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Erfahrungsbericht

für Klingendes Museum, Hamburg
5 Sterne Motivation für junge und alte Musiker Bericht mit Bildern
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Empfehlenswert: Ja

Pro hoher Spaßfaktor, interaktives Museum, günstige Preise

Kontra ging zu schnell

Hallo liebe Community! Dieser Bericht richtet sich an alle Musiker und Musikinteressierte und natürlich an alle die die diesen Bericht gerne lesen möchten *g*!

Ich bin seit ca.13 Jahren in einem Spielmanns- und Bläserzug, wo ich Querflöte und alles was mir sonst noch in die Finger fällt spiele (bis vor kurzem war es noch Tenorhorn).
Mitte letzten Jahres hat unsere Leitung aus gesundheitlichen Gründen aufgehört und gleich auch noch Ihren Sohn und dessen Frau mitgenommen, womit unser Bläserzug fast zusammengefallen ist. Zudem ist eine unserer besten Flöten ein Jahr nach Schottland gefahren und so standen wir vor einem großen Problem, da wir ein kleiner Verein sind und jede einzelne Person ziemlich wichtig bei uns ist.
Es war ein ziemlicher Schlag, aber wir haben gesagt, dass wir nicht aufgeben werden und jetzt versuchen wollen einen neuen Anfang zu starten. Dazu mussten wir auch viel Motivationsarbeit leisten und deswegen wollten wir mal eine ganz besondere Tagesfahrt machen.
Die letzten Jahre waren wir immer irgendwo im Zoo oder im Serengeti-Park, doch irgendwann war es nur noch langweilig dort.

Auf einem Lehrgang viel mir ein Musiker-Heft in die Hände, wo ich eifrig drin blätterte und siehe da… da war ein Bericht drin über ein „klingendes“ Museum. Interessant las ich diesen Bericht und dachte: Das isses!!!
Ich schnappte mir also dieses Heft und brachte es zur nächsten Übungsstunde mit. Alle lasen eifrig den Artikel und waren begeistert: Coole Idee! Da müssen wir hin!


°°° Über das Museum °°°

„1989 verwirklichte der Dirigent Gerd Albrecht seinen Lebenstraum: Ein Instrumentenmuseum, in dem die Musikinstrumente angefasst und ausprobiert werden können. In der Hamburger Musikhalle wartet seitdem die Instrumentensammlung der Hamburger Jugendmusikstiftung mit über 100 Instrumenten von Klassik bis Rock auf alle Interessierten. Mehr als 4000 Besucher, vor allem Schulklassen, aber auch Erwachsenengruppen, nehmen jährlich diese Möglichkeit wahr und lernen unter professioneller Anleitung, wie Instrumente funktionieren und wie man sie spielen kann.“ (zitiert von der Homepage)

Hört sich das nicht schon interessant an? Das haben wir uns auch gedacht. Das Museum befindet sich in Hamburg, also auch gar nicht so weit von uns weg (ca. 90 km).
Nachdem der Artikel so einen Anklang fand, schrieb ich eine Email an das Museum und erfragte die wichtigsten Details. Prompt bekam ich die erwünschte Antwort und war überrascht. Die Preise waren günstig und unser Termin war auch einzurichten.

Am 25.10.2003 war es nun soweit, wir hatten einen verplanten Tag vor uns, denn nicht nur das Museum rief, sondern (wenn wir schon mal in Hamburg sind) auch noch eine Hafenrundfahrt. Treffpunkt war der Bahnhof Uelzen, wo dann um 08:59 alle gespannt in den Zug stiegen. Da ich aus Lüneburg komme, bin ich natürlich erst dort zugestiegen und konnte dann erst die aufgeregten Spielleute sehen *g*! Nach einer ¾ Stunde Zugfahrt waren wir unserem Ziel schon ganz nah. Noch eine Station mit der S-Bahn und ein kleines Stück laufen und wir standen vor einem großen Gebäude, wo uns dann um 10:00 Uhr jemand abholen sollte. Schnell noch ein Schluck trinken oder die letzte Kippe in den Hals…. Gute Laune war auf jeden Fall da.

