmal durchzulüften oder sich einmal komplett zurückzuziehen und etwas auf dem eigenen Balkon zu relaxen.
Als letzte Kabine stand dann noch eine Familienverandakabine für uns zur Besichtigung offen. Diese Kabinen können mit bis zu 5 Personen belegt werden, dann wird es jedoch schon reichlich eng, es sei denn vielleicht, die Kinder sind noch ziemlich klein. In der Mitte der Kabine findet man eine Schiebetür, die das "Kinderzimmer" vom Elternzimmer abteilen kann. Das Elternzimmer hat dann den Zugang zum Flur und natürlich auch zum Badezimmer. Schade ist jedoch, dass das Doppelbett keinen Blick aufs Meer bietet, da die Schiebetür genau davor ist. Im Kinderbereich befindet sich dann eine Schlafcouch für 2 Personen und ein Pullmannbett für die dritte Person in diesem Zimmer. Ausserdem hat man dann noch den Zugang auf die Veranda, die über einen Tisch, zwei Stühle und eine Liege verfügt. Die Wohnfläche beträgt 20qm und die Veranda 7-9qm. Uns stellte sich die Frage wieso man nicht den Eltern den Zugang zur Veranda und den Meerblick "gönnt". Hier hat man sich jedoch wohl etwas gedacht, denn so können die kleinen natürlich im Normalfall nicht einfach so aus der Kabine verschwinden, wenn sie z.B. mal des nachts aufstehen und durchs Schiff irren. Mit größeren Kindern die dann allerdings evtl. auch mal in die Disco gehen könnte das dann allerdings auch schon wieder etwas schwierig werden. ;) Vielleicht sollte man in dem Falle einfach als Eltern auf die Couch ausweichen.
Die Suiten und Junior Suiten waren leider alle belegt, so das man uns hier keine zeigen konnte.
4. Die Restaurants
* Ankelmannsplatz *
Das Ankelmannsplatz ist auf Deck 11 zu finden. Es handelt sich um das Buffetrestaurant das bereits im Reisepreis enthalten ist und bietet für ca. 450 Personen Platz. Geöffnet ist zum Frühstück in der Regel von 07:00h bis 10:00h, zum Mittagessen von 12:00 bis 14:00h und zum Abendessen von 18:30h bis 21:00h. Darüber hinaus wird auch noch Kaffee und Kuchen von 15_30h bis 16:30h angeboten.
Wie der Name schon sagt, kann man sich hier zu allen Mahlzeiten vom Buffet bedienen.
Beim Frühstück bedeutet dies, dass man zwischen verschiedenen Eierspeisen, Brotsorten, Aufschnitt, frischem Obst, Gemüse, diversen Müslisorten, Pancakes und vielem mehr wählen kann. Wer hier also nichts findet, ist also selber Schuld. Zu trinken gibt es verschiedene frisch gepresste Obstsäfte, oder aber Apfelsaft, O-Saft oder ACE-Saft aus der Zapfstation. Doch auch hier hat man eine gute Qualität und es schmeckt gut und nicht nach irgendeinem gepanschten Kram. Kaffee und Tee wird nicht am Tisch serviert und so muss man sich diesen selber organisieren.
Eine ähnliche Auswahl wird beim Mittagessen und wohl auch beim Abendessen geboten. Hier kann ich allerdings nicht allzuviel sagen, da ich zum Mittagessen nur ganz kurz vor einem Ausflug dort war und es relativ schnell gehen musste und beim Abendessen habe ich mich aufgrund des All Inclusive auf unserer Tour an anderen Stellen ausgelebt. :)
Zu Mittag wurden jedenfalls verschiedene Fleisch- und Fischgerichte geboten, dazu allerlei Beilagen wie Reis, Kartoffeln usw. und zum Nachtisch gab es auch hier wieder frisches Obst und natürlich auch viele leckere Naschereien.
Von der Einrichtung her ist der Ankelmannsplatz eher schlicht gehalten. Es gibt Tische in verschiedenen Größen (2er, 4er, 5er, 6er und 8er wenn mich nicht alles täuscht).
