Mauritius, Allgemeines

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Warum ausgerechnet Mauritius?

4  09.10.2005

Pro:
Schöne Strände, gutes Essen

Kontra:
Unbeständiges Wetter, Umweltverschmutzung

Empfehlenswert: Ja 

Ralph01

Über sich: Ich grüsse alle lieben Freunde in der alten Heimat :o)

Mitglied seit:12.01.2001

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Vertrauende:29

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Reisebericht Mauritius:

Der Bericht ist unterteilt in Daten, Fakten und wissenswertes über Mauritius zur Buchung usw. und in eigene Erfahrungen, dargestellt in einer Art Reisetagebuch im zweiten Teil. Viel Spass beim Lesen.

Warum ausgerechnet Mauritius?

Meine Suchkriterien waren:

1. Warm (Luft und Wasser)
2. Sonnig (nicht zu heiß)
3. Ruhig (nicht Ballermann)
4. Trocken (kein Monsun)
5. Sportmöglichkeiten (Tauchen, Surfen, Biken)
6. Was wo ich noch nicht war :o)
7. Einigermassen sicher (Terrorismus, Tornado…)

Nach diesen Kriterien habe ich mich im Internet umgesehen und eingekreist, bis ich die Auswahl zwischen VAE, Mexiko und Mauritius hatte.
Die Arabischen Emirate waren sehr verlockend und ich hatte mich schon fast für ein schnuckeliges Hotel im Emirat Fujairah an der Ostküste der Emirate entschieden, als ich dann ein finanziell vergleichbares Angebot von Mauritius fand. Das Angebot kostete 1751.00€ und beinhaltete Hin- und Rückflug, 14-tägige Halbpension, Doppelzimmer zur Alleinbenutzung im Indian Resort Hotel (geh. Kategorie) incl. Transfers.

Im September beginnt so langsam der Sommer (warm, sonnig, nicht zu heiss) Sep./Okt. sind laut verschiedener Klimatabellen die niederschlagsärmsten Monate auf Mauritius (kein Monsun, Cyclon…). Sportmöglichkeiten sind alle gegeben, ich war noch nicht dort und es ist z.Z. einigermassen sicher dort, wenn es das auf dem Globus überhaupt noch irgendwo ist…
Das Angebot stimmte mit meinen Kriterien hauptsächlich überein, also habe ich mich spontan für die Mauritiusreise entschieden.

Allgemeines zur Insel

Der Staat Mauritius besteht aus zwei Inseln und zwei Inselgruppen vulkanischen Ursprungs: Als erstes wäre da Mauritius selber, die größte Insel des Landes, auf der auch die Hauptstadt Port Louis mit ca. 175.000 Einwohnern liegt. Die zweite Insel heißt Rodrigues und zählt rund 40.000 Einwohner. Sie liegt ca. 600 km östlich auf ungefähr der gleichen Höhe. Zusammen mit der französischen Insel Réunion bilden diese beiden Inseln die Maskarenen.

Mauritius liegt im Indischen Ozean und bei einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 23.3°C und zwischen 70 und 90 % rel. Luftfeuchte ist das Klima als tropisch zu bezeichnen. Der höchste Punkt der Insel ist der Berg Piton de la Petit Riviere mit 828 m über Normalnull. Der tiefste Punkt liegt bei 0 m. Im Westen ist als nächstgrößere Insel Madagaskar etwa 900 Kilometer entfernt. Bis zum afrikanischen Kontinent sind rund 1.800 Kilometer zurückzulegen.

Mit einer Landfläche von ca. 1860 km2 und einer Küstenlänge von ca. 177 km ist Mauritius ungefähr halb so gross wie Mallorca. Bei 1.2 Mio. Einwohnern herrscht die recht hohe Bevölkerungsdichte von ca. 656 Personen pro km2. (Zum Vergleich: CH - ca. 180, D - ca. 231)
10,5% der Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze.

1505 von den Portugiesen entdeckt wurde Mauritius abwechselnd von den Holländern, den Franzosen und den Briten gehalten, bevor es 1968 die Unabhängigkeit erlangte. Durch eine stabile Demokratie mit regelmäßigen freien Wahlen und die Achtung der Menschenrechte konnte das Land ein beachtliches ausländisches Investitionsvolumen anziehen und hat seitdem eines der höchsten Kapitaleinkommen von ganz Afrika. Schlechte Wetterbedingungen und sinkende Zuckerpreise haben das Wirtschaftliche Wachstum kürzlich verlangsamt, was zu einigen Protesten in der Bevölkerung bzgl. des Lebensstandards geführt hat.

Ein- und Ausreise

Bürger der Europäischen Union oder Schweizer Staatsbürger, benötigen einen noch 6 Monate gültigen Reisepass, eine Urlaubsadresse (Hotel- oder Apartmentname) und ein gültiges Rückflugticket. So ausgestattet kann man bis zu 3 Monate im Land bleiben. Die üblichen Ein- und Ausreisedokumente bekommt man im Flugzeug (Air Mauritius) oder am Flughafen.

