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Erfahrungsbericht

für Maria Village, Gerakini
2 Sterne Maria backt Kuchen im Hain am Meer Bericht mit Bildern
254 von 254 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Nein

Pro idyllische Lage inmitten eines Olivenhains | schöner Garten | zwei große Balkone mit Meerblick | der selbstgebackene Kuchen zum Frühstück | Gerakini ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge

Kontra mangelnde Ausstattung der Küche und des Wohnbereichs | kein fester Eßplatz | kleiner Kleiderschrank ohne Ablagemöglichkeiten | kleines Bad mit unbequemer Sitzbadewanne | langweiliges Frühstück ohne Abwechslung | hellhörige Apartments

Der Autor

Dr.Claudia Seit 24 Jun 2003

"Männer an die Macht! Macht Kaffee, macht sauber, macht guten Sex, macht uns nicht wütend!" (im... mehr

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Nachdem der Sommer in diesem Jahr hierzulande weitgehend ins Wasser gefallen ist, entschlossen mein Mann und ich uns kurzfristig zu einer Reise nach Griechenland, genauer auf die Halbinsel Chalkidiki. Gewohnt haben wir im "Maria Village" in Gerakini, über das ich heute berichte.


++++++++++++++++++ INHALT +++++++++++++++++++

1. Allgemeine Informationen über das "Maria Village"
2. Anfahrt und Lage
3. Infos zu den Preisen
4. Check-In und Lobby / Erster Eindruck
5. Service und Kompetenz der Mitarbeiterinnen
6. Zur Ausstattung des Apartments
7. Zur Ausstattung des Badezimmers
8. Sauberkeit und Hygiene (Apartments, allgemein), Ruhe
9. Das Frühstück: Menge und Qualität
10. Swimmingpool und Außenanlagen
11. Einkaufsmöglichkeiten und Lokale in Gerakini
12. Weitere Einkaufsmöglichkeiten
13. Die Frage der Sicherheit
14. Zur Gästestruktur
15. Mein Ausflugstip mit dem Mietwagen
16. Meine zahlreichen Kritikpunkte
17. Meine abschließende Gesamtbewertung

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1. Allgemeine Informationen über das "Maria Village"
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Das "Maria Village" ist eine kleine 3-Sterne-Apartmentanlage mit insgesamt 18 Wohneinheiten in Gerakini in Nordgriechenland (Chalkidiki). Zur Zeit wird die Anlage von den Verstaltern "l'tur" und "Schauinslandreisen" angeboten. Für die großen Reiseveranstalter wie "Neckermann" ist das "Maria Village" vermutlich zu klein.

Die genaue Anschrift lautet:

MARIA VILLAGE
631 00 Gerakini - Chalkidiki (Nordgriechenland)
Tel.: 0030 / 2371 051539
Fax: 0030 / 2371 052225
Homepage: nicht vorhanden

Die überschaubare Anlage ist ein reiner Familienbetrieb, der von einer älteren Griechin namens Maria geführt wird. Bei den wenigen weiblichen Hilfskräften scheint es sich ausnahmslos um Familienangehörige zu handeln, Genaueres war aber wegen der Sprachbarrieren nicht in Erfahrung zu bringen.


2. Anfahrt und Lage
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Vom Flughafen in der Nähe von Thessaloniki liegt das "Maria Village" rund 70 Kilometer entfernt. Die Transferzeit mit dem Taxi beträgt rund 45 Minuten, mit dem Kleinbus wird es etwas länger dauern, da dieser meistens gleich mehrere Anlagen anfährt. Das "Maria Village" liegt an einer großen Bucht im kleinen Badeort Gerakini zwischen den Halbinseln Kassandra und Sithonia und ist damit als Ausgangspunkt für Ausflüge bestens geeignet. Auch die "Metropole des Nordens" Thessaloniki, übrigens die zweitgrößte Stadt Griechenlands, befindet sich in gut erreichbarer Entfernung.

Die Apartmentanlage selbst befindet sich in leicht erhöhter Lage etwas außerhalb von Gerakini an der relativ stark befahrenen Küstenstraße. Im Haupthaus mit Rezeption ist der Verkehrslärm deutlich wahrzunehmen, in den weiter hinten auf dem Grundstück gelegenen Apartments hört man dagegen nur ein leises Rauschen, das ich persönlich nicht als störend empfand, zumal der Verkehr nachts deutlich nachläßt. Da das "Maria Village" mitten in einem Olivenhain liegt, würde ich die Lage als idyllisch bezeichnen. Wer einen Mietwagen hat, kann direkt unter einem der vielen Olivenbäume parken und bei dieser Gelegenheit die reifenden Oliven bewundern. Ansonsten gibt es in der Anlage noch einen Apfel- und Quittenbaum sowie - besonders schön - einen Strauch mit Granatäpfeln. Man ist also von sattem Grün umgeben und kann sich an dem schön angelegten Garten erfreuen. Das Meer ist ebenfalls nur rund 300 Meter entfernt und alle Apartments haben Meerblick.


