Kenia - Allgemeines

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Regenzeit wenn die Natur zu neuem Leben erwacht

5  21.01.2005

Pro:
Tolles Urlaubsziel, wenn dann unbedingt mit Safari

Kontra:
in der Regenzeit kann man schon mal nass werdeh

Empfehlenswert: Ja 

Eierkuchen70

Über sich: Ciao, Fluch oder Segen. Jahre hat es mir richtig Spaß gemacht, doch ganz viele die mir lieb waren si...

Mitglied seit:25.12.2004

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 158 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Kenia ,eine faszinierende Reise zu empfehlen für alle der Natur verbundenen Menschen.
Es ist nun schon eine Weile her aber es wird immer eine meiner schönsten Reisen sein die ich in meinem Leben gemacht habe.
Als ich begann mit meiner jetzigen Frau unsere Hochzeit zu planen mahnen wir uns vor als Hochzeitsreisen etwas besonderes zu machen, dass uns immer an diese schöne Zeit erinnern sollte. So einigten wir uns auf Kenia.

Urlaubszeit war für Mai angesetzt, dass war zwar die Regenzeit, aber nun mal die Zeit des Hochzeitstermins. Mit den Vorbereitungen auf die Reise mussten wir aber schon im Januar beginnen, mit einem Besuch beim Tropenarzt. Es mussten alle Standardimpfungen aufgefrischt werden. Zusätzlich ließen wir uns gegen Gelbfiber und Hepatitis sowie gegen Kinderlähmung impfen und uns für die folgende Malariaprofiflaxe einweisen.

Nun war die Zeit gekommen und verheiratet war wir auch, also nichts wie ab in den Flieger. Vom München ging’s Nonstop nach Mombasa. Als wir aus dem Flugzeug stiegen bekam mein Kreislauf das erstemal die Luft zu spüren 35 Grad und eine Extreme Luftfeuchte. Im Flughafen angekommen mussten wir 2 Stunden auf die Zollabfertigung warten. Nun begann es das erste mal so richtig zu regnen. Es goss wie aus Kannen. Innerhalb kürzester Zeit war in der Wartehalle alles Land unter du das Wasser stand Knöchel hoch.

Noch der Abfertigung ging es zum Hotel. Abgeholt wurden wir von einem uralten Bus. Die Koffer mussten auf dem Dach reisen und alles im Monsunregen , aber dank unserer Hartschalenkoffern blieb alles trocken. Unser Hotel hieß Severin Sea Logge ein 4 Sterne Hotel. Es lag in einer ausgedehnten Palmenlandschaft direkt am Meer. Es hatte eine schöne Poollandschaft die umringt war von 2 Stockigen Bungalows. Die Rezeption und der Speisesaal sowie die Bars waren nur von einem großen Dach geschützt.

Die Ausstattung der Unterkünfte waren sehr gut. Die hatten ein Zimmer im zweiten Stock eines Bungalows. Es war Top ausgestattet. In der Mitte des Raums stand ein riesiges Himmelbett 2,5 m breit und 2.5 m lang abgeschirmt durch ein riesiges Moskitonetz.

Die ersten 2 Tage waren sehr durchwachsen. Den ganzen Vormittag regnete es wieder wie verrückt und am Nachmittag war wieder Sonnenschein aber eine extrem hohe Luftfeuchte. Unsere Badesachen hingen den nächsten Tag genauso nass noch auf der Leine wie wir sie aufgehängt hatten.

Am dritten Tag begann unsere 3 Tage dauernde Safari. Los ging’s mit einem neuen Toyota Kleinbus mit einem komplett nach oben Ausstellbahren Dach. Wir waren zu fünft im Bus.
Das erste Ziel war der Nationalpark Tsavo Ost mit Affen Zahn ging’s über sandige Scheichwege. Oft mussten wir eine stoppen, weil Elefanten unseren Weg kreuzten, die haben eben Vorfahrt. Es gab viel zu sehen. Weiter ging es in die Hochebene Taita Hills. Unsere erste Übernachtung. Untergebracht waren wir in einem Hiltonhotel. Die Hotelanlage stand auf beeindruckenden 20m hohen Säulen auf denen Bungalows gebaut waren die durch Hängebrücken miteinander verbunden waren.


Die erste Nacht war sehr laut. Der Bungalow hatte eine riesige Glaswand durch die man die Weiden der Tiere die schwach beleuchtet waren sehen konnte. Es wimmelte ur so von Tieren.
Den meisten Lärm machten aber die kleinen Tiere die man nicht sehen konnte tausende Grillen spielten die ganzenacht ein lautes Lied. Am frühen Morgen ging es 7 Uhr weiter.

