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Jetzt will ich mal über ein besonders Erlebnis für mich in Paris schreiben. Es geht über den angeblich größten Flohmarkt der Welt. Der „Puces de Saint-Quen- Clignancourt“
Parkmöglichkeiten/U-Bahn
Im Gegensatz zu dem Rest von Paris, hatten wir hier keine Probleme mit dem Parken, da direkt neben dem im Norden liegenden Markt ein Parkhaus steht. Obwohl die Preise von diesem Parkhaus sehr hoch sind, aber wer diese überteuerten Preise sparen will, sollte mit der U-Bahn, also der „Metro“, fahren. Dies ist eh das meist genutzte Fahrzeug in Paris. Immer voll, aber sie kommen sehr schnell, und man kommt über all hin, und muss nie weit laufen, da die Stationen alle sehr gut platziert wurden. Auch in der Nähe des Marktes findet man eine Station.
Was für Stände gibt es? Wie viele?
Anders als man es wohl von deutschen Flohmärkten gewohnt ist, verkaufen hier nur Händler, und keine privat Personen, die ihren Kram loswerden wollen. Es gibt sehr viel Kleidung zu kaufen, Schmuck, afrikanische Statuen, Schuhe, Musik, Obst, Flaggen, asiatischen Schmuck, Antiquitäten und T-Shirts von berühmten Menschen. Es ist für jeden was dabei, sehr vielseitig. Aber es sind nicht nur Stände, es sind auch extra Geschäfte angeschlossen und auch viele Cafes gehören dazu. Der Flohmarkt ist Samstags, Sonntags, und Montags geöffnet. Aber es gibt auch ein paar „fliegende“ Händler, wie z.B. Hüttchenspieler, die natürlich illegal sind, und man so wie so verliert, da die Leute, die spielen, meist zu dem Händler selbst gehören. Diese Leute sind sofort wieder weg, wenn jemand Alarm schlägt. Aber auch ein paar Leute ohne Stand wollen dir Schmuck und T-Shirts andrehen, wobei ich hier nicht weiß, ob das legal ist. Der Markt ist in 10 Teile eingeteilt, es sind ca. 1500 Händler, und der gesamte Markt zieht sich sehr in die Länge, und ich selber habe an einem halben Tag auch nur den halben Markt gesehen *g*. Das reichte aber auch schon.
Die Händler/ Die Kunden/ Das Handeln
Die Großteil der Händler sind wohl Franzosen von nord-und afrikanischer Abstammung. Aber die Meisten „fliegenden“ Händler sind indischer oder pakistanischer Abstammung, aber auch einige Asiaten und auch weiße Franzosen. Natürlich sind viele Touristen anwesend, aber auch sehr viele Einheimische, die dann keine Probleme mit der Verständigung haben sollten. Aber ich kam mit meinem Deutsch/Englisch/Französisch in ganz Paris immer gut klar, also auch hier auf dem Markt. Da fast alle Händler Englisch reden und ich ein wenig Französisch, und ein paar können auch ein paar Brocken Deutsch. Viele Händler sind sehr bemüht, aber manche nerven auch, und wollen einen nicht mehr gehen lassen, so lange man nichts gekauft hat. Aber sonst kann man eigentlich überall ungestört stöbern und schauen. Aber das wichtigste bei den Händlern ist das Handeln. Wer dort irgend etwas kauft, ohne wenigstens versucht hat zu Handeln ist es selber schuld. Die meisten Preise sind eh von Anfang an teurer als der Händler sie selbst verkaufen will *g*. Aber man muss auch schon einen Bisschen dreist sein, und sich nicht verarschen lassen, und sonst geht man einfach drei Händler weiter, und dort gibt es wieder das Gleiche.
Fazit
Der Besuch dieses Marktes gehörte für uns auf jeden Fall zu Paris, wie z.B. der Besuch des Eiffelturmes. Ein klasse Markt, im Gegensatz zu dem berühmten amsterdamer Flohmarkt viel besser und größer. Ein wunderschöner Ausklang von unserem Parisurlaub, auch wenn das Stadtviertel dort, eher ein ärmeres Viertel, was man aber auch mal gesehen haben sollte, da das genau so zu Paris gehört, wie die schöneren Viertel. Also, wie gesagt, wer auch mal Markensachen viel günstiger haben will, der sollte sich auch einen Tag für diesen Markt frei nehmen sollte. Obwohl ich nicht weiß, ob viele Sachen dort gefälscht sind.
Vielen Dank, für diese Lesung!
Euer Real.Deal
P.S. Achja, fast hätte ich vergessen, euch noch vor Taschendieben zu warnen, aber die gibt es dort überall!
12.12.2002 17:59
Fahre über Silvester nach Paris und muss mir noch ein paar Tipps holen!!! LG dieanke
30.03.2002 01:56
Klingt wirklich unheimlich interessant :-)
29.03.2002 14:42
schön