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Pro Schönheit des Landes, hohe Sicherheit, Menschen, Strände, Karneval
Kontra Diktatur
Detailbewertung
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Ich hatte wirklich einige Bedenken Kuba zu besuchen (Urlaub in einer Diktatur etc.) und dachte mir ich warte vielleicht besser bis Kuba demokratisch ist.
Ein Urlaub auf Kuba lohnt sich aber auch schon jetzt. Ich möchte in diesem Bericht von unserer (ich, meine bessere Hälfte und 2 Freunde) Tour durch Kuba berichten und Reisetipps zu dieser schönen Insel geben (auf der aber nicht alles schön ist...).
1992 öffnete sich Kuba dem Tourismus. Kuba ist eine Diktatur unter der Herrschaft der Partido Comunista de Cuba der 15% aller erwachsenen Kubaner angehören. Human Rights Watch und Amnesty International haben Kuba nach wie vor auf ihrer Liste. Unabhängige Journalisten und Menschenrechtsaktivisten werden nach wie vor misshandelt und festgenommen. 55 Dissidenten sitzen in kubanischen Gefängnissen.
Auf der anderen Seite ist das kubanische Gesundheitswesen vorbildlich und das Bildungswesen für lateinamerikanische Verhältnisse ebenso sehr gut.
Damit man auch einen Überblick über die
Wir nahmen nach der Ankunft in Varadero gleich ein Taxi nach Havanna.
Die Altstadt Havannas ist wunderschön - trotz dem allgegenwärtigen Zerfall. Die Altstadt Havannas ist seit 1982 UNESCO Weltkulturerbe. Ein alltägliches Highlight sind die Oldtimer, sehr fantasievoll zusammengeflickt sind sie allgegenwärtig und immer wieder ein interessanter Anblick. Auch sehr faszinierend sind die "Kamele", "Camellos", von Zugmaschinen angetriebene doppelt große Busse die im Stadtverkehr eingesetzt werden.
Durch zwei "Höcker" erinnern sie an ein Kamel.
Die Konzerte waren genial, die Menschen sehr ausgelassen - leider gab es am Ende auch ein sehr negatives Ereignis. Prostitution ist verboten aber allgegenwärtig in Havanna (im Rest von Kuba weniger). Da unsere Mädels einen Salsa Tanzkurs machten waren ich und mein Freund alleine auf dem Konzert. Noch recht weiß waren wir ganz klar als Touristen erkennbar und wurden permanent von Prostituierten angesprochen. Zuerst noch freundlich ablehnend wurde ich mit der Zeit etwas bestimmter. Die Konversationen waren aber allesamt gleich
Hallo Freund wie geht's
Gut.
Möchtest du S.. haben?
Ich bin verheiratet, nein danke.
Sie ist nicht in Kuba, ist doch egal.
Nein danke und übrigens ist sie in Kuba.
Dann nehmen wir ein cara particular, sie wird's nicht merken.
Nein danke (ca. 5x bis zur Aufgabe des Anbietens der Dienstleistung)
Wir sahen allerdings genug ausländische Männer die diese Dienstleistung in Anspruch nahmen und überraschenderweise auch sehr viele Frauen die männliche Prostituierte dabei hatten. Meine Frau wurde übrigens auch von einem Kubaner angesprochen ob sie guten Sex möchte - ich stand daneben !!
Als wir permanent ablehnten, wir waren schon am Ende des Malecons, wurde uns dann ein Kind, ein ca. 10 jähriges Mädchen angeboten. Ich war zutiefst schockiert und als ich mich umsah musste ich dieses verbrecherische Geschäft um mich wahrnehmen. Die Polizei stand übrigens ganz in der Nähe und selbst als ich sie darauf ansprach taten sie so als würden sie mich nicht verstehen (so schlecht ist mein Spanisch auch wieder nicht). Für mich das negativste Erlebnis der ganzen Kuba Reise. Dazu kommen permanent Amigos - die aber harmlos sind. Das sind Kubaner die auf Freund machen und am Schluß ein paar Dollar von einem möchten. Wer sich auf die einlässt ist selber schuld, auf keinen Fall sollte man mit ihnen Zigarren einkaufen gehen, Restaurants oder Hotels ansehen/besuchen. Bei letzterem zahlt man immer Provision, bei ersterem zahlt man viel Geld für schlechte Qualität.
