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MTR Hong Kong

Erfahrungsbericht

für MTR Hong Kong
5 Sterne Unter den Straßen von Hongkong Bericht mit Bildern
60 von 60 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen

Pro schnell

Kontra Geduld am Morgen

Detailbewertung

Erreichbarkeit:
Übersichtlichkeit
Dienstleistungsangebot (Banken, Geschäfte etc.):
Abfertigungszeit und Pünktlichkeit:
Atmosphäre
Flughafensteuer:

Der Autor

karlheinz46at Seit 9 Sep 2011

Hallo, ich bin Heinz. Manche kennen mich schon von dooyoo oder trivago. Ich bin 65 und lebe in Wien. mehr

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Hallo aus Wien!


Das Mass Transit Railway in Hong Kong wird mit MTR abgekürzt. 1979 ging die erste Linie in Betrieb. Heute gibt es 7 Linien, die oberirdisch und unterirdisch fahren. Jede Linie hat ihre eigene Farbe. Die Stationen sind alle klimatisiert und mit Liften und Rolltreppen ausgestattet. Seit 1998 fährt eine Linie vom Internationalen Flughafen zur Insel Hongkong.


Wie wir in Hongkong waren, das war 2011 zweimal der Fall, wollten wir uns in der Stadt mal weiter bewegen. Die für die Touristen interessantesten Gebiete sind Hong Kong Island und Kowloon. Vo, Conrad Hilton fuhren wir die Rolltreppe hinunter und kamen in das Einkaufszentrum Pacific Place. Beim ersten Mal gingen wir über die verglaste Fußgängerbrücke zur MTR Station. Vorher mussten wir uns bei ein paar Geschäften vorbeischlängeln und kamen zu einem unscheinbaren Abgang. Da wurde uns doch sehr mulmig, denn wir sollten später mit den Koffern abreisen. Die Stufen wollten gar nicht abreißen. Dann waren wir draußen bei den Bussen und dann nochmals die Stufen hinunter. Da wurde uns bleich um die Nase.


Wir entdeckten dann einen anderen, noch versteckteren Weg. Im Pacific Place muss man ganz ins Untergeschoß fahren. Wir nahmen einen der Panoramalifte und fuhren 5 Stockwerke hinunter. In der Mall musste ich dann 100x gucken, wo die MTR war. Durch einen Fußgängertunnel ging es dann auf ebner Fläche zur MTR. Einmal mussten wir mit der Rolltreppe hoch und nach 100 m wieder runter. Da konnten wir dann unsere Koffer rollen lassen.


So dann waren wir in der Station Admirality. Natürlich brauchten wir einen Fahrschein. Das ist nicht immer so einfach, da manche Automaten nur Münzen nehmen. Die sind aber gar nicht so verbreitet. Ein einziger Automat konnte Scheine verarbeiten. Also war dort immer die Schlange am längsten. Es gibt verschiedene Tarife, ja nachdem, wie weit die Entfernung ist.


Beim Studium der Tarife kann einem ganz übel werden. Aber es ist halb so wild, denn für Touristen gibt es Vollpreis und Halbpreis für Kinder und Pensionisten über 65. Ich musste nur auf die Zielstation auf der interaktiven Karte des Automaten drücken und schon erschien der Preis. Dann führte ich den Geldschein ein und wartete auf den Fahrschein. Ich kann nicht jeden Tarif hier anführen, aber Vollpreis ist rund 50% billiger als Öffi Karten in Deutschland und Österreich, der Seniorentarif sogar 70%. Ich zahlte für eine Fahrt nach Kowloon 0,4 Euro. Das ist eine lange Station von 7 Minuten Fahrtzeit unter dem Hafen von Hongkong durch.


Die Karte schob ich in die Sperranlage, die dann aufging. Den Fahrschein entnehmen und dann bei der Endstation der Fahrt wieder einschieben, wo er geschluckt wurde. Die Fahrscheine waren wunderschön. Sie waren fast so groß wie eine Kreditkarte und hatten die U-Bahn und das MRT Zeichen in blauer Farbe mit drauf.


Gut war an den Sperren, dass die Eingänge für Koffer und Kinderwägen hatten. Mit dem Lift ging es auf den Zugsteig. Unten erlebten wir unser blaues Wunder. Wir fuhren um 9 Uhr mit unseren Koffern zum Hafen von Hong Kong. Freitag morgen, die Zugsteige sind total voll. Die Züge fahren zwar alle 30 Sekunden, sind aber von vorne bis hinten voll. Da kommen die Zugschlichter mit ihren Tafeln in Aktion. Sie geben Zeichen und Ratschläge.


Am Zugsteig sind Pfeile für die Einsteiger und Aussteiger aufgemalt. Jeder hielt sich daran. Alles war sehr diszipliniert. Es konnte zu keine Unfällen kommen. Die Bahnsteige waren von einer Glaswand abgetrennt. Der Zug blieb immer exakt an der Außentür stehen. Dann gingen beide Türen auf einmal auf. Alles war klimatisiert. Die Züge und Stationen waren sauber und ohne Graffitis. Die Sitze sind in den Zügen parallel zu der Zugwand. In der Mitte gab es Haltstangen und Griffe.


Die MTR Fahrt war immer sehr ruhig, wenn manchmal zu voll. Die Stationen wurden auf Mandarin und Englisch angesagt. Alle Aufschriften gab es auf Englisch. Wir hatten nie Probleme mit dem Zurechtfinden.Bis bald


Heinz

Bilder

für MTR Hong Kong
IMG_4841mrtt - MRT Hong Kong
MRT Hong Kong
von karlheinz46at karlheinz46at
IMG_4841mrtt - MRT Hong Kong

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Kommentare

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  • esposa1969 17.02.2012 16:27
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • duderally 15.02.2012 15:00
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • schotterkoenig 12.02.2012 12:02
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • quacky4321 05.02.2012 00:18
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    BW und LG Quacky

  • quacky4321 04.02.2012 11:35
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    bh folgt

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