Gesundheit:

Es gibt auf Mauritius keine Malaria oder andere tropischen Krankheiten. Eine Auslandskrankenversicherung gehört natürlich zu jeder Reise, genau wie die übliche Reiseapotheke mit Immodium und Mückenspray, etc…
Aufpassen sollte man allerdings im Meer. Seeigel und andere Tiere hinterlassen üble Schmerzen, und so bietet es sich an, neben einer gewissen Vorsicht (beim Schnorcheln wie beim Tauchen bzw. Baden) Badeschuhe zu tragen. Wer schnorchelt oder taucht, der sollte mit der Tierwelt unter Wasser vertraut sein, bevor er Dinge anfasst.

Die Sonnenstrahlung ist auf Mauritius sehr intensiv. Es empfiehlt sich, insbesondere in den ersten Tagen möglichst mehrfach pro Tag, einen Sonnenschutz mit einem hohen Lichtschutzfaktor (ab 20/30) aufzutragen.

Geld und Wechselkurs:

Die Währung auf Mauritius heißt Rupie. Die Scheine sind in 2.000, 1.000, 500, 200, 100, 50 und 25 Rupien gestaffelt. Münzen gibt es zu 10, 5 und 1 Rupie.
Der Wechselkurs ist sehr unterschiedlich, vom Taxifahrer habe ich für 10€ 300 Rupien bekommen, an der Hotelrezeption 310 und auf der Bank 370. In fast allen Orten gibt es Banken oder Wechselstuben, die Bank fürs erste Geld ist direkt im Flughafen und ist bei allen Flugankünften geöffnet. Die EC-Card mit dem Maestro Zeichen funktioniert i.d.R ebenso als Zahlungsmittel wie die Visa - Card.

Sprachen und Bevölkerung

Hauptsprache ist das Kreolisch. Die Basis dieser (fast nur gesprochenen, selten geschriebenen) Sprache ist ein sehr vereinfachtes Französisch versetzt und ergänzt mit Wörtern aus dem Englischen, Arabischen und Indischen.
Die meisten Einwohner sprechen Französisch und/oder Englisch mit einem mehr oder weniger Afrikanischen oder Indischen Akzent.
Besonders in Familien mit indischem Hintergrund werden auch noch Hindu oder Urdu gesprochen.

Ethnische Gruppen/Religionen

Indio-Mauritier 68% (indischer Abstammung), Kreolen 27%, Sino-Mauritier 3% (chinesischer Abstammung), Franco-Mauritier 2%, davon sind:
Hindus 52%, Christen 28.3% (Römisch-katholisch 26%, Protestanten 2.3%), Moslems 16.6%, andere 3.1%

Ausflugsziele

Neben den vielen vorgelagerten Inseln rund um Mauritius (Ile aux Cerfs, Coin de Mire, Ile Ronde, Ile Ambre und viele andere mehr) gibt es auch im Inselinneren mehr als nur Zuckerrohr zu entdecken.
- Der Vulkankrater von Trou aux Cerfs im Herzen von Curepipe
- Die siebenfarbige Erde von Chamarel
- Der höchste Wasserfall von Mauritius (90m)
- Der Botanische Garten von Pamplemousses.
- Der Krokodilpark ,La Vanille' im Süden.
- Gris Gris, der südlichste (und wildeste) Punkt der Insel.
- Die Pferderennbahn von Port Louis.
- Domaine Les Pailles: Freizeitpark südlich von Port Louis
- Domaine du Chasseur: Jagdgebiet im Südwesten

Essen und Trinken

Zu Essen gibt es alles was das Herz begehrt. Fischgerichte in allen Variationen werden von der einheimischen Bevölkerung bevorzugt. Lokale Küche gibt es in Kreolisch, Chinesisch, Indisch und auch Europäisch. Ich habe das Essen als sehr gut gewürzt und nicht zu fett empfunden. Bei den Getränken kommt auch nicht viel Unbekanntes auf uns Europäer zu, Pepsi, Coke und Konsorten werden auf der Insel abgefüllt. Es gibt stilles und kohlensäurehaltiges Wasser, Bier, Wein und natürlich Rum. Das einheimische Bier Phoenix und Blue Marlin hat mir persönlich ganz gut geschmeckt (Phoenix ist besser), es wird aber auch Warsteiner importiert. Auch der Wein wird importiert, zumeist aus Südafrika aus Frankreich.

Mein Reisetagebuch mit einigen Tipps und Erfahrungen

Gebucht habe ich die Reise online bei "l´tur last minute" am 05.09.2005. Normalerweise kostet diese Reise weit über 2000.00€ ich habe wie eingangs erwähnt an der Restplatzbörse für 1751.00€ zugeschlagen. Die Zustellung der Reiseunterlagen verlief reibungslos und pünktlich, kostete allerdings noch einmal 12.00 € extra.

10.09.2005

Informationen zu meinem Hotel fand ich unter www.apavou.com, eine sehr liebenswürdig aus dem Französischen übersetzte Seite. Der Name meines Hotels ist Indian Resort, hier ein Auszug der Homepage:

Die Hotel Indianer Zuflucht ist der Flaggschiff der "Apavou Hotels". Ein Fleck des Paradieses in der Mitte von
Bilder von Mauritius, Allgemeines
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Traumstrand
außergewöhnlich bewahrter Natur.