Beim Frühstück wird es da teilweise schon mal schwierig wenn man alleine unterwegs ist einen Tisch für sich zu finden. Also ist einfach fragen angesagt ob man sich wo anders dazu setzen darf und man knüpft so auch ganz nette Kontakte.* Atlantic *
Das Atlantic verteilt sich auf die Decks 5 und 6 und bietet knapp 1000 Personen die Möglichkeit etwas zu essen. Geöffnet ist zum Frühstück von 07:30h bis 10:00h. Hier wird einem der Kaffee am Tisch serviert, Säfte oder Tee muss man sich wiederum selber holen.
Für das leibliche Wohl ist ein kleines Buffet aufgebaut, an dem es Rühreier, Spiegeleier, Omelettes, Speck, Brot, Brötchen, sowie Käse, Wurst, Marmelade etc. gibt. Die Auswahl ist hier also etwas geringer als im Ankelmannsplatz. Dafür kann man sich aber auch die Spiegeleier etc. an den Tisch bringen lassen. Oder so soll es zumindest sein, denn bei uns hieß es wir sollten es uns am Buffet holen. Ob es nun am All Inclusive lag... ich weiss es nicht. Das war jedenfalls schon etwas enttäuschend, da wir uns zu zweit auf ein richtig schönes Frühstück gefreut hatten. Auf einen nochmaligen Versuch liess ich es dann aber lieber auch nicht mehr ankommen.
Mittagessen wird von 12:00h bis 14:00h angeboten und Abendessen von 18:30h bis 21:30. Hier gibt es dann das Essen in Form eines 4-Gang Menüs am Tisch serviert. Leider hat hier die Zeit nicht ausgereicht um dieses auszutesten. Von einige anderen der Gruppe war die Begeisterung jedoch nicht ganz so groß (Vorspeise extrem klein, der Hauptgang dafür viel zu viel und der Fasan zu trocken), das Gespräch mit anderen Gästen brachte jedoch eine ganz andere Meinung zu Tage, hier war man wirklich begeistert vom Atlantik.
* Cliff 24 Grill *
Der Cliff 24 Grill hat 24 Stunden geöffnet und ist auf Deck 11 zu finden. Hier bekommt man viele leckere Kleinigkeiten. Sei es eine Brezel, ein Salat, Hähnchen, Frikadelle, Curry Wurst mit Pommes oder auch eine baked Potato mit Sour Cream. Besucht war der Grill eigentlich immer recht gut wenn man vorbei kam und auch nachts um halb drei war noch etwas los. Auch der Grill ist bereits im Preis inklusive, jedoch muss man sich Getränke selber organisieren (es ist also keine Bar angegliedert) und auch bezahlen.
* Blaue Welt Bar Sushi *
Eigentlich bin ich ja gar kein Fisch-Esser und so plante ich den Besuch in der Sushi Bar auch gar nicht mit ein. Doch wie man weiss, kommt es meistens anders als man denkt und es verschlug mich doch hierher. Eigentlich wollten wir zu zweit ins Atlantic, doch da wir beim Ausflug getrennt wurden und noch keine Zeit ausgemacht hatten habe ich mich zwei anderen aus der Gruppe spontan angeschlossen.
Wir hatten alle drei keine wirkliche Ahnung von Sushi, doch da waren wir nicht die einzigen und es war auch gar kein Problem, da man uns alles gut erklärt hat und dann eine Auswahl zusammen stellte. Jeder bekam seine Schüssel mit Soja, jedoch hatte man unsere Auswahl auf zwei Platten serviert, ein zusätzlicher Teller wäre da doch ganz nett gewesen. ;)
Geschmeckt hat es auch mir dann eigentlich recht gut, nach fünf verschiedenen Sushi war mir der Fisch dann allerdings zu viel und es reichte mir.
Inklusive sind die Sushi nicht und auch die Getränke müssen gezahlt werden. Da wir All Inclusive hatten, bot es sich an einmal zu testen, was ich sonst sicher nicht getan hätte. Leider standen keine Preise auf der Karte, aber ich denke der Aufpreis wird sich einigermassen in Grenzen halten, da dies auch beim Surf and Turf und der Tapas Bar der Fall ist wie man uns erzählte.
