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Pro Luxemburg ist eine sehr schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten
Kontra weite Anfahrt von meinem Wohnort aus
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Tagesfahrt nach Luxemburg 2009
heute berichte ich über meinen Kurztrip nach Luxemburg. Ich habe diese Stadt am Donnerstag, 6. August 2009, besucht.
Name und Adresse des Busunternehmens, mit dem ich diese Tagesfahrt unternommen habe: ===========================================================
Preis dieser Tagesfahrt: =============
28 Euro (in diesem Preis waren die Hin- und Rückreise mit dem Bus von Talheim (Landkreis Heilbronn) oder Heilbronn – Innenstadt - mit einem modernen Reisebus mit WC an Bord enthalten)
Ein paar „Eckdaten“ über Luxemburg: ========================
Im Großherzogtum Luxemburg gibt es 12 Städte, von denen die Hauptstadt Luxemburg die wichtigste und größte ist (diese Info stammt aus Wikipedia).
Das Großherzogtum Luxemburg grenzt an Frankreich, Belgien und Deutschland.
Einwohner des Großherzogtums Luxemburg: 493.300 (diese Info stammt aus Wikipedia)
Landessprachen: Deutsch, Französisch und Luxemburgisch
Währung: Euro
In Heilbronn fuhren wir um 7.30 Uhr ab und gelangten gegen 10:30 Uhr nach Trier ins Zentrum. Die Stadt Luxemburg erreichten wir gegen 11.10 Uhr, fuhren erst mal durch den Stadtteil Kirchberg. Hier gibt es Banken, EU-Gebäude, Einkaufszentren – und gegen 11.20 Uhr erreichten wir den Place de la Constitution im Zentrum von Luxemburg.
Place de la Constitution (Platz der Verfassung)
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Dieser Platz befindet sich im oberen Teil der Stadt, der auf einem Sandsteinfelsen erbaut ist (es gibt noch einen unteren Teil von Luxemburg mit den Stadtteilen Grund, Clausen und Pfaffenthal). Am Place de la Constitution stiegen wir aus – lange durfte der Bus dort nicht halten. An diesem Platz gibt es eine – im Halbkreis angelegte - Brüstung aus Stein. Ich sah von dieser Brüstung aus in ein Tal – das „Vallée de la Pétrusse“ (Pétrussetal) – dort gibt es eine schöne, gepflegte Grünanlage. Ich sah auch immer wieder eine kleine bunte Bahn – den so genannten „Pétrusse-Express“ - , mit der man zum unteren Teil der Stadt durch das Pétrussetal fahren kann.
Die Flüsse Pétrusse und Alzette sind die beiden Flüsse, die durch die Stadt Luxemburg fließen.
Ich sah auch die Stadtparkasse, das ist – meiner Meinung nach ein Gebäude -, das eher wie ein Turm aussieht, in dem Rapunzel aus dem Märchen gewohnt haben könnte, aber nicht wie eine Sparkasse.
Zu dieser Stadtsparkasse führt eine Brücke – die so genannte Pont d’Adolphe -, auf der Autos fahren, rechts und links gibt es einen Weg für Fußgänger. Man kommt dann auf die Avenue de la Liberté (Freiheitsstraße), an deren Beginn diese Stadtsparkasse steht. Vor dieser Sparkasse stand ich bereits 2002.
An einem Kiosk auf dem Place de la Constitution kaufte ich mir einen Tasse Kaffee in einem Pappbecher und ein paar Ansichtskarten. Ich hätte mir eine Tour in einem Aussichtsbus buchen können – einen entsprechenden Eintrittskartenverkaufsstand gibt es auf dem Place de la Constitution. Aber der Preis hierfür betrug 14 Euro – und man war 90 Minuten unterwegs – das Geld wollte ich mir sparen und auf eigene Faust losgehen.
Also überquerte ich den Boulevard F.D. Roosevelt, ging nach rechts, um dieKathedrale Notre-Dame =============
zu besichtigen. Diese Kathedrale mit ihren drei Türmen gilt als ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt. Interessant sind hier die Kirchenfenster – aber auch die Halle der Kirche mit den Rundbögen gefiel mir sehr. Laut Information meines Buches „Ein Spaziergang durch Luxemburg“ wurde mit dem Bau dieser Kathedrale im Jahre 1613 begonnen.
Rue Chimay (Chimay-Straße). =================
Hier beginnt die Fußgängerzone. Es gibt viele Läden und Restaurants und Cafés. Einige hatten Tische und Stühle draußen stehen – und zu Preisen von durchschnittlich 6 bis 20 Euro im Durchschnitt hätte ich eine Vorspeise oder ein Mittagessen einnehmen können. Ich kaufte mir in einem Zeitschriftenladen das sehr nützliche Buch „Ein Spaziergang durch Luxemburg“. Ich habe daraus einige Informationen, die ich in diesem Bericht verarbeite. Ich gebe aber diese Informationen in meinen eigenen Worten wieder.
Dieses Buch kostete 4 Euro und war mir sehr hilfreich während meines Aufenthaltes.
Wenn die Rue Chimay endet, steht man auf dem
Place des Armes (hier habe ich zwei deutsche Übersetzungen: ein Reiseführer bezeichnet diesen Platz als „Exerzierplatz“ – der andere als „Paradeplatz“)Das Wetter war sonnig und warm und die Gartenlauben entsprechend gut besetzt. Es war Mittagszeit, und viele Leute wollten in einem Restaurant etwas essen. Ich ging in das vorher erwähnte Schnellrestaurant und kaufte mir einen Burger und eine Cola. Cola trinke ich nur, wenn es sehr warm ist, weil es für mich ein gutes Mittel zur Vorbeugung von Kreislaufproblemen ist. In dem Schnellrestaurant fand ich sogar einen Sitzplatz und nahm mir 30 Minuten Zeit für mein Essen.