3. Infos zu den Preisen
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Da die Preise je nach Saison starken Schwankungen unterliegen, kann ich hier nur allgemeine Angaben machen. Wir haben in der Nebensaison, beginnend ab Mitte September, pro Person für zehn Tage 470 Euro bezahlt (inklusive Flug, Transfer, Apartment und erweitertem kontinentalen Frühstück). Da wir die Pauschalreise last minute im Internet gebucht haben, dürfte der Normalpreis etwas höher liegen. Genaue Angaben dazu habe ich im Internet nicht gefunden.


4. Check-In und Lobby / Erster Eindruck
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Im Haupthaus direkt neben dem Swimmingpool und der Sonnenterrasse ist die kleine Rezeption untergebracht, in der wir von der Besitzerin Frau Maria bereits erwartet wurden. Hier befindet sich auch der Frühstücksraum mit rund zwölf Tischen, der allerdings wenig benutzt wird, da die meisten Gäste draußen auf der Terrasse frühstücken. Der Frühstücksraum ist ziemlich altmodisch eingerichtet, aber relativ groß und man sitzt auch gemütlich. Angeschlossen ist eine Sitzecke mit Fernseher, der allerdings nur griechische Sender empfängt.

Frau Maria begleitete uns bis zu unserem Apartment und drückte uns dort den Schlüssel in die Hand. Eine Unterhaltung konnte leider nur ansatzweise stattfinden, da sie ausschließlich Griechisch spricht und nur einige englische Ausdrücke beherrscht. Immerhin konnte sie uns verständlich machen, daß der Ort Gerakini über einen Tunnel direkt bei der Hoteleinfahrt zu erreichen ist.

Der erste Eindruck, den ich vom "Maria Village" hatte, war ganz gut. Ich hatte mir die Anlage nicht so grün vorgestellt und vor allem der schöne Olivenhain hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen.


5. Service und Kompetenz der Mitarbeiterinnen
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Da das "Maria Village" ein reiner Familienbetrieb ist, hält sich die Zahl der Mitarbeiterinnen - männliche Mitarbeiter gibt es nicht - in sehr überschaubaren Grenzen. Neben der Besitzerin kümmern sich drei weitere Frauen um das Wohl der Gäste, insbesondere um das Frühstück und die Reinigung der Apartments. Wir hatten mit dem Service eher wenig zu tun und mußten die Kompetenz der Mitarbeiterinnen nicht groß auf die Probe stellen. Übrigens sprechen sie ebenfalls kein Englisch, was die Kommunikation bei einem anstehenden Problem erheblich erschweren dürfte. Im Zweifelsfall sollte man sich lieber gleich an die Reisebetreuung vor Ort wenden.


6. Zur Ausstattung der Apartments
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Gleich bei der Eingangstür befindet sich der zweitürige Kleiderschrank, der mehrere dicke Decken und zwei zusätzliche Kissen enthält. Ansonsten ist der Schrank für zwei Personen viel zu knapp bemessen, zumal es nur einige Kleiderbügel und keine Einlegeböden für Kleidung gibt. Wir konnten nur einige Jacken, Blusen und Hemden unterbringen, der Rest blieb aus Platzgründen im Koffer.

Als erstes fiel mir auf, daß der sog. Wohnbereich nur mit zwei Liegen als zusätzlichen Schlafgelegenheiten ausgestattet ist, Wohnmöbel im eigentlichen Sinn wie ein gemütliches Sofa oder einen Beistelltisch gibt es nicht. Ähnlich rudimentär ist auch die Küche ausgestattet, die lediglich aus einem Kühlschrank mit 2-Sterne-Gefrierfach, einer angerosteten Spüle, einer kleinen Kochplatte sowie einem einzigen Unterschrank besteht, in dem das wenige Geschirr untergebracht ist. Außer einigen Tellern, Tassen und Besteck sind lediglich vier Wassergläser, eine Pfanne und ein Kochtopf vorhanden. Weitere nützliche Küchenutensilien wie Korkenzieher, Sieb, Weingläser o.ä. gibt es nicht, von "Luxus" wie Kaffeemaschine, Toaster, Wasserkocher oder Mikrowelle ganz zu schweigen. Ein Eßplatz im eigentlichen Sinn ist überhaupt nicht vorhanden, sieht man einmal von dem weißen Plastiktisch (ohne Stühle) ab.

