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Pro zentrale Lage, Pool und Fitneß, solide Ausstattung
Kontra kleine Zimmer, schwacher Wasserdruck, kein Wasserkocher
Ein Treffen im Zürich ließ mich nach einem Hotel ausschauen, das auch abends noch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß erreichbar war. Damit schieden die Flughafenhotels aus, denn die Shuttle Busse verkehren nicht rund um die Uhr. So habe ich dann mit einer Reservierung in der Hinterhand mein Glück bei Priceline versucht und bin schlußendlich dann doch im Rahmen meines Budgets im Marriott untergekommen. Keine schlechte Wahl …
Das Hotel liegt am Zusammenfluß vom Limmat und Sihl in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Von dort gelangt man am besten über den Seitenausgang (Nordseite) und die Brücken über Limmat und Sihl in weniger als fünf Minuten zum Hotel. Durch die gute Anbindung des Züricher Flughafens an das Nahverkehrsnetz ist auch dieser gut zu erreichen und mit dem Auto sollte es auch kein Problem sein, folgt man den entsprechenden Hinweisschildern zum Hotel.
Durch die Lage am Bahnhof ist die Bahnhofstraße zum Shoppen gleichfalls bequem zu Fuß zu erreichen wie eigentlich auch alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und Museen im Bereich der Innenstadt. Für etwas weiter weg gelegene Sehenswürdigkeiten kann man dann auf S-Bahn oder Straßenbahn zurückgreifen. Und auch das Nachtleben liegt in fußläufiger Entfernung des Hotels, sein es die Restaurants im Viertel um das Münster oder die neuen Szeneviertel in Richtung Technopark.
Ich selbst habe bei meinem letzten Aufenthalt um 13.00 Uhr eingecheckt und es war dann auch am Check In recht viel los, da mehrere Personen gleichfalls einchecken wollten. Gleichwohl war der Check-In nicht unfreundlich oder hektisch, sondern man arbeitete routiniert und höflich. Ausfüllen mußte ich auch den gesamten Meldezettel noch, das Umgehen durch Anheften der Visitenkarte schien hier durchaus nicht unüblich zu sein (Gruß ans Marriott in Frankfurt). Auf Nachfrage, d.h. nicht eigenständig, wurden mir dann auch noch die Lage und Öffnungszeiten des Fitneß- und Poolbereichs erklärt.
Check-Out am Samstag morgen war etwas langsamer, weil die Trainee etwas verwirrt war, denn ich hatte über mein amerikanische Profil gebucht, aber deutsche Daten angegeben. Nachdem diese Unklarheiten beseitig waren, ging es dann recht zügig und mit der Rechnung gab es dann noch ein kleine Tafel Schokolade als Wegzehrung.
Der Check-In und out waren okay, höflich und routiniert. Die Anrede mit dem Namen sowie die kleine Aufmerksamkeit beim Auschecken ließen den Gesamteindruck eher oberhalb des Durchschnitts ansiedeln.
Untergebracht ist das Hotel in einem 19 stöckigen Hochhaus direkt am Zusammenfluß von Limmat und Sihl.
Die Lobby ist großzügig und bietet einige Sitzgelegenheiten. Hier befinden sich auch die Eingänge zu einigen der Hotelrestaurants und man erreicht über eine Treppe die in den höheren Etagen gelegenen Konferenz- und Besprechungsräume. Von der Ausstattung ist die Lobby kein Ausbund and Luxus sondern eher gute und solide Mittelklasse. Aufgrund der Eingruppierung kann man hier evt. schon mehr erwarten.Das Hotel verfügt über mehrere Restaurants.
Die "Bar & Lounge 42" serviert ganztägig internationale Küche mit amerikanischem Einschlag. Das in der ersten Etage gelegene "Parkview" serviert das morgendliche Frühstück und hat daneben auch abend geöffnet. Die Küche ist hier gleichfalls international, aber es gibt auch lokale Gerichte. Das "White Elephant" ist ein recht gutes thailändisches Restaurant und hat mittags und abends geöffnet.
Das Fitneßcenter befindet sich in der dritten Etage. Umkleidekabinen stehen zur Verfügung und das Equipment ist okay, keine state of the art Geräte, aber solide Geräte, die in gutem Zustand sind. Hieran angeschlossen die Sauna, getrennt nach Geschlechtern, was mich etwas überrascht hat. Der Poolbereich wird mittels Treppe vom Fitneßbereich aus erreicht. Er ist großzügig angelegt und verfügt auch über eine Sonnenterasse. Hier befinden sich noch ein Whirlpool sowie die Herrensauna.
Duschen für den Pool sind gleichfalls vorhanden, allerdings mit mehr als bescheidenem Wasserdruck und zudem in beiden Fällen defekter Armatur. So konnte man hier nur Kalt duschen, wenn man nicht auf die Duschen der Sauna auswich.
Der Fitneßbereich ist 24 Stunden geöffnet, der Poolbereich die gesamte Woche über von 7.00 Uhr bis 23.00 Uhr.
