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ab 2004: selbst steuerbare Attraktion Bionicle
Pro sehr schöner Park und sauber, das Miniland mit all diesen 25 Millionen Steinen ist ein Kunstwerk, das man sich einfach anschauen muß
Kontra recht saftige Eintrittspreise, keine wirklich rasanten Fahrattraktionen
Update nach meinem Besuch am 1. und 2. April 2004 siehe unten
Ich wollte eigentlich schon immer mal das Legoland besuchen. Aber da Billund von mir aus sehr weit ist und das ganze nur mit mindestens einer Übernachtung zu machen gewesen wäre, habe ich das ganze immer wieder verschoben. Als ich dann im Jahre 2000 erfuhr, dass in Günzburg ein deutsches Legoland gebaut wird, war ich hell begeistert. Günzburg, den Ort kannte ich noch aus der Zeit als mein jetziger Ex-Mann dort bei der Bundeswehr stationiert war. Da habe ich ihn ein paar Mal abgeholt bzw. hingefahren.Letzten Oktober war es dann endlich so weit. Mein Sohn war schon als kleines Kind ein wirklich fleißiger Legobauer. Stundenlang hat er damit gespielt, die Teile erst nach Plan zusammengebaut, dann wieder demontiert und immer neue Sachen darauf entworfen. Wenn ich irgendwo hin musste, dann nahm ich für ihn immer eine Kiste mit Legosteinen mit und er lag dann in der Ecke und baute. Es hat mich immer fasziniert, was man aus diesen kleinen, unscheinbaren Teilen so alles machen kann.
Anfang des letzten Jahres bekam ich ein Prospekt des zukünftigen Legolandes in die Hand, an diesem befand sich auch noch ein Gutschein für einmal freien Eintritt für ein Kind bis 11 Jahre in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen. Gut dachte ich, ich bin ein zahlender Erwachsener, mein älterer Sohn ist 11 und mein Kleiner Sohn war noch keine 3 und damit auch noch frei. Dann wird es nicht so teuer.
Und hier sind die Sommerpreise für das Jahr 2003 (vom 12. April bis 9. November):1- Tageskarte Erwachsene Euro 24,00
2-Tageskarte Erwachsene Euro 35,00
Jahreskarte Erwachsene Euro 64,00
1-Tageskarte Senioren (ab 60 Jahren) Euro 21,00
2-Tageskarte Senioren (ab 60 Jahren) Euro 33,00
Jahreskarte Senioren (ab 60 Jahren) Euro 60,00
Wie man sieht, alles in allem nicht ganz billig, der Besuch im Legoland.
Das Legoland ist wirklich leicht zu finden. Günzburg befindet sich an der A 8 München –Stuttgart zwischen Ulm und Augsburg, Ausfahrt Günzburg. Danach nur der Beschilderung folgen. Es ist schon von weitem zu erkennen durch riesige Legosteine, die auf einem kleinen Hang stehen. Falls man mit dem Zug anreist, fährt man bis Bahnhof Günzburg.
Der Park öffnet um 10 Uhr seine Toren, bei unserem Besuch schloss der Park bereits um 17 Uhr, im Moment liegen die Schließungszeiten zwischen 18 Uhr und 19 Uhr, an manchen Tagen auch erst gegen 22 Uhr. Die Attraktionen schließen aber bereits eine Stunde vor der eigentlichen Parkschließung. Die einzelnen Öffnungszeiten sind im Internet genau aufgeführt und umfassen 1 ½ Seiten. Vor der Anreise sollte man sich auf jeden Fall unter www.lego.com kundig machen. Warum das ganze so kompliziert sein muss, das weiß ich allerdings auch nicht.
