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Auf Forschungsreise (Teil 3)
Pro Meeresbiologie live
Kontra na, ja die Unterkunft vielleicht
Hallo Leute!
Auch heute gehe ich mal wieder mit euch auf Forschungsreise. Und diesmal geht es wirklich um harte, meeresbiologische Forschung!Laboratoire Arago
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Sie gehört zur Université Pierre et Marie Curie Paris.
Fangen wir mal so an...
Die Unterkunft
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Die Unterkunft des Laboratoire Arago liegt auf der anderen Straßenseite vom Labor. Und die Straße ist lebensgefährlich...
Fast jedes Zimmer hat eine Dusche und ein Waschbecken. Nur das Klo im eigenen Bad war eher Luxus. Nur war bei uns der Witz an der Sache, dass sich direkt neben dem Klo ein Fenster zum Flur befand... Das war zwar milchig aber man konnte eben doch zuschauen.
Die Zimmer sind ähnlich einer Jugendherberge. Sie werden allerdings täglich einer Grundreinigung unterzogen und sind insgesamt sehr sauber.Wir hatten morgens und abends Essen. Morgens gibt es Baguettes mit Marmelade, Butter und Quark. Dazu gab es Cornflakes, Saft und Kaffee (die Qualität entzieht sich meiner Kenntnis...).
Abends gab es ein Vorspeisenbuffet (was allerdings bei 20 Personen genauso groß war wie für 50), eine Portion Hauptgericht (meistens Fisch) und zum Abschluss noch eine Nachspeise.Das Essen war insgesamt ganz okay, für eine Jugendherberge überdurchschnittlich. Man wird allerdings von den Mitarbeitern immer etwas komisch angeguckt... Die scheinen nicht wirklich Lust auf Deutsche Studenten zu haben...
Die Unterkunft ist allerdings nur für Forschergruppen!Das Labor - Der öffentliche Teil
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Der öffentliche Teil des Labors besteht aus einem kleinen, jedoch sehr schön gestaltetes Aquarium. Dieses bietet für 1,60€ Eintritt einen wunderbaren Einblick in die einheimische Tierwelt.
Das Aquarium hat von 9-13 Uhr und von 15-21 Uhr geöffnet und wird auch immer ganz gut frequentiert.
Wir fangen mal mit dem Schiff an. Das zum Labor gehörige Schiff ist die NEREIS II. Sie ist das größte Schiff im Hafen und mit 13m Länge incl. Netzvorrichtung natürlich keine Luxusyacht. Die Studentengruppen haben einmal die Möglichkeit mit Jean-Luc und seiner Crew raus zum Schleppnetzfang zu fahren. Ich hatte natürlich gleich das Glück, bei 6m Wellengang rauszufahren. Das hat mich mein Frühstück gekostet, war aber trotzdem richtig toll!
Das Labor ist für Meeresbiologische Forschungen toll ausgestattet. Unten liegen die Hälterungsräume, wo die Fänge der Taucher gesammelt und mit ständig frischem Seewasser versorgt werden. Aber vorsicht: Da stinkts.Das Studentenlabor ist spitze ausgestattet mit neuen Mikroskopen und Biookularen. Man muss aber aufpassen - nicht aus jedem Wasserhahn kommt hier Süßwasser. Die Tische sind aus Glas und lassen sich leicht abputzen. Kurz gesagt - eine ideale Ausstattung, wenn man Fische auseinandernehmen will oder - wie wir - Besamungsstudien am Seeigel durchführt.
Schließlich kommen wir noch zum PC-Raum. Hier kann man an ca. 20PCs ins Internet gehen... Aber vorsicht - die französische Tastatur kann einen in den Wahnsinn treiben!
Fazit
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Wir hatten tolle 10 Tage am Laboratoire Arago in Banyuls sur mer. Wir haben viel über die Mittelmeerfauna erfahren und es hat wirklich Spass gemacht, dort als Biologiestudent seine Exkursion hin zu machen.
Die Unterkunft war nicht so dolle. Aber das macht nix... Schließlich sind wir ja zum Forschen dagewesen und nicht zum Schlafen!
Das heißt also, wenn die Uni mal eine Exkursion nach Banyuls anbietet - auf jeden Fall mitfahren!In diesem Sinne
Eure Anke
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Superhubert 08.12.2007 06:32
Thonii 09.11.2007 20:31
Alphanova 09.11.2007 19:02
OtterPeter 09.11.2007 11:55
Sky112 06.11.2007 09:46