Der Wohn-/Küchenbereich macht einen eher ungemütlichen Eindruck und wir fühlten uns ein wenig wie auf dem Campingplatz. Ein so schlecht ausgestattetes Wohnzimmer habe ich noch in keiner Anlage gesehen und Tatsache ist, daß man den Wohnraum kaum als solchen nutzen kann. Die beiden Liegen haben wir in Ermangelung eines ausreichend großen Schranks als Kleiderablage verwendet. Zum Sitzen waren sie ungeeignet, da viel zu unbequem (keine Rückenlehne). Auch die Küche ist extrem spartanisch ausgestattet und hier ist wirklich nur das Allernotwendigste vorhanden. Für eine 3-Sterne-Anlage ist die Ausstattung in jedem Fall unterdurchschnittlich und bei weitem nicht ausreichend.

Das Schlafzimmer ist mit einem Doppelbett (zwei Einzelbetten) und kleinen Nachtkästchen ausgestattet. Daneben gibt es einen Spiegel mit winzigem Schreibtisch, einen Beistellhocker und eine Kofferablage. Das Schlafzimmer ist der größte Raum und im Verhältnis am besten ausgestattet. Mängel gab es allerdings auch hier. So fehlte auf meiner Bettseite die Nachttischlampe, die aus welchen Gründen auch immer entfernt worden war. Außerdem funktionierte die Deckenbeleuchtung nicht. Beides wurde während der Zeit unseres Aufenthalts nicht repariert bzw. ersetzt. Dafür waren wenigstens die relativ harten Betten ganz angenehm und auch Personen mit einer Körperlänge von über 180 cm haben ausreichend Platz.

Insgesamt dürfte das von uns bewohnte Apartment rund 35 qm groß gewesen sein. Das Beste daran sind meiner Meinung nach die beiden Balkone. Der große und mit weißen Plastiksitzmöbeln ausgestattete Balkon vor dem Schlafzimmer hat einen schönen Meerblick und bis spät Abends Sonne. Hier kann man auch Ende September noch bis 10 oder 11 Uhr abends bei einem Glas Wein sitzen und die Lichter der Kassandra bewundern. Der hintere Balkon am Apartmenteingang bietet einen Blick auf den Olivenhain und die angrenzenden Häuser sowie seitlichen Meerblick. Bei warmem Wetter kann man es auf den beiden Balkonen gut aushalten. Sie entschädigten uns auch für den schlecht ausgestatteten und kaum nutzbaren Wohnraum und meistens haben wir hier auch gegessen.


7. Zur Ausstattung des Badezimmers
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Mit rund 4qm fällt das weiße Badezimmer ziemlich klein aus. Es gibt ein WC, eine Sitzbadewanne und ein Waschbecken mit einem Spiegel und einer kleinen, ziemlich schiefen Ablage. Ein Bidet fehlt ebenso wie eine Steckdose und ein Fön. Zumindest ist ein kleines Fenster mit Fliegengitter vorhanden, das sich nur unter Schwierigkeiten schließen läßt. Es gab lediglich zwei kleine Seifen, die in Hotels üblichen Shampoos, Duschgels, Zahnputzgläser und andere Annehmlichkeiten fehlten.

Sehr unbequem fand ich die Sitzbadewanne mit integrierter Dusche. Sie ist so eng, daß man sich kaum bewegen kann und ständig aufpassen muß, damit man sich nicht an den Armaturen stößt. Da ein Duschvorhang bzw. ein Spritzschutz fehlt, ist eine Überschwemmung quasi vorprogrammiert, auch wenn man vorsichtig duscht. Da die Sitzbadewanne zudem einen extrem rutschigen Boden hat, muß man sehr aufpassen. Wenn zwei Personen nacheinander duschen, ist das Bad sehr naß und trocknet nur langsam wieder ab. Das winzige Bad und vor allem die mehr als unpraktische Badewanne hat mich ziemlich genervt. Ablagemöglichkeiten für Kosmetika gibt es kaum, auch ein Badhocker, auf dem man Kleidung deponieren könnte, fehlt.

Auch hier kann ich nur sagen, daß die Ausstattung des Badezimmers für eine Anlage mit drei Sternen unterdurchschnittlich ist und kaum Komfort bietet.