Die Indian Resort wird auf der Südlichen Westlichen Küste von Mauritius aufgestellt. Es ist aus einer Entfernung von einer Stunde von Hafen-, der Hauptstadt und eine Stunde vom Flughafen.

- 349 klimatisiert Zimmer
- 7 Restaurants
- 5 Bars
- 3 Schwimmbad mite in für Kinder
- 1 Prächtiger natürlicher Strand
- 4 Tennisplätze
- 1 Mini Club
- Freizeithalle mite in Keggelbahn und Diskothek
- Wechselhaftes Wassersportsarten (Tauchen, Wasser-Schi, die, Windsurfen, Rohr segeln, fährt, pedalo, Kajak, Glas unteres Boot, snorkeling…)
- Verschiedene Tätigkeiten (-Ball, Berührung-, Tisch Tennis, Gesundheit, Federballspiel, Wasser-, aquamarinblau gym, Bezahlen…)
- Gut ausgerüstete Gesundheit
- 4 Konferenz Saale
- 2 Lade

So viel von der Homepage des Hotels :O)

...weiter mit meinem Tagebuch...

16.09.05 Abflug ab Frankfurt (FFM)

Um 17:30 treffe ich am Abflugschalter ein, eine megalange Schlange befindet sich bereits vor den Schaltern in Richtung Mauritius. Nach anfänglichem Missmut, bessert sich meine Laune schnell, denn das Einchecken geht sehr flott und logischerweise sind die Leute alle gut drauf und in Ferienstimmung, so dass die netten Unterhaltungen in der Schlange die Zeit verkürzen. Ich bekomme den letzten Fensterplatz und ich glaube der Sitz neben mir ist der einzige im ganzen Flugzeug der noch frei war! Zumindest am Anfang, denn später hatte ich netten Besuch dort :O) Nach 11 Stunden Flug in der "Normalo - Klasse" ist, denke ich jeder Passagier ziemlich müde und schaut dann neidisch auf die priviligierten, die sich die Business oder gar First Class leisten konnten, denn die sehen immer ganz ausgeruht aus. Frechheit, dass wir beim aussteigen immer durch die 1. Klasse gehen müssen und dort sehen wie es hätte sein können… Verkaufspsychologie macht auch hier nicht halt…

17.09.05

Ankunft auf Mauritius um 10:00 Uhr, von oben sehe ich fast nur Wolken und ab und zu ein Stückchen weissen Strand mit türkisblauem Wasser, sonst ab und zu ein Blick auf die sehr grüne Insel. Endlich gelandet und voller Erwartung auf die tropischen Temperaturen den ersten Dämpfer erhalten und ich bin froh das Langarmshirt an zu haben. Es regnet und ist ungefähr 23° warm, der Himmel ist bedeckt. Wir stellen uns in die obligatorische Schlange vor der Passkontrolle. Es ist ein ziemlich kleiner Flughafen, dennoch sind ca. 10 Schalter mit Immigration Officers besetzt und geöffnet. Nach ca. 30 Minuten habe ich meinen Stempel im Pass, noch ein weiterer Alibi-Gesundheitscheck und schon bin ich am Gepäckband. Das Gepäck macht schon seine Runden und ich finde meinen Koffer recht schnell.

Beim herausgehen aus dem Flughafengebäude das übliche Prozedere, die Reisebüros sind schnell gefunden und ich weiss wo ich meinen Bus zum Hotel finde. Schnell noch 100 € bei der Flughafenbank gewechselt und schon sitze ich im Bus Richtung Ponte Sud - Quest, Le Mornes. Die Strassen sind recht gut intakt, es herrscht Linksverkehr und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h. (In Ortschaften 40 oder 50) Wir fahren an endlosen Zuckerrohrfeldern im Regen vorüber, durch ein paar kleinere Städte (Quatre Bornes, etc.) und nach ca. einer Stunde bin ich endlich im Hotel. Es regnet immer noch oder schon wieder und ich fröstele leicht als wir von dem supernetten Hotelpersonal den Begrüssungseistee und kurze Zeit später den Zimmerschlüssel bekommen.

Mittlerweile ist es weit nach 12:00 Uhr, wir haben zwei Stunden Zeitverschiebung nach vorne. Ich bin jetzt todmüde und nach meiner ersten Zimmerinspektion kommt auch gleich der Koffer. Prima, da kann ich mich ja gleich erst mal ablegen und den in der Nacht entgangenen Schlaf nachholen. Es regnet ohnehin und ich verpasse vermutlich nicht viel. Also erstmal das beste Schlafmittel, den Fernseher angeschaltet und siehe da, auch in Französischer Sprache lässt es sich hervorragend "Fernsehschlafen"… nach dem Motto "ich schlafe nicht, ich lerne Französisch"… bin ich nach 4 Stunden wieder wach, kurz vor Sonnenuntergang der hier so ungefähr um 17:30 stattfindet, falls die Sonne scheinen sollte…

