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Erfahrungsbericht

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5 Sterne Mallorca erleben, wo es an schönsten ist.
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Empfehlenswert: Ja

Pro Herrliche Natur

Kontra Ballermann 6

Der Autor

Plieth Seit 6 Aug 2001

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1 Mitglied vertraut mir

Die Insel Mallorca erleben, wo sie an schönsten ist.

Ich muss mal für Mallorca eine Lanze brechen.
Für alle die ohne Plaja de Palma, Ballermann 6 und El Arenal auskommen (wollen), hier mal ein kurzer (unvollständiger) Bericht über Mallorca (leider ohne Fotos).

Mallorca ist viel zu schön um sich während des Urlaubs nur zwischen Unterkunft und Strand zu bewegen. Mallorca erleben heißt, Mallorca (mit dem Mietwagen) erfahren. Man muss raus aus seinem Urlaubsort. Nur so kann man die Schönheiten Mallorcas hautnah erleben.

1999 war ich das erste mal auf Mallorca. Bis dahin hatte ich mich gesträubt,
„diese Insel“ zu besuchen. Mein Aufenthalt dauerte nur 7 Tage. Aber in dieser Zeit, habe ich mit meinem Mietwagen 1400 km (auf dieser relativ kleinen Insel) zurück gelegt. Ich habe mir (fast) alles angesehen, was in Reiseführern als sehenswert bezeichnet wurde. Hier nun einige Eindrücke, die ich gerne wertergeben möchte:

Cala Figuera
liegt ca. 700 m am Ende einer fjordartigen Bucht im Süden der Insel. In der Cala Figuera wurden schon viele Außenaufnahmen für Fernsehfilme und Serien gedreht. Die am Hafen liegenden idyllischen Häuschen geben ein ungewöhnlich harmonisches Bild ab. Cala Figuera ist ein beliebter Ankerplatz für Segler und Motorboot. Es kann jedoch in den Sommermonaten für Bootsfahrer (ich bin selber einer von diesen) schon mal recht eng werden (sehenswert).

Cala Pi
ist ein kleine, von Kiefern umgebene Bucht im Süden der Insel, an der Küste Llucmajors. Sie entstand durch die Überschwemmung eines kleinen Sturzbaches. Ein Verteidigungsturm auf einer Landzunge erinnert noch an die Piratenüberfälle vergangener Zeiten (malerisch).

Camp de Mar
Das Feriendorf Camp de Mar liegt in der Cala Fornells. Es besticht durch seine architektonische Besonderheit (muss man wirklich gesehen haben).

Cap Formentor
Eine der schönsten Landschaften der Insel. Die Landzunge - im Nordosten Mallorcas - besticht durch ihre Einmaligkeit. Das Cap Formentor ragt ca. 5 km ins Meer hinaus und wurde zum Naturschutzgebiet erklärt. Es verläuft eine serpentinenreiche Strasse bis zum Leuchtturm, am nördlichsten Cap Mallorcas. Hier geht nichts ohne Mietwagen. Die Entfernungen sind einfach zu groß zum Erwandern (ein Muss).

Port D´Andratx
im Südwesten Mallorcas, sollte man sich ansehen. Ich empfand es zwar als nicht so schön, wie es von vielen Reiseführern dargestellt wird, aber es hat schon was (na ja).

Port de Pollenca
ist ein malerischer Fischerort, am Fuß des Cap Formentor gelegen, mit langer Tradition und im Verhältnis zu anderen Küstenorten nur mit wenigen kleinen Hotels versehen. Der Küstenstrich von Port de Pollenca in Richtung Cap Formentor wird als der schönste Mallorcas bezeichnet. Dem kann ich ohne Einschränkung zustimmen. Man fühlt sich in ein altes englisches Seebad zur Zeit Agatha Christies versetzt. Die Uferpromenade ist harmonisch in die Natur eingepasst (mein favorisierter Ferienort).
Hotel MIRAMAR Port Pollenca
Nur ein 3*** Hotel, aber mit Flair eines 5***** Hotels und Preisen eines 4**** Hotels.
Die Uferpromenade vor den Hotel ist einfach nur schön. Der schmale Sandstrand verläuft seicht und ist von knorrigen Pinien und Zypressen gesäumt. Das Wasser ist türkisfarbig und kristallklar. Wüsste man nicht, dass man sich auf Mallorca befindet, wähne man sich in der Karibik. Überall laden Sitzbänke unter schattigen, von Wind und Wetter geformten Pinien zum Verweilen ein. In kleinen Restaurants oder Straßenkaffees genießt man die kulinarischen Spezialitäten der Region. Ein Spaziergang zu Hotel "ILLA D´OR" (ca. 2 km vom MIRAMAR entfernt) wird durch die Atmosphäre auf der Sonnenterrasse (direkt am Meer) belohnt (mein bevorzugtes Hotel).

