Erfahrungsbericht über

Kunsthotel Residenz, Lüneburg

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Kunsthotel Residenz, Lüneburg

1 Angebote von EUR 65,60 bis EUR 65,60  

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Residieren in künstlerischem Ambiente

4  03.04.2011

Pro:
gute Lage, freundliches Personal, sauberes u .  ordentliches Hotel

Kontra:
der sogenannte Fitnessbereich, könnten evtl .  ein paar kulinarische Köstlichkeiten mehr sein

Empfehlenswert: Ja 

christebelle

Über sich: +++Um etwas interessant zu finden, muss man es nur lange genug betrachten+++ Andreas Bourani - Eisbe...

Mitglied seit:14.11.2005

Erfahrungsberichte:100

Vertrauende:21

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 149 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als besonders hilfreich bewertet

Zu meinem Geburtstag hat mein Freund mich dieses Jahr mit einem besonders tollen Geschenk überrascht. Er hat mir einen Kurzurlaub in einer Stadt meiner Wahl geschenkt. Da ich gerne die Telenovela „Rote Rosen“ schaue, die in Lüneburg spielt und worin man viele Bilder und Eindrücke der Stadt und Umgebung sammeln kann, fiel meine Wahl auf eben diese Stadt. So war nur noch zu klären, wo wir die Tage über wohnen würden. Nach ausgiebiger Suche und Hotelvergleich im Internet entschieden wir gemeinsam, dass wir im

Kunsthotel Residenz

übernachten wollen. Das wäre ein netter Kompromiss, denn es hat eine gute Lage, ist aber zugleich nicht so teuer und groß wie die beiden berühmten Hotels „Seminaris“ und „Bergstroem“.
Die Buchung und Preise

Nachdem wir uns entschlossen hatten, drei Nächte in Lüneburg zu verbringen, damit wir zwei volle Tage Zeit hätten, haben wir über das Internet gebucht. Die Homepage www.residenzhotel.de des Hotels ist sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet. Schon gleich oben ist ein Link zur Online-Buchung zu finden, und auch unter dem Stichpunkt „Reservierung“ wird man schnell und gut geleitet. Eine Maske, in die man seine Wunschdaten einträgt erscheint, es wird überprüft, ob Zimmer zu den gewünschten Zeiten verfügbar sind, und wenn ja, gelangt man schnell zur eigentlichen Buchung. Hier kann man eingeben, ob man nur Übernachtung mit Frühstück oder Halbpension wünscht. Eine Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück kostet 112 Euro. Mit Abendessen (also Halbpension) kommen noch einmal 15 Euro pro Person und pro Abend für ein 2-Gänge-Menü bzw. 18 Euro für ein 3-Gänge-Menü dazu. Bei Einzelzimmern kann man zwischen einem normalen Zimmer wählen oder einem sogenannten Einzelzimmer Komfort. Für ein Einzelzimmer bezahlt man 75 bzw. 87 Euro pro Nacht, wobei eine Reservierung in allen Fällen bei Bezahlung mit Kreditkarte garantiert ist. Was mir ganz gut gefällt ist die Tatsache, dass man bis zum Tage der Ankunft noch kostenlos stornieren kann. Ich weiß nicht, ob dies auf Kosten der Sicherheit passiert (man also zur Not ohne Zimmer dastehen kann, wenn man nicht im Voraus gezahlt hat), uns ist aber nichts dergleichen passiert. Als Extrawunsch haben wir nur angegeben, dass wir ein Nichtraucherzimmer wünschten.
Da wir vorher noch nicht wussten, ob wir abends in das hoteleigene Restaurant gehen wollen (es ist ein französisches à-la-carte-Restaurant), haben wir im Hotel angerufen. Man sagte uns freundlich, dass es auch möglich wäre, vor Ort noch die Halbpension dazuzubuchen, das könnten wir machen wie wir wollen. Also haben wir nur drei Übernachtungen inklusive Frühstück gebucht, mit der Sicherheit, uns auch spontan für das hotelinterne Restaurant entscheiden zu können.