8. Sauberkeit und Hygiene (Apartments, allgemein), Ruhe
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Die Sauberkeit in der Anlage war zufriedenstellend, auch der Garten wirkte gut gepflegt. In den Apartments wird lediglich zweimal in der Woche geputzt, was etwas wenig ist. Dann werden auch die Handtücher und die Laken gewechselt. Besonders sorgfältig wird nicht geputzt, wie ich feststellen konnte. So wurde der Spiegel im Badezimmer sowie die Ablage während unseres zehntägigen Aufenthalts überhaupt nicht saubergemacht. Da auch die Toilette nicht im allerbesten Zustand und die Bürste versifft war, besorgten wir uns im Supermarkt einen WC-Reiniger, den wir regelmäßig benutzten. Wer großen Wert auf "porentiefe Sauberkeit" legt, ist im "Maria Village" falsch am Platz. Die Grundreinigung der Böden ist okay, die Sauberkeit im einzelnen läßt aber zu wünschen übrig.

Ich erwähnte bereits, daß die Anlage direkt an einer relativ befahrenen Küstenstraße liegt. Im Haupthaus, auf der Frühstücksterrasse und am Swimmingpool ist der Verkehrslärm deutlich wahrnehmbar und gelegentlich störend. In den weiter hinten gelegenen Apartments fand ich den Lärm nicht sonderlich schlimm, da er nur als leises Rauschen wahrzunehmen ist. Nachts läßt der Verkehr deutlich nach, so daß in dieser Hinsicht keine größeren Beeinträchtigungen zu erwarten sind.

Allerdings ist das "Maria Village" eine sehr hellhörige Anlage, was größtenteils an den Bodenfliesen liegt, die zwar leicht zu reinigen, aber auch laut sind. Hier hört man wirklich jedes Stühlerücken im Nachbarapartment. Auch die Wände scheinen sehr dünn zu sein und wir hörten sogar das Schnarchen unseres Nachbars bis in unser Apartment. Wenn man das Glück hat, ruhige Nachbarn zu haben, ist das "Maria Village" sehr angenehm und man kann ungestört schlafen. Bei lebhaften Nachbarn sind Beeinträchtigungen durch Lärm kaum zu vermeiden.


9. Das Frühstück: Menge und Qualität
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Im Frühstücksraum ist von 8 bis 10 Uhr früh ein kleines Büfett aufgebaut, an dem sich jeder selbst bedienen kann. Es gibt frische Brötchen, die jeden Morgen vom Bäcker angeliefert werden, zwei Sorten Aufschnitt, einen sehr langweilig schmeckenden Schnittkäse, hartgekochte Eier sowie Corn- und Schokoflakes, dazu die üblichen Plastikdöschen mit Marmelade, Honig und Butter. Angeboten wird auch Apfel- und Orangensaft. Für Teeliebhaber stehen fünf oder sechs unterschiedliche Teesorten im Beutel zur Verfügung. Vom Kaffee, der auf einer Warmhalteplatte steht, kann man sich unbeschränkt holen, er ist allerdings alles andere als stark und schmeckt nicht besonders gut. Während unseres Aufenthalts hat sich ein Gast ziemlich massiv über den schlechten Kaffee beschwert. Daraufhin gab es am nächsten Tag etwas stärkeren Kaffee. Die restlichen Tage war er wieder genauso dünn wie vorher. Uns hat das nicht viel ausgemacht, da wir wie üblich unseren eigenen kleinen Kaffeekocher dabei hatten und wir uns jederzeit einen guten Kaffee selbst zubereiten konnten.

Ein Highlight des Frühstücks - bei genauerer Betrachtung das einzige! - ist zweifellos der selbstgebackene Kuchen, den es fast täglich gibt. Der schmeckt nämlich wirklich fein und hier wird auch nicht an den guten Zutaten gespart. Am besten schmeckte der Orangenkuchen, aber auch die anderen Rührkuchen waren nicht zu verachten. Freunde von selbstgebackenem Kuchen kommen hier auf ihre Kosten.

Ich fand es schade, daß es immer nur eine einzige Sorte Brot gibt. Vollkorn- oder Knäckebrot wäre eine willkommene Abwechslung im faden Frühstücksallerlei gewesen. Und die zwei immer gleichen Sorten Aufschnitt kann man nach einigen Tagen kaum noch sehen, vom fast geschmacklosen Käse ganz zu schweigen. Da es weder Müsli noch Milchprodukte wie Joghurt oder Quark gibt, fällt das Frühstück insgesamt recht bescheiden aus. Man wird satt, mehr aber nicht.