Zwei Stunden Zeit zum auspacken und fein machen fürs erste Abendessen. Wie war das noch? Ach ja, zum Dinner sollten die Herren doch bitte lange Hosen tragen, was ich völlig ok finde, wenn ich so an meinen schneeweissen Haxen heruntersehe. Das Bad ist wirklich wunderbar ausgestattet und sauber, vorsichtshalber gehe ich trotzdem mit den Badelatschen in die Dusche. Das Wasser kommt relativ schnell in gewünschter Temperatur und riecht nicht penetrant nach Chlor, ist also im Rahmen des erträglichen. (nicht als Trinkwasser empfohlen)
Frisch geduscht, mit Hemd und langer Hose mache ich mich auf den Weg zum Abendessen, was ab 19:30 bis 22:30 angeboten wird. Heute gibt es Mauretanisches Buffet, da bin ich ja gespannt!

Auf allen Tischen stehen Kerzen, das Personal ist sehr freundlich, weist die Tische zu und nimmt relativ schnell die Getränkebestellung entgegen. Auch beim Abräumen sind sie sehr fleissig und aufmerksam. Am Buffet sind keine nennenswerten Staus zu erkennen und ich kann sofort loslegen. Als Starter hole ich mir eine kräftige Hühnersuppe, sehr lecker und bei den Temperaturen durchaus angebracht. Dadurch, dass nicht alle Wände geschlossen sind fegt ab und zu ein recht kühler Luftzug durchs Restaurant. Als Vorspeise hole ich mir verschiedene Salate, natürlich koste ich auch von den einheimischen Sachen, meist gebackener Fisch oder eingelegte Gemüse, Reissalat, Randen (Rote Beete) Gurken, Grüner Salat, Kartoffelsalat etc…, wirklich eine Riesenauswahl und eigentlich zu kleine Teller :O)

Zurück am Tisch ist die Suppentasse abgeräumt und ich kann wieder loslegen. Sehr leckere Dressings haben die da und ich befürchte wenn der Hauptgang genauso gut ist, kosten mich diese Ferien wieder mal 2-3 Kilos mehr auf den Rippen. Ok, dann mal auf zum Hauptgang. Jetzt gibt es doch eine kleine Schlange, es sind etwa 10 Personen vor mir dran. Den vorgewärmten Teller in der Hand spaziere ich an Reis, verschiedenen Saucen, gedünstetem Gemüse, Lammragout, gebratenen Hühnerschenkeln in Steamern vorbei und muss mich beherrschen, dass der Teller nicht zu voll ist bis ich dort angelangt bin wo frisches Fischfilet live gebraten wird. Davon nehme ich dann natürlich auch noch etwas und ein wenig Platz für die frittierten Gemüse und Tintenfische ist am Ende doch noch. Das ging relativ schnell und ich geniesse das ausgezeichnete Mahl an meinem wieder abgeräumten Tisch.

Uff, jetzt kommt das Dessertbuffet. Da gibt es alle möglichen Sorten von Kuchen, vom Obstboden über Quarksahnetorten bis hin zu einer Riesentorte in den Landesfarben von Mauritius (rot, gelb, grün und blau) aaaaber auch ganz gesunde Früchte, wie Ananas, Orangen oder Äpfeln. Ich habe mich dann doch erstmal für Ananas entschieden und gönne mir ein ganz kleines bisschen Schokosauce, hmmm legga!!!

Ich erspare es euch jetzt von dem Essen jeden Abend zu schwärmen, nur so viel: an jedem Abend gab es eine andere Küche. Von Mauretanisch über Italienisch, Französisch, Indisch, Kreolisch, Asiatisch bis hin zu Chinesisch wurde alles geboten und es war immer ausgezeichnet. Absolutes Highlight war für mich, warme Ananas mit Rosinen und dazu Mousse au Chocolat, einfach göttlich…

18.09.05

7:30 bin hellwach, die Sonne geht um 6:00 auf wenn sie mal scheint, denn es ist immer noch oder schon wieder bewölkt. Ok, mal schaun ob das Frühstück genauso gut ist wie das Abendessen. Frühstück gibt es ab 7:30 bis um 10:30 Uhr. Ich bin also früh dran, daher ist es noch relativ leer, allerdings hat sich das am Morgen scheinbar insgesamt besser verteilt, denn ich muss nur abends manchmal anstehen. Es gibt Kaffe in allen Variationen und Tee aus der Maschine zum selber zapfen, hat geschmeckt wie Instant Kaffee und ist auch welcher (Nestle). Der Saft schmeckt ziemlich künstlich und süss, egal ob ich Orange oder Multivitamin nahm.

