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Pro Histroisch, Romantisch, sehenswert
Kontra kein drittes Wunder
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Vor einigen Bierberichten berichtete ich euch von der Markt Neubeueren, der Perle des Inntals, dieser malerischen Gemeinde. Ich schrieb auch von einer Kirche in diesem Ort. Könnt ihr euch vorstellen das ich an dieser Kirche einfach so vorbei gelaufen bin? Ich habe das natürlich nicht getan, Hier nun mein Bericht über die Kirche Mariä Empfängnis Neubeueren.
Katholisches Pfarramt Neubeuern
Marktplatz 9
83115 Neubeuern
Ich stehe vor der Kirche, eine recht ungewöhnliche Kirche. Sie sieht fast aus wie eine kleine Burg. Der Turm, zum Teil noch von der Vorgängerkirche unverputzt und man erkennen genau die großen Steine. Oben eine leicht schräges Dach. Wie eine Burgbefestigung. Am Turm eine Große Uhr, damit man schon von weitem sieht welche Stunde es geschlagen hat. Das Kirchenschiff dagegen sieht etwas moderner aus. Es ist gelb verputzt und an der einen Wand sehe ich ein riesige Wandbemalung. Es zeigt Jesus und dahinter die Mutter Maria. Teile des Lebens von Jesus. Große Fenster sind im Kirchen Gebäude und ich laufe in Richtung Türe. Die Türe ist offen, also ist heute keine Zeit für Wunder, denn da war die Türe ja immer fest versperrt.
In der kleinen Kirche mit recht historischen Holzbänken sehe ich vorn einen Hochaltar. Er stammt aus dem Jahre 1776 und wurde von Josef Götsch aus Bad Aibling entworfen. Der Altar wurde mehrmals umgestaltet, Teile wurden entnommen und später wieder angefügt.
Das Altar Bild zeigt zwei Putten die einen Vorhang öffnen. Dort sieht man dann Gott Vater schwebend und seine Hand schützend über die Welt haltend. Darunter Gottes Sohn auf dem Arm seiner Mutter. Man sieht das Maria Monogramm da die Kirche ja ihr geweiht ist und weitere Heilige auf diesem Bild wie zum Beispiel den Heiligen Wolfgang, die Heilige Anna, die Heilige Katharina und den Heiligen Domenikus. Ein recht interessantes und sehenswertes Altarbild.
Der Seitenaltar e, der linke zeigt St. Johannes der Täufer und St. Nikolaus, sie gehörten zur Schiffsbruderschaft. Die Schifffahrt war und ist ja ein wichtiger Teil in diesem Ort.
Auf dem Bild des rechten Altars sieht man den Heiligen Georg und den Heiligen Christophorus, der Eine der Patron der Seeleute und der andere der Fuhrleute. Wichtige Patrone für das Leben in dieser Gemeinde was damals aus Schifffahrt und Handel bestand.
Auf dem Deckengemälde über mir sehe ich Bürgerinnen und Bürger aus Neubeueren in einem Boot, mitten unter ihnen die Mutter Gottes die schützend ihren Mantel über sie ausbreitet. Das Deckengemälde stammt aus dem Jahre 1920 und ersetzte damals einen Originalen Kupferstich der sich dort befand. Oben auf der Rückseite sehe ich die Orgel, auch sie ein richtig kleines Kunstwerk. Ich setze mich eine zeit lang auf eine Bank und lasse das alles auf mich einwirken. An den Bänken sehe ich die Namen der Bürger Neubeuerens die dort saßen oder heute noch dort sitzen. Ein richtiges Kleinod diese Kirche, viel Glanz und viel Geschichte und es gab hier ja auch schon Wunder , heute leider keines. Oder doch? Ich trete aus der Kirche, laufe noch eine Runde um sie herum, stehe wieder vor dem Brunnen. Laufe zu meinem Auto, denn es gibt ja noch mehr zu erkunden.
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Alicia8 12.03.2011 21:15
basti.b2 07.02.2011 17:29
AnnaHaeberle 31.10.2010 01:28
Katholische Kirchen haben einen besonderen Charme.
LoloMay 29.10.2010 09:15
duderally 14.10.2010 11:34