10. Swimmingpool und Außenanlagen
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Direkt unterhalb der Frühstücksterrasse liegt der Swimmingpool mit integriertem Kinderbecken. Er macht optisch einen guten Eindruck, ich habe ihn aber angesichts des nahegelegenen Meeres nicht selbst getestet. Rings um den Pool findet man mehrere Rolliegen sowie einige Sitzgruppen, auf denen man es sich gemütlich machen kann. Man darf sich allerdings nicht an dem unüberhörbaren Verkehrslärm stören, da die Straße in einer Entfernung von kaum zwanzig Metern vorbei führt. Eine Weile aushalten kann man es hier aber schon, da die Küstenstraße durch Olivenbäume und Sträucher optisch abgeschirmt ist.


11. Einkaufsmöglichkeiten und Lokale in Gerakini
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In dem kleinen Ort Gerakini, dessen Zentrum vom "Maria Village" knapp zehn Gehminuten entfernt ist, gibt es nur einen einzigen Supermarkt, der relativ gut sortiert und auch nicht teuer ist. Wie alle zentralen Einrichtungen in Gerakini, liegt der Supermarkt direkt an der Uferstraße und ist nicht zu übersehen. An dieser Straße findet man links und rechts auch diverse Tavernen und sonstige Lokale sowie ein Cafe, das während unseres Aufenthalts geschlossen war. Auch eine Cocktail-Bar gibt es hier. Im neu errichteten "Gerakini-Center" haben erst einige Geschäfte eröffnet, u.a. ein Schmuckladen, eine Boutique sowie eine Spielhalle mit angeschlossenem Internetcafe, das kaum genutzt wurde. Der "Night-Club" scheint noch nicht eröffnet zu haben.

Ansonsten gibt es noch zwei weitere Schmuckgeschäfte sowie zwei oder drei kleinere Souvenirshops in Gerakini. Man kann hier zwar alles Notwendige einkaufen, mehr aber nicht. Eine Apotheke habe ich zum Beispiel im ganzen Ort nicht gesehen und die einzige Bäckerei liegt weit außerhalb und ist ohne Auto kaum zu erreichen.

Von unserer Reisebetreuung wurde uns übrigens die Taverne "Riva" empfohlen, wo wir einmal zu Abend gegessen haben. Bei warmem Wetter und griechischer Musik sitzt man hier schön und auch das Essen war passabel, allerdings waren die Portionen sehr klein. Selbst ich als schwache Esserin bin nicht satt geworden. In der Taverne "Steki" rund 100 Meter weiter sind die Portionen größer, allerdings wird dort mit sehr viel (Oliven-)Öl gekocht. Insgesamt muß ich sagen, daß ich andernorts schon wesentlich besser griechisch gegessen habe als in Gerakini. Den ultimativen Restaurant-Tip kann ich deshalb nicht geben.

Noch ein Wort zu Gerakini selbst: Wirklich schön ist dieser Urlaubsort meiner Meinung nach nicht. Er wird sehr stark dominiert von dem fünfstöckigen, ausgesprochen häßlichen Großhotel "Gerakini Beach", das im Internet auf den einschlägigen Hotelseiten auch als "Russen-Bunker" bezeichnet wird, da hier sehr viele russische Gäste absteigen. Auch der Strand von Gerakini ist allenfalls mittelmäßig und eignet sich nur begrenzt für längere Spaziergänge. Im Süden der Kassandra und der Sithonia haben wir weitaus schönere Strände gefunden. Man sollte sich von Gerakini nicht zu viel erwarten. Wer allerdings einen erholsamen und ruhigen Urlaub verleben möchte, der ist hier am richtigen Ort.


12. Weitere Einkaufsmöglichkeiten
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Da die Einkaufsmöglichkeiten in Gerakini sehr begrenzt sind, muß man für den Großeinkauf ins rund 15 km entfernte Nikiti (Richtung Sithonia) fahren. Hier findet man gleich an der Hauptstraße rechts zwei große Supermärkte sowie stadtauswärts linkerhand einen "Lidl", der auf der Chalkidiki sehr gut vertreten ist. Wer immer schon gefüllte Weinblätter oder Zaziki im 1-Kilogramm-Eimer kaufen wollte, ist hier richtig und die Preise sind sehr günstig. In Nikiti gibt es auch mehrere Apotheken, Bäckereien, Konditoreien, Boutiquen und alles andere, was der Mensch so braucht.

