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Languedoc

Erfahrungsbericht

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2 Sterne Yelloh Village Camping Nouvelle Floride
28 von 29 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Nein

Pro schönes Hinterland, alte Städte und Burgen

Kontra Viele Diebstähle, Campingplatz schlecht bewacht, viel Wind

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

Der Autor

Hardygf Seit 25 Sep 2007

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Yelloh Villages, Camping Nouvelle Floride in Marseillan Plage

Über Pfingsten 2007 haben wir uns entschlossen, unseren Urlaub auf einem komfortablen Campingplatz in Südfrankreich zu verbringen. Da wir schon einige Male an der Cote d’ Azur waren, sollte es dieses Mal Languedoc Rousillon werden. Das Hinterland, Carcassonne, der Canal du Midi mit seinen Schleusen und der Möglichkeit den Kanal per Fahrrad zu erkunden sollten für die Strapazen der lange Anreise entschädigen. Doch dazu später mehr.

Auswahl des Platzes
Der Campingplatz sollte direkt am Meer sein, möglichst ein Schwimmbad haben und Mobilheime vermieten. Da uns der Internetauftritt der Gruppe Yelloh!Village sehr gut gefallen hat, fiel unsere Wahl auf den Platz „Les Méditerranées“. Über ITS-Reisen bestellten wir ein Mobilhome für 6 Personen. Kostenpunkt ca. 600.- Euro für 2 Wochen.


Die Anreise.
Durch die Schweiz, über Genf, mit Übernachtung in der Juhe in Annecy ging es am nächsten Tag weiter über Grenoble, Valence, Nimes, Richtung Cap d’Agde.


Der Ort
Marseillan Plage liegt zwischen Sete und Cap d’Agde und mach keinen so einladenden Eindruck. Der relativ junge Ort vermittelt einem das Bild einer Goldgräberstatt. Irgendwie ist alles in Bewegung, teils provisorisch hingebaut. Ramschläden, Take-away Pizza und wenige Bars und Restaurants wechseln sich ab. Alles recht lieblos und nicht zum abendlichen Flanieren geeignet.

Die alten Orte um den létang de Thau wie Marseillan, Mezze haben mehr Flair und sind einen Besuch wert. Tipp: Unbedingt Austern essen gehen.


Der Campingplatz
Der Platz liegt am südlichen Ende des Dorfes. Die Rezeption ist mehrsprachig besetzt und alles läuft sehr gut ab. Unser Mobilhome liegt etwa in der Mitte des Platzes. Es hat zwei getrennte Schlafzimmer, Küche, Dusche und WC. Vor dem Mobilhome ist noch ein ca. 3,5m breiter Platz auf dem die Sitzgruppe steht und auch das Auto noch abgestellt werden muss. Es wird dann doch etwas eng und vor allem erweist sich die Sitzgruppe als sehr ungemütlich. Sie besteht aus zwei Bänken (ohne Rückenlehne) die fest mit dem Tisch verbunden sind. Über dem Tisch ist noch eine Beschattung aus Strohmatten angebracht. Das ganze mag zwar hübsch aussehen, ist jedoch aufgrund der fehlenden Verstellmöglichkeiten und Rückenlehnen recht unbequem. Der Platz war um Pfingsten herum komplett ausgebucht, im Gegensatz zu anderen Plätzen in der Ecke. Her macht sich die gute Werbung von Yelloh!Village bemerkbar. Freunde, die uns von einem andern Campingplatz besuchen kamen waren erstaunt über die relativ kleinen Parzellen und über das muntere Treiben.

Eigentlich besteht Les Méditerranées aus drei Plätzen. Nouvelle Floride, Charlemagne, der über der Strasse liegt und Al Fresco, auf dem TUI und Co. ihre Mobilhomes haben. Während Charlemagne noch ein eigenes Schwimmbad hat, ist auf Al Fresco nur ein Sanitärgebäude vorhanden. Beide Plätze haben erst nach Überqueren einer öffentlichen Strasse und durchqueren des Nouvelle Floride Zugang zum Strand.


Der Strand
Der Strand ist sehr schön, breit und lang. Man kann bis nach Cap d’Agde laufen, an den berühmten Plage de Naturiste. Wassersport wird keiner angeboten. Die Tore zum Campingplatz werden jedoch schon um 22:00 Uhr geschlossen, was uns sehr gestört hat.


Unterhaltung
Das Animationsteam, bestehend aus einer Niederländerin, einem Deutschen und einem Franzosen war nicht so sehr unser Geschmack. Jeder Satz wurde in drei Sprachen wiederholt, was der Stimmung nicht gerade zugute kam. Nachmittags wurde Beachvolleball und das übliche angeboten, was unsere Kids auch manchmal in Anspruch nahmen.