Der Park hat auch über Winter geöffnet mit günstigeren Eintrittspreisen. Auch hier empfiehlt es sich, sich vorher im Internet kundig zu über Preise, Öffnungszeiten und die geöffneten Attraktionen, die aber wohl erst gegen Ende des Jahres ausgegeben werden.Bei unserem Besuch waren wir bereits gegen 9.30 Uhr auf dem Parkplatz. Ich besorgte die Karten und wir warteten bis zur Öffnung. Die Leute strömten von allen Seiten herbei und das ganze Tor stand schon komplett zu, als der Park endlich öffnete. Zum Glück verteilten sich die Leute recht schnell und wir konnten loslegen. Der Park besteht aus verschiedenen Bereichen, die ich im Einzelnen beschreiben werde. Der Park ist nicht ganz so groß, wie z.B. der Europapark, aber man benötigt schon mindestens des ganzen Tag, um alles sehen und ausprobieren zu können, selbst wenn sich der Besucherandrang, wie bei unserem Besuch, in Grenzen hält.
Bereits im Eingangsbereich finden sich aus Legos gebaute Figuren, wie z.B. eine Familie auf einer Bank, mit der man sich prima fotografieren lassen kann. Fotoapparat also nicht vergessen. Auch einen Taucher gibt es, der gerade frisch aus dem Wasser gestiegen ist, denn er tropft noch. Wenn es leise genug ist, dann hört man die Figuren auch sprechen, denn es ist ein kleiner Lautsprecher eingebaut.
Hier im Eingangsbereich befindet sich auch die Information. Hier kann man sich einen Kinderwagen ausleihen oder Informationen über den Park oder Unterkunftsmöglichkeiten erhalten. Die brauchten wir nicht, da wir ja in der Jugendherberge Günzburg nächtigten. Am Ende des Eingangsbereichs befindet sich auch schon der erste Shop, davon aber später mehr.
Das Miniland
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Aber nicht nur die leblosen Gebäude an sich gibt es zu bestaunen. Nein, die Straßen sind voller Menschen und Leben. Man sieht Menschen beim Kirmesbesuch, in Berlin findet die Loveparade statt, Autos fahren herum, ebenso wie Schiffe, Kräne, die Container verschiffen, Drachenflieger, Seilbahnen, Flugzeuge rollen zur Startbahn und machen dabei einen Höllenlärm, ein Hubschrauber rettet gerade einen Kletterer in den Schweizer Bergen, die Straßenbeleuchtung erhellt die Straßen. Alles ist in Bewegung und damit nicht genug, kann man auch noch per Knopfdruck und Joystick weitere Sachen zum Laufen bringen. Allein das ist wirklich sehenswert und auch das besondere an diesem Park, das man sonst nirgendwo in dieser Perfektion zu sehen bekommt.
Hier gibt es einiges an Fahrspaß. Es gibt eine Lego Teststrecke, eine Technoschleuder, einen Wellenreiter, Lego Racers. Das rasanteste ist noch die Achterbahn. Wer den ultimativen Kick hier sucht, der wird dies allerdings vergebens tun, absolut ausgefallene Fahrgeschäfte gibt es hier nicht. Auch für kleinere Kinder sind die Fahrgeschäfte hier nicht geeignet. Auch ein 4 D Kino gibt es hier, den LEGO Racers Film, der durchaus zu empfehlen ist. Mein Sohn besuchte auch die Lego-Akademie. Dazu muss man sich vorher anmelden (sollte man rechtzeitig, am besten gleich bei Ankunft tun). Die Kinder bauen dann unter fachkundiger Anleitung eine Roboter und lernen, diesen zu programmieren. Eine, wie ich finde, echt tolle Sache für Kinder und meinem Sohn hat es auch riesigen Spaß gemacht.
Für kleinere Kinder sind dort in dem Bereich eigentlich nur die Wasserspiele interessant. Es gibt ein Orchester, das nur spielt und mit Wasser spritzt, wenn man unten auf ein bestimmtes Feld springt. Und beim Wellenreiter gibt es für die Zuschauer einige Knöpfe, die Wasserkanonen aktivieren. Ob die dann auf die Wellenreiter, auf den Nachbarn oder aber auf sich selbst gerichtet sind, das muss jeder für sich selbst rausfinden.
Land der Abenteuer
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Auch das Affentheater befindet sich hier, das mehrmals am Tag das Stück „Die Prinzessin und der Frosch aufführt. Dieses Stück ist ganz nett gemacht, aber wirklich nur was für kleinere Kinder.