Da es sich um eines der Spezialitätenrestaurants handelt, sind die Getränke nicht inklusive.
* Richards *
Beim Richard's handelt es sich um das Feinschmecker Restaurant der Mein Schiff. Gegen Zuzahlung ab 36 Euro bekommt man hier ein 6-Gänge Menü serviert. Getränke müssen hier ebenfalls gezahlt werden. Neben einer Weinkarte gibt es hier auch eine Wasserkarte für die Wasserkenner.
Das Ambiente wirkt sehr Edel und wer einen besonderen Anlass zu feiern hat oder einfach etwas "chicker" essen möchte ist hier sicher richtig.
Während unserer Tour wurde auch zum ersten mal ein Krimi Dinner angeboten. Der Aufpreis betrug auch hier um die 36 Euro. Die Gäste mit denen ich darüber gesprochen haben waren jedenfalls begeistert.
* Bistro la Vela *
Auf Deck 11 findet man das Bistro la Vela. Geöffnet ist von 7h bis 11h zum Frühstück, von 12h bis 14h zum Mittagsbuffet und Abends von 18:30h bis 21h. Ich selber war einmal Abends dort essen. Neben Pizza, Lasagne und Salat kann man sich hier seine Nudelgerichte individuell zusammen stellen. Das heisst man wählt zwischen verschiedenen Nudelsorten und Saucen je eine Sorte aus und mischt sich Gemüse, Fisch oder Fleisch nach belieben zusammen. Langweilig wird es so jedenfalls nicht. Allerdings können die Gerichte nur auf zwei Kochstellen zubereitet werden, was dann schon mal zu längeren Schlangen führen kann. Hier ist also etwas Geduld mitzubringen.
Getränke werden hier serviert und sind zu bezahlen.
* Tapas Y Mar Bar *
Das Tapay Y Mar liegt ebenfalls auf Deck 11 und zwischen dem Bistro la Vela und dem Fischhaus GOSCH. Besonders schön ist die Wintergartenatmosphäre die man hier hat. Bei besonders schönem Wetter und wenn kein Wind herrscht kann der Kapitän das komplette Glasdach zurückfahren. Wir hatten dieses Glück am letzten Abend auf offener See und es war einfach nur schön.
Die Tapas haben in guter Atmosphäre natürlich auch gut geschmeckt. Es gibt kalte und warme Tapas. Die kalten haben meinem persönlichen Geschmack nicht so sehr entsprochen, da alles sehr Fischlastig war, aber die warmen Feigen mit Speck ummantelt haben dann entschädigt und auch an den herrlich duftenden Garnelen kam ich nicht vorbei.
Geöffnet ist von 15h bis 17h und von 19h bis 24h, die Getränke sind auch hier gegen Aufpreis zu bekommen. Die Tapas selber sind im Reisepreis noch nicht enthalten, der Aufpreis beginnt jedoch bei 80 Cent, was denke ich durchaus noch zu verschmerzen ist.
* Fischhaus GOSCH Sylt *
Auch auf Deck 11 zu finden ist das GOSCH. Da mein persönlicher Fischbedarf nach Sushi und Garnelen bereits mehr als gedeckt war habe ich hier nicht mehr getestet. Von den Meinungen habe ich sehr gegenteiliges gehört, Leute die das "echte" GOSCH auf Sylt kennen waren eher enttäuscht während andere es echt super fanden. Geöffnet ist von 12h bis 22h, alle Getränke und auch die Speisen sind Aufpreispflichtig.
* Steakhaus Surf and Turf *
Wer Steaks liebt wird hier sicher richtig sein. Der Aufpreis beginnt bei 8 Euro für Steaks, Getränke sind hier gegen Aufpreis erhältlich. Da das Restaurant sehr beliebt ist empfiehlt es sich rechtzeitig eine Reservierung vorzunehmen. Die Ausstattung hat mir sehr gut gefallen, die Farbtöne sind gut aufeinander abgestimmt. Gegessen wird an hohen Tischen mit entsprechenden Stühlen, was das optische Bild abrundet.
