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Erfahrungsbericht

für Lo Manthang
5 Sterne Mustang Teil 3: Lo Manthang, die Stadt des Königs Bericht mit Bildern
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Empfehlenswert: Ja

Pro überwältigend

Kontra Nichts für Leute mit Serviceanspruch

Der Autor

susch- Seit 29 Jul 2001

Diagnose MS, fange an die mir bleibenden 19,5 Jahre zu nutzen. Den Zeitansatz will ich auf jeden... mehr

23 Mitglieder vertrauen mir

Dritter Bericht und zweiter Teil der Reisebeschreibung
۞ЖЖЖ۞ Wiederholung der kurzen Einleitung ۞ЖЖЖ۞
Letztes Jahr, im Sommer 2004, führte mich eine Reise in und durch Königreich Mustang mit der Königsstadt Lo Mantang. Etwa nach zwei Drittel des Weges durch Mustang Richtung Lo Manthang erreichen wir den Ort Ghami.
ЖЖЖ۞ Ghami, ein Sandmandala zum Tijifest ۞ЖЖЖ۞
Teils knietiefer Morast, von Ziegen und Kühen ausgetreten, führt durch den Ort. Von Syanboche führte uns der Weg nach Lo Manthang an einer Gabelung weiter Richtung Westen. Für das östlich gelegene Kloster von Ghiling haben wir keine Erlaubnis bekommen, wir wollen auf dem Rückweg allerdings doch versuchen, dort Station zu machen. Ghiling ist auf der gegenüberliegenden Anhöhe zu sehen. Der dunkelrote Klosterbau leuchtet geradezu vor den hellen, von der Sonne beschienenen Felsen. Ein etwa 2 Stunden dauernder Abstieg ins Tal, ein weiterer, ebenso langer Anstieg, der sehr steil erscheint, trennen uns von dem Kloster. Wenn ich meiner Begeisterung nachgeben würde, liefe ich sofort los, doch die Vernunft siegt, denn diese Strecke würde mich zu weit vom Weg abbringen, es bliebe kaum Zeit, die Dunkelheit würde mich spätestens auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt einholen. Somit liegt Ghiling augenscheinlich zwar nah, bleibt doch fern, zu diesem Zeitpunkt unerreichbar. Die Route führt zunächst weiter über die Hochebene, eh es stetig bergauf geht, wir müssen den Nyi La Pass, 4100m, passieren. Schon morgens ist es trotz der Höhe angenehm warm, im Laufe des Vormittags wird es geradezu heiß und die Sonne brennt vom wolkenfreien Himmel. Tamagoan, Chhunggar und Jhaite sind kleine Einhausorte, an denen wir vorbeikommen. Schon in Jhaite kann man den beängstigend steilen Pfad, der in einer diagonalen Linie den Berg anschneidet und zum Pass führt, sehen. Nach einem schnellen, aber wirklich knackigen Anstieg, der uns mehr als 300 Höhenmeter auf kürzester Strecke beschert, befinden wir uns auf über 4100 Metern. Oben sind Gebetsfahnen aufgehängt, ein Steinhaufen türmt sich an einem Chorten auf, da wohl jeder, der diesen Weg nimmt, einen neuen Stein hinzufügt. Trotz der Höhe ist es erstaunlich warm und die Sonne brennt, sodass wir uns nach einer kurzen Rast an den Abstieg machen, Ghami ist zwar schon von Weitem zu sehen, dennoch wird es lang dauern, bis wir den Ort erreichen, da noch viele Ab-und Anstiege zu bewältigen sind. In Ghami dürfen wir unsere Zelte auf der grünen Wiese eines Häuschens unter schattigen Apfel- und Pfirsichbäumen aufschlagen. Gras nach den vielen Steinen ist eine Wohltat für die Augen. Nach einem Tee machen wir uns auf Ghami zu erkunden. Auf dem Weg zum Kloster kommt uns ein Mönch entgegen und lädt uns ein, wie er sagt, sein Kloster zu besuchen. Als wir am Eingang, wie wir es gewohnt sind und wie es die Höflichkeit verlangt, unsere Schuhe ausziehen wollen, winkt er ab, hüpft selbst in Sandalen über den Türbalken und winkt uns lachend, ihm zu folgen. In recht gutem Englisch vermittelt er uns, dass er uns etwas Besonderes zu zeigen habe. Wir betreten eine durch Kerzen und einen Streif Tageslicht, welches durch die Türöffnung fällt, erhellte Kammer. Sie ist über und über bemalt, prächtige, bunte Tangkas, religiöse Rollbilder, hängen von der Decke, kleine, zierliche und große wuchtige Buddhastatuen stehen auf dem Altar. Eine Statue von Padmasambhava, die mit vielen Khatags, den weißen oder gelblichen Seidenschals, behängt ist, steht in einer Nische. In reich verzierten Schränken lagern unzählige, prächtig ausgestattete Mollas, die Religions- und Geschichtsbücher Mustangs. Wir sehen und staunen, denn ein solch reich ausgestattetes Kloster haben wir in dem kleinen Ort dann