Das Kunsthotel Residenz und die Anfahrt

Die Anfahrt zum Hotel ist nicht wirklich schwer. Man orientiert sich zuerst an der groben Richtung nach Hamburg, bald kommen Schilder, die auch den Weg nach Lüneburg weisen. Wenn man denen brav folgt, findet man sich im doch recht kleinen Lüneburg ziemlich schnell zurecht, zumal auch dort Schilder auf die Hotels verweisen. Das Kunsthotel Residenz – so sagte man uns zumindest – stammt aus den 40er/50er Jahren. Von außen ist es nicht gerade ein schönes Gebäude, ich fand schon auf Anhieb, dass es eher ein bisschen schäbig und heruntergekommen wirkt. Auf dem Foto der Homepage sieht es auf jeden Fall viel besser aus, was zum Teil sicher an der üppigen Bepflanzung vor dem Hotel und dem verschönernden Sonnenschein liegt. Der hoteleigene Parkplatz ist für 20 PKW, einen Kleinbus und ein paar Fahrräder ausgelegt und für Gäste des Hotels und des Restaurants kostenlos. Gegen Gebühr kann man aber auch einen Platz in der Parkgarage bekommen. Ebenfalls kostenpflichtig ist die Mitnahme eines Haustieres. Alle Zimmer sind mit einem Balkon ausgestattet und entweder zum Kurpark oder zur Straße hin ausgerichtet. Das Hotel wirbt auf seiner Homepage auch mit einem Sauna- und Fitnessbereich, sodass auch Wellness-Urlauber auf ihre Kosten kommen. Zudem ist es nicht weit vom Stadtzentrum weg, was aber bei der geringen Größe Lüneburgs auch nicht schwer ist. Woher das Hotel seinen Namen hat, ist ja auch eine Frage, die ihr euch vielleicht schon gestellt habt. Ich zumindest schon, und recht bald nach unserer Ankunft wussten wir, warum es so heißt. Im Hotel finden regelmäßig Kunstausstellungen statt und zudem können die ausstellenden Künstler ihre Werke eine Saison über im unteren Hotelbereich hängen lassen, was wahrscheinlich eine gute Werbung für sie ist.

Die Adresse des Hotels lautet:

Kunsthotel Residenz
Munstermannskamp 10
21335 Lüneburg
Tel. 04131/ 759910
Fax 04131/ 7599175

Das Einchecken, der Empfangsbereich und die Innenräume des Hotels

Ab 14 Uhr kann man laut Auskunft sein Zimmer beziehen und so kamen wir gegen halb drei im Hotel an. Der zum Hotel gehörige Parkplatz ist groß genug, sodass wir das Auto direkt vor dem Hotel abstellen konnten. Wenn man ein paar flache Stufen hinaufgeht, steht man direkt vor der Glastür des Hotels. Diese öffnen und schließen sich automatisch auf einen Bewegungsreiz, was ich sehr komfortabel finde. Zudem ist der Eingangsbereich große genug, dass man sich selbst mit großem Gepäck nicht durch die Tür quetschen muss. Gleich dahinter befindet sich der Rezeptionstresen. Hier wurden wir sofort freundlich begrüßt. Nach kurzer Zeit hatten wir die Formalitäten erledigt (man muss sich ausweisen), und hielten stolz unseren Zimmerschlüssel in der Hand. Wir erfragten den Weg und die Bedingungen für die Saunanutzung.
Man teilte uns an der Rezeption außerdem noch mit, dass wir bis 22 Uhr durch den geöffneten Haupteingang und ab 22 Uhr mit unserem Schlüssel durch den Nebeneingang hereinkommen können. Dies liegt daran, dass die Rezeption nur bis 22 Uhr besetzt ist, was für mich aber bei dieser guten Lösung gar kein Problem darstellt. Das Einchecken an sich war also einfach und vom Personal her sehr angenehm.
Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, gingen wir wieder runter, um das Innere des Hotels ein wenig zu erkunden. Der Empfangsbereich ist hell und großzügig. Auf dem Empfangstresen liegen (einseitige) Stadtpläne von Lüneburg bereit, die bereitwillig an die Gäste verteilt werden. Hinter und vor dem Tresen sind Ständer mit vielen Flyern zu unterschiedlichsten Veranstaltungen in und um Lüneburg sowie kostenlose Hefte, die auch über Unternehmungsmöglichkeiten in Lüneburg informieren, allerdings noch ausführlicher. Auch Zeitschriften zum Lesen waren vorhanden, müssen aber zum regulären Preis erstanden werden. In der Mitte der großen Eingangshalle steht ein bequemes Sofa (ich bin auch so bequem, das passt gut zusammen), daneben ein Beistelltisch. Alles sieht edel aus, ohne übertrieben zu wirken. Hinter dem Sofa ist eine Art kreisförmige Ritze im Boden. Bei näherem Hinschauen entpuppt sich er Teil als abtrennbarer Konferenzraum. Außer diesem haben wir noch drei große Konferenzräume entdeckt, die aber schon als Extraräume eingerichtet sind. Wir konnten einen kurzen Blick in einen werfen – es gibt dort genügend Stühle und Tische und sogar einen Beamer - bevor wir vom Personal freundlich gefragt wurden, ob wir etwas suchten. Ups! Die können ja nicht wissen, dass wir für Ciao recherchieren. Vom Empfangsbereich geht auch die Tür zum Treppenhaus, also zu den Zimmern, ab. Was mir gut gefällt, ist, dass alles nahtlos ineinander übergeht. Die Hotelbar und das Restaurant „ClamArt“ sind ohne irgendwelche Barrieren im hinteren Teil der Empfangshalle, sodass man schon von der Rezeption aus einen ersten Blick darauf werfen kann. Lediglich der Restaurantteil ist etwas verwinkelter und weist ein paar Stufen auf, was aber
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Kunsthotel Residenz, Lüneburg Kunsthotel Residenz
Die Liste auf dem Schreibtisch
meinem Empfinden nach für Gemütlichkeit und etwas Privatsphäre sorgt. Wenn einem jeder vom Eingang aus auf den Teller gucken könnte, wäre das sicher auch nicht so spannend, zumindest nicht für die Esser.
Noch ein Wort zu den an den Wänden hängenden Bildern: Diese sind – wie schon erwähnt – immer von einem Künstler, was Teil des Konzepts ist. Wenn ein Künstler eine Ausstellung im Hotel veranstaltet hat (auf die mittels eines Aufstellers noch einmal im Hotel hingewiesen wird), bleiben seine Bilder bis zur nächsten Ausstellung im Hotel hängen. So geben sich die Maler quasi die Klinke in die Hand, machen sich ein wenig bekannter dadurch und verschaffen ganz nebenbei dem Hotel eine immer wechselnde und individuelle Wanddekoration. Mir persönlich haben die dort hängenden Bilder nicht sehr gefallen, aber das ist wie bei jeder Kunstart einfach Geschmackssache. Das Konzept und die Idee dahinter finde ich aber toll!

