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Pleiten, Pech und Pannen
Pro viele Kirchen
Kontra schmutzig, teuer
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Bonjour,
lange habe ich überlegt, ob ich diesen Reisebericht schreiben soll, weil ein toller Ausflug war es nicht wirklich. Trotzdem möchte ich Euch an unseren Erfahrungen teilnehmen lassen.
Gut, die Fahrt gebucht. In diesem Bericht werde ich hauptsächlich auf den Flohmarkt „Le Batte“, sowie unserem Eindruck der Stadt schildern.
Am Sonntagmorgen, des 21.August ging es morgens um 7.00 los. Mit einer kleinen Pause an der Raststätte, erreichten wir Lüttich so gegen 10.00 Uhr. Wir fuhren auf einer Stadtautobahn stadteinwärts, und das Lüttich eine Industriestadt ist, war nicht übersehen. Im Nachhinein war es gut, das wir die Toilette nutzen konnten, denn in Liége konnten wir keine finden.Lüttich liegt in Südbelgien, und ist Hauptstadt der belgischen Region Wallonien. Sie ist eine alte Bischofsstadt und Geburtsstadt Karl des Großen. Schnell entwickelte sie sich schnell zu einer Stahl-und Kohleindustriemetropole, deren Folgen noch heute zu sehen sind.
Sicherlich besitzt Liége viele alte historische Gebäude, doch unser erster Eindruck war, das es eine schmutzige Stadt ist. Grau und ungepflegt. Es sind nicht nur die zehnstöckigen Wohngebäude aus den 1960er entlang der Flussufer, die ungemütlich wirken, auch einige angeschwärzte Fassaden und verfallene Gebäude wirkten nicht gerade einladend.Nun gut, das wird sicherlich besser werden, in erster Linie waren wir für den Flohmarkt angereist.
Jeden Sonntag in der Zeit von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr findet am Quaide le Batte der längste Flohmarkt Europas statt, der eine große Vielfalt bietet. Hier gibt es Trödel, Modeschmuck, Blumen, Wein, Lebensmittel, einen Kleintiermarkt mit Vögeln, Fischen und Hühnern.
Endlich konnten wir über den Flohmarkt bummeln, der rappelvoll von Menschen war. Zunächst schauten wir uns die verschiedenen Stände an, um einen Überblick über das Angebot zu bekommen. Was uns auffiel, war das der Flohmarkt in erster Linie aus professionellen Händler bestand . Trödel haben wir keinen gefunden, nicht das wir darunter verstehen. Der Flohmarkt ist nicht dem zu vergleichen, was wir so kennen. Vor allem solltet ihr nicht beim erstbesten Stand kaufen, denn günstig ist es dort nicht. Wir haben erstmal die Preise verglichen, um dann nur ein bisschen Obst zu kaufen.
Tja, dabei haben wir eins nicht bedacht. In Lüttich wird französisch gesprochen, das heißt ohne Kenntnisse der Sprache wird es sich schwierig sich zu verständigen. Auch sind die Maßeinheiten auf dem Flohmarkt in französisch angegeben, jedoch die Verständigung mit den Händler mit Handzeichen klappte. Zum Teil ging es wie auf einem Schreimarkt zu, denn jeder Händler wollte seine Waren anpreisen. Was wir weniger schön fanden,das Tiere angeboten wurden, die in kleinen Käfigen hockten.Der Mittag rückte näherte, da wurde es Zeit sich nach einem Restaurant umzuschauen. Lüttich ist bekannt für seine gute Küche, doch die vielen kleinen Cafe`s rund dem Flohmarkt, luden nicht gerade zum Einkehren ein. Wacklige Tische auf Kopfsteinpflaster, wo der Müll unter den Tischen lag. Das zweite Problem war das die Speisekarten ausschließlich in französisch waren, und die Preise ab ca. EUR 15.00 anfingen.
Daraufhin beschlossen, wir uns einen Hot Dog und etwas zum Trinken zu besorgen. Insgesamt bezahlten wir EUR 15.00. Die Verständigung mit Handzeichen klappte sehr gut, sodass wir nicht ohne leeren Magen nach Hause fuhren musste. Wir fanden dann eine Bank an dem Ufer der Maas, wo uns dann prompt eine Regenschauer erwischte.
Meistens erkunden wir eine Stadt auch wegen ihrer Sehenswürdigkeit. Nachdem, wir so ziemlich alles vom Flohmarkt gesehen hatten, gingen wir Richtung Altstadt. Eine dunkle Hauptstrasse, wo der Hauptverkehr durchfließt. Die Geschäfte waren geschlossen, etwas Aufregendes haben wir nicht gesehen.
