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Pro sehnswert, sehr sauber und ordentlich
Kontra die Brauerei ist leider geschlossen
Detailbewertung
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Es war im Jahre 1248 der Ritter Bernhard von Kamenz verirrte sich in der Gegend um Panschwitz-Kuckau/ Sachsen im Wald. Damals gab es dort viele Sümpfe, es regnete, es gab Hochwasser, es war kalt und überall nur Wasser und Sümpfe. Da kniete der Ritter sich hin und betet um seine Errettung aus dem Sumpf. Wie durch ein Wunder kam er wieder auf den Rechten Weg und fand nach Hause nach Kamenz. Zur Dankbarkeit seiner Errettung stiftete er das Kloster zu Ehren der Jungfrau Maria. Zu den Gebäuden gab er noch viel Land dazu, Wälder, Felder... Seen. Das sollte dem Kloster die wirtschaftliche Eigenständigkeit ermöglichen. Den Ritter gibt es nicht mehr, aber ich fand den Weg mit meinem Auto hin. Hier mein Bericht über das Kloster Sankt Marienstern für alle denen der Weg bis München zu weit ist, kommt einfach mit, ich zeige es euch.
Zisterzienserinnen-Abtei St.Marienstern
Cisinkkistraße 35
01920 Panschwitz Kuckau
Ich fuhr mit meinem Auto in die schöne Oberlausitz. Sanfte Hügel, weite Felder, alte Alleen, kleine Dörfer und stille Wälder. Ja das ist meine ehemalige Heimat. Eines dieser Dörfer ist Panschwitz Kuckau. Früher gehörten dem Kloster ca. 60 Dörfer und zwei Städte Wittichenau und Bernstadt. Heute ist es nur noch ein eigener Ort mit dem Kloster. Die Gute Gegend brachte gute Erträge in Landwirtschaft, Schäfereien und Fischteiche, Forstwirtschaft und auch Hopfen wurde und wird dort angebaut.
Das Kloster selbst ist eine recht große Anlage. Im sogenannten Wirschaftshof kann ich Parken, Dahinter befindet sich ein Feuerwehr Gebäude was nicht zum Kloster gehört. Ich steige aus und laufe in den Innenhof. Um das Kloster herum befindet sich eine große Mauer, die sogenannte Kloster Mauer, dahinter ein kleiner Fluss, das Klosterwasser. Einige Gebäude im Hof darf ich als unheiliger nicht beteten er ist den Kloster Schwestern vorbehalten, schade wäre sicher interessant gewesen dort einmal herein zuschauen. Es ist die sogenannte Klausur, Betreten verboten steht dort. Einige Häuser kann ich betreten das sogenannte Joseph und Terese Haus, dort gibt es auch einen klosterladen wo man das St. Marienstern Bier zu recht überhöhten Preisen kaufen kann. Wer dort hinfährt sollte das nicht dort tun, wo anders ist das günstiger. Auch alle anderen Typischen Sachen der Klosterläden gibt es dort zu sehen und käuflich zu erwerben. Daneben die ehemalige Brauerei, ist ja leider geschlossen, das Bier wird jetzt in Wittichenau gebraut. Im Innenhof sehe ich eine Mariensäule , den Löwenbrunnen, die Nepomuk Säule und die Dreifaltigkeitssäule. Nun stehe ich vor der Klosterkirche. Interessant die Aufschrift davor. Nehmen sie das was sie sehen mit, erzählen sie es anderen, aber fotografieren sie nicht in der Kirche. Ich werde euch nun von der Kirche berichten.
Natürlich möchte ich mit euch einen kleinen blick in die Schatz Kammer werfen. Es befinden sich dort keine Truhen mit Gold oder Silber sondern viele sogenannte Kunstwerke für Andacht und Liturgie. Das sind Gemälde, Skulpturen, Kelche, Reliquiare, Leuchter, Mobiliar und Gebetbücher aus der Zeit des 13 Jahrhunderts bis in das 19 Jahrhundert dieses Klosters. Diese Schatzkammer auch recht gut durch Tafeln erklärt gibt einen super Einblick in das Leben und die Geschichte dieser Region unter anderem auch mit vielen sorbischen Texten,, die diese Region und auch die dort immer noch vorhandene Sorbische Kultur wieder spiegeln.
Schatzkammer
Öffnungszeiten:März bis Oktober
November bis Februar nur auf Anfrage geöffnet (nur für Gruppen )
Montag bis Donnerstag
Samstag und Sonntag 10.00 Uhr - 16.30 Uhr
12.00 Uhr - 16.15 Uhr
Schatzkammer3,00€
ermäßigt 2,00€
Klosterführung mit Schatzkammer
(Dauer ca. 90 min.)3,50€
1,50 €
3,00 €
2,00 €
Im Klosterstübl die Kosten je nach Verbrauch , die Preise finde ich aber in Ordnung und auch die Auswahl der Gerichte ist recht groß. Viel Wert wird dort auf Regionale Spezialitäten gelegt und auch auf das Mariensterner Bier.
Das Klosterstübl mit seinem Kloster Keller verfügt über 60 Plätze.
Kloster Sankt Marienstern, Panschwitz-Kuckau
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