Der Flur, unser Zimmer und der Balkon

Als wir zu unserem Zimmer hinaufgingen (es lag in der ersten Etage), fiel uns auf, dass wir auf einer Nichtraucheretage waren. Das fanden wir natürlich schon einmal gut, so liefen wir wenigstens nicht Gefahr, den Rauchgeruch nebenan wohnender Gäste mitzubekommen. Das Treppenhaus umfasst vier Etagen, wovon die unterste der Saunabereich ist. Durch das Parterre kamen wir herein und sind die paar Stufen zur ersten Etage hochgegangen, obwohl auch ein kleiner Fahrstuhl zur Verfügung steht.
Der Flur ist nicht zu schmal und sieht mit dem blauen Teppich ganz gut aus. Hinten steht eine große Vase mit einer unechten Blume drin, eines der Markenzeichen des Hotels, wie wir später gesehen haben. Die Türen schließt man mit einem richtigen Schlüssel auf (nicht mit einer Karte) und wenn man ein verschlossenes Zimmer haben möchte, muss man wie zuhause auch, die Tür von innen oder außen normal absperren. Einmal den oberen Lichtschalter drücken, und schon sind alle Lampen bereit zum An- und Ausschalten.
Wenn man das Zimmer betritt, befindet sich (zumindest von der rechten Seite des Flures aus) das Badezimmer gleich rechts. Links ist eine Art Garderobe mit großzügiger Ablagefläche, auf der wir unsere Reisetaschen liegen ließen. Dann kommt ein Schrank mit Bügeln und abgeteilten Ablagefächern. Wie immer hat mein Freund den Schrank benutzt, während ich diesmal kein Problem hatte, aus der Reisetasche zu leben. Sind ja nur ein paar Tage gewesen. Um die Ecke herum ist das Bett, nicht gerade, sondern leicht asymmetrisch in der Ecke. Das sieht ziemlich modern und trotzdem nicht ungemütlich aus, finde ich. Am Kopfende des Bettes ist eine große Ablagefläche, auf die wir Uhren, kleine Naschereien etc. legten. Auch ein Telefon steht bereit. Apropos Naschereien: Als wir kamen, lagen zwei winzige Tafeln Milka-Schokolade auf unseren Kopfkissen. Das fanden wir gleich niedlich und aufmerksam. Und das Beste: Auch in den nächsten beiden Tagen lagen, nachdem der Zimmerservice da gewesen war, wieder neue Täfelchen auf unseren Betten! Wenn das keine Gastfreundlichkeit ist!
Das ganze Zimmer ist in beige-gelb und blau gehalten und wirkt grundsätzlich harmonisch und beruhigend. An den Wänden hängen wieder Bilder, diesmal aber nicht von einem speziellen Künstler, sondern normale Möbelhaus-0815-Bilder, die wieder nicht meinen Geschmack treffen können. Rechts hinten im Zimmer ist eine Sitzecke aufgebaut. Ein runder Tisch und zwei Sessel laden zum gemütlichen Sitzen ein. Wir sind aber mehr so die Auf-dem-Bett-Lümmler, da kann man sich schön fläzen. Links hinten, etwa einen Meter von der Sitzecke entfernt befindet sich ein Schreibtisch mit einem Stuhl. Auf dem Tisch standen eine große Flasche Mineralwasser und zwei wirklich saubere Gläser auf einem Tablett. Wir haben die Gläser die ganze Zeit benutzt und sie wurden meiner Meinung nach täglich ausgetauscht, weil sie immer in der Anfangsposition standen und keine Schlieren aufwiesen. Ganz zum Schluss haben wir bemerkt, dass wir die Flasche wohl gratis hätten leeren dürfen, aber da wir eine Karte mit den Getränkepreisen auf dem Schreibtisch hatten, wollten wir kein Risiko eingehen. Die Getränkepreise bezogen sich allerdings auf die Getränke in der Minibar. Der kleine Kühlschrank unter dem Fernseher war gut gefüllt mit Wasser, Saft, Softdrinks und sogar Sekt. Die Preise dafür finde ich in Ordnung, Minibar ist eben so wie an der Tankstelle einkaufen. Hinter Sitzecke und Schreibtisch lag der Balkon. Von diesem hätte ich mir wirklich mehr erwartet! Ein echt schmaler Streifen, auf den gerade mal ein Stuhl hinpasst, aber dafür langgezogen. Risse in der Mauer und leicht bröckelnder Putz lassen darauf schließen, dass dem Balkon wohl keine zu große Aufmerksamkeit zuteil wurde. Ein Blumenkasten, der sich auf dem Bild der Homepage so üppig bepflanzt noch so gut macht, ist mit einer vertrockneten, spärlichen Irgendwaspflanze versehen worden, die ihrem Ende entweder entgegendämmert, oder ihr Dasein schon gefristet hat. Der Balkon selbst ist also alles andere als schön und bequem, zumal wir eine tolle Aussicht auf den Parkplatz und die dahinter liegende Straße genießen durften, aber auch die Umgebung rechts und links des Hotels ist nicht gerade ansehnlich. Private Häuser, aus demselben tristen Guss wie das Hotel, lassen alles ein wenig wie eine braun-graue Betonmasse aussehen. Vielleicht ist es ja im Sommer schöner!
Die Fensterfront vor dem Balkon konnte man durch – natürlich blau geblümte – Vorhänge verdunkeln, das war nachts auch ganz angenehm. Aber sonst gab es für den Tag keine Alternative. Die gardinenartigen Vorhänge waren mit Haken befestigt und auch viel zu kurz, sodass man tagsüber nur die Wahl hatte, sich ins Zimmer schauen zu lassen oder alles auf Nachtmodus abzudunkeln. Eine feine Tagesgardine hätte mir gut gefallen.
Nun mal zur Nachposition. Das Bett an sich war bequem, da gibt es nichts zu meckern. Wie immer keine „normalen“ Kopfkissen, sondern zwei kleine, normalerweise Nackenschmerzen bereitende Kissen, die aber schön weich und formbar waren. Was mich sehr überrascht hat: Es gab keine Besucherritze! Wow, ungestört konnte man zwischen den beiden Betthälften hin- und herrutschen, ohne irgendwo im Nirgendwo hängen zu bleiben! Das Bett war zum Glück aber nicht so weich, dass man jedes nächtliche Drehen des Partners mitbekommen hat. Bett: Super! Gegenüber des Bettes, also hinter dem Schrank, ist ein großer Spiegel angebracht, in dem man sich in seiner ganzen Pracht sehen kann. Witzig finde ich, dass man sich sogar vom Bett aus sehen kann, da es ja schräg zur Wand steht. Wer also morgens gleich mal erschrecken will, der wende sich bitte spiegelwärts.

