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Erfahrungsbericht

für Malaga
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5 Sterne 4 Tages Rundreise Andalusien ab/bis Malaga Airport Bericht mit Bildern
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Empfehlenswert: Ja

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Der Autor

zwiebelkuss Seit 29 Dez 2003

Mancher sammelt Bierhumpen. Mein Hobby ist Reisen. Viel, kurz, lang , spontan. Reisen macht Spaß... mehr

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Malaga, Granada, Córdoba- 4 Tage Andalusien ab Berlin

Im April 2007 waren wir für einen Kurztrip in Andalusien (Easyjet macht es preiswert möglich, 60 Euro hin und zurück, langfristig gebucht ).
Hier unsere Route und Tipps für diejenigen, die es uns gleichtun wollen:

Der Flug nach Málaga Airport ging abends, so daß wird dann als erstes unseren gebuchten Wagen abgeholt haben (Sonderrate über Internet bei örtlichem Anbieter, kann man aber auch über Easyjet bei Buchung als Kombi mitbuchen) und vom westlich der Stadt gelegenen Airport zu unserer ersten Übernachtung gefahren sind.

Alle unsere Hotels der Route haben wir vorab über hotel.de oder hrs.de gebucht, und so die besten Rates bekommen. Der Routenverlauf war Málaga, Motril, Sierra Nevada, Granada, Priego de Córdoba, Baena, Córdoba, Antequera, Málaga.
Sehr hilfreich bei der Planung war die touristische Andalucía-Karte der Junta Andalucía, Consejería de Tourismo. Maßstab 1:1.000.000, in Deutsch mit Tipps. Kontakt über andalucia.org oder info@andalucia.org. Evtl. kann man sich die von dort oder dem spanischen Tourismusamt in Frankfurt zusenden lassen. Wir hatten Sie gratis von der Reise-Messe ITB, wie auch Karten von Granada und Córdoba.

Das Hotel TRYP GUALDAMAR war somit unsere erste Station: an einem langen Beach gelegen, in westliche Richtung nur Dünen und somit von unserem Zimmer ein fantastischer Blick über de Andalusische Küste. Die Dünen sind nicht bebaut, weil sie von See her die Einflugschneise des Málaga Airports sind. Von dem wir aber am Abend und auch am Morgen kaum was mitbekommen haben. Das Hotel ist ca. 8-9stöckig, modernisiert, liegt direkt am Ende einer Uferpromenade. Bei Buchung eine Anfahrtsskizze zufaxen lassen, dann ist die Anfahrt vom Airport ganz leicht zu finden. Direkt an dieser Promenade befindet sich ein kleines Strandrestaurant, in dem es nach lecker gegrillten Fisch roch und das Bier hervorragend schmeckte.

Am nächsten Morgen sind wir dann über die Autoahn A7 einmal rund um Málaga Richtung Almería die Küste lang gefahren und haben dann in einem der nächsten Küsten-Orte in einer der Bars, die es an jeder Ecke gibt erst einmal das Frühstück nachgeholt (leckere Brote, belegt mit Schinken und vielem mehr, dazu Milchkaffee und gleich den ganzen Ortsklatsch auf Spanisch dazu).
Dann sind wir bei Motril links Richtung Granada abgebogen. Einfach am Kreisverkehr auf die A44 orientieren. Nach 12 km geht es dann rechts vor einem Stausee über eine Brücke hoch auf die A346 nach Orgiva und man kommt in den "Parque Natural de Sierra Nevada" .
Orgiva ist bekannt für seine Hippies, die teilweise im Bachbett des Rio Guadafeo campieren. Auch einen Wochenmarkt gab es an diesem Tag (auf dem es lt. Reiseführer viele frische örtl. Produkte und Hippieartikel geben soll), den wir aber nur im Abbau erlebt haben.
Unser Ausflug weiter hoch in die Berge wurde von sturzbachartigen Regen gestoppt, so daß wir wieder in die sonnige Tallage von Orgiva zurückgekehrt sind und dort ein "menú del día" im Hotel/ Restaurant MIRASOL (Ortsausfahrt Ri. Granada, an der Tankstelle) auf der Sonnenterrasse zu uns genommen haben. Das hat wenig gekostet (ca. 8-9 €) und war so reichhaltig mit seinen 3 Gängen, daß wir satt & träge ernsthaft über den Verzicht des Abendessens nachgedacht haben... Empfehlenswert!