doch nicht erwartet. Das, was uns der Mönch jedoch hat zeigen wollen, befindet sich in einem etwa 3 m Durchmesser besitzenden hölzernen Rahmen auf dem Boden. Ein mit Gold durchwirktes Tuch deckt den Schatz ab. Zwei eilig gerufene Mönche decken das hölzerne Becken auf. Darin befindet sich ein fast fertig gestelltes Sandmandala. Bisher kannte ich derlei Mandalas nur von Fotografien. Meine Erwartungen an solch ein Mandala, wenn ich je eines sehen dürfen sollte, werden durch das Mandala von Ghami übertroffen. Es ist außerordentlich fein gearbeitet. Im Mittelpunkt steht auch hier das Rad der Welt, Symbol für das Werden und Vergehen in der Welt, rundherum sind unzählige sich in der Form eines Quadrates vereinende Farbfelder aufgetragen. Sie stehen für die vier Himmelsrichtungen, die vier (antiken) Elemente, die vier Tugenden Buddhas und so fort. Erstaunlich an diesem Mandala ist jedoch, dass es nicht in reinen Farben, sondern in Pastelltönen gehalten ist. Jedes Farbfeld ist zusätzlich mit einer oder zwei Gegenfarben dekorativ gestaltet, feine Ornamente durchziehen die Grundfarbe. Nach Auskunft des Mönches ist an dem Mandala seit 2 Wochen gearbeitet worden. Der feine gefärbte Sand wird nicht mit den dazu üblichen metallnen Arbeitsmitteln, sondern mittels gefalteten Papiertütchen, in die feine Löcher gestochen sind, aufgetragen. Diese Arbeit, die eine ruhige Hand verlangt, dient der Meditation. Dass nichts in der Welt Bestand hat, dass nichts ewig ist, wird zum Ende des Tijifestes, dem Fest zum Austreiben der Dämonen, demonstriert. Das in wochenlanger Feinarbeit erstellte Mandala wird mit einem Handstreich wieder zerstört.
۞ЖЖЖ۞ Weg nach Charang, längste Manimauer ۞ЖЖЖ۞
Am nächsten Morgen wachen wir in den Wolken auf. Es ist feucht und zum ersten Mal kühl in der Höhe. Wir sehen uns von Nebel umgeben, stehen aber nur mitten in einer großen Wolke, die sich träge vom Wind treiben lässt. Nach Ghami queren wir nach einem kurzen Abstieg zum Fluss den Ghami Khola. Über eine abenteuerliche Brücke gelangen wir auf die andere Flussseite und kämpfen uns wieder einmal einen Berg hoch. Oben erwartet uns die Manimauer von Ghami, die längste Manimauer Mustangs oder vielleicht auch der Welt, wer weiß? Unzählige runde Felsbrocken sind zu einer fast 350 m langen, stellenweise übermannshohen Mauer aufgeschichtet. Die Mauer zeigt die typische Farbgebung mit schwarzen, rotbraunen und weißen Streifen. In den unteren Bausegmenten sind die Manisteine eingefügt, kunstvoll figürlich oder mit Gebetsformeln behauene oder mit religiösen Texten versehene Findlinge, die man des Öfteren auch an Chorten aufgeschichtet findet. Hier, oberhalb Ghamis sind die Steine zu einer auf dem Hochplateau verlaufenden Mauer aufgeschichtet, die plötzlich beginnt und ins Nichts zu verlaufen scheint, ebenso plötzlich endet. Wer all die Steine den Berg hinaufgetragen hat, weiß heutzutage niemand mehr in Ghami, man erzählt allerdings die Legende, dass es sich um den Darm eines Dämons handelt, der von Padmasambhava besiegt worden ist. Man umschreitet die Mauer, wie auch bei Chorten und Gebetsmühlen üblich, auf der linken Seite, so also, dass sich die Mauer an der rechten Körperseite befindet. Da sich auf dem Plateau von Ghami der Weg gabelt, zwei Routen führen nun nach Lo Manthang, heißt das für uns, dass wir einen interessanten Umweg gehen, denn unsere Route führt zwar nach Osten, zuerst aber muss die Manimauer auf der Westseite abgeschritten werden, wenn man sich nicht Bon- gläubig zeigen will, was auch ein Abschreiten auf der anderen Seite erlauben würde. Unser Weg soll uns an diesem Tag noch nach Charang führen. Angesichts der bisher zurückgelegten Strecke scheint diese Tagesetappe relativ kurz, dennoch werden wir mehrere Stunden benötigen, da, wie schon gewohnt, Abstiege ins Tal und Aufstiege, bis hin zu fast 4000m des Choya La Passes, mit inbegriffen sind. Weit vor Charang steht ein großes Stadttor, ein riesiger Chorten mit einem Bogen durchbrochen weist den Weg. Der sagenumwobene König A- Ma- Dpal soll hier bereits einst einen Palast besessen haben. Das Kloster von Charang soll dereinst über 2000 Mönche beherbergt haben. In Charang finden wir dann nach