Das Badezimmer

Wie schon erwähnt, befindet sich das Badezimmer gleich neben der Eingangstür. Es ist klein, aber schon beim ersten Betreten hatte ich einen sauberen, frischen Geruch von irgendeinem Lufterfrischer in der Nase. Ist mir allemal lieber als die Gerüche, die sonst so aus Bädern kommen können! Rechts neben der Tür sind das Waschbecken und die Toilette, links auf der Längsseite die Badewanne. Das Waschbecken ist schön groß. Davor ein Badezimmerspiegel, mit einem kleineren Spiegel, der einem jede Gesichtspore ums Tausendfache vergrößert anzeigt. Da hätte ich gerne spaßeshalber mal reingeguckt, aber der war so ungünstig angeklebt, dass ich mir wohl einen Bandscheibenvorfall zugezogen hätte, beim Versuch mein Antlitz mikroskopisch zu betrachten. An der Seite hing ein Fön, daneben ein Seifenspender, den ich erst nicht bedienen konnte. Man muss nämlich die umgedreht aufgehängte Seifenflasche etwas quetschen, damit unten Seife herauskommt. Das habe ich noch nie gesehen, finde es aber gut. Seife roch gut, macht die Hände nicht zu trocken. Über der Seife hing ein Kleenex-Spender, in der Wand verankert! Darauf waren dann noch ganz süß ein paar Utensilien wie Body-Lotion (super duftend!), Haarshampoo und ein kleines Nähset drappiert. Das habe ich auch noch nie gesehen in solch einem niedlichen Arrangement, 100 Pluspunkte! Ein kleines Dekoteilchen (solche Kugeln, die aussehen, als ob Katzen damit gerne spielen) hat das Waschbecken komplettiert. Die Toilette war in der Ecke, ist aber meines Erachtens nicht für überaus üppigen Körperbau gedacht, das könnte ein Problem für manchen werden. Über der Toilette war noch eine Ablage angebracht, auf die eine Kulturtasche passt. Die Dusche ist in der Badewanne, was ich sehr praktisch finde. Anstelle eine eklig-klebrigen Duschvorhangs hat man hier sparmäßig die Hälfte einer Duschwand verbaut. Sprich, wer sich in die Ecke mit dem Duschkopf krümelt und dort brav duscht, wird nicht mit einem nassen Fußboden bestraft. Als Duschgel begegnet einem hier wieder die gleiche nette Quetschseifentube wie beim Waschbecken. Zum Abtrocknen stehen zwei Hand- und zwei Duschtücher sowie ein Duschvorleger zur Verfügung, was will man mehr?

