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Erfahrungsbericht

für Kigali Serena Hotel, Kigali
4 Sterne Super Fitnessbereich Bericht mit Bildern
44 von 44 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro sehr gut ausgestatteter Fitnessbereich, reichhaltiges Frühstücksbüffet

Kontra Service beim Frühstück, etwas abgewohnt

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

thombe Seit 1 Dez 2003

Schreibe meist über Bücher, Lebensmittel, Hotels und Spielzeug. Fragebögen bewerte ich nicht, die... mehr

22 Mitglieder vertrauen mir

Auf unserer Tour durch Afrika machten wir auch einen Abstecher nach Ruanda. Ruanda dürfte einigen noch in schlechter Erinnerung sein. Grund ist der Genozid 1994. Doch mittlerweile hat sich Ruanda zu einem Vorzeigeland in Afrika gewandelt. Das viele Geld, das wohl aufgrund des schlechten Gewissens der Weltgemeinschaft geflossen ist, wurde scheinbar sinnvoll angelegt. Jedenfalls ist Ruanda eines der saubersten und sichersten Länder Afrikas. Wir waren in der Hauptstadt Kigali. Wenn man Touren zu den Berggorillas unternehmen will, braucht man von dort ca. 3 – 4 Stunden (Oneway). Übernachtet haben wir im (noch) ersten Haus am Platze, dem Hotel „Serena“.


DATEN

Hotel Serena
Avenue de l' Armee
Kigali
Tel.: +250 788 184500
http://www.serenahotels.com/serenakigali​/


LAGE

Das Hotel liegt im erweiterten Zentrum der Stadt, welche sich auf mehrere Hügel und Täler verteilt. Die Gegend ist etwas ruhig (Wohn- und Geschäftsviertel), Nachtleben ist dort nicht in unmittelbarer Nähe. Zu Fuß braucht man zu belebteren Straßen ca. 15 Minuten. Der Flughafen ist zwar nur 10 Kilometer entfernt, das Taxi braucht aber dafür locker 30 – 45 Minuten.


ALLGEMEIN

Das Hotel ist recht groß und verwinkelt. Ich musste schon eine Weile durch die Gänge laufen, um z.B. vom Zimmer nach unten zu kommen. Außerdem fanden zur Zeit unseres Aufenthaltes Bauarbeiten statt, das Hotel wird gerade renoviert.
Die Rezeption ist etwas versteckt links in einem Gang direkt hinter dem Eingang. Sie ist 24 Stunden besetzt. Dort kann man auch Geld tauschen. US-Dollar werden gern genommen, aber nur solche, die aus den Serien 2002 oder jünger sind.

Neben der Rezeption ist ein Souvenirshop, der mir in der Auswahl allerdings nicht so zugesagt hat. Er ist von 8.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

Ein richtige Lobby gibt es nicht. Es stehen nur ein paar Sessel im breiten Gang zum Fahrstuhl. Dort liegen jeden Morgen auch immer die Nachrichten in deutscher, englischer und französischer Sprache aus.


ZIMMER

Das Zimmer wirkte auch aufgrund der Möbel etwas dunkel. Außerdem ist die geplante Renovierung auch nötig, denn ein bisschen abgewohnt war es auch (insbesondere der Teppich vermittelte diesen Eindruck).
Im Zimmer waren ein großes Bett mit ausreichend harter Matratze, ein kleiner Schrank mit Minibar, ein großer Kleiderschrank mit elektronischem Safe und ein Schreibtisch mit Föhn (!).
Die in der Minibar erhältlichen Getränke waren erfreulich günstig. Alkoholfreie Getränke kosteten ca. 2 Euro, Bier zwischen 2,50 und 4 Euro (einheimisch / international).
Das TV-Gerät war nicht das neueste Modell und auch die Empfangsqualität war schlecht. Als deutschsprachigen Sender gab es nur DW-TV.
Gut war, dass WLAN im ganzen Hotel kostenlos ist. Allerdings ist die Empfangsqualität unterschiedlich gut, da es mehrere Sender gibt. Man muss sich dann immer mal wieder neu einwählen.
Nervig war hingegen die laute Klimaanlage.
In Sachen Sauberkeit gab es etwas zu meckern. Zwar kam „Housekeeping“ zweimal am Tag, aber eine Stelle im Zimmer wurde anscheinend von allen Kräften übersehen. Ein kleines Holstück (Zahnstocher o.ä.) lag in einer Ecke und blieb dort auch während der ganzen Zeit meines Aufenthaltes (4 Nächte).