Getestet habe ich selber leider nicht, dazu waren die paar Tage zu kurz (und mein Magen zu klein ;) )
Sollte sich mir jedoch noch einmal die Gelegenheit bieten auf die Mein Schiff zu gehen, würde ich das Surf and Turf sicherlich einmal ansteuern.
5. Bars
* Nasch Bar *
Eine süße Versuchung. An dieser Bar erhält man diverse Kaffeevariationen und Kakao. Aber auch leckeres Eis wird angeboten, ebenso wie diverse Kuchen. Vom Strudel bis zur Sahnetorte. Ich selber habe den Pfirsichstrudel und einen Kakao probiert. Beides war wirklich sehr lecker. Für alle Naschkatzen ist Deck 6 also ein guter Anlaufpunkt.
Preislich liegt der Cappuchino wohl so um die 2,20 Euro, was denke ich nicht überteuert ist.* Versteck Bar *
Eine Bar die ich selber nicht genutzt habe und auch nicht gesehen. Eingegliedert ist Sie ins Theater und liegt, wie der Name ja auch schon andeutet, wohl recht versteckt. Mir ist sie zumindest beim Besuch des Theaters nicht ins Auge gefallen.
* Aussicht Bar *
Die Aussicht Bar befindet sich auf Deck 7 gleich hinter dem Spielplatz-Casino und ist wie eine Art Terrasse angelegt. Hier hat man einen tollen Ausblick vom Heck des Schiffes auf das offene Meer. Wir haben hier den zweiten Abend unserer Reise genossen als wir durch die Straße von Gibraltar gefahren sind. Es war wie ein schöner lauer Sommerabend. Mit einem leckeren Cocktail konnte man es, begleitet vom Meeresrauschen, wirklich sehr gut aushalten. Die eigentliche Bar befindet sich jedoch im Casino, was allerdings auch kein Problem darstellt, da auf der Terrasse bedient wurde.
* Vinos Vinothek *
Die Vinothek findet ihr auf Deck 7 gleich gegenüber des Surf and Turf. Sicher eine tolle Adresse für Weinliebhaber und -kenner. Ich bin leider keiner, weshalb die Vinothek für mich vollkommen uninteressant war. Allerdings ist Sie sehr schön, gemütlich und in warmen Farbtönen eingerichtet.
* Unverzicht Bar *
Auf Deck 11 am Pool findet man die Unverzicht Bar. Gerade Tagsüber ist hier natürlich viel los, dadurch kann es schon einmal etwas zu Wartezeiten kommen eh man selber seine Bestellung aufgeben kann. Die Cocktails (mit und ohne Alkohol) schmecken hier sehr gut.
Kleiner Tipp, man kann es etwas seitlich an der Bar versuchen, wo auch die Mitarbeiter die auf Deck unterwegs sind warten. Nebenbei nehmen sie nämlich zumindest zwischendurch auch Bestellungen an und dann geht es schon mal etwas schneller.
* Wellness Bar La Vida Sana *
Zu finden ist diese Bar auf Deck 11 im Wellness Bereich. Da ich diesen persönlich nicht genutzt habe, hat mich auch nichts an diese Bar geführt und ich kann leider keine näheren Auskünfte geben.
* Überschau Bar *
Die Überschau Bar auf Deck 12 ist mit knapp 20 Sitzplätzen relativ klein und direkt am Joggingparcours auf dem Sonnendeck gelegen. Diese Bar haben wir kurz besucht während wir auf unsere Kabine gewartet haben. Es war nicht so viel los wie an der Unverzicht Bar und die Bedienung ging schnell und unproblematisch.
* Abtanzbar *
Die Abtanzbar ist die Discothek des Schiffes und befindet sich auf Deck 12 und los geht es ab 22:00h. Wir sind am zweiten Abend unserer Teilstrecke so gegen halb eins eingefallen und wollten eigentlich "nur mal kurz gucken wie es da so ist" und sind dann gleich bis 03:00 da geblieben. Gespielt wurde eigentlich für jeden etwas, das Publikum war von Jung bis Mitte 50 gut gemischt und alle sahen sehr zufrieden aus.