Die Bar und die Bedienung

An einem der Abende haben wir uns tatsächlich mal an die Bar gesetzt. Es war kein anderer Gast da, nur im Restaurant speiste ein Pärchen. Wir hatten die Möglichkeit, uns an einen der drei Bartische mit hohen Stühlen zusetzten, oder auf die Barhocker am Tresen. Da ich aber diese hohen Stühle nicht mag, setzten wir uns gemütlich auf die einzige kleine Seitenbank an der Bar. Kuschelig und weich, kann man darauf sicher einige nette Stunden verbringen! Der Mitarbeiter, der uns übrigens noch am Morgen an der Rezeption begrüßt hatte, fragte uns, was wir trinken wollten. Er sagte auch freundlich, was es denn alles gäbe und brachte unsere Bestellung sehr schnell. Da ich zum ersten Mal im Leben einen Teesamova gesehen hatte, fragte ich, was das denn für ein „Ding“ sei, und er erklärte es mir sehr nett. Auch unsere Fragen zum Hotel an sich, der Umgebung und den „Rote Rosen“-Sehenswürdigkeiten, beantwortete er sehr freundlich, geduldig und ausführlich. Er holte sogar noch zwei Stadtpläne, die an der Rezeption ausliegen, und markierte da verschiedene Sachen, die für uns interessant sein könnten. Nebenbei wusch und trocknete er noch ab, bediente das Ehepaar und plauderte so mit uns. Der Kaffee, wovon ich zwei Tassen trank, war sehr frisch, heiß und total lecker (hatte nur den doofen Nebeneffekt, dass ich die halbe Nacht nicht schlafen konnte). Neben Cappuccino (der auch sehr gut war) konnte man noch alle möglichen Bier-, Tee- und Cocktailsorten bestellen sowie Wein und Softdrinks. Man kann entweder bar bezahlen oder sich die Getränke auf die Zimmerrechnung schreiben lassen. Letzteres taten wir, und alles lief reibungslos ab. Für uns war es an der Bar gemütlich und dank der freundlichen Bedienung unterhaltsam. Nebenbei lief ein wenig das Radio, was auch zur Entspannung beitrug.