Durch Havanna schlendern lohnt sich. Besonders abseits der berühmten Gebäude bekommt man einen guten Eindruck in das Leben der Menschen. Da sitzt ein alter Mann in herrlicher Rueh auf einem Balkon der zur Hälfte abgebrochen ist oder ein anderer Mann bietet seine Dienste als Feuerzeugreparierer (!) an. Dazu gibt es fast nach jedem Schritt ein weiteres interessantes koloniales Gebäude das halb zerfallen von der früheren Pracht Havannas zeugt.
Nicht empfehlenswert sind für mich die Amigos, Prostitution (ich bin ein genereller Gegner dieses entwürdigenden "Geschäfts"), das Museum der Revolution (uninteressant)
Weder empfehlen noch abraten kann ich den Nachtclub Cabaret Tropicana in Havanna (für mich war er einfach viel zu teuer und wenig richtig kubanisch, richtigen Carneval gibt's in Sancti Spiritus - freilich bietet der Club eine gute Show für diejenigen die auf nackte Haut stehen) oder Chinatown. Chinesen gibt es keine mehr in Havanna und das einzige chinesische ist die Eingangssäule zum "Viertel" aber die Gegend dort bietet gute Lokale und interessante Gebäude (die es freilich überall in Havanna gibt).Empfehlenswert in Havanna ist es einen Salsa Tanzkurs zu machen (hier sollte man nur nicht auf die Amigos hören). Meine Frau besuchte einen Kurs auf Empfehlung der Receptionistin im Telegrafo. Man weiß hier ja nie ob eine solche Empfehlung etwas wert ist aber in dem Fall hatte sie Glück.
Die Festungsanlagen sind auch sehr empfehlenswert. Zum einen weil sie interessant sind, zum anderen weil sie einen einmaligen Blick auf die Stadt und den Malecon bieten.Private Restaurants. Wir haben immer in privaten Restaurants gegessen. Das Essen ist hier oftmals besser und günstiger - vor allem hat man hier aber auch einen guten Einblick ins kubanische Leben. Man sollte jedoch nicht gleich ins erstbeste Lokal gehen sondern sich schon Zeit für die Auswahl nehmen. Nochmals - auf keinen Fall mit einem Amigo mitlaufen.
Wir aßen in einem Restaurant in dem das halbe Wohnzimmer voller Revolutionsbilder war und die andere Hälfte mit Vogelkäfigen. Ein Papagei schrie immer Gringo. Der Besitzer war sehr nett und erzählte uns dass er im Grunde nichts von Fidel hält aber die Revolution gut für Kuba war.
Vieja Habana - Alt Havanna ist Pflicht. Sehr viele Kolonialgebäude, schöne Boulevards, prachtvolle Plazas - was will man mehr? Die Plaza de la Catedral (Kathedralplatz), die von den Türmen der barocken Catedral de San Cristobal de La Habana (Sankt Cristobal-Kathedrale) aus dem 18. Jahrhundert beherrscht wird, ist herrlich. Sich die Zukunft weissagen lassen ist auch sehr amüsant. Dazu gibt es im Touristengewühl am Plaza de la Cathedral weiß gekleidete Damen die eine tolle Show machen und einem dann die Zukunft voraussagen, das Video dazu würde ich hier gerne veröffentlichen ...
Weiter ging es nach Sorroa. Sorroa ist eine Orchideenfarm westlich von Havanna. Wer sich für Blumen interessiert ist hier richtig, die Orchideenpracht soll zu anderen Jahreszeiten großartiger sein aber wir fanden den schönen Park mit den tropischen Pflanzen und Schmetterlingen sehr idyllisch. Wir bekamen zudem eine sehr interessante Führung bei der uns die einzelnen Pflanzen nähergebracht wurden. Für jeden der von Havanna nach Vinales fährt ein lohnenswerter Abstecher.