Von der Saftauswahl bin ich etwas enttäuscht und hätte mir von einer tropischen Insel, auf der Früchte angebaut werden mehr erwartet. Joghurt, Quark und Müsli, eine Sorte Hartkäse und ziemlich ekliger Schinken ist alles was am Buffet angeboten wird. Dafür sind die Steamer schon wieder randvoll mit Kartoffelauflauf, heissen Würstchen, Speck und andern Sachen von denen es mir am Morgen speiübel wird, aber für die Engländer muss es ja auch etwas geben. Ich entscheide mich für zwei Rühreier mit Kräutern, Zwiebeln, Käse und Chili, dabei bleibe ich ab heute auch am Morgen und ich kann zuschauen wie mein Ei gebraten wird, oder in der Zeit schon mal mein Brot toasten… Ausserdem gibt es noch ein sehr reichliches Früchtebüffet mit wirklich sensationell fruchtigen und süssen Ananasstücken, Maracujas, Kiwis, Pflaumen, Orangen, Grapefruits, Mangos und Äpfeln. Ich glaube ich habe noch nie so viele Ananas gegessen wie auf Mauritius. So oder ähnlich lief dann jedes weitere Frühstück ab, ihr wisst schon…wegen der Langeweile.

Jetzt mache ich den ersten Erkundungsrundgang auch wenn es leicht regnet und ziemlich windig ist.
Ich starte direkt vom Frühstückstisch, laufe um den sehr grossen und sehr gepflegten Pool herum und bin schon am Strand, der hier sehr sauber, gut 15m breit und ordentlich ist. Zunächst gehe ich nach Westen, dort liegt die Surf- Tauch- und Kiteschule. Ruderboote, kleine Katamarane, Pedalos (Tretboote) können hier kostenlos ausgeliehen werden. Die Multischule hat auf mich keinen besonders professionellen Eindruck gemacht, das haben die vermutlich auch gar nicht nötig, denn es ist weit und breit die Einzige ihrer Art. Dazu später noch mehr…

Ich drehe mich Richtung Osten und wandere am Strand entlang zurück in Richtung Hotel. Dabei finde ich eine sehr schöne, grosse Muschel und natürlich viele kleine Muscheln, die ich mitnehme. Das Wasser ist nicht gerade einladend warm und ich beschliesse heute noch nicht im Meer baden zu gehen, obwohl das eigentlich immer eines der ersten Dinge ist welche ich an einem Urlaubsort unternehme. Das Wasser und der Wind sind mir einfach zu kalt. Im laufe des Tages konnte ich sehen, dass alle Touris der gleichen Meinung waren, kein Mensch ist schwimmen gegangen. Weiter am Hotel vorbei, macht der Strand eine Linkskurve und es eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf die Insel. Ich sehe wolkenverhangene, grün überwucherte Vulkankegel und 1 - 2 Km sauberen Sandstrand. Das Wasser ist hier etwas ruhiger, allerdings auch nicht viel wärmer und sehr flach. Das heisst es geht etwa 5-600m hinaus, bis das Wasser bei mir Hüfthöhe erreicht. Diese Bucht wird von der Kiteschule als Übungsbucht benutzt. Ich gehe wieder zurück zur Hotelanlage, die sich über etwas mehr als 1 Km2 erstreckt. Durch wunderbar gepflegte Gartenanlagen mit Palmen aller Art, Hibiscus und Lotusblüten begebe ich mich auf den Weg zurück zu meinem Zimmer. Dabei begegne ich einem von auffällig vielen Gärtnern, mit dem ich ein wenig ins plaudern komme. Er ist sehr stolz auf "seinen" Garten und zeigt mir die Blumen und die kleine Hotelgärtnerei. Nachdem wir noch eine Weile über die Rosenpreise in der Schweiz gefachsimpelt hatten, gab er mir ein paar Tipps was ich mit meiner Muschel machen könnte. Hier gehe ich jetzt lieber nicht ins Detail… Tage später habe ich ihn noch einmal besucht und er hat sich riesig gefreut. Er hat mir ein paar Muscheln geschenkt und ich ihm mein Taschenmesser. Ich finde es toll, dass die Leute hier so nett sind.

19.09.05

Es regnet mal wieder, ich habe das Gefühl das es ein wenig wärmer geworden ist. Nach dem Frühstück hole ich mir an der Rezeption eine Karte für 30 Minuten Internetzugang und schreibe ein paar Mails. Eine kleine Bar mit Billardtisch, 4-5 Spielautomaten und 2 Computerplätzen bietet dafür das passende Ambiente. Hm, was mache ich heute bei dem Wetter? Ich sehe viele Gäste, die sich ein Taxi mieten und sich auf Inselerkundungstour oder zum Shoppen aufmachen. Ein Taxi ist je nach Verhandlungsgeschick für zwischen 2000 und 1500 Rupien zu haben. (ca. 50 - 60 €)
Ich habe keine Lust die Insel zu erkunden, wenn ich lauter Regenphotos machen muss und shoppen? Nee Danke. Also verziehe ich mich auf mein Zimmer und fange an zu lesen. Zuerst nehme ich mir Illuminati vor…

20.09.05

Es regnet in Strömen, den ganzen Tag!!!
Ausser Lesen nichts gewesen…Ich überlege ob ich einen Rückflug buche...4 Tage Regen? Das kann ja wohl nicht sein...

