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Pro Natur pur, überall gut zugänglich, viele Wasserfälle, Entspannung und Erholung
Kontra mit den einzigartigen Parks im Westen kann er nur schwer mithalten
Detailbewertung
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| Anbindung | |
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Hallo meine Lieben,
nach einem kurzen Abstecher nach Pennsylvania befinden wir uns jetzt wieder im Bundesstaat New York. Wir sind immer noch unterwegs in Richtung Niagarafälle, aber ein Zwischenstopp muss noch sein. Eine Stunde vor den Niagarafällen wohnt nämlich meine Brieffreundin Sarah, mit der ich schon über 5 Jahre via E-Mail in Kontakt bin, und wenn ich schon mal in ihrer Ecke unterwegs bin, muss ein Treffen natürlich sein. Da wir aber jetzt nicht den ganzen Tag dort verbringen wollten, sondern auch einen gemeinsamen Ausflug gestalten wollten, machten wir uns einen Treffpunkt aus und dieser war beim
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****LETCHWORTH STATE PARK****
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****LAGE & ANFAHRT****
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Der Park liegt etwa 55 km von Rochester entfernt und liegt zu beiden Seiten des Genesee Rivers. Er umfasst eine Fläche von etwa 60 km² und wirkt ziemlich in die Länge gezogen. Er liegt an der Grenze zwischen Wyoming und Livingston County.
Wichtigste Hauptverbindungsstraße ist die US 15 N oder die S aus Richtung der Niagarafälle. Danach geht es über die I-390N, die Ausfahrt 4 Richtung Dansville ist dann die richtige.Der Letchworth State Park hat insgesamt vier Eingänge, den Mt. Morris Entrance, den Perry Entrance, den Castille Entrance und den Portageville Entrance. Letzterer ist in der Wintersaison allerdings gesperrt. Nun ist es so, dass der Castile Entrance der ist, der am nächsten zu den Hauptsehenswürdigkeiten liegt. Kommt ihr allerdings von Süden, wie wir, dann wird der Mt. Morris Entrance der sein, der euch in den Park bringt.
Ich wusste das natürlich nicht, habe mir Castile ob der Lage mit Sarah ausgemacht und unser Navi hat uns natürlich dann zum Mt. Morris Entrance geschickt. Etwas verzweifelt rief ich dann meine Brieffreundin an, dass wir an der falschen Stelle warten, aber das war zum Glück kein Problem. Sie holte uns einfach ab.
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****DER STATE PARK****
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Neben diesen drei wichtigsten Fällen gibt es aber im Park noch über 50 kleinere Wasserfälle, darunter der „Inspiration Fall“, der 107 m hoch ist und somit der höchste (oder tiefste, wie immer man das sieht) Wasserfall im ganzen Bundesgebiet ist.
Der Name des Parks kommt von „William Pryor Letchworth, der 1859 in der Nähe der „Middle Falls“ ein Grundstück erwarb, auf das er ein Gasthaus baute. Etwa vierzig Jahre später eröffnete er ein Museum, das er in weiterer Folge dem Staat New York überschrieb.
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****SEHENSWÜRDIGKEITEN UND AUSSICHTSPUNKTE****
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Weil ich unbedingt rechtzeitig beim neuen Treffpunkt sein wollte, haben wir die „MOUNT MORRIS DAM OVERLOOK AREA“ gleich mal ausgelassen.
Als Sarah und ihre Familie uns dann endlich gefunden haben, ging es gemeinsam auf den Weg, der uns zuerst einmal über einen laubbewaldete, eher einsame Straße führte. Es muss so dermaßen unglaublich schön sein hier zur Zeit der Foliage, dass es mir beinahe leid tat, dass wir hier im Sommer unterwegs sind.Unseren ersten Stopp machten wir eher unabsichtlich Am HIGHBANKS TENT & TRAILER CAMPING, also am Campingplatz, weil wir dachten, dass da vielleicht ein Aussichtspunkt lag. War es aber nicht. Zum Campingplatz selbst erzähle ich euch später noch mehr. Daher ging es weiter, vorbei an der „Maplewood Lodge“ und nahe des „Perry Entrance“ zu unserem ersten wirklichen Aussichtspunkt, dem „GARDEAU OVERLOOK“. Da es bereits Mittag war, machten wir hier eine schnelle Jausenrast, was ja super funktioniert, wenn man eine Kühltasche bei sich hat. Die Aussicht war wirklich wunderschön, man sah die Berge, die Felswände, die grünen Laubbäume und zwischen all dem schlängelte sich der Genesee River. Von hier aus kann man auch ganz gut die verschiedenen Vögel beobachten und unser mitgebrachtes Fernglas hat sich als sehr nützlich erwiesen.