Ein abenteuerlustigerer Abstecher war dann der Tipp zu einem Zigarrendreher nach San Antonio de Los Banos zu fahren. Die Fahrt dorthin war schon sehr abenteuerlich. An der Stelle möchte ich auch mal die Eigenheiten kubanischer Autobahnen erwähnen. Die Straßen sind ja sehr breit - ihr Ziel war ja auch Panzer schnell an jeden Ort zu bringen um eine amerikanische Invasion abzuwehren - aber teilweise in sehr schwierigen Zuständen. Schlaglöcher mit einem halben Meter Tiefe sind keine Seltenheit, dazu kommen Radfahrer oder Karren auf der Fahrbahn - ab und zu auch mal in die entgegengesetzte Richtung. Mein Liebling war aber eine Eisenbahn die die Autobahn kreuzte - ohne jegliches Schild davor. In der Nacht sollte man auf keinen Fall fahren. Dafür hat man auf kubanischen Autobahnen immer wieder Abenteuer pur. Wir nahmen auch immer wieder (obwohl es eng wurde) Kubaner mit - vor allem alte Leute oder Frauen mit Kind - und machten auch mal Abstecher in Orte am Wegesrand. San Antonio de Los Banos war da sicher der abenteuerlustigste.Ganz klar ein Geheimtipp für jeden Kubareisenden.
Weiter ging es nach
Sie werden casa particular genannt.
Alles zu dem Thema gibt es auf folgenden Seiten:
http://casas.fpschultze.de/
speziell zu Vinales: http://www.cuba-individual.com/
e_vinales.htm
Apropos, das Los Jazmines ist als Hotel zwar eine Katastrophe aber den Blick von der Terrasse am frühen Morgen auf die Mogotes sollte man sich nicht entgehen lassen.
Es gibt einige gute, preiswerte Paladares (Privatrestaurants, wir haben nur einmal im Fiesta gegessen und waren zufrieden), weniger gute Restaurants und Strassenstände mit frischen Früchten. Diese Stände kann ich auch jedem empfehlen da die Händler auch gerne tauschen, für ein vom Händler begehrtes T-Shirt gibt es dann vom Touristen begehrte Früchte.
Die wichtigste Einnahmequelle ist der Tabakanbau.
Pauschaltouristen werden meistens hergekarrt um eine Höhle (die Indianerhöhle) zu besichtigen, danach eine Bootsfahrt in der Höhle machen, eine Höhlenmalerei besichtigen und den Tabakanbau besichtigen. Na ja, wem es genügt.
In Vinales selbst gibt es wie erwähnt nicht wirklich etwas zu sehen.Das Tal ist aber Attraktion an sich
Die Vegetation im Tal ist beeindruckend und wunderschön.
Es gibt hier 20 Pflanzenarten die nur hier existieren, darunter auch den kubanischen Palmfarn der sich seit dem Karbon nicht mehr verändert hat (!) vor allem aber auch jede Menge Vegetation wie ich sie von Südamerika kannte in Kuba aber schmerzlich vermisste.
Palmen, Farne, Bambus alles ist hier versammelt. Zudem einige sehr interessante Vogelarten.
Die Hauptattraktionen des Tals sind aber die Karsthöhlen:
Cueva de San Miguel ist eine etwas kleinere Karsthöhle und touristisch weniger erschlossen. So sagte der Reiseführer und tatsächlich waren wir die einzigen Touristen an dem Tag in der Höhle.
Was schon sehr beeindruckend war eine sehr schöne Karsthöhle "allein" zu erkunden. Die Höhle diente früher als Fluchtstätte für entflohene Sklaven.
Das die Höhle nicht immer so menschenleer ist war uns aber auch schnell klar da auch ein Restaurant und öffentliche Toiletten bei der Höhle sind.
Den Besuch kann ich voll und ganz empfehlen.
In der Nähe der Höhle gibt es zudem eine überhängende Steilwand mit Stalaktiten. Für uns war diese Höhle Erlebnis genug.
17 km westlich des Tals gibt es dann noch eine Superlative - für diejenigen die noch nicht genug Höhle abbekommen haben - Caverna de Santo Tomás mit 47 km Höhlensystem das größte Höhlensystem Kubas. Wir blieben aber im Tal.