Über die wieder erreichte A44 kommt man nach dann Granada. Die Autobahn läuft südlich der Stadt und man hat 3 Ausfahrten (salidas), um dann Richtung Stadt abzubiegen.

Granada ist der Autofahreralbtraum ohne gleichen: jede Menge Einbahnstraßen + große Alleen, die die ganze Stadt queren, die aber keine Wendemöglichkeit bieten ( Bsp. Gran Via de Colón). Ergänzend zu passierende schmale Altstadtgassen, die man nur mit Millimeterzirkeln und eingeklappten Außenspiegel passieren kann, weil da drin einfach jemand parkt, usw.. Und dann kaum/keine Parkplätze, jede Menge Halte- und Parkverbote (blaue und gelbe Linie).
Dringender Rat für eine solche Tour: Navigationsgerät mit spanischem Update mitnehmen! Einfach Zielort eingeben und führen lassen. Hilft Nerven sparen. Wir ohne Navi und ohne detaillierte Innstadt-Karte wußten zwar, in welche Richtung wir wollten, wurden aber durch die Straßenführung nie gelassen. Da an fast jeder Kreuzung auch noch Polizei stand, war ein U-Turn über irgendwelche Sperrlinien oder Busspuren auch nicht so einfach drin. Und plötzlich ist man auf einer Taxi- und Busspur, die PKW-Spur wurde abrupt aufgehoben (!) und man muß notgedrungen irgendwie rechts abbiegen- und steckt wieder in einer Altstadt-Gasse fest. Also die Straßenführung ist selbst für großstadterprobte Fahrer wie uns gewöhnungsbedürftig gewesen.
Wir haben dann entnervt nach ca. 1,5 Stunden erst Kilometer entfernt vom Hotel einen legalen Parkplatz gefunden und sind mit unseren Rollenkoffer dann quer durch die Stadt gelaufen....Also: Navi einpacken!

Granada besteht in der Innenstadt aus 4-5 stöckigen überwiegend Altbauten in enger Bebauung. Alleine deswegen gibt es keine Parkplätze, weil für die vielen Bewohner einfach zu wenig Straßenstellfläche vorhanden ist.
Wir sind wegen Überbelegung des gebuchten Hotels ohne Aufpreis im HOTEL CARMEN**** ,direkt an der Acera del Darro, untergekommen. Ideale Lage zur Alhambra und für abends.
Und das Ding hatte sogar ne Tiefgarage. Hätten wir das mal 1,5 h früher gewußt...! Alternative ist das Hotel Residencia MONTECARLO des gleichen Besitzers um die Ecke. Beide am besten zu erreichen über die östliche Autobahnabfahrt N°131 (Salida Granada P. Congreos) und nach/an der 2. Brücke links über den Rio Genil in die Stadt.

Am meisten los ist abends am Plaza Nueva/ Pl. Santa Anna , die man dann in nördlicher Richtung erreicht. Hier und in den in den Nebengassen unterhalb der Alhambra findet man jede Menge Cervezerias, wo man gut und preiswert essen + trinken kann. Wir haben 3-4 ausprobiert, alle gut besucht und alles war o.k.