21.09.05

Endlich ein wenig Sonne! Ich gehe zur Kiteschule und melde mich zu einem Grundkurs an. Ich muss mit ca. 250 € rechnen bis ich zum ersten Mal auf dem Board stehe, aber dass ist es mir wert. Eigentlich hatte ich ja vor zu Tauchen, aber dazu war es mir bisher einfach zu kalt, da ich nur meinen kurzen Anzug dabei habe. Den kann ich aber jetzt gut zum Kiten gebrauchen. Wir (3 Schweizer, der Lehrer Nicola) und ich fahren mit dem Pick Up der Schule zur der erwähnten Bucht, holen unterwegs unser Equipment und basteln die Schirme zusammen. Ok, jetzt wären wir soweit, wir benutzten zu zweit einen Schirm und warten auf Wind. Das ist der Preis für die Sonne, es gibt keinen Wind mehr in unserer Bucht! Ok, die Theorie haben wir im Griff und wir verabreden uns für morgen um 10.
Nachmittags geniesse ich die Sonne am Strand und sehe den Surfern und Kitesurfern zu, denn auf der anderen Seite hat es genug Wind…

22.09.05

Wieder schön sonnig aber kein Wind. Kiten ist abgesagt, ich nehme mir ein Taxi für eine Tour zur Krokodilfarm, Kri Kri und einem kleinen Wasserfall. Im La Vanille Krokodilpark sehe und fotografiere ich jede Menge Schnischnaschnappis, Land-, Wasser- und Riesenschildkröten, Schmetterlinge (präparierte), Fische, Ochsenfrösche und einige Esel, Hirsche und Ziegen. Das wildeste frei lebende Landtier auf Mauritius ist vermutlich der Strassenköter, der sich mittlerweile als Problem darstellt und die Regierung setzt Hundefänger ein um die Population einzudämmen. Ursprünglich gibt es keine Raub- oder sonstigen gefährlichen Tiere auf Mauritius.
Die Krokos sind importiert und leben nur in dieser sehr gepflegten Anlage.

Habt ihr schon einmal etwas von einem Dodo gehört? Das war einmal ein sehr einfältiger Vogel, der auf Mauritius gelebt hat. Er hatte zu wenig Angst vor Menschen, war schmackhaft und besass keine gute Verteidigungs- oder Schutzstrategie. Er wurde kurzerhand ausgerottet und heute erinnern nur noch Bilder, Schnitzereien oder Keramikdodos an seine Existenz.

Wir fahren weiter in Richtung Kri Kri, einem beliebten und belebten Aussichtspunkt an der Ostküste. Dies ist eine der wenigen Stellen, an der die Insel nicht durch ein Riff geschützt wird. Daher bietet sich ein Blick auf die wilde und ungezähmte Kraft der Wellen, die ich sonst nur sehr weit entfernt am Rande des Riffes sehen kann.
Wir fahren mitten in die Pampa um uns noch einen kleinen Wasserfall von ca. 10m Metern anzusehen. Durch kokelnde, abgeerntete Zuckerrohrfelder und schlammige Wege geht es wieder Richtung Zivilisation und später zurück zum Hotel.

23. - 26.09.05

Endlich ist das Wetter einigermassen stabil und wir können den Kitesurfkurs fortsetzen. Jeden Tag lernen wir dazu und schon bald können wir die ersten Meter auf dem Board stehen und uns von dem Kite über die Wellen ziehen lassen. Ein wahrlich erhebendes Gefühl. Von der Schule und dem Equipment bin ich nicht sehr begeistert, den anderen Kursteilnehmern geht es genauso. Mit der Ausrüstung hatten wir jeden Tag ein anderes Problem, ein Lehrer für vier Personen ist definitiv zu wenig und wir hatten allesamt den Eindruck, dass die Schule es ausgenutzt hat, es nicht nötig zu haben sich auch nur etwas mehr Mühe zu geben. Die Gäste des Hotels kommen automatisch und bis die merken, dass sich keiner so richtig um sie kümmert sind die Ferien vorbei. Leider entdeckte ich erst am vorletzten Tag eine Kiteschule die sich etwa 3 Km vom Hotel entfernt in Le Morne befindet. Am Abend treffe ich mich mit meiner Flugzeugbekanntschaft in Port Louis und wir essen leckeren Fisch und haben einen netten Abend.

27.09.05

Nicht so dolles Wetter, ich gehe zum Frühstücken und irgendwie ist mir heute nicht so wohl. Zurück auf dem Zimmer lege ich mich noch ein wenig hin. Das hilft auch nichts, also gehe ich an den Strand, nehme ein Buch mit und beginne bei mal mehr, mal weniger bedecktem Himmel zu lesen. Gegen Mittag wird mir richtig schlecht und ich gehe vorsichtshalber auf mein Zimmer. Das ist ein guter Gedanke, denn kaum habe ich das WC erreicht, geht es auch schon los. Erst Hinten und dann Vorne entleert sich mein Körper explosionsartig, kann mich nicht erinnern jemals so viel gegessen und wieder von mir gegeben zu haben. Den Rest des Tages verbringe ich schlafend im halbdunkel bei zugezogen Gardinen. Als es mir am Abend noch nicht wesentlich besser geht, statte ich dem Hotelarzt einen Besuch ab. Er beruhigt mich, gibt mir ein paar Immodium und sagt, dass dies nicht ungewöhnlich ist. Entweder habe ich nicht ganz sauberes Wasser getrunken oder mir sonst wie einen Virus eingefangen. Das sollte schnell wieder vorbei sein.