Mein Mann und ich haben allerdings am liebsten in Nea Moudania eingekauft, das von Gerakini rund 13 km weit entfernt ist (Richtung Kassandra). In dieser durchaus reizvollen Kleinstadt findet man fast alles und besonders empfehlen kann ich die großen und gut sortierten Supermärkte an der Ausfallstraße Richtung Thessaloniki. An der Strandpromenade kann man schön bummeln und hier reiht sich ein Lokal an das andere. Sogar einige Szenetreffs für Jugendliche gibt es hier.

Moderne Boutiquen und gute Bars findet man auch im Urlaubsort Kallithea auf der Kassandra. Allerdings muß man einen Anfahrtsweg von rund 40 km in Kauf nehmen. Am besten, man verbindet den Einkaufsbummel gleich mit einem Ausflug zum Strand, denn in dieser Gegend gibt es mehrere empfehlenswerte Buchten!


13. Die Frage der Sicherheit
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Im "Maria Village" selbst habe ich mich zu jeder Zeit sicher gefühlt und auch das nahegelegene Gerakini scheint mir ein ziemlich sicherer Urlaubsort zu sein. Natürlich sollte man trotzdem auf seine Wertgegenstände aufpassen und sie nicht herumliegen lassen. Einen Mietsafe gibt es übrigens in den spartanisch ausgestatteten Apartments nicht.

Noch ein Wort zum Verkehr, da das "Maria Village" direkt an der Küstenstraße liegt: Gäste mit Kindern sollten ihre Sprößlinge nicht aus den Augen lassen, da die lieben Kleinen gern einmal auf Erkundungstour gehen. Das Tor steht Tag und Nacht offen und die Straße kann für Kleinkinder schnell gefährlich werden, da viele sehr zügig unterwegs sind. Auch wer für die Dauer seines Aufenthalts einen Mietwagen gebucht hat, sollte besser aufpassen. Die Einfahrt zum "Maria Village" liegt nämlich direkt in der Kurve und man sieht sie erst im letzten Moment.


14. Zur Gästestruktur
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Während unseres Aufenthalts war das "Maria Village" zu etwa 80 Prozent von deutschen Gästen besucht, der Rest bestand aus Briten. Die Altersstruktur liegt bei etwa 30 bis 35 Jahren, es kommen vorwiegend Paare und Familien mit einem Kind. Auch zwei ältere Paare um die sechzig waren zu Gast. Griechen steigen im "Maria Village" wohl eher nicht ab, das Hauptkontigent der Besucher wird eindeutig von den Deutschen gestellt.


15. Mein Ausflugstip mit dem Mietwagen
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Da Gerakini selbst nicht groß und der Strand eher mittelmäßig ist, empfehle ich dringend die Anmietung eines Mietwagens. Es ist sonst fast unmöglich, an die wirklich schönen Strände auf der Sithonia zu gelangen, da keine Linienbusse verkehren. Diese verkehren regelmäßig nur nach Nea Moudania, Nikiti und nach Thessaloniki.

Wir haben unseren Mietwagen von zu Hause übers Internet gemietet und für einen "Opel Corsa" in der Nebensaison knapp 35 Euro bezahlt. In Gerakini gibt es nur eine kleine Anmietstation namens "Alpha" sowie eine "Hertz"-Station im Großhotel "Gerakini Beach". Man kann sich einen Wagen aber auch von den Urlaubsorten Kallithea oder Neo Fokaia zustellen lassen, allerdings gegen Gebühr. Prinzipiell sind Mietwagen teurer als beispielsweise auf den Kanaren oder Balearen.

Als Ausflugsziel bietet sich die Millionenstadt Thessaloniki an, die mit dem Auto in knapp einer Stunde zu erreichen ist. Dort haben die Geschäfte einen gehobenen Standard und die Einkaufsstraßen und Märke sind in jedem Fall einen Besuch wert. Da mein Mann und ich Thessaloniki von einem früheren Besuch bereits kannten, haben wir diesmal auf eine Stipvisite verzichtet und uns mehr den "Standschönheiten" auf der Kassandra und Sithonia gewidmet. Die Strände im Süden der beiden Halbinseln sind wirklich sehenswert. Das Wasser ist hier türkisfarben und man findet überall einsame Buchten. Besonders empfehlen kann ich auf der Kassandra die Orte Afitos mit schönem Sandstrand, Pefkochori, Possidi und Siviri. Sehenswert ist auch die tiefblaue Lagune von Glarokavos, allerdings darf man sich nicht an den herumliegenden Müllbergen stören. Auf der Sithonia haben mir vor allem Sarti, Kalamitsi, Toroni und Salonikio gefallen.