Jachthafen Port Pollenca
Vom Jachthafen aus kann man zu verschiedenen Tageszeiten mit Ausflugsschiffen,
zu zivilen Preisen, zum Cap Formentor fahren. Den Club Nautico mit seinem Restaurant kann man getrost links liegen lassen. Der Service ist mehr als schlecht. Ein Spaziergang auf der Hafenmole ist ein Muss. Von dort aus kann man einen phantastischen Panoramablick über Port de Pollenca bis zum Strand des Hotel Formentor und darüber hinaus bis zum Cap Formentor und über den gesamten Golf von Pollenca genießen (etwas für Fotofreaks).

Hotel Formentor
Nicht zuletzt wegen der bevorzugten Lage wird das Hotel Formentor von Promis gerne genutzt. Sir Peter Ustinov verbringt hier schon seit über 30 Jahren seinen Urlaub. Ob Du mit dem Ausflugsschiff, von Port de Pollenca am Anleger des Hotel Formentor ankommst oder mit dem Mietwagen dort hinfährst, Du solltest auf jeden Fall die Küste in Richtung Hotel Formentor erwandern. Hier erwartet Dich Natur pur.

Sa Foradada
Der Nordküste - bei Deiá - vorgelagert, liegt Sa Foradada, eine durchlöcherte Felshalbinsel, die das Aussehen eines Delphinkopfes hat (ein schöner Platz für ein Picknick).

Sa Calobra
Sa Calobra ist ein kleiner Touristenort mit einem Bootssteg für die Ausflugsboote, die von Port Soller kommen. Durch einen in den Felsen gehauenen Tunnel gelangt man zu einem kleinen Strand, der quer zur Mündung des Torrent de Pareis verläuft.

Torrent de Pareis
Der Torrent de Pareis ist ein Gebirgsfluss, der - gespeist durch Schmelzwasser - eine gewaltige Schlucht durch das Gebirge gegraben hat. In den Sommermonaten ist das Flussbett trocken und bildet, dort wo der Fluss ins Meer fließt, einen Kiesstrand. Die seitlichen Felswände ragen steil in den Himmel. Die Straße, die nach Sa Calobra führt (es gibt nur eine), ist ein Erlebnis für sich. Man muss schon gute Nerven haben, wenn einem auf dieser serpentinenreichen Strasse ein Reisebus entgegen kommt. Und das passiert meistens dann, wenn man es am wenigsten brauchen kann, nämlich in den Haarnadelkurven. Um an diesen paradiesischen Strand zu kommen, fährt man über die serpentinenreiche Strasse von Sa Calobra in die Bucht von Sa Calobra. Von dort aus geht ein Trampelpfad rechts die Küste entlang. Diesem Pfad musst Du bis zu einem Tunnel folgen. Der Tunnel ist etwas mehr als 1 Meter breit und windet sich durch eine Felszunge zur anderen Seite. In diesem Tunnel (er verdient eher die Bezeichnung Höhle) ist keine Beleuchtung. Nach ca. 10 m sieht man die Hand vor den Augen nicht mehr. Du musst Dich an den Tunnelwänden entlang vortasten oder Deinem Fordermann an die Schultern fassen. Erst nach weiteren 50 Metern sieht man nach einer Biegung das Ende des Tunnels. Es ist eine etwas schaurige Angelegenheit, aber es lohnt sich (ein Muss).

Seit diesen Ausflügen bin ich Mallorca-Fan geworden und es treibt mich immer wieder auf die Insel.

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Kommentare

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  • Dr.Claudia 27.12.2003 15:54
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Teoha 17.04.2002 10:07
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • klessi 07.09.2001 20:29
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • TheTwinS74 27.08.2001 12:25
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Clauds 21.08.2001 14:46
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    gut nachvollziehen kann ich das - mich treibt es auch ;O) Grüssle, Claudi

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