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Die schönste der Schweizer Städte
Pro schöne Stadt
Kontra wenig negatives
Im Rahmen der Schweiz-Wochen von „doktorpepper“ und „ausforming“ folgt von mir der Bericht über meine Heimatstadt. Vorsicht: Überlänge….!!
Doch bevor ich euch etwas über meine Stadt erzählen möchte, zuerst ein paar geschichtliche Fakten:Luzern wurde erstmals im 8. Jahrhundert vom Benediktinerkloster in Engelberg (in der Nähe) erwähnt und wurde 1178 in die Unabhängigkeit entlassen. Die Stadt hat sich stetig weiterentwickelt und als Kanton trat man 1332 der schweizerischen Eidgenossenschaft bei (damals bestehend aus den drei Gründungsmitgliedern: Kanton Uri, Kanton Schwyz und Kanton Unterwalden). Die Stadt selbst hat in Laufe der Zeit gewachsen, allerdings hat sie nicht allzu viel Industrie angesiedelt bekommen. Diese liegt vor allem in der Agglomeration, sprich in den Gemeinden Emmen, Ebikon, Root und Dierikon. Somit war es der Stadt möglich, nicht zur „Arbeitsstadt“ zu mutieren, dh. es ist eine Stadt zum wohnen, mit angenehmer Wohnqualität.
Sehenswürdigkeiten:Ein Stadtrundgang zu starten ist in Luzern gar nicht so einfach – man weiss gar nicht wo beginnen! Am besten startet man beim Bahnhof Luzern. Der alte Bahnhof brannte 1972 nieder – vom Brand konnte nur noch das imposante Eingangstor gerettet werden, welches heute vor dem Bahnhof als Denkmal thront. Ein etwas krasser Kontrast zum modernen Bahnhof, welcher erst Mitte der 90er Jahr schlussendlich vollkommen renoviert war.
Gleich neben dem Bahnhof befindet sich das Kunst- und Kongresshaus von Luzern, kurz KKL. Dieses wurde vom Stararchitekten Jean Nouvel geplant und sieht entsprechend futuristisch aus. Nouvel hat mit dem angrenzenden See gespielt und so fliesst ein kleiner Arm des Sees sogar ins KKL hinein! Das Gebäude ist mächtig und sticht durch seine mehrheitlich schwarze Farbe heraus. Ein weiteres Merkmal des KKL ist das vorstehende Flachdach! Ich weiss nicht, wie viele Meter über die letzte tragende Mauer hinaus dieses reicht (vielleicht ist es besser, wir wissen es nicht!!).Wir marschieren vom Bahnhofplatz über die Seebrücke zum Schwanenplatz. Dort ansässig ist der Juwelier Bucherer – erwähnenswert, da er von jedem Bus voller Touristen angefahren wird *grins*. Wir laufen jedoch an Bucherer vorbei und gelangen nun in die malerische Altstadt von Luzern. Die Weggisgasse und die Hertensteinstrasse bilden die Luzerner „Oxford Street“. In der Altstadt sind aber auch ein paar alte Häuser von früher vor zu finden (Fritschi-Haus). Ebenfalls in der Altstadt gelegen ist das Rathaus, welches an den Ufern der Reuss (Abfluss des Sees) liegt. Wenn wir die Treppen beim Rathaus hinunter steigen, stehen wir an den Ufern der Reuss, welche wir aber nicht überqueren, sondern zur Kappellbrücke hinschlendern. Wir überqueren die Brücke, welche etwa um 1300 gebaut wurde. Die Brücke wurde 1993 durch einen Brand fast vollständig zerstört – daran kann ich mich noch sehr gut erinnern! Sie wurde aber schnell wieder aufgebaut. Der dazugehörende Wasserturm, welcher früher als Gefängnis diente, blieb beim Brand unbeschädigt.