Mein Tipp auf der Strasse von Vinales Richtung Westen die kleinen Dörfer erkunden. Es gibt hier mehrere Dörfer mit Höhlen, vor allem sind die Leute dort sehr gastfreundlich und fangen auch mit einem Fremden an zu plaudern. Es ist ein Stück sehr ursprüngliches Kuba mit den Tabakfeldern, den Pferdewagen, den Menschen die im Schaukelstuhl vor ihren Hütten sitzen ... zugleich ist es auch die Touristengegend für begütete Kubaner. Es gibt mehrere Ferienanlagen nur für Kubaner, die Schönheit des Tales wird auch von ihnen geschätzt.
Bilder - auch wenn meine besser sind :-( -Fazit: Jeder der nach Kuba reist sollte sich einen Leihwagen schnappen und das Tal besuchen, es lohnt sich!
Weiter ging es nachWir haben in Cienfuegos privat übernachtet. Etwas was ich ansonsten in anderen lateinamerikanischen Ländern niemals machen würde. In Kuba jedoch nur empfehlen kann.
Alles zu dem Thema gibt es auf folgenden Seiten:
http://casas.fpschultze.de/
speziell zu Cienfuegos: http://www.cubaguide.de/d/casas/cienfuegos-01.html
Über diese Seite haben wir wenn auch indirekt auch unser casa particular gefunden.
Lage, Geschichte, Eindrücke
Wer sich wie wir den Verfall von Havanna ansah kommt hier in eine komplett andere Stadt. Die alten Gebäude sind wunderschön renoviert und hervorragend in "Schuß". Alle Strassen, Gebäude und Plätze sind sauber. Während man in Havanna sich immer wieder die Frage stellt wieso die Einwohner ihre Stadt, ihre Gebäude so verfallen lassen wundert sich in Cienfuegos wieso hier alles so perfekt ist.
Wir haben uns in Cienfuegos einfach erholt und die Stadt, die schönen Gebäude auf uns wirken lassen. Sehr angenehm ist auch dass man nicht wie in Havanna andauernd von Touristenfängern jeglicher Art angesprochen wird sondern seine Ruhe hat. Die Einwohner erschienen uns sehr freundlich aber niemals aufdringlich.
Die Touristenhorden wandern ja auch in das nahegelegene Trinidad.
Wie erwähnt - die Gebäude, die Stadt an sich. Das historische Zentrum ist die Plaza Mayor/der Park Marti wo sich mit der Kathedrale Catedral de la Purisima Concepción, dem Rathaus, dem Theater und der Casa de Cultura einige der schönsten Gebäude versammeln. Zum Theater ich auch ein Video gefunden:
http://www.youtube.com/watch?v=tWHs3I9RA20
In einem Gebäude an der gleichen Strasse gibt es ein Delfintherapiezentrum.
Restaurants gibt es einige. Wir haben in einem privaten Restaurant gegessen, perfekt. Im El Mandarin gibt es sehr gute kreolische Küche. Wer in einer besonderen Umgebung essen möchte sollte ins Restaurant des Palacio de Valle gehen.
Man kann Cienfuegos durchaus mit einem Strandurlaub verbinden es gibt die Playa Rancho Luna, einen schönen, kleinen Sandstrand, nur 13 Kilometer von Cienfuegos entfernt. Es gibt mit dem Jardin Botanico zudem den größten botanischen Garten Lateinamerikas. Für beides hatten wir in unserem Reiseprogramm keine Zeit bzw. keinen Bedarf (wir hatten uns schon eine Orchideenfarm angesehen und einige reine Strandtage vor uns)
Fazit: Jeder der sich für elegante Bauwerke, Plätze begeistern kann wird den Besuch in Cienfuegos genießen. Für mich ist sie die schönste Stadt Kubas. Sauberkeit, freundlichen Menschen und schöne Naturlandschaften rundherum sind ein weiteres Plus dieser Stadt.
Es folgte eine große, positive Überraschung -
Ein großer Fehler!!!!!!!!
Sancti Spiritus ist für mich die Stadt Kubas mit den freundlichsten Einwohnern, definitiv mit den unaufdringlichsten Kubanern.