Da kam auch schon ein junger Mann, begrüßte uns und führte uns in das große Gebäude, wo wir schon die Klänge eines dort probenden Orchesters vernahmen. Leider konnten wir nicht in den Probensaal, aber was man von draußen hörte war schon sehr interessant.
Unser erster gang ging aber in Richtung Toiletten, wo wir erstmal unsere Hände waschen sollten, damit wir die Instrumente nicht beschmutzen, da man dort ja alles anfassen darf.

Als dann alle ihre Hände gesäubert hatten und ihr letztes Geschäft noch schnell erledigt hatten ging es wieder nach draußen. Von dort aus ging es dann in einen Keller, wo wir schon die ersten Instrumente begutachten konnten.
Als erstes gingen wir in einen Raum, in dem Blechblasinstrumente (Trompete, Tuba…) standen und auch Geigen und Gitarren waren dort zu sehen. Wir machten erstmal einen kleinen Instrumentenexkurs um mal zu schauen, ob wir die ganzen Instrumente kennen. Es war sehr lustig, vor allem für unsere jüngsten, die auch fleißig miterzählten. Dann kam der spannende Moment: Wir durften alles was wir sahen ausprobieren. Sofort stürzten alle los und nahmen sich ein Instrument um es zu testen. Es war ein ganz schönes Durcheinander, wenn man bedenkt, dass Geigen, Gitarren, Trompeten und andere Instrumente alle zusammen was anderes spielen… (Könnt ihr euch das vorstellen???)

In den weiteren Räumen verlief es genauso, weil natürlich jeder mal jedes Instrument ausprobieren wollte, aber es war ein Heidenspaß.

Um den Bericht nicht ewig weiterzuführen kann ich euch ja mal eine kleine Auswahl aufschreiben, was es dort an Instrumenten zur Auswahl gibt:
Trompeten, Tuben, Flügelhorn…
Saxophone, Klarinetten, Querflöten, Blockflöten… (in den verschiedensten Tonlagen: Sopran, Alt, Tenor, Bass)
Geigen, ein Kontrabass, eine Harfe, Gitarren…
Fagott, Oboe…
Und noch ein paar mehr! Natürlich auch Percussioninstrumente und Schlagzeug.

Ihr seht es gibt eine Menge auszuprobieren! Leider war die Führung nur 1 ½ Stunden und wir hätten gerne noch mehr ausprobiert, aber dafür werden wir bestimmt noch mal hinfahren, da es heute noch Gesprächsthema ist, wie toll dieser Tag war. Zwei unserer Flötistinnen haben sogar angefangen Trompete zu lernen.


°°° Allgemeines °°°

Klingendes Museum Hamburg (Hamburger
Jugendmusikstiftung)
Bettina Fellinger
Dammtorstr. 21b
D-20354 Hamburg
Tel.: +49 (40) 35 75 23-43
Fax: +49 (40) 35 75 23-41
fellinger@klingendes-museum.de

Die Preise erfragt ihr bei Interesse bitte dort weil ich nicht mehr genau die Altersabgrenzungen weiß. Erwachsene haben auf jeden 7,-€ gezahlt. Ich glaube bis 14-jährige zahlen 3,-€ und alles was dazwischenliegt (14-18-jährige) 5,-€.

Ich finde dazu kann man nichts sagen, denn wie langweilig sind manche Museen, vor allem für Kinder und dort zahlt man meist mehr.

Ich habe bloß ein Problem: Was machen wir dieses Jahr?

Falls noch Fragen bestehen, fragt! „Bilder unserer Fahrt“ angucken: www.kallenbrocker.de

Ein schönes Rest-Ostern!
Greetings SarahLee

Bilder

für Klingendes Museum, Hamburg
Das Alphorn
von SarahLee SarahLee

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Kommentare

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  • MarenF 10.09.2010 20:49
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • chipad 01.02.2009 14:17
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • daddyslittlegirl 27.01.2009 21:34
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    sehr hilfreich
  • s.st1 18.12.2008 10:43
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • leningraderin 10.08.2008 20:20
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    sehr hilfreich
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