Manko sind die Sanitären Einrichtungen direkt bei der Abtanzbar. An diesem Abend war viel los (ich weiss natürlich nicht ob es immer so ist) und zwei Damen-WCs sind definitiv zu wenig! Auf Deck 11 fand sich dann auch nicht gleich eine Alternative.... hoch gelobt sei meine Kabine auf Deck 10 die auch nicht weit von der Treppe entfernt lag und uns dann als Anlaufstelle diente. :) Hier kann ich dann auch gleich sagen, dass man in meiner Kabine gar nichts von der Discothek zwei Decks höher gemerkt hat und dies war eigentlich auch schon der Fall wenn man die Disco verliess.
* TUI Bar *
Deck 6 beherbergt die TUI Bar. Komplett in weiss gehalten wirkt sie zwar sehr edel, jedoch kommt es einem dadurch aber auch sehr kalt vor. Wer auf designte Räume steht wird sich hier sicher wohl fühlen, meine Lieblingsbar wäre es jedoch nicht.
Jedes mal wenn ich durch die Bar kam war auch nicht wirklich reger Betrieb, auch wenn man uns erzählt hatte, dass gerade am Abend viel los wäre, da viele Leute die Live Band so gerne hören würden. Aber vielleicht bin ich ja doch immer nur zur falschen Zeit durchgekommen.
Den Kakao den ich dort jedoch einmal getrunken habe hat gut geschmeckt und die Bestellung wurde schnell aufgenommen und ausgeführt.
* Blaue Welt Bar *
DIe Blaue Welt Bar erstreckt sich auf die Decks 5, 6 und 7 und ist, wie der Name schon sagt überwiegend in blau gestaltet. Auf Deck fünf darf geraucht werden und hier stehen nur einige wenige Tische und Sessel, sowie ein Piano auf dem auch gespielt wird, Deck sechs habe ich selber ehrlich gesagt gar nicht richtig wahrgenommen und auf Deck sieben ist dann eben die Sushi Bar, die dazu gehört.
6. Der Neue Wall
Shopping! Der Neue Wall ist eine nett angelegte kleine Shopping-Passage auf Deck 7. Hier kann man Parfüm, Klamotten und Schmuck kaufen. Letzterer hat jedoch zum Teil ganz schön abgeschmackte Preise, ob diese gerechtfertigt sind und ob der Schmuck gefällt ist dann allerdings noch die andere Frage.
Da ich selber meine Sonnencreme vergessen hatte und die Sonne doch ganz gut schien, musste ich leider in den sauren Apfel beissen und welche kaufen. Das es keine Billigmarke geben würde war mir da von vornherein klar und so wurde es dann eine von Lancaster für 19,90Euro im Angebot.
Ich für meinen Teil würde das Shoppen dann doch eher auf den Landgängen versuchen auszuleben, aber für den "Notfall" ist es natürlich immer gut eine Möglichkeit zu haben.
7. Der Wii Corner
Ebenfalls auf Deck 7 findet sich der Wii Corner. 4 Wii Stationen gibt es hier. Gespeilt werden kann an zwei Stationen Wii Sports, an einer Mario Kart und an der vierten Star Wars. Ob zwischendurch einmal gewechselt werden wird weiss ich leider nicht. Der Spass ist jedefalls kostenlos. Die Bedienung zum spielen kann man sich einfach an der Rezeption abholen und lässt dafür die Zimmerkarte als Pfand zurück. Begrenzt ist die Spieldauer jedoch auf eine Stunde, was, denke ich, aber auch Sinn macht, damit alle mal die Chance haben zu spielen.
Gerade wenn das Wetter einmal nicht so gut ist und man entweder auf See ist oder keinen Landgang macht finde ich den Wii Corner eine ganz nette Idee.
8. Die Abendunterhaltung
Der Hauptteil der Abendunterhaltung findet im Theater statt. Hier werden meist gegen 21:45h Shows aufgeführt.
