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Erfahrungsbericht

für Lion King, Sydney
5 Sterne In Sydney sind die Löwen los!
34 von 34 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro günstig, super show, super lieder, super stimmen und köstüme, super bühnenbilder, tolle stimmung, tolles Theater

Kontra -

Der Autor

MichaelW97614 Seit 1 Apr 2000

Hi, ich heiße Michael,bin 25 und studiere in Marburg (Hessen) Meine Hobbys sind: tanzen(Ballett... mehr

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Kurz vor meiner Abreise nach Australien las ich zufällig im Internet, dass das Musical König der Löwen in Sydney Premiere feiert und zwar knapp eine Woche bevor ich nach Sydney kommen werde. Ich liebe den Film und die Musik und wollte das Musical schon immer mal sehen, allerdings war Hamburg immer so weit weg. Ich ergriff die Chance und schaute bei einem Internetkartenshop nach Karten und fand doch tatsächlich noch eine super Karte für einen Termin bei dem ich in Sydney bin. Natürlich habe ich diese Karte sofort gebucht und an der Theaterkasse hinterlegen lassen.

Allgemeines
Seit 1997 sorgt das Musical The Lion King am New Yorker Broadway für ausverkaufte Theater. Nach dem enormen Erfolg wurde das Musical auch in andere Länder gebracht, wie England oder auch Deutschland und seit Oktober auch nach Australien

Sicher haben sie schon gehört, dass das Musical aus dem gleichnamigen Disney Zeichntrickfilm entstand, der damals schon enormen Erfolg hatte und u.a. für seine Musik 2 Oscars bekam.
Das Musical hingegen ist schon jetzt weitaus erfolgreicher als der Film! Es hat schon vor dem Deutschlandstart 25 internationale Preise gewonnen.

Jetzt gehen wir mal genauer auf das Musical ein.

Die Charaktere der Figuren:

Mufasa
Der König der Löwen. Er herrscht über das Land.

Simba
Der Sohn von Mufasa und somit Thronfolger. Er ist super neugierig und hält den gesamten Hofstatt auf Trapp, denn er kann es kaum erwarten selbst König zu werden.

Zasu
Ein Karibu und der Berichterstatter des Königs und der Aufpasser von Simba

Nala
Kleine Löwin und Freundin von Simba

Scar
Der böse Bruder von Mufasa. Er ist der Außenseiter und verbündet mit den Hyänen.

Rafiki
Ein Affe und eine Art Medizinmann.

Timon
Ein lustiges Erdmännchen

Pumbaa
Ein Warzenschwein und der beste Freund Timons.

Jetzt wo ihr die Personen etwas kennt, kann ich euch die Handlung des Musicals schildern, die identisch mit der Handlung des Films ist:

Alles Beginnt mit der Geburt Simbas. Alle Tiere des Landes haben sich um den Königsfelsen versammelt um das Neugeborene des Königs zu bestaunen und ihm seine Ehre zu erweisen.
Simba wächst heran und bekommt von seinem Vater die Gesetze der Natur, des ewigen Kreises erklärt. Weiter erklärt er ihm, dass er später mal über all das herrschen wird, was die Sonne mit ihren Strahlen berührt. Am Rande des Königreiches befindet sich ein düsteres Gebirge, auf das diese Beschreibung nicht fällt und dessen Betreten für Simba strikt verboten ist, doch wie das so ist, genau das reizt Simba.
Weil Scar nicht an der Feier zu Simbas Geburt teilgenommen hat, entfacht ein Streit zwischen Mufasa und Scar, der die Spannungen zwischen den beiden deutlich macht. Als Simba Scar besucht, macht der ihn , natürlich völlig versehentlich, Lust darauf, dieses Gebirge zu besuchen.
Simba erzählt Nala von dem Gebirge und sie fassen den Plan, dieses Gebiet aufzusuchen. Doch ein Problem haben sie da noch, Zasu, den Aufpasser, den sie erst durch ein verwirrendes Theater abhängen können.
Kaum sind die beiden in den Gebiet angekommen stecken sie auch schon in Schwierigkeiten: die Hyänen haben sie entdeckt und freuen sich auf ein leckeres Festmahl.
In letzter Minute werden die beiden von dem von Zasu gerufenen Mufasa gerettet, doch der Haussegen hängt nun mehr als schief.
Unterdessen zeigt Scar den Zuschauern sein wahres Ich.
Er erklärt den Hyänen seinen Plan, er will Mufasa und Simba töten und selbst König werden. Dazu hat er einen teuflischen Plan.
Er lockt Simba in eine Schlucht, weil Mufasa dort angeblich mit ihm reden wolle. Als Simba in der Mitte der Schlucht ankommt gibt Scar den Hyänen das Zeichen die Gnuherde am Ende der Schlucht aufzuscheuchen. Völlig aufgebracht rennen nun hunderte dieser Gnus auf Simba zu, was seinen sicheren Tod bedeutet.
Unterdessen hat Scar Mufasa um Hilfe geholt, der sich natürlich sofort in die Schlucht stürzt um seinen Sohn zu retten. Simba kann sich retten, doch Mufasa fällt von einem Felsvorsprung herunter, wird von den Gnus überrannt und stirbt.
Da es Scar nicht gelang auch Simba zu ermorden, redet er ihm ein, Simba wäre am Tod seines Vaters Schuld und solle deshalb für immer verschwinden und nie mehr zurückkehren. Verzweifelt wie er ist, tut Simba das auch und rennt in den Dschungel.