Der Frühstücksraum und das Frühstück selbst

Von Montag bis Samstag wird das Frühstück von 6.30 bis 10 Uhr angeboten, An Sonn- und Feiertagen von 7.30 bis 11 Uhr. Ich finde das sehr gute Zeiten. Nur für Langschläfer könnte 10 Uhr unter Woche eventuell ein Problem sein. Das Frühstück wird generell in Buffetform angeboten, wie wohl in den meisten Hotels. Trotzdem ist stets eine freundliche Bedienung zur Stelle, die einem auf Wunsch ein Kännchen Kaffee, Milch oder heißes Wasser bringt.
Der Raum, in dem gefrühstückt wird, ist derselbe wie der Restaurantteil, der mittags und abends genutzt wird. Man geht zwei kleine Stufen hinter der Bar hinunter und ist schon im Frühstücksbereich. Hier ist mittig ein ovaler Tresen aufgebaut, auf dem die Zutaten angerichtet sind. Die Tische stehen nahe bei den Fenstern, sodass genügend Licht auf den Tisch fällt. Macht ja auch gute Laune, Helligkeit oder sogar ein paar Sonnenstrahlen zu sehen! Einige Tische sind für vier, einige sogar für mehr Personen ausgerichtet. Ein Tisch für ungefähr 12 Gäste war aber jeden Morgen schon für das Mittag- bzw. Abendessen eingedeckt. Da die meisten Gäste auch zu zweit angereist kamen, wäre dieser Tisch zum Frühstück ohnehin nicht besetzt worden. Die Paare saßen, so wie wir, an den Vierertischen. Es war ziemlich ruhig, ZU ruhig, wie wir feststellten. Am ersten Morgen gab es gar keine Musik und wir saßen mit zwei weiteren Paaren im Raum. Da die sehr leise sprachen, taten wir das auch. Irgendwann war es mir aber zu blöd und ich habe normal laut gesprochen. Als mein Freund mich durch ein dezentes „pst, nicht so laut“ bremsen wollte, sagte ich laut und trotzig, dass wir im Urlaub und nicht auf einer Beerdigung seien. An den anderen Tagen war aber etwas mehr los und die Gäste unterhielten sich auch in Zimmerlautstärke, sodass wir uns nicht mehr anstrengen mussten. Abgesehen vom Flüstern am ersten Tag, war die Atmosphäre im Frühstücksraum entspannt und nett. Auf den Tischen und den Fensterbänken gab es nette kleine Accessoires (wie etwa Vasen mit künstlichen Blumen drin), die sich in ähnlicher Form auch auf den Zimmern befinden, und die Vorhänge waren die gleichen wie die in den Zimmern. Die Tische waren übrigens nett eingedeckt mit Ikea-Geschirr, wenn mich nicht alles täuscht. Finde ich aber nicht schlimm, es sah alles sauber und heile aus.
Kommen wir zum Wichtigen, dem Essen! Meiner Meinung war alles da, was man zum Frühstücken braucht: Es gab eine Auswahl zwischen Weizen-, Mischkornbrötchen und Croissants und Schwarzbrot in einer extra Brotbox. Dazu standen zusätzliche Teller und Besteck zur Verfügung. Müsliesser kommen im Kunsthotel Residenz auch voll auf ihre Kosten, denn man kann sich aus verschiedenen Zutaten sein eigenes Müsli mixen. Zur Auswahl standen u.a. Haferflocken, Rosinen, Leinsamen, Trockenpflaumen, getrocknete Bananen und einiges mehr. Dies konnte man entweder trocken, mit Milch oder drei verschiedenen Quarksorten essen. Einer davon war eindeutig Erdbeere, die anderen beiden schmeckten fast identisch, sahen auch gleich aus und unterscheiden sich meiner Meinung nach höchstens im Fettgehalt. Weiter zum Deftigen. Wurst und Käse lagen auf getrennten Platten, dekoriert mit Tomaten oder Gurkenscheiben (die hab ich dann mitgemopst). Alles ganz ok, aber ich hätte mir bei der Wurstauswahl etwas mit Geflügel oder auch einfach nur Schinken gewünscht, weil ich gar kein Salami- und Mortadellafan bin. Gekochte Eier gab es auch, die durch einen Extrabehälter auch schön warm blieben. Daneben Butter und Margarine in abgepackter Form. An Getränken standen vier Säfte zur Auswahl, hier hat mir persönlich schlichtes kaltes Wasser gefehlt. Auch frische Speisen wie Obst und Gemüse fand ich sehr spärlich eingesetzt bei dem Buffet. Außer der Wurst- und Käsedeko in Form von kleinen Gemüsestücken oder einmal einem kleinen Apfel (ratet mal, wer den schon wieder auf seinen Teller geschummelt hat!) gab es noch eine Schüssel mit Obstsalat, der zugegebenermaßen aus frischen Zutaten bestand und äußerst lecker war. Trotzdem hat mir eine Schüssel oder so was mit frischem Obst und Gemüse in Reinform gefehlt. Neben dem Buffet-Oval stand ein Tisch, auf dem sich die Heißgetränke und Aufstriche befanden. Hier war wieder ein Samova aufgestellt, der dampfend das Wasser heiß hielt. Das konnte man sich in die kleinen Kännchen abfüllen. An Teesorten mangelte es nicht, ob Früchte-, Kräuter, - Grün- oder Schwarztee, alles war vorhanden und schmeckte auch gut. Aus Behältern konnte man sich entweder an einigen Marmeladen gütlich tun, oder zu Honig oder Zuckerrübensirup greifen. Ein paar Päckchen Diabetikermarmelade und Süßstoff konnte man auch noch auf dem Tisch finden. Es war also für jeden über ein Mindestmaß hinaus an Essensauswahl vorhanden.