unserer Ankunft auch gleich den alten Königspalast, hoch auf einem Berg über dem Ort thront das schmucklose, graue, dreistöckige, kastenartige Gebäude. Einige zerfallene Stufen führen hinauf. Die Fensteröffnungen des verfallenen Bauwerks sind allerdings mit Holz verschlossen, eine wuchtige Holztür verschließt den Eingang. Niemand im Ort scheint einen Schlüssel für das Schloss zu besitzen, so müssen wir uns mit einer Besichtigung von außen begnügen. Durch die wenigen Spalten im Holz kann man auch kaum einen Blick ins Innere erhaschen, da es dort stockdunkel ist und der Schein unserer Lampe nicht ausreicht, die großen Hallen zu erleuchten. Was man aber noch ahnen kann, ist die Pracht der Gartenanlage vor dem Gebäude. Ein großer Teich, nun mehr ein sumpfiger Tümpel, ist dort offensichtlich einmal angelegt worden, Mauerreste zeugen eindrucksvoll von der Größe der Anlage. Große Bäume stehen in Reihen, die offensichtlich einmal einen Wandelgang bildeten, metallne Gitter mit Zierelementen, die ich sonst nirgends in ganz Mustang gesehen habe, sind als Reste erhalten. Das Kloster von Charang ist umso eindrucksvoller. Das Gebäude des rotbraun gefärbten Klosters auf dem gegenüberliegenden Hügel ist mit breiten weißen und schwarzen Streifen versehen. Eine ebenso gefärbte Manimauer führt längs der Stufen die Anhöhe hoch und umrahmt den gesamten Komplex. Der Eingang zum Altarraum ist mit einer frisch mit roter Farbe gestrichenen großen Tür verschlossen. Im Klosterbereich von Charang ist 1999 eine Schule von Nonnen für Mädchen gegründet worden. Die Nichte des Königs von Mustang, Maya Bista, die in Charang auch das Village Development Committee (VDC) leitet und von der Gemeinschaft des Dorfes in dieses Amt gewählt worden ist, hat sich für die Entstehung der Schule eingesetzt und die Organisation in ihre Hand genommen. Finanzielle Unterstützung des Staatsministeriums von Baden-Württemberg sichert nun nicht nur die Ausbildung der Mädchen des zweitgrößten Ortes von Mustang, sie sorgt auch für die stetige Renovierung des Klosters. Eine Gruppe kleiner Novizen umringt uns, als wir den inneren Klosterbezirk betreten, einer von ihnen eilt mit dem Schlüssel zum Altarraum herbei. Im Inneren des Raumes sind Gerüste aufgebaut, Farbeimer stehen herum, die Wände sind mit Tüchern und Planen abgehängt, offensichtlich sind die Renovierungsarbeiten in vollem Gange, obwohl wir niemanden entdecken, der dafür verantwortlich zu sein scheint.
۞ЖЖЖ۞ Das letzte Wegstück nach Lo Manthang ۞ЖЖЖ۞
Von Charang verläuft eine Weile ein recht bequemer Weg in Richtung Mustang, bis nach Sungdala, einer der typischen Ansiedlungen Mustangs, die aus einigen wenigen Häusern besteht. Geradezu fatal bequem ist der Weg, da sich der beginnende Straßenbau von kurz hinter Charang schon bis dorthin die Berge hinauf und hinab gefressen hat. Von den schmalen Pfaden, den steilen Auf- und Abstiegen sind lediglich Trampelpfade neben der Kieselpiste geblieben. Allerdings gibt es keine Randbefestigung, sodass wohl nach einem Regenguss, der aber leider in dieser Gegend nahe Tibets und dieser Höhe nur selten einsetzen wird, wohl kaum etwas von der beginnenden Straße übrig bleiben wird. So unvermittelt, wie die Piste eingesetzt hat, so unvermittelt endet sie aber auch wieder im Nirgendwo und gleitet in einen gewohnten und naturnahen Geröllpfad, der wohl schon seit Jahrhunderten als solches genutzt wird, über. Wir laufen zunächst über trockenen, ausgemergelten Boden, es geht stetig bergan, da wir vor Erreichen Lo Manthangs noch den Lo La, den letzten Pass auf dem Hinweg überschreiten müssen. Je näher wir dem Pass kommen, je höher wir wieder im Fels steigen, desto windiger wird es wieder und desto sandiger wird der Boden auf den kleinen Plateaus, bis wir schließlich fast knöcheltief darin versinken, was das Gehen zusätzlich erschwert. Man kommt sich vor wie auf einer riesigen Düne, die lediglich den Ausblick auf den dahinter liegenden Ozean versperrt, unweigerlich spitzt man gewohnheitsmäßig die Ohren um das Rauschen des Meeres zu vernehmen und hält Ausschau nach Muscheln. Man vernimmt aber nur das sandige Knarzen unter den Schuhen und vernimmt vielleicht das leise Bimmeln der Glöckchen