Kieler Förde

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Bademöglichkeiten an der Kieler Förde

4  27.08.2002

Pro:
für jeden etwas dabei

Kontra:
kein mittelmeerklima

Empfehlenswert: Ja 

matez

Über sich:

Mitglied seit:19.08.2002

Erfahrungsberichte:5

Vertrauende:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 33 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Einleitung
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Die Kieler Förde ist eine spitze Bucht, die aus der Ostsee heraus bis nach Kiel hinein ins Landesinnnere zeigt und sowohl an der West- als auch an der Ostküste viel zu bieten hat.

Dort wo sie abschließt, befindet man sich direkt an der sogenannten Hörn mitten in der Kieler Innenstadt, wo auch die über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Hörnbrücke steht, die aufgrund ihrer Seilzugkonstruktion immense Steuergelder verschluckt hat. Genau an dieser Hörn befindet sich auch der Hauptbahnhof mit angeschlossenem Kino und Freizeitkomplex, dem "Cap", die Fähranleger der Fördeschiffahrt für die Hafenrundfahrt sowie nach Friedrichsort, Laboe oder Schilksee, der Multimedia-Campus mit einem architektonisch sehr maritimen modernen Stil sowie diverse Baustellen, auf denen goße Gebäude für Büros und Wohnungen entstehen sollen.

Der Blick von hier aus ist recht nett, denn man sieht neben der typischen Kieler Skyline mit Rathaus, Nikolaikirche und den großen HDW-Kränen an der Werft, die großen Fähranleger der Colorline und der Stenaline.

Doch um beim Thema zu bleiben, ich schreibe schließlich zu den Schwimm- und Bademöglichkeiten, möchte ich diese nun von der Hörn aus abarbeiten.

Man kann sich nun entscheiden, am Westufer der Hörn zu bleiben, oder schließlich am Ostufer einige nette Strände aufsuchen.

Westufer
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In Kiel als solches kann man wegen der Hafenanlagen schlecht baden gehen, der nächste Ort wäre die Seebadeanstalt Düsternbrook, die direkt am Hindenburgufer gelegen ist und auch Eintritt kostet. Wer jedoch etwas mobiler ist und sich per Fahrrad, Bus oder Auto etwas bewegen kann, der fährt zu einem der Strände. Der nächste von Kiel aus gesehen ist der Falkensteiner Strand, der am Friedrichsorter Leuchturm beginnt und bis zum Schilkseer Hafen reicht und ca. 5-6 km lang ist.
Der erste Strandabschnitt ist leicht von der Fördestraße aus erreichbar, entweder direkt aus Friedrichsort heraus Richtung MAk zum Leuchturm oder später an der Kreuzung Pries hinunter Richtung Wasser. Falkenstein ist geprägt von einem Deich, dem Olymischen Kinderdorf, hellem 200 m breitem Sandabschnitt, einige Stranddünen mit geringem Windschutz und vielen Sandbänken, die besonders Familien anlocken, da so die Kinder sicher im Wasser spielen können und eine Surf- und Segelsschule gibt es auch. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf das andere Ufer nach Laboe, jedoch ist es doch zu weit und verboten, um dort hinüber zu schwimmen!

Wenn man weiter nach Norden fährt (oder am Strand entlang geht), kommt man Richtung Schilksee an einem kleinen Abschnitt mit Steilküste vorbei, hier ist der Strand aber so steinig, dass es hier fast wenig besucht ist und wenn , dann von Hundebesitzern oder FKK Leuten. Danach aber findet man den Schikseer Strand, der durch eine vorgelagerte Mole etwas geschützer ist. Der Sand ist hier noch steinloser als in Falkenstein, aber er ist nur ca 60 m breit. Hier gibt es dann auch Strandkörbe zu mieten sowie einen Tretboot-Verleih. Bekannt ist dieser Strand für Beachvolleyball und Szenetreff bei den Jugendlichen.