28.09.05

Tatsächlich, mir geht es erheblich besser, das Wetter spielt auch mit und ich leihe mir ein "Mountainbike" aus um die Insel noch ein wenig zu erkunden, bevor es Übermorgen wieder nach Hause geht. Ich bezahle 300 Rupien (ca. 15 CHF oder 10 €) und mache mich guter Dinge auf den Weg. Ich will mir die "Seven Sands" (die siebenfarbige Erde) und die etwa 90m hohen Wasserfälle dort in der Nähe ansehen. Die Fahrt gestaltete sich als äusserst anstrengend, denn mein Fahrrad ist eine echte Herausforderung. Das Vordere Lager hat ca. 3-4 cm Spiel, so dass die Pedale nur so hin und her wackeln. Ich wundere mich, dass die Kette nicht laufend abspringt. Von ursprünglich 21 Gängen funktionieren ganze zwei und die Vorderbremse erfüllt ihre Aufgabe nur zu einem sehr geringen Teil. Klar könnte ich zurückfahren und ein Fahrrad verlangen das funktioniert, allerdings hatte ich schon das beste Exemplar ausgesucht.

Na ja, ich will ja nicht allzu verwöhnt tun und radle munter weiter. Der Anstieg zu dem schönen Örtchen Chamarel gestaltet sich als sehr mühsam, denn nun strahlt plötzlich die Sonne und ich habe einen Höhenunterschied von ca. 4-500 m zu bewältigen. Na ja, schliesslich habe ich zwei Gänge und genügend zu trinken dabei. Unterwegs eröffnen sich lohnenswerte Blicke auf die türkisblaue Küste und ich finde, dass sich die Anstrengung jetzt schon gelohnt hat. Oben angelangt finde ich schnell die Wegweiser zu den Seven Sands und es sind nur noch knapp 4 Km bis dorthin.

Ich zahle 65 Rupien Eintritt und fahre rein ins Vergnügen. Die Wasserfälle sind ebenfalls gut ausgeschildert und bieten einen imposanten Anblick, als ich am Fotografieren bin segelt ein weisser Vogel mit einem sehr langen Schwanz durch das Bild, leider zu weit entfernt um Einzelheiten zu Erkennen. Nur etwa einen weiteren Km entfernt erreiche ich dann die ominöse siebenfarbige Vulkanerde. Angeblich wurde diese Erde zufällig entdeckt, weil dort etwas gebaut werden sollte.

Die Erde schimmert in verschiedenen Rot- Brauntönen und es ist bisher wissenschaftlich nicht geklärt warum das so ist. Mir drängt sich der Gedanke auf, dass hier etwas nicht ganz mit rechten Dingen zugeht und die Touris auf die Schippe genommen werden. Was solls, ich werde dem nicht weiter auf den Grund gehen und es sieht wirklich sehr schön aus.

Auf meinem weiteren Weg fängt es fürchterlich an zu regnen, logisch - jetzt geht es ja bergab. Ich fahre ungefähr 10 Km durch Zuckerrohr bewachsene Hügel, begegne dabei ab und zu einem Erntefahrzeug, die fürchterlich laut, überladen und dreckig sind. Mir fällt auf, dass überall PET-Flaschen und anderer Unrat herumliegt und je mehr ich darauf achte, desto mehr Müll und Dreck sehe ich. Die abgeernteten Felder werden einfach angezündet, jetzt weiss ich auch wo die Asche auf meinem Balkon im Hotel immer herkommt. Angrenzende Wälder oder Wildtiere werden dabei nicht berücksichtigt. Ich denke am Umweltbewusstsein kann dort noch einiges getan werden.

Zum Glück geht es jetzt fast nur noch bergab oder geradeaus und ich freue mich wieder an der Uferstrasse angelangt zu sein. Auch hier mache ich noch ein paar unschöne Entdeckungen. Die Wasserverschmutzung ist an den nicht täglich gereinigten Hotelstränden deutlich zu erkennen und mir fällt auf, dass es sehr wenige Seevögel gibt. Ich fotografiere auch hier ein paar völlig verdreckte Strände. Patschnass und völlig verschlammt (ein Schutzblech hatte das Fahrrad nicht) erreiche ich das Hotel und möchte den Fahrradschlüssel bei dem Vermieter abgeben.
Der ist leider nicht da, denn ich hätte ihm gerne ein paar Worte zu dem Fahrrad gesagt und ich vertage das Gespräch auf morgen...