am Kopfschmuck der herannahenden nächsten Ponykarawane. Stellenweise wachsen verführerisch grüne flache Büsche im blendend hellen Sand am Wegrand, die zu einer Rast einladen, da die Sonne bereits wieder erbarmungslos vom Himmel brennt, der Wind heißen Sand in die Augen treibt. Allerdings sollte man sich von deren Anblick nicht ködern lassen, es sind mit feinen Stacheln bewehrte, äußert robuste Gewächse, die sich über den Boden kriechend ausgebreitet haben und eine Grasfläche nur vortäuschen. Hat man endlich die Passhöhe um die 4200 m erreicht, so ist von Lo Manthang keineswegs etwas zu sehen, ein weiterer Abstieg und ein erneuter Anstieg auf eine niedrigere Bergkuppe ist notwendig, eh man von der sagenumwobenen Stadt einen ersten Blick aus der Höhe erhaschen kann. Im Hochtal auf 4000 m, von der fast quadratischen Stadtmauer mit den Türmen an den Ecken umgeben, liegt die Stadt des Königs Jigme Bista, Lo Manthang, unwirklich sieht sie aus vor der Kulisse der schwarzen Berge zur Grenze Tibets. Ein weiterer Abstieg ins Tal, eine erneute Flussüberquerung und die letzten 200 Höhenmeter trennen uns vom Stadttor. 5 Tage, etwa 100 km Fußweg haben uns zu der Stadt in den Wolken ins Tal der Sehnsucht gebracht.
۞ЖЖЖ۞ Lo Manthang ۞ЖЖЖ۞
Der Ort Lo Manthang ist ringsum von einer Mauer umgeben, zwei Chorten beenden eine kurze Manimauer, ein großes Stadttor bildet den Eingang in die Siedlung. Zusammen mit einer großen Herde Ziegen, die aus den Bergen am Nachmittag zurück in die Stadt getrieben wird, laufen wir eine Weile an der hohen Stadtmauer entlang, ehe wir den Eingang erreichen. Auf Mauerabsätzen und auf dem Boden sitzen einige Einwohner, die uns kaum beachten. Nur Kinder, das sind wir inzwischen gewohnt, laufen zusammen und umringen uns neugierig und lachend. Unsere Zelte bauen wir in einem Hinterhof auf, der Besitzer vermietet auch Zimmer. Es sind niedrige, kleine Kammern, genauso lang und breit wie das winzige grob aus Bohlen und Brettern gebaute Bett, das darin steht. Alle sind in einem einzigen Gebäude nebeneinander angeordnet, sodass nur die äußeren beiden Stuben ein Fenster besitzen. Wir mieten zwar kein Zimmer bei ihm, so dürfen wir jedoch in seinem Haus die Kochstelle und den Wohnraum nutzen. Wie sich kurz darauf herausstellt, ist unser Gastgeber der Cousin des Raja, des Königs. Sein Haus ist außerordentlich groß und durchaus prachtvoll für die Verhältnisse in Mustang eingerichtet. Der Bau ist zweistöckig, jedoch genauso verwinkelt, wie wir es von Wohnhäusern bisher gewohnt sind. Ein Eingang führt hinein, in die oberen Stockwerke führt eine steile Baumstammtreppe. Im ersten Stock befindet sich ein großer Raum, der auch als eine Art Schankstube genutzt wird. Man trifft sich dort auf einen Buttertee und tauscht die neusten Nachrichten aus. So werden wir als eintreffende Reisende natürlich auch gleich zur Runde gebeten, der Buttertee wird, obwohl ich, da ich, das muss ich zugeben, diesem Getränk nicht wirklich etwas abgewinnen kann, dankend nach dem zweiten Glas ablehnen möchte, immer wieder randvoll nachgeschenkt und wir müssen von den Erlebnissen unserer Reise berichten. Den versammelten Lopa gefällt, dass wir sie mit dem tibetischen "Tashi Deleg" anstatt des nepalesischen "Namaste" begrüßt haben und so werden wir, die Höflichkeit und wohl auch ein wenig Neugier verlangt dies, gleich nach unserem Beruf, unserem Einkommen und nach der Größe unserer Viehherde befragt. Unter dem Land, aus dem wir kommen können sich die meisten der Anwesenden nichts Rechtes vorstellen. Sie fühlen sich allerdings sehr geehrt, so wird immer wieder betont, dass der Ruf ihres Königs und ihrer Stadt so weit in die Welt hinausgelangt ist, sind aber auch belustigt, dass man eine solch weite und anstrengende Reise auf sich nimmt, um Lo Manthang zu besuchen und dass, obwohl wir offensichtlich keine Waren zum Verkauf oder Tausch bei uns haben und auch keines der dort gezüchteten Ponys kaufen möchten. Dass an einem der nächsten Tag ein bekannter Lama, ein Rinpoche der 14. Inkarnation, eintreffen soll, den wir, wie viele der schon angereisten Tibeter besuchen wollen, gibt den Anwesenden jedoch genug Grund, nicht an unserem Verstand zu zweifeln.