Die Tango Show am ersten Abend habe ich ausgelassen. Sie soll allerdings auch nicht so berauschend gewesen sein wie man am nächsten Tag hörte.
Die Show am zweiten Abend handelte von einem Profitänzer der seine beste Zeit schon hinter sich hatte, dies jedoch nicht einsehen wollte und der von seinen "Nachfolgern" verspottet wurde. Die Geschichte war ganz nett aufgemacht, der Tanz war auch gut, die Musik dazu war jedoch so gar nicht mein Fall.
Ich persönlich würde mir hier eher etwas moderneres und "peppigeres" Wünschen, aber da sind die Geschmäcker sicherlich verschieden.
Klasse fand ich da das Ensemble "African Queen" eine Frauengruppe die Akrobatik vorführte die einem wirklich den Atem raubte. Leider ist die Frauengruppe nur für 14 Tage an Bord gewesen, da sie danach zum Cirque de Soleil gegangen ist (ich habe leider nur vergessen in welche Stadt).
Das Theater erstreckt sich auf die Decks 6 und 7, wobei auf Deck 7 der Haupteingang ist. Genügend Platz wird geboten und man fühlt sich wirklich wie in einem richtigen Theater. Durchgezogene Bänke mit Leder bezogen und zwischendurch sind kleine Tische angebracht und oben an Deck 6 gehen rechts und links noch zwei Balkone mit Sitzplätzen ab, einfach super. Getränke muss man sich vor Showbeginn besorgen, da nicht bedient wird, aber wenn man das weiss, ist dies auch kein Problem.
9. Das Programm an Bord
Jeden Tag erhält man eine Bordzeitung an die Türe seiner Kabine in der das Programm für den Folgetag bekannt gegeben wird.
In Lissabon wurden so z.B. folgende Möglichkeiten angeboten:
- Tanzkurs für Einsteiger und Fortgeschrittene (Discofox / Cha Cha Cha) um 19:00 in der Abtanzbar (kostenpflichtig: 25,- Euro pro Paar)
- Fotos präsentieren mit Powerpoint um 19:00h (kostenpflichtig: 35,- Euro pro Person)
- Kraftquellen der Rhetorik - Tipps und Tricks für mehr Überzeugungskraft um 17:00h (kostenpflichtig: 35,- Euro pro Person)
- Bibliothek um 10:30h und 18:00h
Da es sich bei uns um den Ankunftstag handelte und natürlich auch sonst noch etwas Programm in den nächsten Tagen für uns auf dem Plan stand, habe ich selber an keinem dieser Angebote teilgenommen. Ob die Aufpreise gerechtferigt sind muss wahrscheinlich jeder für sich selber entscheiden. Ich könnte mir generell bei einem für mich interessanten Angebot vorstellen einmal so einen Workshop zu besuchen.
Neben dem ganzen Programm an Bord hat man natürlich auch immer noch die Möglichkeit an verschiedenen Ausflügen gegen Aufpreis teilzunehmen. Für jeden Hafen werden die verschiedensten Sachen angeboten die man vorab im Internet oder an Bord an einem der dafür vorgesehenen Terminals buchen kann.
Wir selber haben einen Ausflug in Cadiz gemacht und kann nur sagen, dass unser Guide der uns begleitet hat wirklich super war und einiges erzählen konnte und es dabei auch schaffte das man gut zuhören kann, da es nicht einfach heruntergeleiert wurde. Einzig die Zeit in Arcos, einem der weissen spanischen Dörfer, war etwas knapp kalkuliert da nur eine knappe Stunde Zeit blieb um etwas vom Ort zu sehen und auch noch zu einem Aussichtspunkt zu gelangen, der nur über einen steilen Aufweg zu erreichen war.
Etwas aufpassen sollte man, wenn kostenpflichtige Shuttles angeboten werden, denn hier kann es manchmal günstiger sein, wenn man sich mit mehreren Leuten zusammen ein Taxi nimmt.