Der Sauna- und Fitnessbereich

Hier hätte ich Fitnessbereich gleich schon in Anführungsstriche setzen könne, aber lest selbst. Ganz in der unteren Etage ist die Sauna, die schon beim Eintritt ins Treppenhaus mit ihrem typischen, frischen Duft lockt. Man braucht nur ca. eine halbe Stunde vor dem Saunagang an der Rezeption Bescheid geben, und schon bringen die die Räume zum Glühen. Das geht allerdings nur bis 21.30 Uhr, dann sollte man aus der Sauna rausgehen, um dem Personal den wohlverdienten Feierabend zu gönnen.
Vor dem Eingang zur Sauna sind praktischerweise Herren- und Damentoiletten. Eine Tür weiter als der Saunabereich befindet sich der Ein- und Ausgang zur Tiefgarage, was ich vom Gefühl her eher merkwürdig finde. Könnte ja passieren, dass ein ankommender Gast auf einen Halbnackten trifft, worauf sich beide sehr wundern dürften. Uns ist das aber nicht passiert.
Bademäntel und Saunatücher sind inklusive, sodass wir nicht viel mit in den Bereich nehmen mussten. Wenn man den Bereich betritt, empfängt einen sofort der intensive Geruch einer frischen Sauna. Vorne ist eine kleine Dampfsauna, die für uns zwei gerade genug Platz geboten hat. Darin habe ich mich nicht ganz so wohl gefühlt, weil man direkt vor der Glastür sitzt, das ist mir zu dicht und eng. Die große, trockene Sauna ist aber ein Traum! Wirklich groß, mit drei Bänken ausgestattet und einer großen Aufgussfläche. Sie ist gemütlich ausgeleuchtet und bietet genügend Sitzplätze. Das einzige, das fehlte, war die Sanduhr, die nicht im Holzrahmen war. Vielleicht hat das Hotel dies aber bereits verbessert. Hier hat es uns trotz fehlender Zeitangabe sehr gut gefallen, wir waren zum Glück die einzigen Benutzer in dem Moment und hatten freie Platzwahl. Zwischen Dampf- und Trockensauna sind die Duschen. Man betritt sie durch eine Art Schwingtür, die nicht bis zum Boden reicht, sodass sich bei mir kurzzeitig eine Art Westernsaloon-Gefühl einstellte. Es sind mehrere Duschen vorhanden, darunter auch eine besonders interessante. Von oben kommt das Wasser schwallartig, zusätzlich kann man einstellen, dass das Wasser einen von den Seiten anspritzen soll, wirklich außergewöhnlich wie ich finde. Duschgel ist auch ausreichend da, in den gleichen Quetschtuben wie auf dem Zimmer. Nach dem Saunagang und der erfrischenden Dusche legt man sich gerne ein wenig hin. Im Ruhebereich stehen drei Plastikliegen, die man zum Sitzen, aber auch zum Liegen nutzen kann. Sie wirken auf mich nicht sehr instabil, aber sehr sicher fühle ich mich in solchen Liegen trotzdem nie. Der offene Liegebereich wirkt gemütlich, die Farben sind matt, aber hell, die Beleuchtung gemütlich. An der Wand ist eine außergewöhnliche Dekorationstafel, die ich beim besten Willen nicht gut beschreiben kann. Es sind drei mit kleinem Abstand übereinander gelegte große Holzplatten, die stilisierte Menschen bei verschiedenen Sportarten zeigen. Da beweist das Kunsthotel wieder seine individuelle, künstlerische Seite. Etwas merkwürdig fand ich nur die Aussicht aus dem Fenster. Hier sah man nämlich nichts von draußen, weil die Sauna ja unterirdisch ist. Nur ein kleines Eckchen Rohr und Ahnung einer Straße sind zu sehen. Nicht sehr romantisch, aber man liegt ja in Richtung der Sauna.
Nun zum Sportbereich, wo sich wahre Fitnesswelten eröffnen – wenn man denn – im wahrsten Sinne des Wortes - auf imaginäre, videogeführte Standfahrradtouren abfährt. Es stand in einer Nische ein einsamer Hometrainer, der nicht alt oder zerbrechlich, aber dafür sehr verloren und – unter der Bezeichnung Fitnessbereich – lächerlich wirkte. An dieses Gerät kann man nun Kabel anschließen mit deren Hilfe man mit dem Videorekorder verbunden wird. Videokassetten, die über einen kleinen Bildschirm laufen simulieren Fahrradtouren durch verschiedene Gebiete Deutschlands und während des Radelns kann man die Gebiete sehen. So stelle ich mir das zumindest vor, denn ausprobiert haben wir das nicht. Ich finde es einfach schade, dass der Saunabereich so toll ist und der Fitnessbereich solch eine Enttäuschung, was aber meines Erachtens an der irreführenden Bezeichnung liegt. Wenn man nichts von einem Fitnessbereich geschrieben hätte, hätte ich das Fahrrad als tollen Bonus gewertet, so aber bezeichne ich es als kleine Aufschneiderei.
Umgebung und Unternehmensmöglichkeiten

