Nachdem wir im letzten Jahr beim Anblick des Hotels vom anderen Ende der Bay aus vom Eindruck wirklich umgehauen wurden, war eins klar: beim nächsten Flug über Singapur würde es nicht nur einen mehrstündigen Kurzausflug in die Stadt geben, sondern ein paar Tage müssten schon drin sein. Und das Hotel war natürlich auch klar: "das mit den drei Türmen und dem Schiff oben drauf..." So was hatte ich noch nicht gesehen und ich bin doch schon ein bisschen in der Welt herumgekommen...
BUCHUNG
Das Anfang 2010 eröffnete Haus unter Leitung der Las Vegas Sands Corporation war dann auch bei allen großen Veranstaltern, die die Stadt Singapur im Programm haben, gleich in den Katalogen gefunden (z.B. Dertour, Airtours, Meiers Weltreisen). Es gab keine großen Preisunterschiede zwischen den Veranstaltern – die Buchung über einen Reiseveranstalter war jedoch günstiger als beim Hotel direkt über dessen Homepage.
Als Beispiel zahlten wir im September 2011 für ein Horizon Deluxe Zimmer mit garantiertem Stadtblick bei Airtours EUR 135,-/Nacht und Person inklusive Frühstück - für ein Hotel dieses Standards nicht zu viel.Der Ausblick von der Fensterfront des Sands auf die Stadt ist wirklich atemberaubend – also unbedingt einen Veranstalter auswählen, bei dem man genau diesen Blick (City View) auch verbindlich buchen kann – er ist einen ordentlichen Aufpreis wert, der dann aber gar nicht so hoch war.
Und ob man es glaubt oder nicht – das Hotel mit den ganzen 2.500 Zimmern war bei unserem Besuch ziemlich gut gebucht, so dass die von uns reservierte Kategorie mit Stadtblick gar nicht mehr vorhanden war – netterweise erhielten wir dann ein Upgrade…
LAGE/ANREISE
Das Hotel liegt direkt in der Marina Bay – einem praktisch aus dem Meer neu gewonnenem Stück Land in der Nähe des Stadtzentrums. Es ist 22km vom Flughafen entfernt. Zu Fuß geht man ca. 15-20 Minuten ins eigentliche Zentrum der Stadt direkt auf der gegenüberliegenden Seite (man muss aber außen an der Bay entlang gehen – Luftlinie wäre es wesentlich kürzer).
Die nächste U-Bahnstation ist ca. 5-10 Minuten vom Hotel entfernt. Super praktisch sind auch Wassertaxis, die einen von der Anlegestelle direkt beim Hotel z.B. zum gegenüber liegenden Merlion (dem Wahrzeichen Singapurs, Mischung aus Löwe und Fisch) bringen oder weiter den Singapore River entlang. Vom Flughafen wird für Hotelgäste ein gratis Hotelshuttle angeboten, das alle ½ Stunde fährt. Es werden am Flughafen drei Terminals angefahren und dann geht es direkt zum Hotel. Wir fuhren in einem großen, modernen Reisebus – mittels Video wurde man gleich auf das Hotel und dessen Angebot eingestimmt. Die Fahrt dauert insgesamt nicht ganz 1/2 Stunde mit Stops am Flughafen.
Leider war der Eindruck bei der Ankunft im Hotel durch die Busanreise dann etwas getrübt: eigentlich hat das Hotel vorne beim ersten der drei Türme (wenn man mit der Bay im Rücken davor steht rechts – irgendwie hatte ich immer etwas Probleme, mich mit den Türmen zu orientieren, je nachdem, ob ich gerade im Hotel oder draußen davor war – wie gesagt, es ist einfach riesig…) einen großen Ankunftsbereich für Fahrzeuge, wo auch entsprechende Limousinen standen, Portiers, man begrüßt wurde etc.; wie sich das für ein Fünfstern-Hotel auch gehört.
Der Bus fuhr allerdings durch die Tiefgarage zum Kellergeschoss und lud uns irgendwo im Bereich des Kasinos unter der Erde aus. Da war alles weniger auf Empfang ausgerichtet, klein und unübersichtlich und man wusste erstmal überhaupt nicht, wohin überhaupt – bis man über eine Treppe dann das Erdgeschoss und die Wegweiser zur Rezeption gefunden hat. Da tauchten dann auch sehr freundliche Angestellte auf, die einem gleich das Gepäck abnahmen etc.. Dieser "Einstieg" in das Haus war eher unprofessionell.