Nach der Überquerung der Kappellbrücke gelangt man links wieder zum Bahnhof, rechts geht’s zur Jesuitenkirche, einer wunderschönen Barock-Kirche. Weiter diesem Ufer entlang gelangen wir zur zweiten Holzbrücke von Luzern – der Spreuerbrücke aus dem Jahr 1408. Dies ist allerdings nicht so lang wie die Kappellbrücke und hat auch keinen dazugehörenden Wasserturm. Sie markierte in den früheren Jahren den Eingang der Stadt. Wenn wir diese Brücke nun überqueren, stehen wir wieder in der Altstadt (oder in den Anfängen der Altstadt). Wir begeben uns aber in die entgegengesetzte Richtung, damit wir die Musegg-Mauer (Stadtmauer) mit ihren 9 Türmen besteigen können. Die Mauer kann vom Frühling bis in den Herbst bestiegen werden. Einige der Türme können sogar besichtigt werden. Da sich die Mauer über einen Hügel erstreckt, hat man von der Mauer aus einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt und die dahinterliegenden Berg (allen vor an Pilatus, Rigi & Bürgenstock). Die Besteigung der Mauer sowie die Besichtigung der Türme ist übrigens kostenlos!Am Ende der Musegg-Mauer angekommen befinden wir uns in der Nähe des Löwendenkmales, welches zu Ehren der gefallenen Schweizer Söldner der französischen Revolution in Fels gehauen wurde. Der kleine Teich vor dem Denkmal ist immer voller Münzen, da es Glück bringen soll, eine solche in den Teich zu werfen. Angrenzend an das Löwendenkmal ist der Gletschergarten, ein Monument aus ganz alten Zeiten: Steine haben sich ihren Weg in den Fels hineingefressen. Der Gletschergarten beinhaltet aber auch ein Museum, welches die geschichtliche Entwicklung der Region dokumentiert.
Beim Gang zurück an die Ufers des Sees kommen wir bei der Hofkirche vorbei, welche mit ihren zwei Türmen zum Wahrzeichen Luzerns gehört. Sie ist die zentrale Stadtkirche, leicht erhöht, wirkt sie sehr imposant mit der davor liegenden grossen Treppe. Allerdings kann man die Kirche nicht besichten, da sie nach wiederholtem Vandalismus verschlossen bleibt.Zum Ende des Stadtrundganges erreichen wir den Alpenquai. Dieser bietet einen wunderschönen Ausblick auf KKL und Bahnhof aber auch auf die umliegenden Berge – allen vor an natürlich Luzerns Hausberg, der Pilatus. Am Alpenquai sind übrigens die besten Hotels (mit einer Ausnahme) der Stadt situiert!
Nachdem Stadtrundgang ist man bestimmt hungrig. Diesen in Luzern zu stillen ist relativ einfach – für Freitag- und Samstagabend empfiehlt sich allerdings eine Reservation! Wohin soll’s gehen? Hier mal eine kleine Auswahl meiner bevorzugten Restaurants in Luzern:-La Cucina: italienische Küche zu gehobenen Preise (gehört zum Hotel Astoria)
-La Cucaracha: mexikanische Küche zu mittleren Preise-Old Swiss House: originelles Restaurant mit vorwiegend Schweizer Küche, allerdings mit saftigen Preisen! Es lohnt sich jedoch!
-Opus: schweizerische Küche mit italienischen Einflüssen, guter Weinkeller zu mittleren Preisen-Movie: amerikanische Küche in genialer Filmkulisse. Die Speisekarte befindet sich auf einer Filmrolle und alle Gerichte tragen den Namen eines Filmes. „Some like it hot“ ist zum Beispiel Pasta mit Arrabiata-Sauce!
-Sirtaki: griechische Küche – in der Schweiz allerdings fast nicht zu bezahlen. Aber guuuuuuuut!-Bolero: spanisches Restaurant mit guten Preisen und nur spanischem Personal. Der einzige Ort in Luzern, wo’s auch San Miguel-Bier zu trinken gibt!
Für eine gute Pizza gehe ich ausschliesslich in die beiden folgenden Restaurants:So – was hat meine Stadt den noch so zu bieten:
Zuerst mal ein bisschen Kultur:Das Stadttheater hat das ganze Jahr hindurch gut Aufführungen, von klassischen Theaterstücken bis hin zur modernen Fassung des Shakespear-Stückes „Much ado about nothing“.
Wer mehr auf Comedy und Cabarett steht, begibt sich ins Kleintheater. Dort gibt’s nämlich Auftritte der anderen Art und der Künstler hat sehr viel Kontakt mit dem Publikum.BOA: Die BOA ist vor allem der Treffpunkt der Intellektuellen der Stadt. Dort finden nebst Theater und Lesungen auch Barfood Poetry statt.