29.09.05

Der letzte komplette Ferientag auf Mauritius beginnt wie??? Genau mit Regen! Ich habe vor diese Reise einige Klimatabellen gesehen, die aussagen, dass der September max. 4 Regentage hat… So allmählich freue ich mich auf zu Hause, da weiss ich wenigstens das es immer mal wieder Regnet und kann mich drauf einstellen. Nach dem Frühstück gehe ich bewaffnet mit Zettel und Stift zu dem Fahrrad "-betrüger". Ich schreibe die Zahl 300 auf einen Zettel und frage ihn ob dieser Preis für ein intaktes Fahrrad für einen Tag für ihn ok sei. Er bestätigt und ich frage ihn, wie viel weniger das Fahrrad wert ist, wenn nur eine Bremse funktioniert. Er sagt nix und guckt mich gross an, ich schreibe die Zahl 150 auf den Zettel. Ich frage ihn wie viele Gänge sein Fahrrad hat, er grinst und sagt stolz "twentyone". Ich grinse auch und sage, dass mein Fahrrad nur zwei Gänge hatte. Das macht dann 19 Gänge weniger als versprochen und wenn ich für jeden Gang nur 10 Rupies in Abzug bringe bekomme ich noch 40 Rupien von ihm retour. Jetzt grinst er nicht mehr und stammelt etwas von: " Yes Sir, I understand you. You kann use the Bike for free tomorrow" Da wollte ich ihn zuerst fragen ob er mir allen ernstes dieses Bike einen weiteren Tag lang antun wollte, beherrsche mich dann aber und teile ihm höflich mit, dass ich morgen nach Hause reisen werde und daher sein Angebot leider nicht annehmen kann. Daraufhin ruft er in seiner Firma an und bekommt die Erlaubnis mir meine 300 Rupien zurück zu erstatten. Das finde schon etwas eigenartig und darum ist es mir auch gar nicht gegangen. Ich will ja nur erreichen, dass sich etwas ändert. Ich sage ihm das auch und strahlt mich wieder an und sagt, dass sie bald neue Fahrräder bekommen… wer´s glaubt…

30.09.05

Morgens um 4 geht es los, eineinhalb Stunden im Bus zum Flughafen, ihr ratet nicht was für Wetter ich habe? Natürlich regnet es und ich bin froh dass es so ist, denn ich würde mich ärgern wenn mit meiner Abreise das Wetter sich plötzlich bessert. Der Rückflug startete mit ca. 1,5 Stunden Verspätung und verlief ansonsten reibungslos. In Frankfurt hat es übrigens bei der Ankunft nicht geregnet….


Fazit:

Im Grossen und Ganzen ein schöner Urlaub mit Höhen und Tiefen.
Ich muss vorerst nicht noch einmal auf diese Insel und kann nicht ganz verstehen warum eigentlich immer nur in den höchsten Tönen von ihr geschwärmt wird. Ich finde es sehr schade, dass das Umweltbewusstsein nicht grösser ist. Auf jeder PET Flasche steht drauf. "keep your Country tidy" und die Zeiten der Entschuldigungen von wegen anderer Mentalität usw. sind für mich einfach vorbei. Klar ist es nicht besonders umweltbewusst von mir, 10.000 km um den Globus zu fliegen um dort 14 Tage Ferien zu verbringen. Es tut mir nur sehr leid und weh, wenn ich sehe wie die Paradiese unserer Erde durch uns Menschen nach und nach verschandelt und zerstört werden.

Mein Eindruck vom Hotel ist sehr gut und die Beschreibung des Reiseveranstalters ist nicht übertrieben. Das ganze Hotel ist in einem guten Zustand, so weit ich weiss ist das Hotel erst zwei Jahre alt.

Was mir am Hotel gefehlt / mich gestört hat:

Kleiderschrank im Bad, direkt neben der Dusche (Feuchtigkeit)
Keine Möglichkeit Kleidung ausserhalb vom Bad aufzuhängen (Haken auf Balkon z.B.)
Keine Möbel (Sitzgelegenheit und Tisch) auf dem Balkon
Nur ein kleiner Mülleimer
Keine Filzschoner unter den Möbeln. Das führte dazu, dass ich jedes Möbelrücken aus den Nachbarzimmern live mitbekommen habe. Das hat auf Dauer wirklich genervt.
Die Preise für Getränke aus der Minibar (ca. 8 - 10 Mal so teuer wie im Supermarkt, Bsp.: Mineralwasser Supermarkt 8 Rupien für 1,5l - Minibar 75 Rupien für 0,5 Liter) Es lohnt sich also auf jeden Fall in den 3 - 4 km entfernten Supermarkt zu gehen und sich ein paar Flaschen Mineralwasser oder auch Bier, Cola oder Rum dort einzukaufen
Kein direkter Blick aufs Meer.

Vielen Dank für jede Bewertung und jeden Kommentar,

Grüsse, Ralph
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
manuelmama

manuelmama

19.07.2014 08:00

Ein Traum! BH!

Betty162

Betty162

11.11.2013 05:45

Am 17..11.13 fliegen wir hin. Danke für den ausführlichen Bericht! MfG.Betty162

DIE_GOLDENE_GANS

DIE_GOLDENE_GANS

13.09.2009 20:56

Toller Bericht ! B. h. Gruß

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