Wir wollten ursprünglich am Ende unseres Aufenthaltes dann auch wieder mit dem Hotelbus zum Flughafen zurück fahren. Auf Nachfrage erfuhren wir jedoch, dass man keine fixe Zeit reservieren kann – das läuft dann auf "first come – first serve"-Basis. Da man aber zu einer relativ fixen Zeit am Flughafen sein sollte und man das mit der geringen Entfernung von 22km an und für sich auch gut zeitlich planen könnte, war uns einfach die Zeit zu schade, uns bereits einige Zeit vor der Abfahrt des Busses wieder in dieses Kellergeschoss zu setzen und zu warten, ob wir mit dem nächsten oder vielleicht übernächsten Bus mitkommen. Da auch diverse große asiatische Reisegruppen unterwegs waren, war diese Variante einfach zu unberechenbar.
Wir fuhren dann mit dem Taxi – überhaupt in Singapur eine gute Alternative, wenn es mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kompliziert und/oder langwierig wird (z.B. zum Zoo) – wenn man denn eins bekommt und die Schlange nicht 1 ½ Stunden Wartezeit verspricht… Vor dem Hotel war selbstverständlich gleich ein Taxi da, unser Gepäck wurde vom hilfsbereiten Sands-Personal verstaut und in gut 15-20 Minuten waren wir am Flughafen. Das ganze kostete glaube ich 15 oder 20 Euro und war die bequemste und sicherste Alternative.
EMPFANG
Es gibt zwei verschiedene Rezeptionen – eine ist für einen speziellen Turm mit höheren Zimmerkategorien reserviert. Wir stellten uns an der Hauptrezeption an, mit zahlreichen Schaltern und kurzer Wartezeit. Zur Unterhaltung spielte ein asiatisches Orchester, bestehend aus jungen hübschen Damen, klassische Musik, man bekam gleich einen Cocktail gereicht und schon waren wir an der Reihe. Wir erhielten 2 Zimmerkarten. Die Frage nach einem Late Check-Out (wir mussten am Abreisetag erst abends zum Flughafen) wurde trotz der vielen Zimmer leider negativ beantwortet – trotz Zahlungswilligkeit einer Tagesmiete. Statt 11 sollten wir aber erst um 1 Uhr nachmittags das Zimmer räumen müssen, diese kurze Verlängerung sollte dann auch kostenlos sein…
Wir machten uns dann also auf den Weg durch die Riesenlobby in den gegenüberliegenden Turm. Im Zimmer angekommen (es gibt je nach Stockwerk unterschiedliche Aufzüge, damit es jeweils nicht allzu lange dauert und der Lift nicht in jeder Etage hält – es ging dann auch immer megaschnell bis zu 57 Stockwerke rauf…) stellten wir fest, das der Blick entgegen der Buchung nach hinten Richtung Hafen/Bayrückseite mit Baustelle (da wird an einem Riesenpark und Hallen etc. gebaut) raus ging (allerdings mit Balkon). Also wieder mit dem Lift hinunter in die Lobby (um unser Gepäck brauchten wir uns glücklicherweise nicht kümmern, das sollte separat aufs Zimmer kommen) und zur nächsten (der anderen) Rezeption, da näher liegend. Dort erläuterten wir dann das Problem – man war wieder sehr höflich und zuvorkommend und entschuldigte sich für das Missverständnis. Von der gebuchten Zimmerkategorie war jedoch "leider" kein Zimmer mit Stadtblick mehr frei – also erhielten wir ein Upgrade in ein größeres, noch höherwertiger eingerichtetes Zimmer mit City View. Und hier war dann sogar ein später Checkout gegen einen Aufpreis von ca. EUR 130,- fürs Zimmer möglich – dafür hatten wir dann keinen Stress mit anderem Tageszimmer, Gepäckaufbewahrung etc. und der letzte Urlaubstag war noch ein richtiger Tag mit Erholung.