Am frühen Abend, noch bevor es gänzlich dunkel wird, machen wir uns auf, durch Lo Manthang zu laufen um einen zweiten Eindruck zu gewinnen. Innerhalb des Ortes bewegt man sich durch enge, ausgetretene Gassen entlang von hohen Mauern. Man gewinnt den Eindruck, dass keiner der Einwohner sein Haus außerhalb der Stadtmauern errichten wollte, so dass einzelne Bauten immer wieder ausgebaut wurden und so mehrstöckige Häuser entstanden sind, die teils beängstigend schräge oder schief stehende Außenmauern aufweisen, sodass sich der Blick nach oben verengt. Wenn man bedenkt, dass all diese Mauern nur aus übereinander geschichteten Steinen und gestampftem Lehm bestehen, ist der Erhalt mancher Häuser schon erstaunlich. Oben auf den Dächern sind, wie wir es schon von anderen Häusern kennen, Holz und Reisig gestapelt um Regenwasser ablaufen zu lassen und für die erste Kälteperiode, bevor der Ort von den meisten verlassen wird, Brennholz zur Verfügung zu haben. Überall lagert auch Dung zum Trocknen, welcher ebenfalls als Brennmaterial genutzt wird. Selten ergibt sich von einem Pfad eine Abzweigung in eine andere Gasse, der zuerst verwirrend und undurchkommbar scheinende Aufbau der Stadt entpuppt sich als relativ einfach. Hält man sich, wie im Labyrinth stets rechts, kommt man unweigerlich irgendwann an der Stadtmauer und danach am Stadttor an und hat alle interessanten Punkte einschließlich aller klösterlichen Bauten, aller Chorten, aller Gebetsmühlen am Weg und den königlichen Palast gesehen. Folgt man dem Bachlauf durch die Stadt, bewegt man sich von Ost nach West, sieht man eine Viererreihe Chorten, befindet man sich am südwestlichen Ende, trifft man auf eine Dreierreihe großer Chorten, hat man das nordöstliche Ende der Stadt erreicht. Die Orientierung wird auch durch die großen wuchtigen Wachtürme an allen vier Ecken des fast quadratischen Umrisses erleichtert. Inmitten der Stadt öffnet sich ein größerer Platz, es ist eine Freifläche vor dem Palast des Königs, die auch als Festplatz genutzt wird. Lo Manthang lässt sich leicht, tritt man einmal aus dem Stadttor heraus, umrunden, da der Weg einmal rund um die Stadtmauern herum nur etwa 400 m beträgt.
۞ЖЖЖ۞ Die Gompa in Lo Manthang ۞ЖЖЖ۞
In Lo Manthang gibt es mehrere klösterliche Bauten. Die Thugchen Gompa, die Gymba Gomba, Choprang Gompa, die Shakya Chyodi Gompa und die Gogang Gompa sowie ein weiteres Kloster mit angeschlossener Schule. Ausnahmslos alle Tempelräume sind innen tiefrot bemalt und Bänder aus großen Vignetten mit Buddhafiguren darin schmücken die Wände. Viele der eindrucksvollen Malereien sind allerdings durch Alter, Feuchtigkeit und dem Ruß der fortwährend brennenden Butterlampen sehr in Mitleidenschaft gezogen.
Hinter den Altären sind als Wandmalerei meist übermannshohe Darstellungen Buddhas zu sehen, auf den Altären stehen die üblichen Ansammlungen einzelner Figuren. Es handelt sich hierbei meist um die Darstellungen der fünf transzendenten Buddhas und eine Figur Padmasambhavas. Besonders beeindruckend ist aber auch eine Anhäufung kleiner tönerner Chorten, Nachbildungen jener großen Chorten an exponierten Punkten am Wegesrand, die von Besuchern als Opfergabe auf den Altären abgelegt werden. Jede dieser 5 bis 7 cm großen Gaben ist liebevoll ausgearbeitet und zusätzlich bemalt. In jeder Gompa, jedem der Altarräume könnte man sich tagelang aufhalten, da man im Schein der Stirn- und Taschenlampen, die den Raum nur spärlich und etappenweise erhellen, immer Neues entdeckt. All dies ist jedoch, wie in Mustang schon gewohnt, oft mit einer dicken Staub- und Sandschicht überzogen. Die Renovierungsarbeiten der American Himalayan Foundation dort gehen nur mühsam voran. Nur wenige Wochen im Jahr kann gearbeitet werden, die Materialbeschaffung und die Transportwege sind ein weiteres Hindernis.
۞ЖЖЖ۞ Sakyapa Klosterschule ۞ЖЖЖ۞