Scar verbreitet die Nachricht vom Tode Mufasas und Simbas und übernimmt die Herrschaft über das Land.
Simba lernt im Dschungel die beiden Gefährten Timon und Pumbaa kennen und schließt mit ihnen Freundschaft. Simba erwähnt nichts von seiner Vergangenheit und lebt mit den beiden im Dschungel.
Scar hat unterdessen die Hyänen ins gelobte Land gebracht und lässt die Löwinnen jagen. Da diese aber nichts mehr finden, weil das natürliche Gleichgewicht gestört wurde, macht sich Nala auf in den Dschungel zu jagen.

Im Dschungel trifft Nala auf Pumbaa und versucht ihn zu jagen, doch Simba verhindert schlimmeres und beginnt einen Kampf mit Nala, bis sich die beiden erkennen und erschrocken aufhören.
Nala ist überglücklich, dass Simba lebt und nun doch schnell zurückkommen soll um die Herrschaft Scars zu beenden, doch Simba will nicht mit. Die beiden verlieben sich ineinander, doch auch diese Liebe kann Simba nicht dazu bringen wieder an den Königsberg zurückzukehren.
Erst als Rafiki kommt und Simba erklärt, dass Mufasa nicht tot ist, sondern in ihm weiterlebt und Simba sein Spiegelbild, das seinem Vater sehr ähnelt im Wasser sieht, hält ihn nichts mehr und er kehrt zum Königsfelsen zurück.
Als Simba ,Nala, Timon und Pumbaa am Königsfelsen ankommen erwartet sie ein trauriger Anblick.
Das einst so schöne Land ist nun verdorrt und trostlos. Nala versammelt alle Löwinnen am Felsen und Scar staunt nicht schlecht, als Simba auftaucht.
Die Löwinnen können ihren Augen nicht trauen und Scar versucht, indem er die Lüge erzählt, dass Simba am Tode Mufasas Schuld sei, seine Herrschaft zu retten. Simbas Mutter kann es nicht fassen, was ihr Sohn getan haben soll.
Zwischen Simba und Scar beginnt ein erbitterter Kampf.
------Vorsicht hier wird das Ende verraten!!!!------
Nach etlichen Schlägen droht Simba den Felsen hinunterzufallen. Er kann sich gerade noch mit den Vorderkrallen am Plato festkrallen. Scar tritt über ihn und sticht seine Krallen in die von Simba und flüstert zu ihm, dass er diese Situation kenne. Bei Scars Satz: Ich tötete Mufasa!
erreicht Simba neue Kraft und steigt wieder in den Kampf ein. Simba gewinnt den Kampf. Scar liegt auf dem Rücken und Simba hat seine Vorderpfote auf dessen Gurgel.
Doch Simba tötet ihn nicht, sondern er befiehlt ihm zu verschinden und nie wieder zurückzukommen, wie einst Scar ihm befohlen hatte. Dieser verschindet und nimmt die Hyänen mit.
Simba wird König und Nala seine Frau.
Das Land blüht wieder auf und die beiden bekommen wieder ein Baby.
Der ewige Kreis des Lebens geht weiter!
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Musik
Zusätzlich zu den schon aus dem Film bekannten Songs, wurden noch 6 Songs komponiert, die die Stimmung und die Charaktere verdeutlichen soll.
So bekommt Scar ein zusätzliches Lied, in welchen klar wird, dass dieser arme Löwe total verrückt ist.
Allgemein ist die Musik super schön und verursacht bei mir immer wieder Gänsehaut. Hits, wie the circle of life oder Can you fell the love tonight sollte eigentlich jeder kennen. Die Musik ist natürlich stark von den afrikanischen Einflüssen geprägt, was die Savannenstimmung noch deutlicher macht.

Stimmen
Die Stimmen der Darsteller waren alle Fantastisch. Ich habe die Broadway Cd und muss sagen, dass ich in der ganzen Vorstellung keinen einzigen falschen Ton gehört habe, selbst bei den Kindern nicht. Das kommt sehr selten vor und hat mich auch überrascht, da das Ensemble ja noch sehr jung ist in Sydney.