Wir durchquerten also wieder die ganze Lobby zurück in Richtung Hauptrezeption, denn unser "neues" Zimmer lag in dem Turm dort. (In der Lobby kannten wir uns zwischenzeitlich schon ganz gut aus…)
Der Ausblick im Zimmer von der riesigen Glasfensterfront auf die Stadt entschädigte jedoch sofort für sämtliche Hin- und Herlauferei – dafür wäre ich mit Koffern sogar einmal ums Hotel rumgelaufen bei 37 Grad im Schatten… (später hierzu mehr bei der Zimmerbeschreibung und s. Fotos!).
AUSSTATTUNG
Das Hotel besteht nicht nur aus den drei Türmen mit den Zimmern und dem Skypark ganz oben im 57. Stock sondern hat noch viel mehr zu bieten:
- das 1. Kasino in Singapur (ein Riesenkomplex auf 4 Stockwerken, jedoch getrennt vom Hotelbereich und nicht wie in Las Vegas, wo man automatisch immer an den Spielautomaten vorbei laufen muss)
- ein separates Shoppingcenter vor dem Hotel mit 13 Restaurants und Lounges auf 120.000 qm (6 der Restaurants sind von internationalen Sterneköchen geführt bzw. inspiriert, z.B. Wolfang Puck, Santi…) sowie 300 verschiedenen Geschäften (hauptsächlich Luxusartikel wie Schmuck, Designermode…) auf 75.000qm, mit Glas überdacht
* im Kellergeschoss kann man beispielsweise (wenn Einkaufen und Essen allein nicht reichen) eine Gondelfahrt durch einen Kanal machen oder Eislaufen gehen! - im zum Hotel gehörenden Theater gibt es Musicalunterhaltung mit "The Lion King"; als nächstes Musical wurde bereits "Wicked" angekündigt.
Highlight des Hotels, das dessen Architektur und Erscheinungsbild so einzigartig macht, ist der Sky Park oben im 57. Stock – das "Schiff" von den 3 Türmen getragen: 350m lang, 38m breit auf 200m Höhe. Von hier bietet sich 360 Grad Rundumsicht auf die Stadt – und die ist von jeder Ecke überwältigend.
Als Hotelgast hat man mit der Zimmerkarte jederzeit Zutritt zum obersten Stock (wegen speziellen Veranstaltungen können bestimmte Bereiche zeitweise gesperrt sein). Es lief sehr viel Security herum, damit die Bereiche für Hotelgäste auch nur diesen vorbehalten bleiben..
Bis kurz nach unserem Besuch war es auch Nicht-Hotelgästen möglich, den Skypark zu besuchen gegen eine Gebühr von 20 Singapur-Dollar (ohne Schwimmbadnutzung, die einzig Hotelgästen vorbehalten war und ist). Das hat man aber kurz darauf laut Meldungen eingestellt, da anscheinend zu viel Betrieb war. Es war auch etwas nervig, wenn ständig für Fotos posierende Leute um die Poolliegen am Rand des Poolbereiches rumgelaufen sind – einfach, weil ständig neue kamen und jeder ein tolles Foto mit nach hause nehmen wollte. Der eigentliche Poolbereich war für Besucher ohnehin gesperrt.
Das Badevergnügen im Riesenpool mit Kinder-, gemischtem und Erwachsenem-Becken war vor dem Hintergrund der Stadt einmalig - s. Fotos. Man schwimmt Richtung Beckenrand und hat das Gefühl, dahinter geht es im freien Fall nach unten. Tatsächlich war dahinter noch ein kleiner Betonabsatz. 2 Bademeister wachten über die Schwimmer; ein Überklettern des Poolrandes wäre jedoch ein Leichtes gewesen und dahinter ging es nur noch abwärts…
Es gab Liegen im Pool, am Poolrand und weiter zurück – leider dort ohne die tolle Aussicht auf die Stadt, sowie einen Whirlpool auch zur Rückseite hin. Der Hauptliegenbereich war in der prallen Sonne ohne Schirme o.ä., weshalb man – je nach Vorbräunung der Haut – früher oder noch früher gezwungen war, entweder den Schatten der oberen Liegen ohne Ausblick oder am besten gleich Innenräume aufzusuchen. Mehr als 2 Stunden war es jedenfalls nicht zum Aushalten – die konstante Sonneneinstrahlung ist einfach zu groß, auch für Sunblocker (gerade im Pool). Ich vermute, dass das Absicht ist, damit Hotelgäste nicht wirklich den ganzen Tag am Pool verbringen können, denn für die 2.500 Zimmer sind natürlich viel zu wenig Liegen vorhanden. So gab es einen konstanten Wechsel an Leuten und man fand doch immer einen Platz.
