Ciao - für Leute mit eigener Meinung
Neueste Erfahrungsberichte
|
Neue Fragen
|
Erfahrungsbericht schreiben
|
Produktvideos
|
Pro Prunk und Praxcht, die Stuckarbeiten, Figuren, Schätze,
Kontra einiges blieb mir verschlossen, zu viele Besucher
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Öffnungszeiten | |
| Spaßfaktor |
Heute kommt der vorerst letzte Kirchenbericht von mir, zumindest für diesen Monat. Eine ganz besondere habe ich da für euch noch heraus gesucht. Ich berichtete euch bereits vom Kräutergarten des Kloster Andechs, von den Fürstenzimmern im Kloster Gebäude. Heute möchte ich einen kleinen Rundgang durch die Kloster Kirche Andechs auf dem Heiligen Berg machen. Wem es interessiert der ist herzlichst eingeladen mit zu kommen.
Kloster Andechs
Bergstraße 2
82346 Andechs
Das war nicht gerade wenig, eine der Kirchen die mich mit ihren Prunk und ihrer Pracht fast erdrückt. So viel Glanz, so viele Statuen, überall Gold und was in Andechs negativ ist immer viele Menschen.
Die Kirche und das Kloster Gebäude ist ja schon von weitem zu sehen, kein Wunder sie stehen ja oben auf dem Heiligen Berg. Ein großer Turm mit einer Zwiebelhabe grüßt in die Gegend. Das Kloster und die Kirche sind mit einander verbundene Gebäude, die Kirche selbst ein Langhaus und der Turm mit der wunderschönen ganz besonders gewölbten Zwiebelhaube und oben darauf noch ein kleiner Turm Ansatz. Leider war auch dieser Turm nicht zu besichtigen . An der Außenwand des Turmes eine sehr schöne Sonnenuhr. Ich stehe nun vor der Kirche und war erst im Kräuter Garten, dann in den Fürstenzimmern. Bei meinem letzten Besuch war die Möglichkeit einige kleine Kapellen zu besichtigen die sonst nicht zugänglich sind. Bei den Menschenmassen hatte ich keine Chance dort mit herein zu kommen. Ich schaute mir aber die Kirche an. Als erstes trete ich in den Hinteren Bereich der Kirche von dort hat man einen wunderschönen Blick auf den Doppelten Hochaltar und auf die beiden vorderen Seitenaltäre. Was für eine Pracht. Der Doppelte Hochaltar ist wirklich wie zwei Altäre die übereinander gesetzt sind. Der Altar wurde 1608 vom Weilheimer Hans Degler errichtet und danach mehrfach umgestaltet unter anderem im Jahre 1751 von Johann Baptist Zimmermann. Der untere Altar zeigt die Mutter Gottes mit Kind eine Arbeit aus dem Jahre 1450l, darüber eine Strahlennische aus dem Jahre 1763, eine vergoldete Kupferarbeit von einem Münchner Goldschmied. Die Seitenfiguren des Unteren Altars der Kirchenpatron Hl. Nikolaus und auf der anderen Seite die Hl. Elisabeth. , die Patronin der Armen und bedeutendste Heilige der Andechser Familie.
Auf dem Oberen Altar sehe ich eine frühbarocke Stehende Madonna aus dem Jahre 1609, daneben den Hl. Benedikt und Hl Scholastika, die Schwester des Benedikt. Sie ist Schutzpatronin für Regen und gegen Blitzschlag. Ist sie für unser Wetter zuständig?
Darüber die Figur des Gottvaters, eine Arbeit von Franz Xaver Schmäher.
Links neben dem Altar sehe ich die Figur des Herzog Albrecht, dem Stifter des Klosters.
Neben dem Hochaltar sehe ich einen Seitenaltar, auch er glänzt vor Gold und Pracht er ist dem Hl. Benedict gewidmet , dem Ordensgründe. Auch dieser Altar wird begleitet von weiteren mir jedoch unbekannten Heiligen Statuen.
Auf der anderen Seite ein weiterer Altar der Altar des Hl. Rasso, dem Ahnenherren des Kloster Andechs. Da Altarbild zeigt ihm, geschaffen im Jahre 1703 von Johann Wolff. Daneben stehen Statuen des Hl Bernhard von Clavroux, des Schutzpatrons der Imker und gegen Besessenheit und Unwetter sowie Dämonie.
Auf der anderen Seite der Hl. Herrmann der Schutzpatron für die Lahmen und kranken.
Tolle und sehenswerte Arbeiten.
Dahinter der Altar des Heiligen Michaels und auf der anderen Seite ein Seitenaltar des Hl. Johannes, dekoriert durch Ziervasen und Putten. Auf der Rechten Seite dieser prachtvollen Kirche sind dann weitere kleine Kapellen die Antoniuskapelle, die Josephskapelle und die Versöhnungskapelle. Diese Kapellen sind leider für die Öffentlichkeit wozu leider auch ich gehöre nicht zugänglich.