Eine Einladung in die Sakyapa Klosterschule nehmen wir gerne an. Einer der dort unterrichtenden 7 Lehrer hat von unserer Ankunft erfahren und holt uns persönlich unterwegs im Ort ab. Diese Klosterschule wird, wie wir im Gespräch erfahren, ebenfalls von der im Jahre 1979 gegründeten American Himalayan Foundation unterstützt. Mit Hilfe der Organisation studieren nun wieder 57 Schüler im Kloster. Traditionelle tibetische Disziplinen, Schriftübungen, ritueller Tanz, traditionelle Musik, Malerei, Medizin und Astrologie stehen ebenso wie die Schulfächer Englisch, Tibetisch, Nepali, Gesundheitsfürsorge und Mathematik auf dem Stundenplan. Die Unterrichtssprache ist Tibetisch. Ein Schuljahr beginnt im April in Lo Manthang und dauert bis zum Oktober. Danach verlassen Mönche und Schüler die Stadt und ziehen nach Kathmandu um ihre Studien von Dezember bis März dort fortzusetzen. Ist der überaus kalte Winter in Lo Manthang mit Temperaturen von bis zu -20◦ Celsius vorbei, zieht die Schule wieder nach Lo Manthang zurück. In einem winzigkleinen Klassenraum dürfen wir am Unterricht einer kleinen Gruppe teilnehmen. Es handelt sich um drei Mönchseleven, Tandin etder plashang, Tenzin Namgyal und Tashi Norbu, die die willkommene Ablenkung und Gelegenheit nutzen, ihre Namen in tibetischer und lateinischer Schrift an die kleine Tafel zu malen und ihre Späße mit uns zu treiben. Bilderbücher werden ausgebreitet und wir müssen ihnen erklären, wie die einzelnen Dinge in unserer, ihnen unbekannten und lustig anzuhörenden Sprache heißen. Am spaßigsten aber finden sie den Vergleich der unterschiedlichen Begrüßungsrituale. Traditionell tibetisch streckt man sich die Zunge entgegen. Gänzlich belustigend finden sie das westliche Händeschütteln und Verbeugen, welches sie immer wieder wiederholen wollen. Aus dem anschließenden Austausch von Adressen hat sich seither eine rege Brieffreundschaft entwickelt, alle paar Monate erreicht uns ein neuer kunstvoll bemalter Umschlag unserer drei kleinen Freunde mit Neuigkeiten aus dem Kloster. Mich freut das sehr, wenn mir auch der Briefbote, der die Post auf dem mir nur zu bekannten Fußweg transportieren muss, wirklich leid tut.
۞ЖЖЖ۞ Besuch beim König ۞ЖЖЖ۞
Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes sollten wir den König kennen lernen. Unser Gastgeber, der Cousin den Raja, hat einen Termin vereinbart. Gegen Mittag betreten wir den königlichen Palast. Von außen sieht das Gebäude ebenso unspektakulär aus, wie wir es schon vom alten Königspalast in Charang gewohnt sind, es ist ein dreistöckiger, kastenförmiger, grauer Block mit nur einem Eingang. Allerdings besteht der Mittelteil des Gebäudes aus zwei übereinander liegenden Balkonen, das oberste Stockwerk weist eine Reihe Fenster auf. Auch wenige hölzerne Zierschnitzereien im Mittelteil dieser ungewöhnlichen Vorderfront verraten, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Wohnhaus handelt. Im Inneren befindet sich das übliche Atrium, von einem Wandelgang im ersten Stock umgeben. Wir klettern treppauf und treppab durch das Labyrinth und stehen nach einer weiteren Treppe plötzlich auf dem Dach des mehrstöckigen Gebäudes hoch über den Gassen von Lo Manthang. Der Blick auf die dunkle Bergkette des nahen Tibet ist überwältigend, von dort oben aus kann man die ganze Stadt, das Tal vollständig überblicken. Ein Stuhl auf dem Dach sagt uns, dass der König selbst wohl auch des Öfteren dort seine Zeit zubringt, um sein Reich zu überblicken. Eine kleine Solarzelle ist auf dem Dach angebracht, sie liefert den Strom für die Bibliothek des Königs. Nicht weit davon entfernt flattern die Hosen und Hemden des Königs ganz weltlich im Wind.
Zurück im Gebäude werden wir nun zum König geführt. Man ermahnt uns den König nicht unaufgefordert anzusprechen und auf seine ersten Worte zu achten. Mit gesenktem Haupt betreten wir den quasi Thronsaal, die Privatgompa des Raja, nähern uns nach Aufforderung und überreichen unsere Khatags und landesübliche Mitbringsel. Dem König gegenüber dürfen wir in angemessener Entfernung auf einer Bank Platz nehmen. Nach kurzer Begutachtung unserer Mitbringsel klatscht der König einer Bediensteten, die uns Tee und Saft serviert. Der Thronsaal ist ein kleiner Raum, der König sitzt auf einer der üblichen Sitzbänke, diese ist allerdings mit golddurchwirkten Stoffbahnen bezogen. Vor ihm steht ein verziertes Truhentischchen, neben ihm ein goldbesetzter kleiner Schrank, in dem er seine, wie es mir scheint, Geschenke aufbewahrt. Ich entdecke darin eine Menge