Zählt man das Filmschaffen Hollywoods auch zur Kultur – so verfügt Luzern über 13 Kinos, davon vier Studio-Kinos, während sich alle anderen dem Mainstream ergeben. Da es sich nicht um Kinos im Stile von Filmpalästen (die sind in den Vororten) handelt, sondern um kleinere Kinos, werden alle in der Originalfassung gezeigt.Konzerte:
Konzerte gibt’s in Luzern immer wieder, ab und zu auch mal von grossen Stars oder von ehemals grossen Stars. So waren erst kürzlich Nena oder Van Morrison im KKL zu hören. Nebst dem KKL hat Luzern weitere Räumlichkeiten für Konzerte:
-Schüür: Konzerte verschiedener Bands, nationale und internationale (Lokalmatadoren: Dada ante Portas)
-Festhalle Luzern (DJ Bobo eröffnete seine 1997er Welttournee in dieser Halle seiner Heimatstadt!)
-Seit Frühling 2003 ist auch die neu erbaute Eishalle für Konzerte verfügbar (erster Event: Wetten dass…!?!?? im März 2003)Kleiner Geheimtipp im Winter: Der Stadtkeller! Vom November bis März spielen jeweils Mittwoch-, Donnerstag-, Freitag- und Samstagabend kleinere Bands, nationale oder internationale. Die Stimmung an diesen Konzerten ist jeweils einmalig. Ich war in den letzten Jahren zwei Mal da, einmal sahen wir „Paddy goes to Holyhead“ live und das andere Mal „Irish Coffee“. Bei beiden Bands handelt es sich um deutsche Formationen.
Nachtleben – Bars/Pubs:Mr. Pickwick – ein englisches Pub, englisches Bier ab Draft (z.B. Boddingtons). Ist immer ziemlich voll, hat immer viele Engländer – immer Sommer toll auch vor dem Pub, da dieses direkt an der Reuss liegt.
Bourbaki – Bar/Lounge mit kühlem Ambiente und tollem Sound. Übrigens, wenn man plötzlich das Gefühl hat, alles dreht sich, liegt es nicht am Wein, ein Teil der Tische läst sich um die Bar drehen.Altstädtli – ein Pub der besonderen Art und vor allem immer brechend voll! Unbedingt mal austesten! Vorsicht im Karneval: Traditionellerweise trinkt man da ein "Holdrio" (Hagebutten-Tee mit Zwetschgen-Schnapps) - der Teebeutel wird danach an die Decke geschmissen!!
Max – eigentlich eine tolle Bar, dummerweise zieht sich die Bar die ganze Länge der Lokalität hindurch und dadurch kommt man entweder nicht zum Tresen oder nicht zu den Toiletten! Unbedingt früh dran sein, wenn man einen Sitzplatz will!Movie-Bar – direkt oberhalb des Restaurants Movie gelegen. War mal DER Treffpunkt in Luzern, inzwischen muss man nicht mehr um seinen Platz kämpfen und ist deswegen um einiges angehemer.
Casablanca – DER Treffpunkt im Moment in Luzern. Manchmal so voll, dass kein Durchkommen mehr ist. Gibt’s Trinkgeld für die Barkeeper wird ne Kuhglocke angeschlagen. Die Bar ist im marokkanischen Stil gehalten.P1 – eine Bar über den Dächern von Luzern, im Dachgeschoss des Hotel Monopols gelegen. Man hat vom dazugehörenden Balkon einen wunderschönen Ausblick auf den See und den Alpenquai. Jeden Abend in der Woche legt ein DJ auf, die Barkeeper legen schon mal den Tresen mit Schnaps in Flammen. Wer gerne House & Trance hört, ist im P1 an der richtigen Adresse.
Penthouse – wie’s der Name schon sagt: im Penthouse des Hotels Astoria, auf zweigeschossig! Das Penthouse verfügt über ein paar gemütliche Couches, eine grosse Bar, ein Kamin und eine Tanzfläche. Donnerstags – Sonntags legt ein DJ die Musik der Charts oder Oldies auf. Immer brechend voll. Leider etwas versnobt! Nachteil: Überteuert – für ne Cola zahlt man CHF 8.—(€ 5.50)!!!Clubs:
Pravda – befindet sich im Untergeschoss des Hotels Astoria. Teure Eintrittspreise, am Donnerstagabend jedoch FREE Entry.The Loft: Neuer Club in der Nähe des Casinos, düster und kalt eingerichtet, vorwiegend House und Trance – Musik
ABC-Club: Im ehemaligen Kino ABC wurde ein Club erstellt. War noch nie dort, soll aber nicht schlecht sein. Dort gibt's immer wieder mal Konzerte von unbekannteren Bands (oder älteren, wie z.B. im Frühling 2003 Alphaville).MAD Wallstreet: In Kriens (Vorort – 10 Autominuten entfernt) gelegener Club, der sich grosser Beliebtheit erfreut. Nicht unbedingt der Musik wegen, hat’s doch in der Tiefgarage Gratis-Parkplätze!!