Am Pool wurden Getränke und Snacks serviert (leider auch auf den Poolliegen, bei denen wir einmal beobachten konnte, wie eine komplette Ladung Pommes mit Ketchup im Wasser landete…). Bis 23:00 Uhr ist der Pool geöffnet – bei Dunkelheit hat das Schwimmen dort wieder einen ganz eigenen Reiz.
Ein Fitnesscenter und ein imposantes, in typisch asiatischem Stil eingerichtetes Spa (mit reichhaltigem Anwendungs-/Massageangebot) runden das überkomplette Hotelangebot ab. Außerdem gibt es für Geschäftskunden noch ein Business- und Konferenzcenter und das vor dem Hotel befindliche Museum für moderne Kunst (erinnert irgendwie an einen Baseballhandschuh, s. Foto, links unten vor dem Hotel in weiß) gehört auch noch zum Hotelkomplex.
ZIMMER
Wie schon wiederholt erwähnt gibt es insgesamt 2.500 modern und ansprechend eingerichtete Zimmer verteilt auf die drei Hoteltürme.
Bei allen ist die Ausstattung 5sterngerecht komplett mit:
Bad/WC, Föhn, Bademantel, Hausschuhe, Flachbild-TV, Telefon, Bügeleisen und -brett, Minibar (gefährlich: alles was man – auch nur kurz - rausnimmt, wird nach ein paar Sekunden automatisch als entnommen gewertet und abgebucht!), Kaffee-/Teezubereiter, Safe, Schreibtisch, kleinem Sofa, Internetzugang WLAN oder Internetanschluss (Gebühr) (s. Foto, Horizon Premier-Kategorie).
Es ist einfach alles da zum Wohlfühlen – da muss ich gar nicht näher drauf eingehen.
Die gängigsten, allgemein über Veranstalter buchbaren Kategorien sind:
Atrium Deluxe, 35qm, 2.-22. Stock
Atrium Premier, 45qm, hochwertigere Einrichtung
Horizon Deluxe, 35qm, 24.-54. Stock
Horizon Premier, 45qm, hochwertigere Einrichtung
- die höher gelegenen Zimmer z.T. fix buchbar mit Blick auf Stadt oder Hafen
Nochmal was zum Stadtblick, den ich jedem unbedingt empfehlen würde (s. Fotos, bei Tag und bei Nacht):
Die komplette Front unseres Zimmers war verglast. Je nach Lage im Turm sind die Fenster etwas nach innen gekrümmt, so dass man, wenn man direkt davor steht und nach unten schaut, direkt in die Tiefe sieht. Man kann in aller Ruhe die Türme der Banken beobachten, das bekannte Fullerton Hotel oder den Wasser speienden Merlion direkt gegenüber und so vieles mehr.
Der Anblick der erleuchteten Stadt bei Nacht war so toll, dass wir mit offenem Vorhang geschlafen haben, damit man, sobald die Augen offen waren, die tolle Sicht auch vom Bett aus in vollen Zügen genießen konnte.
SAUBERKEIT/HOUSEKEEPING
Die Sauberkeit der Zimmer war tadellos, ebenso Vorhandensein und Zustand der Wäsche. Es gab ausreichend Handtücher in diversen Größen sowie einen Bademantel und Slipper für den Besuch im Pool. Shampoo, Conditioner, Bade-/Duschgel und Creme gab es gratis und wurde täglich aufgefüllt.
Das Housekeeping war unauffällig – bei der Türe konnte man eine beleuchtete Anzeige aktivieren, ob man ungestört sein möchte oder ob das Zimmer gemacht werden sollte. War das "Do not disturb"-Zeichen eingeschaltet, versuchte auch niemand, Zutritt zum Zimmer zu bekommen (grundsätzlich gab es eine Türklingel), sondern man erhielt evtl. Benachrichtigungen o.ä. unter der Tür durchgeschoben.