Wer nun am nächsten Tag die Alhambra gemütlich nach dem späteren Frühstück besuchen will (Frühstück kann man in jeder der vielen Bars in Granada für kleines Geld kriegen, z.B. Milch-Kaffee ca. 1,20€,), wird evtl. eine Enttäuschung erleben:
Erst einmal ist der Eingang der Alhambra, die sich rechterhand oberhalb des Plaza Nueva erhebt und auch von dort ausgeschildert ist, an auf der anderen Seite der Burganlage! Man läuft also vom Platz bergan immer unterhalb der Außenmauern der Alhambra hoch, um dann ganz oben auf dem Scheitelpunkt den Eingang zu erreichen. Das sind so ca. 30-40 min Aufstieg. Besser an quert durch die Stadt in nordöstlicher Richtung direkt zu Eingang oder nimmt einen der Busse, die dorthin fahren.
Dann sind die Besucher-Tickets limitiert! Wahrscheinlich nur 2.000-3.000 Tickets/Tag. Ähnlich Neuschwanstein in Bayern, wird hier pro Tag nur eine bestimmte Anzahl von Touristen auf das Gelände gelassen, Zugangszeit ist auf dem Ticket vermerkt. Das hat zur Folge, daß sich lange lange Schlangen von Wartenden unter einem bereits dafür errichteten Dach in der Hitze des Tages bilden und langsam Schritt für Schritt vorrückend hoffen, noch ein Ticket zu erhaschen, während die freundliche Lautsprecherdurchsagen den sich immer mehr verringernden Bestand an Resttickets durchgeben. Denn die anrückenden festen Reisegruppen haben auch bereits vorgebucht und damit ist die Anzahl der frei verfügbaren Tickets des Tages noch einmal reduziert....
Also von unserer Position aus war klar, daß wir viel zu weit hinten standen, um noch eines der letzten 500 Tickets zu bekommen. Dank eines guten Einfalls meines Reisebegleiters sind wir dann aber doch noch rein gekommen. Für alle anderen gilt: Früh aufstehen, früh zur Kasse gehen. Es soll auch die Möglichkeit geben, an einer Stelle der Stadt, glaube Bank am Pl. Nueva, Tickets bereits für den Folgetag zu lösen! Am besten im Hotel erkundigen. Eintritt Alhambra kostet € 10,-.

Hilfreiche Tipps auch unter granada.org und detaillierte Pläne Granadas unter granada.org/plano.nsf/inicio.

Für die Alhambra und deren weitläufige Anlagen sollte man mehrere Stunden Zeit, viele Filme und ausreichend Speicherkartenplatz einplanen. Eine traumhafte und fantastische Anlage oberhalb der Stadt. Wunderbarer Blick auf die gegenüberliegende Altstadthügel.

Unsere Tour setzte sich am gleichen Tag noch Richtung Córdoba fort.
Man orientiert sich bei unserem Tourverlauf Richtung Landstraße N 432, Ziel Córdoba/ Baena, die nordwestlich Granada verläßt. In Alcalé la Real biegt man links ab auf die A339, die einen nach Priego de Córdoba bringt. Weitere Orientierung ist Cabra/ Autobahn A45, über die man auf schnellstem Wege Córdoba erreichen würde.

Aber bereits ca. 10 km hinter Priego de Córdoba sind wir eine Nebenstrecke gefahren, die von einmaliger Schönheit war.
Es handelt sich dabei die als kleine Nebenstraße eingetragene Straße durch den "Parque Natural de las Sierras Subbeticas". Aus der Straße wird nach Verlasen der Landstraße eine einspurige Schotterstrecke mit fester und glatter Fahrbahn, die gut mit 30 km/h befahrbar ist. Ausweichen braucht man kaum, denn diese Strecke fahren nur Bauern oder Rinderzüchter. Man nähert sich den steil aufragenden Wänden des Gebirges, während sich in der Thermik Raubvögel, ich meine Geier gesehen zu haben, in die Höhe schrauben. Der Weg windet sich immer mehr, steigt auf das Niveau des Gebirges und überquert dieses an einem Paß. Rinder grasen hier oben, sonst weit und breit nur Gebirgslandschaft und ein toller Blick. Die Strecke ist ca. 23 km lang, aber urtümlicher kann man das Land nicht entdecken. Uns ist ein einziger Wagen begegnet. Auf der anderen Seite kommt man dann im Ort Zuheros an (dort dann rechts bergab auf der breiteren Straße halten, an der T-Kreuzung unten nach links die breite Straße fahren, am Ortsausgang Schild Baena, rechts).

Hier in dieser Gegend findet man häufig an den Ortsrändern oder mitten drin in den Siedlungen Ölmühlen. Man kann in den Verkaufsshops probieren und sich so mit frischem Olivenöl in verschiedenen Richtungen und Qualitäten eindecken. Tipp: Auf jeden Fall sollte man das Öl in den kleinen Blechkanistern kaufen! Denn die üblichen Glas-Flaschen könnten in der Reisetasche beim Umladen auf dem Flieger kaputt gehen und die ganzen Klamotten versauen. Und im Handgepäck darf man nichts mitnehmen mehr, denn auch Olivenöl zählt zu den Flüssigkeiten und ist nach den neuen EU-Flugbestimmungen mit über 100ml im Handgepäck oder Rucksack an Bord verboten!