Die Pizzeria auf dem Platz wurde von Asiaten betrieben, die vielfältige Begabungen haben mögen, unsere Pizza war aber eine einmalige Angelegenheit..

Es war weder LAN noch ein WLAN-Access Point auf dem Platz vorhanden. Mann musste nach Alter Väter Sitte eine Telefonkarte für 7.- Euro kaufen und konnte sich dann über ein analoges Modem an einem Terminal einloggen. Statt Maus gab es Touchpad. Kurz und gut….ich gab genervt auf. Das Terminal befindet sich in der Bar, wo auch de komplette Spielhölle untergebracht war und für einen infantalischen Lärm sorgte.

Sicherheit
Nun kommen wir zu dem Punkt, der den Anstoß für meinen Bericht ab. Bei Ankunft bekommt jeder ein Plastikband, wie in den AI Hotels üblich, damit sich auch klein Fremder auf dem Platz unerkannt bewegen kann. Dies gab einem ein Gefühl relativer Sicherheit, die jedoch schon in der zweiten Nacht zerstört werden sollte. In dieser Nacht wurden uns 4 (in Worten VIER) Fahrräder gestohlen. Das waren zwar nicht mehr die Neusten, jedoch alles 21-Gang Makenräder und in tadellosem Zustand. 1000km auf dem Auto transportiert, und weg. Nichts war’s mit cruisen am Canal du Mdi. Außer Schulterzucken und die Adresse der Polizei von Agde bekamen wir von der Rezeption nicht. Lediglich der Hinweis, dass das hier schon öfters vorgekommen ist. Davon wurde uns jedoch bei der Einführungsveranstaltung nichts berichtigt. Hier wurde uns nur ein Weinhändler vorgestellt, der die gesundheitsfördernden Wirkungen dieses Getränks in den höchsten Tönen lobte und natürlich auch gleich wusste wo dieser am Besten käuflich zu erwerben wäre.

Die Räder blieben verschwunden, die Gäste wurden nicht extra zur Vorsicht gemahnt und auch das Wachpersonal blieb bei einem Mann Besatzung. Für drei Eingänge wohlgemerkt! Nur war auch klar, warum der Zugang zum Strand so früh verschlossen wird. Ab 24:00Uhr wird dann zusätzlich der Übergang zu Al Fresco verschlossen. Bis dahin die größte Schwachstelle. Zumal der Wachmann im Maschinenhäuschen des nahe gelegenen Schwimmbades seine Zeitung las. Zwar mit Blick auf den Haupteingang, aber ohne die Bänder oder sonst was zu überprüfen. Im Prinzip konnte hier jeder ein- und ausgehen. Da sich das Management relativ gleichgütig zu dem Diebstahl verhielt, habe ich mich nach Rückkehr an Yelloh!Village gewendet und zur Antwort folgendes erhalten:
………………………& #8230;……………………….̷; ; 0;………………………
Wir haben Ihren E-Mail vom 21 Juni 2007 erhalten in dem Sie erwähnen dass
Sie nicht verstehen warum die Yelloh! Village Zentrale nicht antwortet.

Yelloh! Village ist eine Kette von Campingdörfen.
Die Camping Dörfer gehören uns nicht. Sie sind unabhängig. Sie
unterschreiben eine Verflichtungs-Charta die respektiert werden muss.

Unsere Qualitätsstandards sind sehr hoch angesetzt. Jedes Jahr besucht ein
anonymer und unabhängiger Prüfer, der auf dem Gebiet des Tourismus
spezialisiert ist, jede unserer Einrichtungen.

Sie haben eine Antwort von dem Campingplatz - Nouvelle Floride erhalten und
wir können weiter keine Stellung nehmen.


Mit besten Grüssen,

Yelloh! Village - Kundendienst
………………………… 230;…………………………& #8230;…………………………; ; ; ;……………

Fazit:

Endreinigung für Mobilhome 80.- Euros. Keine Möglichkeit vor 8:00 Uhr abzureisen.

Dass es mit der Sicherheit in dieser Ecke nicht zum Besten steht habe ich im Nachhinein aus dem Bericht eines Animateurs in diesem Forum gelesen.
Siehe Kommentar zu einem weiteren Bericht zu diesem Platz:
„Yelloh! Village - Les Méditerranées, Marseillan Plage“

Nicht empfehlenswert!

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Kommentare

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  • Kjeldi 02.11.2007 09:43
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • hundeliebe02 29.10.2007 22:15
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • graceful 29.10.2007 17:10
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Aigen77 29.10.2007 15:53
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Kayanga 29.10.2007 15:21
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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