Von hier aus ging es dann weiter zu den „LOWER FALLS“. Die Lower Falls sind nichts für Rollstuhlfahrer, Kinderwägen und Menschen, die Schwierigkeiten mit ihren Knien haben, denn hier heißt es: Stufen steigen. Insgesamt 122 Stiegen sind zu bewältigen, aber dafür bekommt man unten auch einen herrlichen Blick auf die unteren Fälle. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, nicht so dicht an die Fälle heranzukommen und die Fälle von oben herab anzusehen, aber mehr Erlebnis ist natürlich die Tour nach unten. Wir haben hier viel Zeit verbracht, das Wetter war herrlich und meine Töchter und Sarahs Tochter haben sich so gut verstanden, dass sie hier bei den Stufen Fangen gespielt haben.Weiter ging es vorbei am Visitor Center zum „INSPIRATION POINT“; wo man den oben angeführte Wasserfall sehen kann. Hier hielten wir uns aber nicht lange auf, sondern fuhren weiter zum „MUSEUM & GLEN IRIS INN“. Von hier aus gingen wir sowohl zu den „MIDDLE FALLS“ als auch zu den „UPPER FALLS“ zu Fuß. Hört sich irgendwie anstrengend an, ist es aber nicht. Beide Fälle liegen dicht beieinander und während man den Middle Fall von hier aus am besten von oben beobachten kann (ehrlich gesagt erinnere ich mich gar nicht, ob man auch unterhalb hin kann), sieht man den Upper Fall von der unteren Seite. Beide Wasserfälle sind wirklich wunderschön und auch hier haben wir viel Zeit verbracht um einfach zu sitzen, zu plaudern und die Natur zu genießen.
Bevor wir vom State Park aufbrachen, sehen wir uns auch noch das Museum von innen an. Das Museum war eher ein Shop, der einerseits sehr viele touristische Souvenirs vom Letchworth State Park, andererseits aber auch Porzellan, Geschichtsbücher und vieles mehr zu bieten hatte.Das Museum war für uns der Schlusspunkt. Es ist unglaublich schnell Abend geworden und da wir auch noch gemeinsam Abendessen wollten und auch noch zu Hause bei Sarah vorbei schauen wollten, mussten wir schweren Herzens aufbrechen. Mich persönlich hätte eine Übernachtung in dieser Gegend auch nicht gestört. Möglichkeiten gibt es nämlich einige.
GLEN IRIS INN
Das Inn liegt direkt im Letchworth Nationalpark und ist das einzige Bed & Breakfast in Castile. Es liegt in der Nähe der Middle Falls gleich neben dem Museum. Auch ein Restaurant gehört zur Unterkunft. Die Preise variieren je nach Saison und Unterkunftsart zwischen $ 95,-- und $ 180,-- pro Nacht.
CAMPING
Die meiner Ansicht nach beste Übernachtungsmöglichkeit bietet der Campingplatz, der nicht nur 270 Stellplätzen aufweist, sondern auch noch über 82 sogenannte Cabins verfügt, die bis zu 6 Personen Unterkunft bieten. Der Nachteil daran ist allerdings, dass man in der Hauptsaison mindestens eine Woche in so einem Cabin bleiben muss. Außerhalb der Saison müssen zwei Nächte eingeplant werden. Dennoch empfiehlt es sich, so früh wie möglich zu buchen, denn der Campingplatz ist laut dem Magazin „Letchworth State Park Vacation Guide“, das es gratis bei der Einfahrt gibt, einer der beliebtesten des ganzen Landes.
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****SPORT****
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WANDERN
Es gibt zahlreiche Wanderwege, 20 davon sind auch beschriftet. Am Parkeingang bekommt ihr einen genauen Plan, welche Wege wo zu begehen sind und wie weit und wo genau sie verlaufen. Diese sogenannten Trails reichen von einer halben bis 24 Meilen. Auf vielen davon kann man Skifahren oder Langlaufen, auf einigen auch Reiten. Die 24 Meilen Wanderung ist zu den Finger Lakes und hier muss man sich vorab registrieren lassen.
SCHWIMMEN
Theoretisch kann man auch im Genesee River schwimmen, wenn man eine passende Stelle findet. Notwendig ist es allerdings nicht, denn der Letchworth State Park verfügt über zwei große Schwimmbäder. Einer ist in der Nähe der Highbrook Area, von der ich euch eingangs schon berichtet habe, der andere in der Nähe der Lower Falls, wobei dieser bei unserer Ankunft geschlossen war.
MOTORRADFAHREN
Neben den befestigten Straßen durch den Park, sind viele Wanderwege auch mit dem Motorrad oder auch mit dem Mountainbike zu befahren.
RAFTING & CANOEING
Klar, es führt ein Fluss durch den Park, also muss es auch die Möglichkeit geben, zu raften oder mit dem Kanu zu fahren. Hierfür ist das „Adventure Rafting & Canoeing“ zuständig, das ihr unter 001-585-343-4710 erreichen könnt, um Reservierungen zu machen.
Da es sich hier um einen State Park handelt, ist der Eintritt nicht im „Nationalparkpass“, der in den ganzen USA gilt, enthalten. Pro Auto wird einen Einfahrtsgebühr von $ 6,-- eingehoben.
Visitor Center: 001-585-493-3600
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****FAZIT****
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Der Park muss vor allem im Herbst wunderschön sein, wenn die Laubfärbung eingesetzt hat. Aber auch im Sommer hat er sehr viel zu bieten, die Aussichtspunkte und kleine Wanderungen sind an einem Tag gut zu bewältigen und daher kann ich euch den Park wirklich von ganzem Herzen empfehlen.
Wie immer herzlichen Dank für’s Lesen, Bewerten und Kommentieren, eure
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esposa1969 28.10.2010 12:32
perdian 03.11.2009 16:59
Auch hier wieder: Prima!
schmusenase 17.10.2009 19:40
dz165 17.10.2009 13:00
netroy70 12.10.2009 18:05