Während man ansonsten in Kuba ja sehr oft von zwielichten "Amigos" angesprochen (die Hauptstadt der Amigos - natürlich Havanna, wo sie einem von Zigarren bis zu Prostituierten alles anbieten) wird ist uns dies in Sancti Spiritus nicht ein einziges Mal passiert. In den Reiseführern steht immer wieder Sancti Spiritus sei nicht so attraktiv wie Trinidad. Solche Vergleiche sollten einen nie abhalten sondern eher motivieren eine Stadt zu besuchen.
Meine Einschätzung - vergesst Trinidad. Nach Trinidad werden die Pauschaltouristen wie die Lämmer hingekarrt, sicherlich eine schöne Stadt - aber permanent wird man angepumpt, angebettelt,...
nicht mein Fall.
In Sancti Spiritus ist die Bevölkerung weitaus weniger auf den Tourismus fokusiert und definitiv lockerer. Wir wurden nicht ein einziges Mal negativ angesprochen.
Karneval
Was die Stadt jedoch hat findet man ansonsten kaum mehr in Kuba - unverdorbenen Charme. Die Stadt hat koloniale Gebäude, ursprüngliche Märkte und vor allem einen genialen Karneval.Aber noch kurz zum Karneval - den muss man erlebt haben.
Eine sehr ausgelassene Stimmung, so feiern können nur Kubaner!
Interessanterweise gab es Konzert für alle Altersgruppen - für die Alten Salsa, für die in meiner Altersgruppe - Rap - nun mir hats gefallen und für die Jungen, Raggaton.
Dann kam auf einmal ein Wagen mit einer Schönheitskönigin drauf. Wagen ist zuviel gesagt - ein Traktor mit Anhänger. Auf diesem einen Wagen kamen dann die verschiedensten Gruppen (Salsa Tänzer, Raggaton Tänzer, die Boygroup) und gaben ihre jeweilige Kunst zum besten. Der Wagen drehte eine Runde und dann war die nächste Gruppe dran, die vorige Gruppe reihte sich dazu - wie die halbe Stadt - hinter den Wagen an.
Genial!
Aber moment - ich habe ja einen Hotelbericht zu schreiben.
Sauberkeit - perfekt. Wir hatten zwei Doppelzimmer, beide waren perfekt sauber, Bad/WC, als auch - für mich mittlerweile besonders wichtig - das Bett. Die Klimaanlage funktionierte einwandfrei.
Wir zahlten damals 35 Dollar für das Zimmer + Frühstück- ein sehr guter Preis. Mittlerweile ist es etwas teurer geworden oder es ist teurer von Europa zu buchen. Ich würde es vor Ort versuchen, ausgebucht ist das Hotel sicherlich nicht.
Eine aktuelle Preisliste gibt es hier:
http://www.aventoura.de/html/cuba/hotels_details. asp?gid=181
Service
Damals bei uns - der beste Service in Kuba.
Besonders der Receptionist - der extra mit uns zu einem sicheren Parkplatz fuhr (das Hotel hat keinen Parkplatz vor dem Hotel sondern einen bewachten Parkplatz in der Nähe), uns wirklich gute Tipps für Restaurants gab und immer ein unterhaltsamer, witziger Gesprächspartner war.
oder mein Liebling der Barkeeper.
Dazu sei erwähnt das er den besten Mojito Kubas macht - vergesst die wässrigen All Inclusive Mojitos - sensationell! Da denkt man Mojito besteht aus kubanischen Rum, Limettensaft, frischer Minze, Rohrzucker, Sodawasser und gestoßenem Eis - weit gefehlt, er hat einfach ein Geheimrezept oder eine extra gezüchtete Minze.
Sein Mojito ist einfach unerreicht.
Bei solch einem Mojito kamen wir ins Gespräch von wo wir den kommen würden. Ich meinte unser Land würde er eh nicht kennen, austria. Worauf er meinte doch natürlich und alle (!) Habsburger Herrscher aufzählte!
Ich kenne mich wirklich gut in Geschichte aus aber das hätte ich in dieser Lässigkeit nicht geschafft.
Heraus kam sein früherer Job war Uni-Professor (!) für europäische Geschichte, der Barkeeper Job bringt aber notwendige Dollar und so wurde er Barkeeper. Wir haben uns innerhalb eines Abends angefreundet, Geschenke ausgetauscht, einfach toll.