Hier befindet sich alles rund um das Thema Fantasie und Spielen. Es gibt einen sehr schönen Explore Spielplatz, eine Hochbahn, das Tret-o-Mobil, die man selbst um den Imaginationsbereich treten muss, den Lego Express für die kleinen Besucher, den Kids Power Tower, an dem sich die Kinder selbst nach oben befördern müssen und einen Aussichtsturm, der 65 Meter hoch ist und freie Sicht auf den ganzen Park gewährt.
Eine Hängebrücke führt in eine riesige Burg, die eine Drachenachterbahn beherbergt. Für kleinere Kinder gibt es hier auch wieder nichts. Aber die Burg sollte man sich schon mal genauer ansehen, auch wenn man keine Achterbahn fahren will. Die Kinder haben hier auch noch Gelegenheit zur Goldsuche und es findet zu verschiedenen Zeiten ein Ritterturnier statt. Auch da Burgtheater mit dem Stück „Drache im Anflug“ befindet sich hier.
Hier gibt es die Audi-Fahrschule, es gibt für kleinere Kinder eine eigene und kleinere Fahrschule, die größeren können hier den Führerschein machen und müssen eine theoretische und praktische Prüfung ablegen. Das ganze kosten 3 Euro und leider habe ich erst zu Hause erfahren, dass man mit ADAC Karte nichts bezahlen muss. Ärgerlich, aber meinem Sohn hat es Spaß gemacht. In diesem Bereich fährt auch der Legoexpress ab, eine Eisenbahn, der durch den ganzen Park fährt und eine Hafenrundfahrt wird auch noch geboten.
Interessant fand ich auf jeden Fall auch noch die LEGO Fabrik, in der man sehen und erfahren kann, wie aus buntem Granulat die berühmten Legosteine entstehen. Zum Abschied bekommt jeder noch einen frisch gepressten Stein als Andenken mit.
Shops
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Ich habe den Fehler gemacht, gegen Ende des Besuchs etwas zu kaufen und durfte dann fast eine halbe Stunde an der Kasse anstehen, die längste Schlange an den Fahrgeschäften war dem gegenüber 10 Minuten Wartezeit. Die Verkäufern ließ sich aber auch nicht aus der Ruhe bringen und forderte die Kunden auch noch dazu auf, doch erst mal ganz in Ruhe das Rückgeld wieder einzupacken, während sie erst mal eine Minute nach einer kleinen Plastiktüte suchte und dann die von der Kundin gekauften 2 Postkarten (!) in einer Tüte, die für großen Legobaukasten gedacht war, zu verstauen, obwohl die Kundin meinte, sie könnte auf die Tüte gerne verzichten. Da könnte einem manchmal schon der Kragen platzen.
Es gibt im Park reichlich Imbisse und mobile Verkaufsstände, wo man Fast Food , Eis und Getränke zu sagen wir mal einigermaßen normalen Preisen kaufen konnte. Auch Restaurants gibt es einige, von denen die meisten bei unserem Besuch allerdings geschlossen hatten.
Erwähnen möchte ich hier aber noch das Restaurant Pizza Mania!, das geöffnet hatte und das ein schönes Ambiente hat. Es gibt dort alles aus der italienischen Küche per Selbstbedienung. Zu sehen gibt es dort auch eine automatische Pizzabelegmaschine, die 900 Pizzen pro Stunde belegen kann. Bei meinem Besuch war diese aber nicht in Betrieb. Hätte sich auch nicht gelohnt, denn der Laden war recht leer. Die Lasagne, die ich dort gegessen habe, war aber echt gut, wenn auch ein paar Euro teuerer als beim Italiener um die Ecke.
Fazit:
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Für einen Punktabzug reicht der Preis meiner Meinung nach aber nicht, da andere Parks auch gesalzene Preise haben.