Wir hatten ein Problem mit Stromausfall, da der Kontakt im Einsteckfach für die Zimmerkarte (die man Stecken muss, damit überhaupt Strom im Zimmer vorhanden ist), einen Wackelkontakt hatte. Nach Anruf bei der Rezeption war nach ca. 10 Minuten (vermutlich reine "Anreisezeit") schon der Hausmeister da und behob das Problem.
Eine Nachttischlampe funktionierte nicht – wir hatten daher einen Zettel angebracht für den Zimmerservice. Dieser war für derartige "Probleme" anscheinend jedoch nicht zuständig und ignorierte den Hinweis – der Hausmeister nahm sich dann auch der Lampe an und alles war wieder in Ordnung. (Aber das ist "Jammern auf hohem Niveau" – wir fühlten uns im Sands rundum wohl und gut aufgehoben!)
VERPFLEGUNG
Bei der Übernachtung war Frühstücksbuffet inklusive.
Das Haupt-Frühstücksrestaurant befand sich mitten in der Lobby auf einem erhöhten Bereich – riesig groß, aber dennoch hatten wir Bedenken wegen des Andrangs zur Hauptfrühstückszeit. Es gab dann auch morgens ein oder zwei kleine Schlangen zum Anstehen und man musste einige Minuten warten – je nach Tischgröße, die man brauchte. Am zweiten Morgen waren ca. 15 Personen vor uns und es sah aus, als würde es etwas länger dauern – da wurden wir dann darauf hingewiesen, dass wir auch die Möglichkeit hätten, in einem der Restaurants im 57. Stock zu frühstücken. Das probierten wir auch gleich aus und hatten – soviel schon vorweg – nicht nur oben ein super Frühstück sondern auch wieder diesen genialen Ausblick in alle Richtungen.
Zum Buffet selbst:
Das in der Lobby war riesig – es war einfach alles da, was man sich zum Frühstücken vorstellen kann und noch Vieles mehr – und das sowohl für europäische als auch asiatische "Frühstücker". Von direkt "banalen" Dingen wie Wurst, Käse, Müsli, Obst, Joghurt, Butter, Marmelade, diversen Säften bis hin zu Shrimps, Lachs, japanischen Nudeln, diversen Teigtaschen, wirklich typisch asiatischen, für mich nicht definierbaren Gerichten (eingelegt, breiig…) und Eiern in allen Formen (an der Theke beim Koch bestellt) sowie reichlich Süßspeisen, diversen Brotsorten und und und – es war einfach alles da. Ich habe sicher die Hälfte vergessen.
Das Buffet im Restaurant oben im 57. Stock war von Haus aus wesentlich kleiner, ließ aber auch keine Wünsche offen (allerdings ohne asiatische Spezialitäten). Wegen des Andrangs – wir mussten einmal ca. 20 Minuten warten, sicher länger als unten, aber oben saß man wegen der Aussicht und des hellen Ambientes einfach schöner als unten in der geschlossenen Lobby - dauerte es manchmal etwas mit dem Auffüllen einzelner Speisen/Säfte, aber das Personal war sehr freundlich und bemüht. Hier konnte man diverse Eierspeisen (z.B. Omelette, Eggs Benedict, Spiegelei etc.) am Tisch à-la-carte bestellen, ohne Aufpreis. Anscheinend kamen auch ortsansässige Besucher von außerhalb zum Frühstücken ins Hotel – absolut nachvollziehbar.
Kaffee oder Tee wurde jeweils am Tisch serviert.
FAZIT
Dieses Hotel sollte man wirklich gesehen haben, wenn sich irgendwie die Gelegenheit dazu ergibt. Ein Haus der Superlative auf vielen Ebenen. Kritikpunkte sind zwar vorhanden, aber schaffen es nicht, den absolut positiven Gesamteindruck zu trüben - wie gesagt "Jammern auf hohem Niveau".
Was einem allerdings zwangsläufig fehlt, wenn man im Sands wohnt, ist der tolle Ausblick von vielen anderen Punkten der Stadt auf das Haus selbst, der auch was für sich hat (s. Foto).
bh