Seine Bar befindet sich im Innenhof und ist auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich und ein Geheimtipp.
Weniger ein Tipp aber in Ordnung war das
wir haben wie erwähnt nur Frühstück gebucht. Das Frühstück war aber reichhaltig, mit Früchten, diversen Säften, Schinken, Speck, es war alles dabei. Allerdings ist der Speisesaal komischerweise genau das Gegenteil von den Zimmern und dem Inneren es Hotels - sehr kühl, nüchtern, irgendwie vermittelt der Saal eine Hallenbad-atmosphäre.
Der Receptionist (!) hatte uns ja geraten lieber woanders Abend zu essen. Sancti Spiritus hat dafür wirklich sehr gute Restaurants!
tja den gibt es nicht, aber den haben wir auch nicht gebraucht
Behindertenfreundlich? Tja eigentlich ist das Hotel nicht behindertenfreundlich, man muss über Treppen zu seinem Zimmer gehen. Allerdings habe ich miterlebt wie Hotelangestellte einen alten Mann in sein Zimmer getragen haben und man kann als Behinderter sicher ein Zimmer im Erdgeschoß bekommen. Dann ist die Treppe kein Thema mehr.
Charme
Das Hotel hat kolonialen Charakter, vor allem aber eine Liebe zum Detail. In jedem Stockwerk sind sehr lässige, alte Sessel und Hängematten. An jeder Wand gibt es etwas zu entdecken, sei es eine (natürlich künstliche) Schnecke die die Wand hochkriecht, dann wieder ein Mosaik - einmalig. Einen solchen Charme findet man in den Hotelbunkern Varaderos sicherlich nicht. Sehr beeindruckend und einfach liebenswert.Anmerkung: für Fotos muss ich leider auf eine andere Seite verweisen obwohl ich viele hätte,
http://www.cubahotelreservation.com/de/hotel.asp? hotel_code=SCTCUBHPlaza
Fazit: sowohl die Stadt, als auch der Karneval und das Hotel sind wirklich sehr empfehlenswert
Bezüglich Camaguey verweise ich auf meinen Dooyoo Bericht
http://mitglieder.dooyoo.de/
reiseziele-international/camaguey/1295709/
ebenso Santa Clara
http://mitglieder.dooyoo.de/
reiseziele-international/santa-clara/1295927/
und Varadero
http://mitglieder.dooyoo.de/
reiseziele-international/varadero/1296091/
Der Ort an sich, Lage: =========
Santa Lucia liegt in der Provinz Holguin und ist an sich ein uninteressanter Ort. Einige Plattenbauten, eine coole Bar, eine Hauptstrasse und ... ein wunderschöner, malerischer Strand mit einem sehr guten Hotel - dem Gran Club Santa LuciaLobby:
Das Einchecken war schon sehr interessant. Wir kamen gerade von Camagüey - der einzigen Stadt Kubas die uns allen so rein gar nicht gefallen hat (dreckig, unfreundliche Bewohner, Touristennepp und dann noch ein Typ der mit dem Fahrrad unser Mietauto anfuhr...ärgerlich und untypisch für das freundliche, schöne Kuba) und hatten eigentlich keine Ahnung welches Hotel wir nehmen sollten. Das von uns daheim ausgewählte Hotel hatte dank Renovierungsarbeiten zu! Wir sahen uns also den Gran Club an und waren begeistert. Ohne Reservierung oder Buchung einchecken ist sonst in Kuba nicht so leicht (kommunistische Flexibilität) - hier hatten wir eine Ausnahme und konnten sogar noch im Preis eine kleine Ermässigung erzielen.
Die Receptionisten waren allesamt sehr freundlich und zuvorkommend. Die offene Open-air Lobby sehr einladend mit schönen Geflechtmöbeln.
Die Betten wurden jeden Tag frisch bezogen und mit kunstvoll gefalteten Handtüchern versehen (unsere Zimmermädchen machten Schwäne daraus). Mit den Zimmermädchen hatte ich übrigens noch sehr interessante Gespräche. Ich empfehle Kosmetikprodukte bzw. aussortierte Markenkleidung mitzunehmen - ein sehr willkommenes Geschenk in Kuba.