Update April 2004
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Der 1. April war auch der erste Öffnungstag. In Rheinland-Pfalz gibt es schon seit dem 1. April 2004 Osterferien und dieses Bundesland war auch recht häufig dort vertreten. Der Park war auch echt leer, man mußte sich fast nirgends anstellen. Deshalb hatte ich diesen Termin gewählt. Trotzdem waren genug Leute dort, damit alle Fahrgeschäfte entsprechend oft gefahren sind. Es ist echt anzuraten, sich fuer den Besuch einen günstigen Termin zu suchen, da es dort wirklich sehr voll werden kann und es kann keinen großen Spaß mehr macht.
Die Öffnungszeiten sind derzeit auch in der Nebensaison von 10 Uhr bis 18 Uhr (die Fahrgeschäfte schliessen aber eine Stunde früher), im Sommer gibt es jetzt lange Wochenenden bis 22 Uhr und mit Feuerwerk.Jahreskarte 2004
Diese ist jetzt günstiger und wird heftig beworben, für ein Kind von 3 – 11 Jahren zahlt man 35 Euro, das ist weniger als 2 Einzelkarten. Es gibt auch noch eine Jahreskarte Plus, die etwas teurer ist, dafür erhält man Vergünstigungen, wie etwas 10 % in Gastronomie und auf den Einkauf und auch kostenfreien Eintritt in andere Legoparks. Wer in der Nähe wohnt, der sollte sich wirklich darüber informieren.Lego City
Hier hatte ich vergessen, zu erwähnen (weil wir nicht ganz so weit kamen). Es gibt dort noch eine Hafenrundfahrt mit selbst zu steuernden Booten, die hat wirklich Spaß gemacht, allerdings entstehen hier schnell Wartezeiten, da die Abfertigung recht gering ist. Daneben gibt es noch einmal kleine Flieger für Kinder. Die Autofahrschule gibt es auch für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren, da kostet es nichts, die Kinder dürfen dann ein paar Runden drehen und bekommen eine Plastikkarte als Führerschein.Gastronomie
Wie schon erwähnt, es gibt einige schöne Restaurants, die auch Legomäßig toll gestaltet sind und oft auch mit Spielmöglichkeiten für die Kinder in der Nähe. Im Park gibt es kleinere Imbisse, Hot Dogs, Eis und Waffeln an mehreren Stellen. Vom Preis her hält es sich im Rahmen(für solche Parks) und schmecken tut’s auch. Eine kleine runde Pizza (frisch gebacken und wirklich lecker, besonders der Teig) kostet um die 5 Euro im Restaurant und ein Riesen Hot Dog im Brot (der ist wirklich um einiges größer als üblich) mit verschiedenen Soßen zur Auswahl kostet 2,50 Euro.Neuheiten 2004 (Bionicle)
Vom letzten Jahr neu ist noch das Schloss Neuschwanstein in Miniatur und eine Dampfmaschine, die man auf Knopfdruck betätigen kann. Seit diesem Jahr gibt es eine Neue Attraktion, den BIONICLE. Dieser darf ab 1,20 Größe befahren werden (in geminderter Ausführung) und ab 1,40 cm Körpergröße komplett. Auf der Seite gibt es auch noch eine Aussichtsplattform (da das ganze im Innern einer Halle stattfindet). Es ist dort aber ziemlich dunkel drin und mit viel Lichteffekten, so dass ich mir das ganze nicht sehr lange anschauen konnte. Fahrende Personen(d.h. Angehörige wiedererkennen) kann man darin auch nicht erkennen, es ist einfach zu dunkel. Der Bionicle ist eine Art Greifarm, in dem 2 Personen Platz haben. Man kann dort selbst die Stärke einstellen, 1 – 5 und auch noch andere Untereinstellungen. Je nachdem wird man von dem Arm stärker oder schwächer durchgeschüttelt.Ich selbst bin dieses Ding freiwillig nicht gefahren (ich fahre fast alles), denn da wäre auch mir kotzübel geworden. Aber mein 12 Jähriger Sohn ist das Ding ausführlich gefahren Er hat mir auch die Untereinstellungen versucht, zu erläutern, habe ich aber nicht ganz kapiert. Insgesamt ist er 7 Mal gefahren und war begeistert. Man muss dort aber mit immensen Wartezeiten rechnen. Gestern von 3 bis 5 Uhr ist er nur 2 Mal gefahren, der Rest war Wartezeit (und wie gesagt, ansonsten musste man nirgends überhaupt nur warten, weil der Park nicht voll war).