Der nächste Strand kommt dann nach dem Schilkseer Hafen erst wieder zwischen Schiksee und Strande , dieser Abschnitt ist ca. 500 m lang und als "Hundestrand" bekannt, aber Hunde dürfen hier schon seit 10 Jahren nicht mehr rauf! Im Grunde ist es auch nicht wirklich schön so zwischen den Häfen und an einem sehr steinigen abfallenden Stück, ohne jede Aufsicht, Pommesbude oder Strandkorb.

Mehr zu empfehlen ist da auch schon die letzte Bademöglichkeit direkt am Westufer der Kieler Förde, dem Strander Strand. Hier gibt es wieder zahlreiche Strandkörbe, mehrere Badestege, jedoch sind die Parkmöglichkeiten direkt im Ort zu sehr begrenzt, kosten Geld und man muß hier für den Strand ca. 1,50 Euro bezahlen.

Weiter nördlich von Strande findet man noch den Bülker Leuchturm mit angelagertem Surferstrand, wo aber nicht gebadet wird und danach eigentlich weiter schöne Strände und Steilküsten, an denen aber das Klärwerk der Stadt Kiel ins Meer mündet und diese deshalb nicht zum Baden gedacht sind.
der nächste Badestrand käme dann in Dänisch Nienhof (wir sind jetzt ca. 15 km von Kiel entfernt), diesen zähle ich aber einfach mal nicht zur Kieler Förde dazu...

Sind wir nun an äußersten "Badegrenze" der Förde am Westufer angelangt, fahren wir wieder nach Kiel hinein an die Hörn, um von dort die ganze Tour am Ostufer neu zu starten.

Ostufer
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Am Ostufer kann man leider nur weit außerhalb von Kiel ins Meer gehen, da sich hier die großen Werftanlagen der HDW, die Schwentinemündung sowie die Hafenanlagen für die Güter, die in die östliche Ostsee nach Litauen oder nach St. Petersburg gehen, befinden.
Den ersten brauchbaren Strand gibt es in Mönkeberg 5 km außerhalb, einem kleinen Ort mit kleinem Strand, ca. 20 m breit und 200 m lang, also eher nicht zu empfehlen. Weiter die Küste entlang, wo man von Mönkeberg aus auch mit dem Fahrrad wunderbar an der Küste entlang radeln kann, kommt man als nächstes nach Kitzeberg (gekannt durch den Golfplatz) , einem sehr steinigen Strand ohne extras, ca 70 m breit und wegen der Steine auch nicht besonders schön.

Der nächste schöne Strand befindet sich in Heikendorf kurz hinter Mönkeberg, dort gibt es sehr wenig Steine, viele Strandkörbe, eine DLRG und eine Badeinsel. Der Abscnhitt ist ca. 1 km lang und gut 120 m breit. Typische Strandbesucher sind hier ältere Herrschaften, Familien und die Campingplatzbewohner.

Die nächste Bademöglichkeit ist dann auch die letzte an der Kieler Förde am Ostufer. Sie beginnt direkt am Laboer Hafen und findet kein Ende. Der Strand ist so gut wie steinlos und reicht 8 km lang an Marina Wentorf vorbei bis nach Schönberger Strand und noch weiter.
Die besonderen Eigenschaften sind, dass es hier auch ziemlich lange sehr flach ins Wasser geht und somit besonders für Kinder geeignet ist. Hinter dem bekannten Laboer Ehrenmal und dem Museums-uboot sieht man häufig Surfer und Kitesurfer, aber zum Baden ist ab hier jeder Winkel geeignet.

Der Vorteil des Ostufers sind die Abende, an denen man noch lange die Sonne genießen will, weil es am Westufer durch die Steilküste oder die Bäume schnell schattig wird.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Alli_aus_K

Alli_aus_K

12.08.2003 18:04

Sehr schöner Bericht! Und die Ostsee ist so warm wie lange nicht mehr. Am besten gefällt es mir am Falkensteiner Strand.

Tom-Travel

Tom-Travel

23.12.2002 13:29

Sehr guter Bericht ! Ich komm da bald mal hin, aber dann ist es zu kalt !!!

77-matze

77-matze

21.11.2002 15:07

super bericht!

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