Wer sich für griechische Geschichte und Kultur interessiert, sollte unbedingt einen Ausflug in die antiken Ausgrabungsstätten nach Olynthos unternehmen, das nur sechs Kilometer von Gerakini entfernt liegt. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro und dafür erhält man Gelegenheit, die Überreste einer 2500 Jahre alten Stadt mit Stadtmauer und Hausgrundrissen zu besichtigen. Allerdings ist der Aufstieg etwas beschwerlich, vor allem wenn es wie bei unserem Besuch fast 30 Grad heiß ist. Er lohnt sich aber in jedem Fall und wenn man Glück hat, bekommt man auch noch eine griechische Landschildkröte zu Gesicht, die auf dem abgesperrten Areal zu Hause sind.

In allen Reiseführern wird gebetsmühlenartig eine Kreuzfahrt zum heiligen Berg Athos mit seinen 1700 Mönchen empfohlen, der von keiner Frau betreten werden darf. Wir konnten uns nicht zu diesem teuren Ganztagesausflug entschließen, nachdem wir gleich von mehreren Urlaubern enttäuschende Berichte darüber gehört hatten. Die berühmten "Meteora-Klöster", die auf einer Höhe von 400 m liegen, sind von Gerakini aus fast 300 km entfernt und das war uns entschieden zu weit für einen Ausflug.


16. Meine zahlreichen Kritikpunkte
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Wo soll ich da anfangen? Am meisten hat mich die spartanische Einrichtung der Apartments vor allem im Küchen- und Wohnbereich gestört. Der Wohnbereich ist als solcher gar nicht nutzbar, da er schlichtweg nicht wohnlich ist und es an der nötigen Einrichtung fehlt. Die beiden Liegen taugen nur als Ablagemöglichkeit für die Koffer oder für Kleidungsstücke. Auch die Küche ist extrem einfach ausgestattet und enthält wirklich nur das Allernötigste. Richtig kochen kann man hier nicht, dazu sind weder die Kochplatten noch das Geschirr ausreichend. In der Küche gibt es zwar einen runden Plastiktisch, aber keine Sitzgelegenheit, so daß man bei weniger gutem Wetter gezwungen ist, ständig die Stühle vom Balkon hin- und herzuschleppen. Tatsache ist, daß ich bisher in noch keiner 3-Sterne-Anlage gewohnt habe, die über keinen festen Eßplatz verfügte. Der gesamte Küchen- und Wohnbereich ist ein einziges Provisorium, das den mittleren Ansprüchen an ein 3-Sterne-Haus in keiner Weise genügt.

Die drei Sterne der Apartmentanlage "Maria Village" sind meiner Meinung nach nicht verdient, zwei Sterne wären aufgrund der mangelhaften Ausstattung mehr als ausreichend. Wer den normalen Komfort einer 3-Sterne-Anlage erwartet, der wird vom "Maria Village" zwangsläufig enttäuscht sein.

Einen Fernseher gab es übrigens auch nicht. Nach der Katalogbeschreibung im Internet verfügen die Apartments alle über "Sat-TV". Diese Angabe ist jedoch fehlerhaft, wie die Reiseleitung vor Ort einräumte. In der gesamten Anlage ist kein Satellitenempfang verfügbar und der einzige Fernseher im Aufenthaltsraum hat lediglich eine normale Antenne und griechische Fernsehprogramme.

Am unbequemsten war aber mit Abstand das Bad mit der winzigen Sitzbadewanne und den ständigen Überschwemmungen aufgrund des fehlenden Spritzschutzes. Als einzig positiven Punkt kann ich nur anführen, daß heißes Wasser stets in ausreichender Menge verfügbar war. Komfort konnte man in diesem Mini-Bad allerdings vergessen und eine "Wohlfühl-Oase" war das ganz bestimmt nicht.

Zu guter Letzt muß ich auch das Frühstück kritisieren. Von der Menge her war es gerade ausreichend, um morgens satt zu werden. Die Qualität ließ allerdings zu wünschen übrig, angefangen vom dünnen Kaffee bis zum ewig gleichen Angebot an Brot, Wurst und Käse. Dabei gibt es gerade in Griechenland, anders als z.B. in Spanien, so viele unterschiedliche Brotsorten, die ohne großen Aufwand ein wenig Abwechslung ins Frühstückseinerlei bringen würden. Es ist wirklich schade, daß sich die Betreiber so wenig Mühe geben, ihre Gäste zufrieden zu stellen. Wenigstens gab es den guten selbstgemachten Kuchen!