Nach dem Stadtrundgang haben wir uns die Bäuche gefüllt und nachdem wir nun den Abend lang abgetanzt haben, möchten wir uns nun schlafen legen…. Bloss wo? Hier eine kleine Auswahl von Hotels:Hotel Schweizerhof – am Alpenquai gelegen, kürzlich komplett renoviert bietet dieses Hotel jeden Komfort – gehobene Preisklasse
Hotel National – ebenfalls am Alpenquai gelegen, gehört ebenfalls zu den teuren Hotels von Luzern. Hat Charme, da es in einem alten Gebäude ist.Palace Hotel – liegt direkt am See, auch am Alpenquai. Besticht durch seine besondere Lage und die tolle Aussicht auf die Berge. Ist auch eines der besten Hotels der Stadt.
=> In diesen 3 Hotels muss man schon mit CHF 250.— bis CHF 300.— (oder mehr, je nach Saison) pro Übernachtung rechnen.Ein bisschen billiger aber nicht weniger komfortabel liegt man in den folgenden Hotels:
Hotel Monopol – zentral gelegen, neben dem Bahnhofplatz. Eine Übernachtung im Monopol kostet um die CHF 180.--.The Hotel – ein von Jean Nouvel gestaltetes Hotel! Kein Zimmer ist gleich wie das andere. Nouvel hat sehr viel mit den Farben gespielt und die Decke eines jeden Zimmers ist nicht weiss, sondern es handelt sich um einen Filmausschnitt alter Italo-Filme! Sehr speziell und etwas teurer.
Hotel Löwengraben – das ehemalige Gefängnis wurde zum Hotel umfunktioniert. Die ehemaligen Zellen wurden renoviert, jedoch im Original belassen. Sämtliche Fenster sind also vergittert! Im ehemaligen Ess-Saal ist nun das Restaurant untergebracht. Die Übernachtung kostet ca. CHF 100.— und ist bei Jugendlichen oder Junggebliebenen äusserst beliebt.Wem das alles noch immer zu teuer ist, der kann sich natürlich auch ein Zimmer in der Jugendherberge nehmen oder im Touristikhotel unterkommen.
Es gibt noch eine Vielzahl an Hotels mehr, doch die erwähnten halte ich für empfehlenswert.Nachdem wir nun im Bette liegend unseren Träumen nachgehen, möchte ich abschliessend noch erwähnen, was sonst noch alles in der Stadt läuft.
Die Stadt ist ein beliebter Austragungsort für kulturelle Anlässe – das ganze Jahr hindurch. Hier ein kurzer Ausschnitt:- Strings Festival im Januar (Klassische Musik)
- Honky Tonk – Festival im März (Blues und Jazz)
- Fumetto – Comic-Festival für Zeichner und Comic-begeisterte im April
- Osterfestwochen – klassische Musik eine Woche vor und nach Ostern
- Open-Air Kino am See während sechs Wochen im Juli / August
- Blue Balls Festival – Blues bis zum Abwinken während zwei Wochen im Juli (auch Open Air Konzerte). An diesem Festival spielen schon mal Grössen wie B.B. King oder Van Morrison.
- Lucerne Festival – Klassische Musik während des Monats September
- Blues Festival – Bluesmusik bis zum Abwinken im November
- Gwand – Nachwuchs-Event für Designer jeweils Ende November
Wer sich mehr für Sport interessiert, auch hier kann die Stadt mithalten. Da ist zum einen der Fussball-Club Luzern (kurz FCL), welcher momentan noch in der obersten Liga spielt. Auch Eishockey-Fans kommen in Luzern auf die Kosten. Die Spiele der SCL-Tigers sind im Winter immer wieder ein Event. Die Tigers spielen allerdings nur in der zweiten Liga. Auch Anhänger von Handball kommen bei den Spielen von Borba Luzern (oberste Liga) auf ihre Kosten. Dies sind die wohl 3 berühmtesten Vereine der Stadt, jedoch werden auch alle anderen Sportarten im Verein praktiziert.