Insgesamt ein schöner Bereich, sieht man von den defekten Duschen ab.
Konferenz- und Meetingräume stehen für bis zu 500 Personen zur Verfügung. Sind alle Räume belegt kann das Hotel annähernd 800 Leute gleichzeitig in Tagungs- und Konferenzräumen unterbringen und diese auch versorgen. Das Hotel ist in der Abwicklung von Meetings sehr routiniert und sehr professionell.
Die Zimmer liegen entweder im Haupthaus, dem Nordflügel, der über eine überachte Fußgängerbrücke mit dem Haupthaus verbunden ist.
Die Standardzimmer sind eher unterdurchschnittlich groß und entsprechen dem typischen Zuschnitt eines Hotelzimmers.Nach dem Betreten des Zimmers steht man in einem kleinen Flur, in dem sich zunächst eine Nische mit Garderobenhaken befindet. Folgend ein Wandschrank mit Bügeleisen und -brett, den beiden Bademänteln nebst Hausschuhen und dem Safe. Die Bügel sind reguläre, d.h. keine diebstahlsicheren, und Platz zum Aufhängen der Garderobe war ausreichend vorhanden. Der Safe, der sich gleichfalls im Schrank befand, war groß genug um ein Notebook aufzunehmen, allerdings verfügte er nicht über einen Stromanschluß.
Der Eingang zum Badezimmer befindet sich gleichfalls im Flur, aus Platzgründen mittels nicht zu verschließender (kein Schloß) Schiebetür. Das Bad verfügt über Badewanne, Waschbecken und Toilette. Das Waschbecken ist bündig eingelassen und Föhn sowie Bathroom Amenities liegen bereit. Eine große Spiegelfläche hinter dem Waschbecken, die bei einem Bad oder eine Dusche entsprechend schnell beschlägt, da nicht beheizt. Die Leuchten im Badezimmer sind hell, der Wasserdruck war eher schwach, was ich in der Dusche als störend empfand.Das Zimmer selbst verfügte über zwei Doppelbett mit zwei Nachttischen an der einen Seite, einem Sessel nebst Hocker vor dem Fenster und Schreibtisch nebst daneben befindlichem Fernsehschrank auf der anderen Seite.
Das Bett war okay, die Matratzen bei Marriott Hotels sind mir persönlich aber meist eine Idee zu weich, was auch hier der Fall war. Und Kissen gab es gleich sechs Stück, auch hier lassen die USA grüßen. Die Lampen auf den Nachttischen und dem Schreibtisch fand ich persönlich etwas überdimensioniert, aber irgendwie auch wieder typisch für Marriott. Als praktisch erwies sich der zentrale Lichtschalter an einem Nachttisch mit dem man zentral sämtliche Lampen des Zimmers ausschalten konnte. Darüber hinaus befand sich auf einem der Nachttische ein Wecker, auf dem anderen das zweite Telefon.
Das Mobiliar des Zimmers ist typisches Marriott Hotelmobiliar wie man es rund um den Globus bei dieser Kette findet. Qualitativ war es in Ordnung, kleinere Schrammen am Fernsehschrank und dem Schreibtisch waren vorhanden, bedurften aber schon eines genaueren Blickes. Der gründe Teppichboden und die cremefarbenen gestreiften Tapete waren in gutem Zustand. Hier spürt man die jüngst vorgenommen Generalrenovierung des Hotels, die allerdings die ansonsten im typischen 70er Jahre Stil befindliche Hardware wie Türen, Einbauschränke, etc. nicht gegen neuere Modelle ausgetauscht haben.
Die Minibar, die sich im Fernsehschrank befand, hatte vergleichsweise günstige Preise, d.h. das Wasser lag bei 5,00 CHF, das Bier bei 6,00 CHF. Der günstigste Weißwein bei 12,00 CHF für eine kleine Flasche und die Erdnüsse hätte die Zimmerrechnung mit 5,00 CHF belastet.Weniger schön war der Umstand, daß sich die Fenster nicht öffnen lassen, hier mußte man sich auf die Klimaanlage verlassen, die allerdings zugfrei arbeitete und deshalb durchaus eine Alternative zum zu öffnenden Fenster darstellte. Aber nicht jeder liebt Klimaanlagen so wie ich.
Ein Wasserkocher fehlte auch hier im Zimmer; ein Turn-Down Service wurde nicht angeboten und eine Zeitung am morgen gab es gleichfalls nicht. Nun ja, ob es am fehlenden Status bei Marriott gelegen hat oder dem Umstand des Buchungsweges weiß ich nicht, aber es wäre halt schön gewesen.
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PREISE
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FAZIT
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scolin 13.07.2008 11:21
19martin82 27.11.2007 10:01
domery 11.11.2007 17:28
Irischa 06.07.2007 19:51
Solide geschriebener Bericht! Mariott ist eben auch in Zürich ein Mariott... Gruß, Irischa
Air-Gordan 06.07.2007 19:45
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