Viele fahren dort halt auch alleine (kann ich nachvollziehen, ich möchte auch nicht mit meinem Sohn auf Stufe 5 durch die Gegend geschüttelt werden. Deswegen sollte man sich gleich nach Öffnung dort hin begeben, wenn man es fahren will. Diese Fahrattraktion ist durch ihre Steuerbarkeit halt eine wirkliche Besonderheit und meinem Sohn hat sie wirklich sehr gut gefallen, Obwohl er, als ich ihm davon erzählte, meinte, was denn da wohl so besonders wäre. Dann wäre er sie doch den ganzen Tag lang gefahren.Figuren im Park
Diese gab es bei meinem ersten Besuch noch nicht. Es gibt jetzt eine Prinzessin, Jack Stone und einen Olli (der aussieht, wie Tabaluga), die im Park spazieren gehen. Für meinen kleinen Sohn war dies das größte überhaupt. Er fand den Olli als Tabaluga toll. Allerdings wurden wir bald von der Prinzessin belehrt, dass dies Olli, das eigene Maskottchen von Legoland ist und nicht Tabaluga, Originalton „Nein Mama, das ist nicht Tabaluga, das ist doch Olli vom Legoland, der hat doch auch Bausteine an den Füßen“. Aber ansonsten sah er eben aus wie Tabaluga und meinem Sohn war er als solcher (und bekannter) eben auch lieber. Deshalb lies ich es dabei. Die Figuren laufen den ganzen Tag im Park herum und mein Kleiner konnte auch 2 mal mit ihnen Eisenbahn fahren.Behinderte
Auch hier muss ich ein großes Plus erkennen, auch von Seiten des Personals, natürlich ist für Behinderte nicht alles möglich, aber das Personal bemüht sich darum und der Park ist insgesamt sehr Behindertenfreundlich ausgestattet. Es gibt an jedem WC zwei Familientoiletten, die auch von Behinderten genutzt werden können mit entsprechender Ausstattung für Kleinkinder und auch für Behinderte. Das Fragen nach Schlüsseln oder so ist nicht notwendig.Als ein Vater mit seinem behinderten Sohn die 5 Minuten Wartezeit an der Hafenrundfahrt in Kauf nahm, wurde er vorne vom Personal sofort darauf hingewiesen, dass er sich in Zukunft nicht mehr anstellen sollte, das Warten wäre viel zu anstrengend für das Kind. Er solle sich doch das nächste Mal gleich vorne melden und könnte dann auch sofort fahren. Und das gelte auch für die anderen Attraktionen (soweit die Fahrt möglich ist und Wartezeit besteht). Zum Einsteigen wurden die normalerweise weiterfahrenden Boote angehalten, ebenso natürlich zum Aussteigen, damit der Vater seinen Sohn in Ruhe in das Boot hineinheben konnte, ohne spezielle Bitte des Vaters.
Freundlichkeit des PersonalsDas Personal ist wirklich überall überaus freundlich, nett und höflich. Wenn es voller ist, dann nimmt das vielleicht etwas ab, aber es kam wirklich recht häufig vor, dass wir noch einen schönen Tag gewünscht bekamen, oder viel Spaß noch, wenn wir ausstiegen, oder mein Kleiner gefragt wurde, wie es ihn denn im Park gefällt. Negative Worte bekamen wir gar nicht zu hören. Ich finde einfach, so was verschönt einfach den Tag und ich habe das auch schon anders erlebt (Beispiel Warner Brothers Movie World). Das Personal erhält daher volle 5 Punkte.