(genaueres siehe auch mein Sancti Spiritus Hotelbericht)
Strand:
Ein Traum! Ein privater Hotelstrand - zu unserer Zeit kaum besucht - mit Palmen, weißem Sand, türkisfarbenem Wasser - perfekt! Ein Steg führt zu einem Fischrestaurant (welches aber extra zu bezahlen ist und von uns All-inclusive Touris daher nicht genützt wurde) - anscheinend soll es gut aber relativ teuer sein. Allerdings kann man dort super schnorcheln da dort jede Menge Fische auf Essensreste vom Restaurant warten.
(ach ja Essensreste sah man aber keine mehr)
Essen/Trinken
Wir hatten All-inclusive. Dadurch das es eine italienische Hotelkette ist und die meisten Touristen Italiener waren gab es sehr viele italienische Gerichte wie Pasta, gegrillten Fisch und Pizza. Alles in sehr guter Qualität, frisch zubereitet und lecker.
Für uns war es nach der teilweise doch nervenaufreibenden Restaurantsuche auf unserer Tour sehr erholsam einfach mal an ein Buffet schlendern zu können und nach Herzenslust zu essen.
Vor allem die Nachspeisen waren auch sehr lecker.
Das Küchenpersonal war sehr nett. Wir hatten mit einem Koch noch privaten Kontakt der uns dann einen Club in Santa Lucia zeigte.
Tretboote und Schnorchelausrüstung werden zwar kostenlos zur Verfügung gestellt - die Schnorchelausrüstung hatten wir glücklicherweise selber dabei, da wir das eher eklig fanden.
Das Publikum war wie schon erwähnt größtenteils Italiener, einige Engländer und Deutsche (einige deutsche Familien und ein paar Sextouristen die es in Kuba leider fast überall gibt und die sogar ihre "Mädchen" an die Hotelbar mitnahmen und über den Preis verhandelten aber nur solange bis ich sie wenig dezent blöd anredete und von der Bar vertrieb). Meiner Ansicht nach gehört dies in einem guten Hotel unterbunden, in dem Hotel wurde es aber ganz klar toleriert wenn nicht gar forciert (andere Kubaner hatten nämlich keine Chance ins Hotel zu kommen).Umgebung:
Die direkte Umgebung bietet relativ wenig. Wir sind über eine extrem holprige Schotterpiste (Schlaglöcher von einem halben Meter) in Slalomfahrt (!) zu einem öffentlichen Strand (Playa de coco) gefahren. Dort gab es kubanisches Strandleben pur - vor allem weil wir an einem Feiertag dort waren.
Als Ausgangspunkt für eine Kubareise ist der Ort zu weit weg von den richtigen Sehenswürdigkeiten - dafür ist Varadero von der Lage besser. Kuba lernt man in Santa Lucia nicht kennen.
Um während einer Kubareise auszuspannen ist dieses Hotel und Santa Lucia generell perfekt. Wunderschöner Strand, tolles Essen, erstklassiger Service und schöne Zimmer. Was will man mehr?Generell bekommt Kuba von mir 4 Sterne. Ein absolut empfehlenswertes Land mit sehr vielen Attraktionen, eindrücklicher Natur und wunderschönen Stränden. Das Manko der Diktatur ist hoffentlich bald Geschichte.
Ich hoffe mein Bericht hilft Kuba-Reisenden weiter und war unterhaltsam für euch. Hasta luego!PS: auch die Fotos lohnen diesmal einen Blick ;-)
Kuba - Havanna, Blick von meinem Hotelzimmer im Telegrafo
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mr.matze 07.05.2012 03:49
t.schlumpf 26.10.2011 08:42
Hat etwas länger gedauert, sorry ;o)
daala 11.10.2011 13:13
BH
Tweety30 03.10.2011 08:03
Zu der Orchideenfarm wollten wir damals (1988) auch, aber weil dort gerade der Hurrikan Gilbert wütete, saßen wir eine ganze Woche an einem Ort fest, obwohl wir ja eine Rundreise gebucht hatten. Da konnten wir leider so einiges nicht sehen. Super Bericht von dir, BH & liebe Grüße!
Eckido66 30.08.2011 14:42
BH!