Abends erreicht man dann Córdoba. Die Stadt liegt am Fluß Guadalouivir, der südlich die Stadt teilt. Der nördliche Teil ist die sehenswerte Altstadt. Parken kann man ganz gut am Ufer dieses Flusses an der Uferstraße (Parkautomaten, Kleingeld einstecken).
In der Altstadt selber (klein, verwinkelt) Parkplatz zu finden- eher unwahrscheinlich.

Unser Hotel war das maurisch anmutende Hostal "Lineros38" ( hostallineros38.com), das günstig und ruhig in der Gasse Lineros lag, nicht weit weg zum Altstadtkern.
Tipp: Kurz vor dem Hotel Linereros38 gibt es in der gleichnamigen Gasse, 50 m vorher rechts, eine Art kleines privates Parkhaus, wo man den Wagen gegen Gebühr parken kann. Anfahrt Uferstraße links Richtung Altstadt, rechts in die Einbahnstr. Lineros einbiegen. Im Hotel haben wir uns sehr wohlgefühlt.
Weitere Hotels z.B. Hostal El Triunfo (hostaltriunfo.com ), liegen noch zentraler direkt an der herrlichen Anlage der Moschee/Kirche Mezquita de Córdoba liegt. Córdoba ist recht überschaubar und gut zu erlaufen. Das Judenviertel und andere interessante Bereich der Altstadt sind zu Fuß oder mit Stadtbussen zu erreichen.
Übersichten und Infos findet man unter andalucia.org , weitere Hotels unter cordoba.org .
Auf jeden Fall sollte man die Moschee/Kirche Mezquita de Córdoba besuchen, ca. 9-16 Uhr geöffnet. Mitten in die Moschee mit ihren vielen prachtvollen Säulen wurde damals eine christliche Kirch gebaut. Sehenswerte Anlage.
Während es in Granada, wohl auch wegen der Alhamba und der Alstadtbars, nur so vor jungen Menschen brodelte und auch abends bis spät in die Nacht ´ne Menge in den Boutiquen und Cervezerias los war, ist Córdoba eher eine ruhigere Nummer. Hier findet man mehr Reisegruppen in gesetztem Alter, die die historischen Punkte der Stadt im Rahmen einer Andalusienrundfahrt besuchen. Restaurant-Tipp für Córdoba: La cazuela de La Esparteria, Calle Rodriguez Martin 16 (Esparteria).

Wir sind am Folgemorgen erst mal wieder in eine kleine Bar für kleines Geld frühstücken gegangen und dann Richtung Westen auf die A431 gefahren. Unser Ziel: das Madinat Al-Zahra. Rechts am Hang kann man die weitläufige Anlage schon sehen, während man von der A431 rechts abbiegt (Ausschilderung beachten, ca. 3 km bergan). Das durch die EU geförderte Ausgrabungsprojekt ist absolut sehenswert, zumal früh am Morgen, wenn noch nicht so viele Busse dort halten, man fast davor parken kann und die Anlage fast für sich alleine hat. Für Bürger der EU (Vorlage Ausweis) ist der Eintritt kostenlos. Ein deutsches Infoblatt und einen deutschen Faltplan des Geländes gibt es noch gratis dazu, sehr gut organisiert.
Man ist auf viele Nationalitäten eingestellt. Und dann läuft man los (feste Schuhe empfohlen!) , treppauf, treppab, durch diese alte Stadt, die erst zu einem kleinen Teil überhaupt ausgegraben wurde. Tolle Fotomotive - und der Blick über die Ebene ist von dort aus grandios.
Infos unter: juntadeandalucia.es/cultura/museos/CAMA/ .
Öffnungszeiten 1.5. -15.9. 10:00 -20:30 Uhr , So + Feiertage bis 14:00 Uhr. Im Winter 16.9. - 30.4. 10:00 -18:30 Uhr , So + Feiertage bis 14:00 Uhr.
Immer geschlossen: montags, 1.Jan., 6. Jan., Karfreitag, 1. Mai, 15. Aug. 24. Okt., 1. Nov., 24.+25.12. wie 31.12.!
Essen und Getränke dürfen nicht mit auf die Anlage genommen werden- ausgenommen Plastikflaschen mit Wasser. Das man nur auf den ausgewiesenen Wegen bleiben darf, weil es sich um eine aktive Ausgrabungsstätte handelt, versteht sich.
Für mich war diese Anlage ein Highlight der Reise.