Zierrat, aber auch eine Zigarrenschachtel, eine alte Coladose, an den Ecken aufgerollte alte Fotografien und eine leere Whiskyflasche. Auf dem gestampften Lehmboden des Saals liegt ein Stückchen ausgeblichener, abgetretener Linoleumboden mit Holzimitation. Der Raja, A- Ham-Jig- Med dpal- Bar Or Jig- Med rdo Rje Dra- Drul, kurz Jigme Bista genannt, erinnert mich an einen alten Indianerhäuptling aus den Büchern meiner Kindheit. Sitting Bull fällt mir spontan ein. Sein Haupthaar ist nach traditionell tibetischer Art zu langen Zöpfen geflochten und mit Silberschnallen verziert, er trägt ein Stirnband. Nach einiger Zeit, ich bin immer noch damit beschäftigt, die Räumlichkeiten aufzunehmen, beginnt der Raja ein Gespräch mit seinem Cousin. Offensichtlich handelt das Gespräch von uns, weil der Cousin des Öfteren in unsere Richtung deutet. Ein paar dieser Worte gibt der Cousin an unseren Sherpa weiter, der sie uns ins Englische übersetzt. Der König prostet uns zu und lässt ausrichten, dass wir näher rücken sollen, weil er uns genauer ansehen wolle. Eilig bringen Bedienstete kleine Höckerchen, Melkschemeln ähnlich. Ich hatte in der einen Hand ein Saftglas, in der anderen Hand eine Tasse mit Untertasse voller Tee, auf dem Schoß meine Gaben und das Näherrücken gestaltete sich zum ungeahnten Problem. Ich habe mich dann kurzerhand entschlossen dem Cousin zunächst mein Gastgeschenk für den König zu überreichen. Dann rücke ich mit dem Fuß mein Höckerchen zurecht und näher und setze mich, mein Glas und meine Tasse balancierend, während der König mit den Geschenken beschäftigt ist. Nach genauester Begutachtung der Geschenke richtet der König aus, dass wir uns nun unterhalten könnten. So stelle ich nun also, bedacht, nicht von dem wackeligen Höckerchen zu fallen, meine erste Frage. Ich möchte wissen, ob der Raja noch immer eine große Ponyherde habe und ob er selbst noch reite und ob er ein Lieblingspony besitze. Mein Sherpa übersetzt, der Cousin richtet das Wort an den König, dessen Gesicht sich aufhellt, weil ich ihn nach seinen Pferden gefragt habe. Er erzählt, erzählt, gestikuliert, ich höre gespannt zu. Nach dem Prinzip der stillen Post spricht nun der Cousin mit meinem Sherpa, beide lachen, mein Sherpa fragt nach und hört zu. Nun bin ich an der Reihe und bekomme meine Antwort, ein kurzes: Ja, der König reite immer noch. Mhm, nächste Frage. Da ich gehört habe, dass der König jeden Tag einmal um die Stadtmauern, den Weg von 400 Metern laufe, um jeden Tag seine Stadt abzuschreiten, er, das denke ich mir aber nur, nun aber schon, schätze ich, etwa 75 Jahre alt sein müsse, möchte ich wissen, ob er diesem Brauch immer noch nachkomme. Mein Sherpa übersetzt, der Cousin leitet weiter, der König redet lang und würdevoll, der Cousin leitet weiter, mein Sherpa übersetzt und meine Antwort lautet: Ja, der König mache das immer noch. So in etwa läuft der Rest der Unterhaltung weiter. Der Raja redet recht viel, scheint ein lustiger, sich gern unterhaltener Mensch zu sein, weil er doch ab und an aus seiner würdevollen Rolle fällt und kichert, ich aber bereue mehr und mehr, dass ich kein Tibetisch spreche. Ebenso ist der Raja interessiert, woher wir kommen, wie unser Land aussieht, wie wir dort leben. Ich weiß aber stets nicht, was nun dem König genau von dem, was ich berichte, mitgeteilt wird. Nach fast einstündiger Audienz erlaubt uns der Raja nun ihn zu verlassen, nicht ohne jedoch darauf hinzuweisen, dass wir uns seine Bibliothek ansehen müssen. Somit werden wir noch ins Unterschoss des Palastes geführt. Eine schwache Glühbirne wirft ein wenig Helligkeit in einen großen Saal voller Regale an den Wänden, in denen jede Menge Schriftrollen und Mollas lagern. Jeder einzelne Band ist in bunte Stoffbahnen gehüllt und mit bunten Kordeln kunstvoll umwunden. Das eine oder andere kostbare Faltbuch in der Art eines Leporello wird für uns ausgepackt und wir dürfen die einzelnen Seiten bestaunen.
۞ЖЖЖ۞ Der Lama ۞ЖЖЖ۞