Speziell erwähnenswert für Luzern ist auch der im Winter stattfindende Karneval, bei uns Fasnacht genannt. Am Schmutzigen Donnerstag (Donnerstag vor dem Rosenmontag) um 05.00 Uhr beginnt mit dem Urknall die Fasnacht respektive die Tagwache und danach gibt’s für die vielen Guuggenmusigen (Musik-Formationen) und die Fasnächtler (Teilnehmer) kein halten mehr. Es wird abgefeiert, bis man einschläft! Am SchmuDo (Schmutziger Donnerstag) zieht nachmittags ein Umzug durch die Strassen. Verschiedenste Sachen und Ereignisse des Jahres werden mit Fasnachts-Wagen parodiert. Am Rosenmontag (bei uns Güdismontag) wiederholt sich die Tagwache und der Umzug am Nachmittag. Der Abschluss der Fasnacht wird am Dienstagabend (Güdismontag) mit dem Monster-Corso (Rundgang) der Guuggenmusigen beendet. Um Mitternacht ist dann definitiv Schluss. Wer das Luzern der besonderen Art erleben möchte, sollte sich ein Besuch zur 5. Saison (eben der Fasnacht) nicht entgehen lassen.Hat Luzern denn auch negative Seiten?
Hier muss ich ganz klar mit JA antworten. Zum ersten Mal herrscht immer wieder ein Verkehrschaos…. Wer in der Stadt arbeitet muss sich morgens und abends mit grosser Geduld üben. Ausser man benützt die öffentlichen Verkehrsmittel, welche übrigens regelmässig und bis weit in die Agglomeration hinausfahren.Die Gebiete Baselstrasse und Bruchstrasse würde ich Fussgänger empfehlen abends zu meiden. Nicht, dass dort das kalte Verbrechen vorherrscht, doch es gibt immer wieder Unruhen zwischen den Anwohner, die mehrheitlich aus dem Ausland kommen.
Weiter zu meiden gilt es auch das Gebiet Tribschen des nachts, da sich dort das Rotlicht-Millieu wie auch die Dealer tummeln. Herren würde ich empfehlen, sich nachts nicht in die Nähe der öffentlichen Badeanstalt „Ufschötti“ zu begeben, da sich dort der Schwulen-Strich befindet. Das Gebiet Tribschen könnte sich allerdings in nächster Zeit zu dem In-Stadtviertel mausern, da grosse Überbauungen mit Wohnungen geplant sind.Bei Tageslicht sind jedoch alle erwähnten Quartiere harmlos und können auch zu Fuss besucht werden.
Bevor ich nun zum Abschluss komme, hier noch ein kleiner Geheimtipp:Das Hotel-Restaurant Châteu Gütsch! Dieses liegt etwas oberhalb Luzern und bietet einen wunderschönen Ausblick auf Stadt, See und die umliegenden Berge. Doch auch das Hotel hat einiges zu bieten. Im Untergeschoss befindet sich ein arabisches Restaurant. Wer an einem Sonntagmorgen Lust auf einen Ritterbrunch hat, der soll telefonisch reservieren. Der Event dauert ca. 4 Stunden und beginnt um 10.30 Uhr. Der Brunch ist von ganz besonderer Art, im Rittersaal abgehalten und kostet pro Person CHF 60.—! Nicht ganz billig, jedoch wird einem dafür auch was geboten. Zusätzlich zu empfehlen ist die Gütsch-Bar, von welcher man am Abend ein Gläschen Wein Luzern by night geniessen kann. UPDATE AUGUST 2003: Aufgrund Zahlungsunfähigkeit der Betreibergesellschaft ist das Châteu Gütsch im Moment leider geschlossen!!
Meine Meinung:Solltet ihr mal in die Schweiz kommen und Luzern im Visier haben – ich spiele gerne Reiseführer!
© Judith, 8. Dezember 2002 (UPDATE: 14. August 2003)
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Schlossi05 12.09.2007 12:07
Sirobira 04.11.2005 21:31
Ich bin da nur mal auf der Durchreise nach Italien durchgekommen. Von der Stadt habe ich leider kaum was gesehen. Wirklich schade!
Cybermike1202 02.10.2005 09:18
bolmsoe 20.09.2005 10:35
Ein sehr guter und ausführlicher Bericht! In der Schweiz war ich schon, aber noch nicht in Luzern. Jetzt kann ich mir alles viel besser vorstellen!
Älterer aber Informativer Bericht. Vom 12.06. bis. 16.06. werden wir auch mal ein paar Tage in Luzern verbringen! :-) Ich war bisher noch nie in der Schweiz