Unser Weg führte weiter zum Rathaus, das in Jahren 1714-1718, im Barockstil erbaut wurde.
Wie erwähnt gibt es hier noch viel Kopfsteinpflaster, woraus sich das nächste Problem. Anders wie den Touristenstädten Brüssel und Brügge, klebten wir mit unseren Schuhen regelrecht fest. Erst dachten, das wäre nur auf einer Straßenseite, doch nein auf der anderen Seite war es genauso.
Da war nichts zumachen, so dass wir wieder Richtung Rathaus gingen. An dieser Ecke wird ganz modern gebaut, nur mit dem Alten fügt es sich nicht wirklich zusammen. Vor dem Rathausplatz gab es durch Zufall, einen französischen Markt. Klar, auch hier mussten wir uns mir Händen verständigen, doch das war schon interessanter. Wir haben dann ein kleines Glas Marmalade mitgenommen.
Zum Abschluss setzten wir uns in der Nähe des Treffpunkts, auf eine Bank, direkt an die Maas. Da die Sonne herauskam, war das ein versöhnlicher Abschluss.Ein weiteres Problem ergab sich das ich morgens meine Kamera vergessen hatte. Darum kann ich Euch keine Fotos bieten, obwohl auch im Nachhinein wüsste ich nicht, was wirklich fotogen gewesen wäre.
Sicherlich mag Lüttich eine Kulturstadt sein. Einige werden die Stadt daher kennen, weil sie Schauplatz aller Kommissar-Maigret-Romane von Georges Simeon. Sollten wir das nächste mal dorthin fahren, ist es sicherlich sinnvoll, vorher nachzuschauen, welche Sehenswürdigkeiten wo sind.Ich würde den Zug wählen, da einer von Köln nach Lüttich durchfährt. Auf jeden Fall werde ich ein Wörterbuch mitnehmen, damit ich den Weg vom Bahnhof finde. Ein positiver Aspekt war, das überall es Stadtkarten gab, sodass ein Verlaufen nicht möglich war.
Theoretisch. Die Abfahrt war dann das Highlight.Um 16.00 Uhr sollte die Rückfahrt stattfinden. Alle trudelten so langsam ein, bis auf vier Leute. Wir warteten eine Viertelstunde, danach nochmal, bis der Busfahrer entschied, das wir die ganze Innenstadt einmal ganz durchfahren, um sie zu finden. Allerdings sind manche Straßen so eng, das der Busfahrer ganz ordentlich kurven musste. Unfreiwillig kamen wir so zu einer kostenlosen Rundfahrt. Nicht, das wir etwas Neues entdeckt hätten, zum Beispiel der Anlegesteg für die Bootsrundfahrten. Das hätte uns noch interessiert.Nach einer Stunde vergeblicher Suche, blieb dem Busfahrer nichts anderes übrig, als Richtung Heimat zu fahren. Das ist zwar hart, doch der Flohmarkt war abgebaut, die Reisebusse sollten schon längst aus der Stadt sein,damit der Verkehr wieder fließen kann.
Nach unserem ersten Besuch, würde ich die Stadt nicht empfehlen. Vielleicht hätte ich doch vorher eine Reiseguide lesen soll.Danke fürs Lesen und Bewerten,
Aurevoir
Eure Finetta
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moosehead 31.05.2012 07:44
Auch im Wallonien gilt: Sprich mich auf Französisch an (egal wie schlecht es ist) und ich komme Dir entgegen. Versuchst Du es nur auf Deutsch verstehe ich gar nichts ;)
belli4charlotte 16.04.2012 22:13
Elke008 16.03.2012 00:51
Bluebirdunfa 05.03.2012 17:26
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Das Crowne Plaza ist das einzige 5-Sterne-Hotel in Lüttich und erwartet Sie 5 Gehminuten vom Stadtzentrum und dem Bahnhof Liege Palais entfernt... |
90,00 € * Händler kann Preis erhöht haben |
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Versandkosten: keine Angabe Verfügbarkeit: Preis für DZ pro Nacht / Angebot kann je nach Buchungsdatum abweichen |
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Das Hotel befindet sich im Stadtzentrum von Liège, die wichtigen Autobahnen nach Maastricht, Brüssel, Paris und Köln liegen nicht weit entfernt... |
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Oder zum Thema Architektur und Infrastruktur ein Satz von Konrad Beikircher: Kann ein Volk, dass seine Abwasser- und Stromleitungen lieber auf die Wand montiert und das gesparte Geld dann lieber in gutes Essen Investiert denn wirklich schlecht sein?