10. Der Miniclub
Auch für die kleinsten wird auf der Mein Schiff gut gesorgt. Der Miniclub befindet sich auf Deck 9. Während unseres Rundganges haben wir leider keinen Blick in das Innere werfen können, da gerade Kinder da waren, aber der Außenbereich war frei einsehbar und machte mit seinem Kinderpool einen sehr guten Eindruck. Für die Sicherheit der kleinen Gäste ist die Reling komplett mit Plexiglas verkleidet worden, so das niemand über Bord gehen kann.
11. Das Pooldeck
Der Pool ist auf Deck 11 zu finden und in zwei Becken unterteilt in denen man auch mal ein paar kleine Bahnen schwimmen kann. Das Wasser ist angenehm warm und leicht salzig. Weiter gibt es noch zwei Whirlpools, die auch rege genutzt wurden.
Generell sollte man bei den Pools an Bord eines Schiffes immer beachten, dass sie in der Regal eher klein sind. Dies hat wohl etwas damit zu tun, damit das Schiff keine Schieflage bekommt. Ich selber habe nun nur den direkten Vergleich zur AIDA Luna und auch wenn der Poolbereich mit seinen "Wasserfällen" dort sehr schön angelegt hat gefällt mir die klassische Variante hier besser.
Rund um den Pool sind Liegen aufgestellt. Die passenden Handtücher findet man zuvor bereits auf der Kabine oder man bekommt auch hier welche ausgehändigt.
Wer nun auf Deck 11 keinen Platz mehr findet, der kann immer noch auf die Liegen auf Deck 12 ausweichen, die rechts und links vom Jogging-Parcours stehen, und wenn auch hier alles voll ist, dann hat man noch die Chance auf Deck 13 einen Platz zu finden. Hier stehen dann zum einen Liegen, es sind aber auch Hängematten aufgehangen in denen man wunderbar faulenzen und ein Buch lesen kann. Für mich war das eine halbe Stunde lang nach der Ankunft die pure Entspannung.
Noch ein Deck höher findet man dann einen FKK Bereich und die sogenannten Entspannungsinseln, die man sich mieten kann. Die "Inseln" sind in weiss gehalten und wirken etwas wie ein überdimensionaler Strandkorb in runder Form und sind wohl mit einer Matratze zum Liegen ausgestattet. Allerdings muss ich sagen: So schön wie diese Idee ist etwas Privatsphäre zu schaffen für die Leute denen die Suiten zu teuer waren, 8 Euro die Stunde finde ich restlos überzogen und mit der Meinung stand ich nicht alleine da.
12. Der Wellnessbereich / Clinic im Centrum / Fitnesstudio
In diesem Bereich, den man auf Deck 11 findet, habe ich selber nur einen kurzen Blick während eines Rundganges in das Fitnesstudio geworfen, das einen recht modernen und gut gepflegten Eindruck machte.
Besonders toll soll die Sauna sein, die momentan die größte auf einem Schiff ist und während des Saunierens einen wundervollen Blick aufs Meer bietet, da die ganze Front verglast wurde. Wer drin war, war begeistert, ich hätte auch gerne mal einen Blick riskiert, da ich jedoch kein Saunagänger bin, konnte ich schlecht in voller Montur reinplatzen. :)
In diesem Spa und Meer Bereich werden natürlich auch die Wellnessbehandlungen angeboten. Für mich war jedoch auch hier zum einen die Zeit zu knapp und zum anderen erschienen mir die Preise bei einem kurzen Blick nicht gerade günstig (verglichen z.B. mit Hotels in denen ich war die einen solchen Bereich hatten). Eine Haarentfernung an den Beinen soll z.B. 47 Euro kosten.
In diesem Bereich ist dann auch noch die Clinic im Centrum integriert in der man von Fachärzten betreut und beraten wird wenn man kleinere Eingriffe vornehmen möchte um sich z.B. etwas verschönern lassen möchte. Operiert wird hier allerdings nicht, jedoch ist, wie man uns sagte, z.B. eine Botox Behandlung möglich. Mit diesem Wissen fand ich es dann etwas unpassend die Rechnung der Clinic im Centrum gemeinsam mit der Zimmerrechnung am Abreisetag vorne an an die Zimmertür zu klammern. Ich glaube ich würde nicht wollen das jeder weiss das ich dort war, zumal theoretisch ja jeder einen Blick reinwerfen könnte was berechnet wurde. Ich hätte es besser gefunden die Rechungen auf die Kabine zu legen.