Das Badezimmer war auch etwas dunkel, aber recht groß. Darin waren eine Badewanne, eine Dusche, ein WC und ein Waschbecken mit großem Waschtisch. Es lagen viele Kosmetika bereit. Die Handtücher waren groß und die Qualität war OK.
Es gab kleinere Gebrauchsspuren zu entdecken, so dass die Renovierung auch hier nicht verkehrt wäre.
In Sachen Sauberkeit konnte ich hier keine Mängel entdecken.


FRÜHSTÜCK

Frühstücken konnte man von 6.30 bis 10.00 Uhr im Restaurant „Milima“ Es gab eine sehr reichhaltige Auswahl an frischen warmen Speisen, süßen Sachen, Obst und Müsli. Dagegen fielen das Käse- und Wurstbüffet etwas ab. Trotzdem war es das beste Frühstücksbüffet während meiner Afrikatour.
Sitzen konnte man übrigens drinnen und draußen.
Der Service war nicht so toll. Die Angestellten waren zwar bemüht, aber sie haben es dann doch nicht immer wie gewünscht auf die Reihe bekommen. So wurde mal eine Bestellung vergessen oder auch falsch gebracht. Stattdessen waren sie beim Abräumen ganz „groß“. Manchmal war man noch nicht einmal fertig, und trotzdem wurde schon abgeräumt.


RESTAURANTS

Neben dem Restaurant „Milima“ gibt es auch noch das „Sokoni“.

Im „Milima“ konnte man neben dem Frühstück auch zwischen 12.30 und 14.00 Uhr sowie 18.30 bis 23.00 Uhr etwas essen. Wir waren einmal über Mittag dort. Es gab ein Lunchbüffet, welches keine Wünsche offen ließ. Die ohnehin schon reichhaltige Auswahl an warmen Speisen vom Frühstück wurde noch einmal gesteigert. Das meiste von dem, was ich dort gegessen habe, war auch von guter Qualität.

Das „Sokoni“ ist direkt am Pool. Dort geht die Auswahl mehr in Richtung Fast Food. So kann man dort Pasta, Burger und Sandwiches essen. Die Preise liegen so zwischen 6 und 8 Euro für derlei Speisen. Die Qualität ist naja, im Vergleich mit Deutschland etwas schlechter, aber man kann es essen. Bier kostet übrigens ca. 1,50 Euro für einheimische 0,33l.
Im „Sokoni“ spielt sich übrigens auch das „Nachtleben“ des Hotels ab. Freitags und samstags gibt es dort auch eine Show. Am stärksten besucht ist der Bereich (inklusive Pool) aber sonntags. Dann kommen nämlich einige Familien, die keine Hotelgäste sind, zum Entspannen dorthin.


FITNESS

Das Hotel besitzt einen außergewöhnlich gut ausgestatteten Fitnessbereich. Dieser besteht aus Kraftraum, Sauna (bei den Temperaturen) und Pool.

Am Pool gibt es einige Liegen und man bekommt auch Badetücher kostenlos.

Die Sauna habe ich nicht genutzt, es war mir draußen schon warm genug.

Der Kraftraum ist von 6.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Er enthält sehr viele Geräte, sowohl für die Schulung der Ausdauer als auch für die Kraft. Die Geräte waren recht neu und es war auch immer eine Servicekraft vor Ort, die einem eventuell die Funktionsweise der Geräte erklären konnte. Wasser und Handtücher wurden zur Verfügung gestellt. Nicht so gut fand ich, dass das Großreinemachen während der Trainingszeiten gemacht wurde. Ich war gegen 7.00 Uhr am trainieren, als die Putzkolonne kam. Das kann man auch anders organisieren.


PREISE

Die Raten schwanken recht stark. Wir haben 220 USD pro Nacht mit Frühstück bezahlt. Für eine Hotel dieser Kategorie noch in Ordnung.


FAZIT

Wenn die Renovierung abgeschlossen ist, wird der Standard noch weiter steigen. Aber auch so schon zu empfehlen.


Bilder

für Kigali Serena Hotel, Kigali
Serena Hotel, Kigal
Blick aufs Bett
von thombe thombe
Serena Hotel, Kigal

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Kommentare

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  • t.schlumpf 06.12.2011 17:23
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • duderally 27.07.2011 14:00
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • ciao2002 11.07.2011 11:00
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Kigali kenne ich nur aus einem Buch "Kuchen backen in Kigali". LG, Daniela

  • flubber 10.07.2011 16:32
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Miss_Piper 09.07.2011 19:59
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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