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Asante sana!
Pro ohne Worte!
Kontra keine
Oder aber auch "Danke sehr"! Nämlich für ein paar atemberaubende Tage im nördlichen Teil der Serengeti - der Massai Mara.
Dieser auf kenianischer Seite gelegene, nördliche Teil des weltberühmten Nationalparks ist knapp 2000 km² groß und liegt in 1800 Die rote Erde, die für den ostafrikanischen Graben, das Rift Valley, typisch ist, steht im Kontrast zur gelben Savanne und tiefblauem
Himmel. Tiere in Masse und Artenreichtum bedecken den Horizont. Afrika aus dem Bilderbuch! Man denkt, diese Bilder gibt es nur
in Hochglanzprospekten oder auf Photos in Reiseführern, die eh hunderfach retouchiert sind, aber nein - das pralle Leben.
Endlich in der Massai Mara angekommen, beziehen wir unsere Lodge, die Mara Serena Lodge im Herzen des Parks. Von unserem
Fenster aus, ergiesst sich die unendliche Weite des Landes und nachdenklich nimmt man wahr, wie klein man eigentlich ist.
Bei normalen Verhältnissen sollte aber dem Genuß der "Big Five" nichts im Wege stehen. Elefantenherden ziehen über das Land
und erreichen Größenordnungen von 30-40 Tieren. Da fängt man leicht schon einmal an die Melodie von "Daktari" zu pfeiffen.
Löwen, männliche sowie weibliche Tiere, räkeln sich direkt am Wegesrand und blicken träge in die Mittagssonne. Giraffenherden
blicken unruhig auf sprintende Geparden. Man selbst steht mit dem Kleinbus mittendrin, statt nur dabei!
Quer durch die Massai Mara zieht der Mara-Fluß. In großen Mäandern zieht er seine Bahn und bietet die Heimat von rund 300
Flußpferden. Mit etwas Glück bekommt man nicht nur die Nase oder den Rücken dieser Tiere zu sehen, sondern auch Tiere in
ganzer Schönheit direkt am Ufer. Man sollte sich hier auf jeden Fall Zeit nehmen. Doch beim beobachten aufpassen! Der Fluß ist
gesäumt von 3m-langen Krokodilen, die nur allzu gerne einen Snack zu sich nehmen würden.
Generell möchte ich sagen, dass bei einem Kenia-Urlaub der Besuch des Massai Mara Nationalparks absolutes Pflichtprogramm ist.
Nicht nur in Flora und Fauna unterscheidet sich dieser Park von allen anderen im Land, sondern auch von den gesetzlichen
Parkbestimmungen. Die Massai Mara ist der einzige Ort, an dem man auch mal aus dem Safari-Bus aussteigen darf. Ansonsten gilt:
Wer aussteigt, begibt sich in die Nahrungskette! Ausserdem darf der Fahrer von den vorgegebenen Wegen abweichen und quer
Feld ein fahren. Ein aussergewöhnliches Erlebnis! Nun träumt euch schön in einen dunkelroten Sonnenuntergang, in dem sich klar
die Silhouetten von Elefanten- und Giraffenherden abzeichnen und große Schirmakazien ihre Schatten werfen.
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bin14 24.03.2010 10:11
paula222 17.03.2010 19:43
Pasibaumi 12.03.2010 10:29
Striker1981 06.03.2010 21:30
jaros 22.07.2008 14:08