Doch es sollte noch weitergehen. Erst Richtung Córdoba zurück, dann auf die A4 Richtung Süden , gleich darauf Wechsel auf die südlich führende A45 nach Antequera. Das letzte Stück ist Landstraße (N331).
In Antequera angekommen, haben wir erst einmal an der alten Stierkampfarena geparkt und sind hoch in den netten andalusischen Ort gelaufen. Läuft man also die Hauptstraße Infante Don Fernando hoch (Richtung Burg), dann trifft man automatisch auf die Plaza San Sebastian und das dort gelegene Touristenbüro. Und hier zeigt sich ein gut funktionierendes Touristenbüro! Versehen mit einem gratis Innenstadtplan mit einem eingezeichneten Altstadtrundgang, Hotelliste, Museumsübersicht, Infos zu den zu besichtigenden Dólmes, den Nationalpark und vielem mehr sind wir da wieder raus. Toller Service. Dann sind wir den Rundweg hoch bis zum Castello gelaufen, oben an der Kirche Iglesia Santa Maria gibt es ´ne nette Bar für eine Rast, und nach dem historischen Tor der Kirche und vielen weiteren Punkten kommt man dann wieder weiter unten an. Einem Tipp folgend, sind wir Richtung Stierkampfarena gelaufen (darin auch Restaurant, aber oberes Preissegment), und dann links in die Avenida de la Legion. Nach der 4. Querstraße bergauf kommt links ein kleines spanisches Restaurant, Vorraum rechts mit großer Theke, dahinter noch weiter ein Raum, mit einer reichhaltigen Karte an Kombinationen für das menú del día: preiswert, lecker, und nur Spanier drin. Super Service, empfehlenswert. Cefeteria -Bar PIZARRO, C./ Pizarro 32. , findet man gut. Ca. 10 Laufminuten.
Weitere Infos zu Antequera unter antequera.es .

So gestärkt, fährt man jene Avenida de la Legion berauf und richtet sich nach Álora/ Pizarra und dann Villanueva de Concepción, um den Naturpark "E Torcal de Antequera" zu erreichen. Der Ausschilderung folgend, schraubt sich ab einer Kreuzung die kleine Asphaltstraße immer weiter hoch in die Berge, die nach und nach die wundersamen Sandsteingebilde dieses Naturparks freigeben. Millionen Jahre wurde der Fels durch Wind und Regen geformt und wilde Figuren und Türme, ähnlich der Sächsischen Schweiz bei Dresden, sind hier entstanden. Oben auf der Bergkappe befindet man sich dann mitten drin. Am Parklatz gibt es eine Restaurant und ein Infocenter. Markierte Wege führen mitten in die Felsenlandschaft rein. Wir sind im Regen und Nebel hoch, wodurch das alles noch eindrucksvoller unheimlich aussah, aber die feuchten Steine rutschig sind. Hier ist generell wegen der Hochgebirgslage festes & knöchelhohes Schuhwerk wie Trekkingschuhe angebracht, um das wirklich genießen zu können. Mehr Infos unter aytoantequera.com - Kapitel La ciudad - El Torcal y otros recursos naturales .

Quer durch´s Land weiter ist dann bereits bald die A45 nach Málaga ausgeschildert.

In Málaga haben wir dann noch einen Abend verbracht, bevor wir dann am nächsten Tag nach Berlin zurückgeflogen sind.

Málaga ist nicht wirklich schön, übliche hohe Mittelmeer-Bebauung mit Wohntürmen bis an das Wasser. Ausnahme ist der ältere Teil und die Altstadt , die sich östlich des Flusses Guadalmedina unterhalb des Monte Gibralfaro mit seinem Castell Alcazaba erstreckt.


Ein Vorschlag für eine Lauftour wäre entlang der Paseo de Parque durch die Parkanlagen zu laufen, auf der Höhe der Banco de Espana links abzubiegen und oberhalb des Autotunnels, der an dieser Stele das Castello unterquert, über die Treppen und Wege entlang der Burgmauer bergauf zu steigen. Man erreicht dann einen schönen Aussichtspunkt oberhalb der Stadt mit Blick auf die Stierkampfarena und das dahinter liegende Meer.