Auch die Sauberkeit ließ meines Erachtens zu wünschen übrig, was angesichts des sehr langen Reinigungszyklus schade ist. Eine Reinigung nur zweimal in der Woche ist wirklich recht wenig und wenn auch dann nicht richtig saubergemacht wird, sieht es in den Apartments entsprechend aus. Wir haben zwar das Bad immer selbst geputzt, aber es kann ja nicht Aufgabe des zahlenden Gastes sein, für die Sauberkeit zu sorgen. Auch in dieser Hinsicht kann ich dem "Maria Village" leider keine guten Noten ausstellen. Trinkgeld haben wir diesmal aber entgegen unseren sonstigen Gewohnheiten nicht gegeben, da wir schließlich nicht zufrieden waren.

Es wäre außerdem sicher keine schlechte Idee, wenn sich die Betreiber wenigstens ein paar Grundkenntnisse im Englischen aneignen würden. Bis auf einige Schlüsselbegriffe spricht die Inhaberin überhaupt kein Englisch, was die Kommunikation schon sehr erschwert.

Falls jetzt der eine oder andere Leser bedauert, daß wir einen mißlungenen Urlaub hatten, so kann ich ihn beruhigen: Trotz der hier beschriebenen Mängel in der Apartmentanlage selbst hat uns der Griechenland-Urlaub alles in allem doch gut gefallen, da das Wetter noch sommerlich warm und die Strände schön waren. Wäre auch noch die Anlage toll gewesen, hätte alles perfekt gepaßt. So mußten wir eben in diesen zehn Tagen mit einigen Abstrichen an Komfort und Bequemlichkeit leben, was ich nicht weiter tragisch fand. Komfortabel und bequem hat man es schließlich in den eigenen vier Wänden.


17. Meine abschließende Gesamtbewertung
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Da ich mich bereits ausführlich über die (wenigen) Vorzüge und die (zahlreichen) Nachteile der Apartmentanlage "Maria Village" geäußert habe, kann ich diesen Punkt kurz halten. Ich habe mir die Bewertung nicht leicht gemacht, zumal ich bei einer kleinen und familiär geführten Anlage eher zu einer milden Beurteilung neige. Trotzdem kann ich dem "Maria Village" keine zufriedenstellende Bewertung mehr geben, von einer guten ganz zu schweigen. Besonders störend fand ich die unzureichende Ausstattung im Wohn- und Küchenbereich, die ich in dieser Form bisher noch in keiner 3-Sterne-Anlage erlebt habe und das unbequeme (Mini-)Bad. Über Kleinigkeiten wie das langweilige Frühstück, das bis auf den selbstgemachten Kuchen keinerlei Abwechslung bot, kann man bei großzügiger Betrachtung noch hinweg sehen, ebenso über die fehlenden Sprachkenntnisse der Betreiber und den fehlenden Fernseher. Auf der Positivseite steht dagegen nur die idyllische Lage inmitten eines Olivenhains sowie die beiden großen Balkone, auf denen man sich bei gutem Wetter bestens erholen kann. Alles in allem ist das doch etwas wenig für eine 3-Sterne-Apartmentanlage, wie ich finde. Das "Maria Village" hat meiner Meinung nach seine drei Sterne in keiner Weise verdient, da es keinen Mittelklassestandard bietet. Eine Empfehlung für diese Apartmentanlage kann ich daher leider nicht aussprechen, da die Nachteile aus meiner Sicht bei weitem überwiegen.

Mein Mann und ich werden diese Anlage mit Sicherheit nicht mehr buchen, da sie uns zu unkomfortabel war. Außerdem haben wir während unseres Aufenthalts mehrere Apartmentanlagen entdeckt, die uns auf Anhieb gut gefallen haben. Es wird also für uns bei einem einmaligen Besuch des "Maria Village" bleiben. Aus den genannten Gründen gebe ich der Apartmentanlage lediglich zwei Sterne und spreche keine Besuchsempfehlung aus. ©Dr.Claudia26/9/2005ciao.com

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für Maria Village, Gerakini
Das kleine, unbequeme Bad
von Dr.Claudia Dr.Claudia

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Kommentare

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  • Creedy18 01.07.2010 23:12
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Werner86 29.10.2009 21:39
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  • DamarisAnklam 29.01.2009 10:19
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  • nicki28 12.11.2008 16:49
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  • PanebDerFeurige 28.04.2006 10:46
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