Tänzer
Natürlich wird hier nicht nur gesungen, sondern auch getanzt und das ebenfalls sehr gut. So konnte ich bei dem heißen Tanz der Hyänen zu Sambarhythmen kaum meine Beine still halten. Aber auch die Löwinnen bieten eine sehr gute Tanzleistung und lassen einen in der perfekten Illusion einer Löwenherde.

Bühnenbilder
Wow, das ist alles was ich dazu sagen kann. Ich bin riesige Bühnenbilder ja schon gewohnt, ich sage nur Tanz der Vampire, aber das war das krasse Gegenteil, von der Stimmung her natürlich.
Es beginnt mit einer riesigen Sonne aus Stoffstreifen, die über der Bühne aufgeht, und bei der man wirklich anfängt zu schwitzen, so doof wie es klingt.
Ei weiteres Bühnenbild ist der Königsfelsen, bei dem ein Teil der Bühne absinkt, um den Felsen noch höher erscheinen zu lassen. Der Elefantenfriedhof ist mit seinem riesigen Gerippe sehr beeindruckend und finster. Dazu kommen noch die Nebelfontainen die diesen Platz zu einem recht unheimlichen Platz machen. Natürlich gibt es auch ein Dschungelbühnenbild usw., aber das Highlight ist sicherlich die Schlucht. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie man auf der Bühne den Tod Mufasas in der Gnuherde darstellen soll, aber jetzt weiß ich’s, und bin total begeistert, denn man hatte echt das Gefühl als würde eine riesige Gnuherde durch die Schlucht auf einen selbst zurennen.


Kostüme
Wie bei allen Musicals sind auch hier die Kostüme eine echte Augenweide. Die Löwen tragen imponierende Holzmasken auf dem Kopf, die ein Löwengesicht darstellen. Timon ist eine ganze Puppe, die von einem Darsteller vor dem Körper getragen wird.
Weiter gibt es Darsteller, die auf Stelzen laufen und riesige Giraffenkostüme tragen, oder Darsteller, die Gnus darstellen und nicht nur einen Gnukörper anhaben, sondern an den Händen nochmals Gnus hängen haben, was den Eindruck macht, als würde gerade eine ganze Herde von Gnus über die Bühne springen. Ein Highlight ist sicherlich der Elefant, der so riesig ist, dass in jedem Fuß des Elefanten ein Darsteller steht.
Insgesamt sind die Kostüme sehr authentisch und stellen die perfekte Illusion her. Die Tatsache, dass man den Darsteller sieht und die Maske finde ich sehr gut, so hat man alles doppelt und sieht auch die Gesichtszüge der Darsteller und nicht nur die starre Maske, wenn sie auch alle sehr gut sind.


Preise
Das ist auch noch das beste an meinem Glück, denn ich zahlte für eine Karte der besten Kategorie, in der 6. Reihe genau in der Mitte nicht einmal 60 Euro! In Hamburg kostet die gleiche Karte 99 Euro plus Gebühren und ist fast immer ausverkauft. Also hab ich noch ein echtes Schnäppchen erstanden.

Fazit
Der König der Löwen ist ein einmaliges Erlebnis, das kein Musicalfreund verpassen darf!
Da ich schon vom Zeichentrickfilm begeistert war, hat mich das Musical natürlich sofort in seinen Bann gezogen. Die Musik, die Kostüme, das Bühnenbild und einfach die Stimmung sind einmalig! Natürlich verlange ich nicht, dass ihr euch die Show in Sydney anseht, Hamburg ist auch Ok, allerdings finde ich die Englische Version deutlich besser als die deutsche, da es durch die Übersetzung doch schon zu einigen Schnitzern gekommen ist und auch die in englisch geschriebene Musik verliert an Glanz durch die deutsche Übersetzung.In Sydney ist natürlich das Ambiente besser, da es in einem auf alt getrimmten Theater gespielt wird. Sehr auffallend ist der große Sitzabstand zwischen den Reihen. Ich bin 1,86m groß und konnte gerade mit meinen Zehenspitzen den Vordersitz erreichen, wenn ich die Füße ausstreckte. Also würde ich auf jeden Fall sagen, wenn ihr mal in London oder eben Sydney seit, dass ich euch dieses Musical anseht, es lohnt sich wirklich!!

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Kommentare

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  • cweis1806 29.12.2003 14:33
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Jonnylove 23.12.2003 15:57
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Da will ich auch mal rein..aber das ist ja so teuer.

  • Famila2000 22.12.2003 17:15
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Sumpfkuh1 22.12.2003 17:05
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Gerihalliwell 22.12.2003 16:56
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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