Zurück aus den Kellergewölben und der Bibliothek treffen wir auf einen Bekannten. Der Rinpoche des Klosters, welches wir am Vortag besucht haben, begrüßt uns freudig und lädt uns ein, den eingetroffenen Lama zu besuchen. Da wir uns mit Khenpo Tashi Tenzing Rinpoche schon am Vortag über unsere Reise, unsere Herkunft unterhalten haben, haben wir nun einen kundigen Führer. Er berät uns bei der Auswahl eines Khatags und ist uns bei der Verpackung einer Spende im Gebetsschal behilflich. Ein kleiner Stapel Geldscheine wird so im Schal kunstvoll gefaltet eingewunden, dass er, wenn man den Seidenschal überreicht, in den Schoß des Lama fallen soll. Man reicht dieses Gastgeschenk, den Gebetsschal, nicht dem Lama selbst, sondern über ihn hinweg einem seiner Gehilfen, werden wir belehrt. Danach klopft der Rinpoche uns auf die Schulter im Sinne von: Ihr macht das schon und zieht uns an den Händen mit sich. In einem großen Raum des Palastes hat sich eine lange Schlange von eintreffenden Tibetern und Lopa gebildet, die alle hergepilgert sind, um den Lama aufzusuchen. An der langen Schlange vorbei werden wir nun zum Ende des Raumes geführt. Jedem klopft der Rinpoche auf die Schulter, er hat für jeden ein aufmunterndes Wort oder eine Entschuldigung parat, dafür, dass er uns an der Schlange der Wartenden vorbeizieht. Uns macht er immer wieder klar, dass wir ihm ruhig folgen sollen: "No matter, you have no time. It is important, that you visit the Lama Rinpoche." Am Ende des Raumes sitzt der Lama, ein alter würdevoller Mann, eingepackt in eine Decke und begrüßt uns herzlich, nachdem der Rinpoche des Klosters von Lo Manthang uns mit vielen Worten und wohl auch Scherzen vorgestellt hat. Den Khatag nimmt einer der seitlich stehenden Mönche entgegen und hängt ihn uns auch um. Das Bündel verschwindet unter der Decke des Lama, er ergreift unsere Hände, schüttelt sie herzlich lachend, fragt, was uns zu ihm führt und klopft uns mit seinem Vajra, tibetisch Torgai, einem rituellen Zepter, welches höchste geistige Macht des Trägers symbolisiert, segnend auf die Stirn. Ein geflochtenes Band wird uns um den Hals geknotet, der Lama wünscht uns alles Gute im Leben und vertraut uns wieder dem Rinpoche des Klosters von Lo Manthang an.
۞ЖЖЖ۞ Abschied ۞ЖЖЖ۞
Die überaus herzliche Aufnahme in Lo Manthang machte uns den Abschied schwer. Da wir uns 2 Tage in Lo Manthang aufgehalten hatten, musste der Rückweg schneller bewältigt werden, wenn wir keine Überschreitung der Genehmigung riskieren wollten. Da wir aber eine andere Route einschlagen wollten, das Kloster Ghiling und die Rangchyung- Höhlen besuchen wollten, die ich bereits im 1und 2Teil meines Reiseberichtes erwähnt habe, ein weiteres Kloster, Lo Gekar, mir unverzichtbar erschien, gingen wir das Risiko ein. Als wir jedoch erst am 12. Tag an der Grenzstation in Kagbeni ankamen, schien das niemanden zu interessieren. Was habe ich gedacht? Schade, hätte ich das gewusst, wäre ich auf jeden Fall länger geblieben! Nein, wenn ich ehrlich bin, war ich froh, dass ich nach gut 200 km nur noch 14 km bis Jomosom zu laufen hatte und dass dort ein Flugzeug starten und mich mitnehmen und zu einem Bett und einer Dusche bringen würde. Schade, wenn ich das gewusst hätte, wäre ich länger geblieben! Das dachte ich dann doch drei Tage später, als ich endlich unter der Dusche stand, da das Flugzeug von Jomosom zurück zwei Tage wegen tief liegender Wolken nicht starten konnte. Schade, ich wäre gerne ich länger geblieben! Das denke ich heute und deshalb werde ich wohl auch eines Tages nach Mustang zurückkehren.

Bilder

für Lo Manthang
Das Sandmandala
von susch- susch-

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Kommentare

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  • yesup 29.10.2010 21:21
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • kenthan 30.12.2007 12:31
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • bongilein 08.12.2007 15:16
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Ausführlicher geht's wohl kaum ... daher ein klares BH von mir ... :-))) LG bongilein

  • Leuchttuermin 30.07.2007 15:25
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    nachgereicht! :-)

  • Leuchttuermin 29.07.2007 16:57
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    allmählich solltest du dich schämen, mir alle bh´s schon für morgen zu klauen!!!! :-S

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