Da Lüneburg relativ klein ist, kann man die Stadt an sich recht schnell entdecken. Das finde ich sehr angenehm, weil der Druck, nicht alles sehen zu können, nicht da ist. Die Altstadt ist besonders schön, überall gibt es verwinkelte Gässchen, alte Fachwerkhäuser und hier und da sind Kirchen. Wir sind auch durch die Innenstadt mit den Einkaufsstraßen geschlendert und haben es sehr genossen. Obwohl es keineswegs menschenleer war, herrschte nirgendwo Hektik oder erinnerte an Touristentreiben, wie man es aus Großstädten kennt. An fast jeder Ecke gibt es die Gelegenheit, sich in irgendein Café oder Restaurant zu setzen, für jeden Wunsch und Geschmack ist etwas Passendes dabei. Wir hatten beim Anblick der Karte im hoteleigenen Restaurant ClamArt beschlossen, dort nicht zu essen (es klingt schon lecker, ist aber für unseren Geschmack etwas extravagant) und Restaurants für abends am Tag zu suchen. So sind wir am ersten Abend einfach losgefahren, die Hauptstraße entlang, und fanden nach kurzer Suche ein deutsches Restaurant, in dem es urig und gemütlich war. (Vielleicht schreibe ich darüber noch einen Bericht, es war total niedlich!). Das Essen war – auch Dank Schnitzeltag – gut und günstig und wir hinterher satt und zufrieden. Am zweiten Abend haben wir in einem vietnamesischen Restaurant gegessen, was so lecker war, dass ich meinen Freund auch am dritten Abend dorthin verschleppte. Außerdem haben wir das Kino besucht, welches nicht gerade klein ist. Insgesamt kann man ganz viel machen in Lüneburg. Eigentlich wollten wir noch die Salztherme besuchen, haben das aber aus Zeitgründen nicht getan. Man kann nicht alles haben! Auch Museen und einen Aufstieg auf den wasserturm haben wir uns geschenkt. Dafür haben wir uns das Hotel „Bergstöm“, die Umgebung und das Kloster Lüne angesehen. Achtung: Klosterführungen gibt es erst ab April! Das war uns nicht bewusst und so haben wir peinlicherweise das Kloster betreten und wurden kurz darauf freundlich, aber bestimmt von der Äbtissin wieder hinauskomplimentiert. Doch auch der Innenhof und die Umgebung des Klosters sind sehenswert, sodass wir nicht umsonst dorthin gefahren sind.

Fazit

Insgesamt hat mir und uns das Kunsthotel Residenz sehr gut gefallen. Die Buchung über das Internet war einfach und schnell, die Anfahrt kein Problem und das Einchecken verlief reibungslos. Zimmer und Bad waren sauber, ordentlich und duftend, wenn auch der Balkon nicht recht ins Bild passte. Zwar haben wir das Restaurant nicht am Abend besucht, aber wir haben denselben Raum für das Frühstücksbuffet morgens genutzt. Dieser war hell und freundlich eingerichtet und wirkte gemütlich. Die Bedienung – sowohl beim Frühstück als auch an der Rezeption – war immer freundlich und höflich. Das Buffet am Morgen war mehr als in Ordnung, es gab für jeden Geschmack etwas, auch wenn es meiner Meinung nach etwas mehr frisches Obst und Gemüse geben könnte. Dafür gab es eine Vielfalt an Teesorten, die keinen Wunsch offen ließ. Auch an der Bar fühlten wir uns wohl, vom Ambiente, und auch von der Bedienung her. Für ein 3-Sterne-Hotel finde ich das Hotel wirklich gut. Dass Ausstellungen im Hotel stattfinden und dort immer andere Bilder hängen (die natürlich nicht jedem zusagen), gefällt mir außerordentlich gut, geben sie dem Haus doch eine ganz eigene, besondere Note. Aus diesem Grund lege ich euch das Hotel ans Herz und vergebe 4,5 Katzenspielbällchen. Und: Lüneburg ist allemal eine Reise wert, egal wo ihr dort wohnt!

PS: Weil ich ja auch des Öfteren auf Behindertenfreundlichkeit achte, sei noch gesagt, dass es hier im Hotel wohl gut möglich ist, mit einem Rollstuhl zu wohnen, aber meiner Einschätzung nicht besonders komfortabel. Es gibt zwar einen Fahrstuhl, doch der sieht nicht sehr geräumig aus. Das Hotel ist also nicht ausdrücklich für Behinderte geeignet, es dürfte trotzdem irgendwie gehen, wenn man einen Partner hat, der einem die Eingangstreppen hinaufhilft und beim Frühstück die Treppe überwinden kann, um sich am Buffet zu bedienen. Ich hab ein gnädiges "mittelmäßig" dafür gegeben.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
MaeusleXXL

MaeusleXXL

27.05.2012 16:31

Auf jeden Fall ein bh-Bericht....

swissghostly

swissghostly

18.09.2011 09:22

Klasse: bh

chinook_1

chinook_1

18.08.2011 18:07

Ach, deswegen wird bei den Salzstreuern so oft vor freilaufenden Exhibitionisten in Tiefgaragen gewarnt. Dabei sind das nur verirrte Saunisten des Kunsthotels. Wobei ihr natürlich selbst Glück gehabt habt, nicht schon vor Urlaubsende ausgesetzt oder in die Ilmenau geworfen zu werden: Allzu neugierige "ciao-Hotelbewerter" sind einer Hotelbelegschaft ja immer ein Dorn im Auge, obwohl diese bei diesem gut geführten Hotel eigentlich nix zu befürchten hatte. Insofern ein sehr guter Tipp, wenn man mal ein paar schöne Tage in einem schnuckeligen Städtchen verbringen möchte; detailliert und kritisch vorgestellt. Und ein Besuch Lüneburgs lohnt sich wirklich, auch für Nicht-Rote-Rosen-Gucker! ;-)

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