Auf der Linken Seite der Kirche Ein Wachsgewölbe, alles steht dort voll Votiv Kerzen eine Sammlung aus dem 16-20 Jahrhundert. Die älteste aus dem Jahre 1594 von Ferdinand von Vöhlin. Auch eine aus dem Jahre 1861 von der damaligen bayrischen Prinzessin Sissi und eine aus dem Jahre 1910 von Papst Pius X sind zu sehen. Insgesamt so ca. 250 verschiedene Votivkerzen. Eine recht interessante und sehenswerte Sammlung.
Davor dann die Schmerzhaft Kapelle. Diese Kapelle ist ein Werk der Wessobrunner Stuckarbeiter. Kunstvolle Stuckarbeiten, Ein schöner Altar und gleichzeitig ist diese Kapelle auch Grabstätte von Carl Orff und Prinz Heinrich. Viele Menschen dränge sich dort es ist kaum ein Hereinkommen. Leider. Davor noch eine weitere Kapelle. Die Sebastian Kapelle die aber auch für mich versperrt blieb. Schade. Insgesamt der Untere Teil der Kirche sehr prunkvoll, überall Glanz und Pracht, viele Votivbilder, viele Altäre, kleine Kapellen und sehr viele Menschen. Das alles ist fast erdrückend und aber auch zugleich überwältigend und sehr sehenswert. Ich gehe an den Rand und dort führt dann eine Treppe in das Obergeschoss der Kirche.
Nun bin ich im Obergeschoss der Kirche angekommen. Hier befinden sich weitere kleine Kapellen, die Reliquien Kapelle und gleichzeitig Schatzkammer. Hier werden die Schätze dieser Kirche und des Klosters aufbewahrt, natürlich ist diese Türe besonders fest zugesperrt. Ich habe es probiert, es gab kein hereinkommen. Schade das hätte ich mir sehr gern angeschaut. Dann auch noch die Prälatenkapelle und die Hedwigskapelle die leider auch für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Herein kann ich in die Heilige Kapelle. Her befinden sich auch einige Reliquien zum Beispiel ein Heiliges Kreuz der Hl. Elisabeth, verschiedene Kreuzreliquien und Hostien. In dieser Kapelle sehe ich einen Neugotischen Altar eines Münchener Bildhauers, einen Rokoko Schrein und einige Heilige Figuren. Auch in diesem Raum an diesem Tage leider sehr viele Menschen die das genau wie ich alles sehen wollen.
Ich trete heraus und schaue auf die wundervollen Deckenfresken und auf die Stuckarbeiten der Wessobrunner Stuckschule unter Baptist Zimmermann. Wer den Bericht über die Fürstenzimmer gelesen hat der findet hier die Fortsetzung, ich sehe Putten, Ziervasen, Blüten, Blätter an Decke, den Säulen und den Wänden. Das sind arbeiten die erst nach dem Fürstenzimmern entstanden sind, es sind Meisterwerke der Stuck Kunst. Wer dort hinkommt sollte sich das unbedingt anschauen, so fein, so filigran. Meisterwerke. Das haben Meister geschaffen.
Die Deckenfresken wurden auch von Herrn Baptist Zimmermann geschaffen. Sie entstanden in den Jahren 1751-1755 und zeigen Andechser Geschichten. Zum Beispiel den Heiligen Himmel, Andechser Himmel, ein Engelskonzert, die Himmelfahrt Christi, einen Teich .Klasse Arbeiten und ich bin so nah am Himmel. Diese Fresken zeigen auch die vier Kardinals Tugenden: Gerechtigkeit, Tapferkeit, Klugheit und Masshalten. Tugenden die es jetzt auch nur noch sehr selten gibt. Ich sehe auch die Göttlichen Tugenden, Glaube, Hoffnung, Liebe, Tugenden denen ich vergeblich hinterherjage, zumindest einer davon. Es sind sieben Deckenfresken alle umrahmt von Stuckarbeiten die auch der Herr Baptist Zimmermann geschaffen hat. Wunderschöne Arbeiten ,
ich drehe mich um und sehe die Orgel. Eine wunderschöne Barock Orgel, inmitten der Orgelpfeifen eine Uhr. Diese Orgel wurde mehrmals erneuert und renoviert.. Die Uhr stammt aus dem Jahre 1792, die Heutige Orgel aus dem Jahre 1965 von einem Münchener Orgelbaumeister. Ich schaue noch einmal in die runde gehe nach unten. Dort sehr schön verzierte Holz geschnitzte Sitze, viele sind belegt. Ich verlasse die Kirche, schaue mir das ganze von außen noch einmal an, genieße den Ausblick vom Hl. Berg und fahre weiter.
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
Anstatt dem Mitglied eine negative Bewertung zu geben, bitte daran denken:

Helfe diesem Mitglied durch nützliche Tipps

Melde einen Missbrauch wegen unerlaubter Kopie oder anderer Gründe an das Ciao Support Team.
Kommentar schreiben