Altersbeschränkungen für die FahrtenHier muss ich leider ein Minus aussprechen, viele, auch kleine Attraktionen dürfen erst von Kindern ab 1,10 bzw. ab 4 Jahren befahren werden. Mein Sohn ist 3 ½ und durfte deswegen einiges nicht mitfahren, obwohl es sogar Sicherheitsgurte und so weiter gibt. Bis auf eine einzige Fahrt (Eisenbahn im Kleinkinderbereich bzw. ab 3 auch noch die Autofahrschule) müssen kleinere Kinder überall begleitet werden.
Allerdings ist das dann auch immer möglich, was wiederum positiv ist, denn ich selbst habe ja Übergewicht und darf meinen Sohn deshalb oft nicht begleiten, weil die Attraktionen ja nur für Kinder gebaut sind. Er darf dann meist gar nicht fahren, weil er von seinem 12 jährigen Bruder auch nicht begleitet werden darf, weil er nicht Erziehungsberechtigt ist. Hier war das kein Problem, ich durfte überall mit.Weiterhin negativ fand ich, dass die Angestellten selbst wohl die genauen Beschränkungen der Fahrt nicht kennen, mein 12 Jahre alter Sohn hatte mehrfach Ärger mit dem Personal, die ihn alleine nicht fahren lassen wollten, obwohl die Beschränkungen, die an jedem Eingang genau aufgeführt waren, ihn gar nicht betrafen. Ich kann ihn ja nicht begleiten, da ich auf seinen Bruder aufpassen muss. Wir fahren deshalb immer getrennt.
Beim Feuerdrachen (Achterbahn) wurde er bei 2 Fahren 2 mal nach dem Alter gefragt (er wird bald 13) und man wollte ihn nicht allein fahren lassen, weil er noch keine 14 Jahre alt war. Draußen am Eingang steht, dass Kinder ab 1,20 und ab 6 Jahren!! Ohne Begleictung fahren dürfen, am Parkeingang haben wir auch nochmals nachgelesen, da steht entweder unter 6 Jahren oder unter 8 Jahren braucht man einen Begleitung. Von 14 Jahren steht nirgends etwas. Und wenn man bereits ab 4 Jahren in Begleitung mitfahren kann, dann kann das für 12 Jährige alleine ja nicht so schlimm sein (war sie auch nicht, bin ja selbst mitgefahren, kein Überschlag oder so).Und im Bionicle, in dem man ab 1,40 Körpergröße das volle Programm fahren darf (laut Außentafel), wollte man ihm mehrmals nur die kurze Version fahren lassen, weil die andere „nur für Erwachsene“ wäre. Aber für Jugendliche ist die Fahrt doch am interessantesten (und auch verträglichsten) und mein Sohn ist derzeit 1,50 m groß. Da sollte man sich doch wirklich mal einig werden, was denn nun erlaubt ist und was nicht und das Personal darüber aufklären. Werde hierzu auch noch eine Email an den Park senden.
ShowsEs gibt eine RITTERTURNIER, die mir beim ersten Besuch nicht so gefallen hat und die wir dieses Mal nicht mehr besucht haben (sie ist etwas aber kindgerecht). Sie fand im Innenhof der Burg statt ohne Sitzplätze. Laut Plan findet sie jetzt aber in einem anderen Gebäude statt (und ist vielleicht auch inzwischen besser). Wir waren im AFFENTHEATER (auch mit neuer Show). Auch diese ist kindgerecht und dauert 20 Minuten, es geht um die Suche nach einem Schatz.
Allerdings verstehen die Kinder nicht jeden Witz „Ich bin ein Star, ich will hier rein“. Ansonsten ist sie sicher ganz lustig. Weiterhin waren wir noch in den LEGOSTUDIOS, die eine Lego/Clown/Trampolinshow anboten. Auch diese ist eher für Kinder gemacht, aber doch recht schön und dauert 20 Minuten. In der Hauptsaison gibt es noch eine weitere Show für Kinder und die Clownshow wir durch eine andere Aktionsreichere Show ersetzt.
Fazit:
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
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HomerVonSimpson 25.10.2004 22:00
Gohmt 15.05.2004 09:35
OtterPeter 10.04.2004 11:38
Tolle Fleissarbeit !
knuck12 04.04.2004 20:07
michay 04.04.2004 19:43
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