Auf dem Place des Armes gibt es übrigens auch eine Touristeninformation, in der man Prospekte über Luxemburg gegen Gebühr bekommen kann. Und es gibt einige Geschäfte.Nach meinem Mittagessen gelangte ich über die Rue de Cure (Kurstraße) – das ist ebenfalls eine Straße mit vielen Läden – zum
Place Guillaume II (Wilhelmsplatz)Auf diesem Platz befanden sich längst nicht so viele Leute wie auf dem Place des Armes.
Ich lief über den Platz, machte einige Fotos, überquerte die Rue du Fosse (Grabenstraße), ging durch die kleine Rue de la Reine (Straße der Königin) und stand auf einmal vor demGroßherzoglichen Palast
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Das ist ein imposantes Gebäude! Groß und braun mit vielen dunkelgrauen Türmen. Zwischen 1572 und 1573 baute man diesen Palast. Die großherzogliche Familie wohnt hier offiziell (Quelle dieser Informationen: „Ein Spaziergang durch Luxemburg“).
Daneben steht die Abgeordnetenkammer. Ich nehme an, die „Abgeordnetenkammer“ ist für Luxemburg, was für Deutschland der Bundestag (Reichstag in Berlin) ist.
Über die Rue de Saint-Esprit (Straße des Heiligen Geistes) und die Rue de la Corniche (könnte übersetzt werden mit: Straße an einem Steilhang) ging ich zum unteren Teil der Stadt Luxemburg – genauer gesagt, zum Stadtteil Grund.
Die St. Michaels-Kirche sah ich mir an. Und ich entdeckte die „Bock-Kasematten“. Ich denke, das sind die Kasematten, die die Leute meinen, wenn sie davon sprechen, dass man in Luxemburg die „Kasematten“ besuchen soll. Ich habe zwei Eingänge zu zwei verschiedenen Kasematten entdeckt – den „Pétrusse-Kasematten“ und den „Bock-Kasematten“ – und ich denke, es handelt sich um zwei verschiedene Kasematten.Kasematten
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Das sind unterirdische Gänge, die vor vielen Jahrhunderten angelegt wurden, um Soldaten und ihren Pferden Schutz vor Feinden zu bieten (Quelle: „Ein Spaziergang durch Luxemburg“). Man kann sie gegen eine Eintrittsgebühr besichtigen. Wie hoch diese ist, konnte ich nicht sehen. Eine Dame aus dem Reisebus, die in Trier ausstieg, aber Luxemburg kennt, sagte mir, es dauere zwei bis zweieinhalb Stunden, bis man die „Bock-Kasematten“ besichtigt hat. Im Sommer sei die Luft drückend dort – und deswegen sei dann eine Besichtigung sehr anstrengend.
Wie lange man für die Besichtigung der „Pétrusse-Kasematten“ braucht, weiß ich nicht.
Die „Unterstadt“ – ich lief durch den Stadtteil Grund - empfand ich als sehr ruhig. Irgendwie beschaulich, romantisch. Kein Wunder, ich hatte den Eindruck, in einem Dorf zu sein – weg von den vielen Menschen im Zentrum in der Oberstadt.Kirche St. Johannes der Täufer (Eglise St. Jean Baptiste)
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Es ist eine große Kirche, die zu einer ehemaligen Abtei gehört (Quelle dieser Information: „Ein Spaziergang durch Luxemburg“). Leider konnte ich keine Fotos mehr machen, mein Film war zu Ende.
Ich lief über den Hof der Abtei und gelangte zu einem Naturmuseum mit einem Laden daneben, der unter anderem Postkarten und Lesezeichen verkauft.
Nun ging ich die etwas steile – aber nicht zu steile Straße – wieder nach oben in die Oberstadt. Ich hätte auch den Aufzug nehmen können, der von der Unterstadt in die Oberstadt fährt. Mit diesem Aufzug kommt man auch von der Oberstadt in die Unterstadt, wobei ich nicht weiß, wo sich in der Oberstadt der Eingang zu diesem Aufzug befindet.
In der Oberstadt besuchte ich einige Läden in der Fußgängerzone und fand auch eine Bäckerei, die ein kleines, nettes Café hatte, wo ich eine Tasse Kaffee und einen Croissant für insgesamt 2 Euro bekam.Nach fünf Stunden und zehn Minuten Aufenthalt in Luxemburg fuhr der Reisebus vom Place de la Constitution über Trier (dort stiegen die Reisenden wieder zu, die den Tag in Trier verbracht hatten) wieder zurück nach Heilbronn. Dort kamen wir gegen 20.30 Uhr wieder an.
Fazit:
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Eine schöne Stadt – ein Besuch lohnt sich. Um jedoch mehr zu sehen – auch die anderen Städte des Fürstentums Luxemburg – oder eine kulturelle Veranstaltung oder ein Museum oder die Kasematten ohne Zeitdruck zu besuchen oder ein typisch luxemburgisches Essen zu probieren oder alles zusammen -, braucht man mindestens ein Wochenende in Luxemburg.
Ich denke, die meisten Touristen, die Luxemburg besuchen, sind Tagestouristen, die nur ein paar Stunden dort sind - so wie ich auch. Wer sicherlich oft übernachtet, sind Politiker und Geschäftsreisende. Dabei lohnen sich ein Wochenende oder ein paar Tage in Luxemburg ganz bestimmt – natürlich nur, wenn man das nötige „Kleingeld“ mitbringt.
Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten!
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miss_chocolate 11.02.2012 19:11
vredina 03.11.2011 20:42
MarenF 01.07.2011 19:05
Chantal339 08.12.2010 03:09
bh