13. Der Service
Kurz gesagt: Super!
Überall war man sehr freundlich, hatte immer ein Lächeln auf den Lippen und war bemüht es einem so angenehm wie möglich zu machen. In jedem Bereich, vor allem der Bars und Restaurants, findet man zumindest einen Angestellten, der deutsch spricht, die restlichen Angestellten sind überwiegend Philippinos, die noch dabei sind deutsch zu lernen. Die Kommunikation funktionierte aber auch im September schon sehr gut und hat sich sicherlich noch weiter verbessert. In jedem Fall sollte man auch deutsch sprechen und nicht auf Englisch ausweichen, da es einen extra Deutschlehrer an Bord gibt, die Bordsprache nun einmal deutsch sein soll und die Mitarbeiter auch sehr gewillt sind deutsch zu lernen.
Auch mit dem Service der Zimmermädchen war ich sehr zufrieden. Es war immer sauber und nett hergerichtet und abends kam immer noch einmal jemand vorbei um das Bett aufzudecken und auch das Bad noch einmal zu säubern und ein paar "Schlafschäfchen" (eine kleine Tüte Gummischäfchen) auf das Kopfkissen zu legen.
Einzig und allein "bemängeln" würde ich, dass am letzten Abend im Tapas Y Mas im Aussenbereich lediglich zwei Damen für den Getränke Service eingeteilt waren. Die zwei konnten es gar nicht schaffen allen Gästen gerecht zu werden und so haben auch wir ca. eine halbe Stunde benötigt etwas zu bestellen. Wieso man sich hier nicht um Verstärkung bemüht hat oder ob dies nicht möglich war... ich weiss es nicht und hoffe, dass es eine Ausnahme war.
14. Die Atmosphäre
DIe Atmosphäre an Bord ist einfach entspannt so das man sich wirklich wohl fühlen kann.
Farblich ist alles sehr angenehm gestaltet und auch die Innenausstattung ist überall harmonisch. Der gute, schnelle und doch dezente Service tragen ihr Übriges bei.
Überall findet man auch mal eine ruhige Ecke in die man sich zurückiehen kann, wenn man mal dem "Rummel" etwas entgehen möchte.
15. Das Publikum
Von jung bis alt sind eigentlich alle vertreten, zumindest war es bei unserer Tour so. Junge Paare, Senioren, Familien, Oma und Opa mit dem Enkelkind, Singles.... alle waren da und diese Mischung fand ich ganz angenehm.
16. Mein Fazit
Mir waren die paar Tage definitiv viel zu kurz, da man einfach gar nicht alles ausprobieren konnte was man gerne wollte. Von daher würde ich für mich eine Wiederholung definitiv nicht ausschliessen, jedoch muss mein Geldbeutel da noch etwas dicker werden und der von meinem Freund auch, weil der soll dann definitiv mitkommen. :)
Meiner Meinung nach wird auf der Mein Schiff für jeden von jung bis alt etwas geboten und wer einfach mal nichts machen möchte ausser die Seele baumeln zu lassen auch der ist hier nicht falsch.
Vorteil der Mein Schiff ist es, dass es sich um einen Altbau handelt (vormals MS Galaxy), der eben von TUI Cruises umgebaut wurde und aber eben dennoch genügend Platz vor allem an Deck bietet, was bei den neueren Schiffen eben nicht mehr der Fall ist. Da wird es dann gerne schon einmal etwas beengter.
Fotos kann ich euch leider keine einstellen, da ich meine Kamera vergessen habe, was mich selber auch sehr geärgert hat.
Meine Sorge, dass es sich um eine nachgemachte AIDA handelt hat sich nicht bewahrheitet, das Konzept ist ganz anders ausgelegt und das ist auch gut so.
Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung für Mein Schiff und daher auch die volle Punktzahl.