Unterhalb im Hafen dümpelt der Nachbau eines alten spanischen Eroberersegelschiffs, das man von 12-21 Uhr (gegen Eintritt) besichtigen kann. Guter Blick über den Hafen. Restaurant auch drauf. Mehr Infos unter naviosantisimatrinidad.es/galeria.htm . Zum Hafen kommt man durch das große halb offen stehende Tor. Ein Weiterlaufen bis zum Ende des Kais ist sinnlos, weil man da hinten am Leuchtturm nicht weiterkommt (Zaun) und wieder zurück muß.

Auch vom Aussichtspunkt gut zu sehen der Playa de La Magueta, der Hausstrand von Málaga, der sich dann nach Osten mit der Playa de la Caleta fortsetzt. Hier am Strand waren wir auch und haben dort unten bei einem Strandfest zwei riesige Portionen Paella, frisch in riesigen Pfannen auf dem Strand zubereitet, geschenkt bekommen. Es war, wie uns erklärt wurde, der Tag des Roten Kreuzes und die Rot-Kreuzler haben das für die Málageser organisiert.

Steigt man vom Aussichtspunkt weiter hoch, erreicht man den Eingang zum oberen Castell. Wunderbare Gänge über die Zinnen und toller Blick auf Málaga. Innen drin WC und ne Bar.

Für Málaga hilfreich ist unter anderem der Gratis-Stadtplan von der Kaufhauskette "El Corte Ingles", den man dort oder in Hotels gratis kriegt.
Weitere Infos zu Hotels, Bars etc. unter malaga.com .
Guter Online-Stadtplan unter
hot-maps.de/europe/spain/andalucia/malag​a/homede.html

Abends kann man dann in der Altstadt über die Cathedrale, Calle San Augustin den Plaza Merced erreichen. Tagsüber ist hier manchmal ein Kunstmarkt, abends findet man drumherum Bars/ Cervezerias und an der südlichen Platzseite an der Ecke Calle Elvira die VINOTECA, wo es sich herrlich Bier trinken und Tapas testen läßt. Erst ab nachmittags offen. Cerveza 1,85 €.
Ansonsten einfach treiben lassen und selber entdecken. Preise sonst in den Bars Cafe Doble ca. € 1,20, Cana Cerveza € 1,25.

Transfer Bhf. zum Airport mit dem BUS oder der Stadtbahn ab u.a. Hauptbahnhof.
Stadtbahn fährt dort unterirdisch ab, die oberirdischen Bahnsteige sind nur für die Städtezüge regional und Fernzüge. Tickets am Automaten oder vor der Sperre am Schalter: € 1,25 pro Person. Ticket wird an der Sperre in den Automaten gesteckt, der zieht das durch und oben kommt wieder raus. Ticket ziehen und die Sperre öffnet sich. Unten am Bahnsteig fährt der Zug ca. alle 20 min. Achtung, vom gleichen Bahnsteig Züge in 2 Richtungen, auf Linie/Zugnummer/Ziel achten!
Am Flughafen kommt man dann direkt unter den Gates an.

Alternativ gibt es auch noch einen Bus Innenstadt/ Busbhf.(Hauptbhf.)/Airport.

Im Gebäude des Hauptbahnhofes sind dann noch ne Menge Shops untergebracht, so daß man in diesem Einkaufscentrum noch gut shoppen kann.

Soweit der Bericht und Tipp für eine ca. 4 tägige Rundfahrt durch Andalusien ab/bis Airport Málaga.
Viel Spaß dabei!

Bilder

für Malaga
Madinat al-Zahra
von zwiebelkuss zwiebelkuss

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Kommentare

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  • l.x.klar 10.11.2008 05:05
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Osiris_68 14.09.2007 16:43
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Huhu zwiebelkuss, echt sehr hilfreich, mfG Hans

  • Kjeldi 07.08.2007 11:26
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Klasse Bericht. Konnte mir dort auch gefallen. Nach Andalusien will ja mal mein Mann. LG Kjeldi

  • jockel2001 01.08.2007 01:36
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Mogli2309 28.07.2007 14:36
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    habe leider kein bh mehr, bitte melden wird dann nachgereicht

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