Nun ging es auf zum Amboselinationalpark an der Grenze zu Tansania am Fuße des Kilimandscharos. Den ganzen Nachmittag durchstreiften wir dem Park viele große Herden von Elefanten, Büffeln, Zebras und Gazellen kreuzten in nächster Nähe unsere Wege. Bedrohlich sah es immer aus wenn ein Elefantenbulle kam. Sie blieben immer auf den Wegen vor dem Auto stehen trompeteten Laut, dass man genau wusste wer hier der Boss ist und zogen erst dann weiter Ihrer Wege. Der Schnee bedeckte Kilimandscharo musste natürlich mit auf viele Fotos.

Die zweite Nacht verbrachten wir in einer Hotelanlage im Amboselipark. Dort konnte man sich überall frei bewegen weil das Objekt durch einen hohen Zaun geschützt war. Vor allem war man geschützt aber nicht vor Affen. Die waren überall. Man müsste alles festhalten, denn sie waren super dreist. Einmal kurz vom Tisch aufgestanden hatten sie den Kaffee ausgetrunken. Ein Affe stahl mir sogar als ich am Tisch in der Bar saß meine Gummibärentüte direkt aus der Hand. Die Angestellten Beschossen sie immer mit einem Katapult und kleinen Steinchen, das hielt sie aber nicht ab nach einer kurzen Flucht wieder zu kommen. Alles was unter den Tisch viel wurde von einer Art kleiner Fettchen entsorgt, die genauso wenig menschenscheu wie die Affen waren.

Am Abend saßen wir dann auf einer Anhöhe vor einem Teich und beobachteten die in der Nacht aus den Tümpeln kommende Flusspferde, die zusammen mit Büffeln direkt vor der uns grasten.
Am Morgen ging es dann 6 Uhr in der Morgendämmerung auf zur Frühsafari. Die Savanne erwachte. Man sah Löwen und Geparden mit Ihren Jungen , Leoparden die auf Bäumen saßen, Hyänen die gelangweilt am Wegesrand saßen und vieles mehr. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es nun wieder Richtung Mombasa. Einen Teil der Rückstrecke durch Tansania musste ein bewaffneter Grenzposten mitfahren zur Sicherheit. Vorher machten wir noch einen Ausflug zu einem Vulkan und durchstreiften den Nationalpark Tsavo West.

Durch die Regenzeit war die Natur überall zu neuem Leben erwacht. Die Savannen waren grün und überall sah man Blüten in allen Farben. So entstanden auf der ganzen Reise malerisch anmutende Landschaften. Die Tiere waren nicht wie man es so aus den Dokumentationen aus dem Fernsehen kennt zu riesigen Herden zusammengefasst, sondern zogen in kleinen Grüppchen durch die Savanne. Eine Safari ist in dieser zeit wohl am schönsten.

In Mombasa angekommen sagte man uns im Hotel, dass es die letzten 3 Tage komplett nur geregnet hatte, wir aber zum Glück mit unserer Safari diese Zeit überbrückt hatten. Unterwegs bei der Safari war eigentlich kein Regen gefallen.
Die restliche Zeit unseres Urlaubs wollten wir uns eigentlich etwas Ruhe gönnen aber hier gab’s so viel zu sehen.

Einen Tag machten wir eine Rundfahrt durch Mombasa mit Besuch des Hafens. Dort wurden die Schiffe noch zum größten teil per Hand abgeladen und vom Trägern auf dem Kopf auf die Lkws verteilt. Weiter ging es durch die Stadt zu den bekanten Elefantenstoßzähnen, zum Palast des Präsidenten und zum Einkaufen in die Stadt. Der Besuch des Fleischmarktes war schon makaber und nichts für empfindliche Magen. Es roch schon etwas ranzig, denn Kühlgeräte gab es nicht. Besser war da schon der Gemüsemarkt. Dort gab es eine Auswahl an Obst wie man sie hier zu Lande nicht kennt.

Dann machten wir einen Ausflug auf eine Krokodilfarm eines Schweizers. Dort wurden wir von einem Schwarzen der im perfekten Schweizer Dialekt sprach geführt. Man konnte sich mit kleinen Würgeschlangen und Krokodilen anfreunden und fotografieren lassen.
Von dort aus ging es mit einem Segelkahn durch die Mangrovensümpfe. Man sah Krokodiele und Wasserschlangen. Zu trinken gab’s Kokoswein gegehrt in der Frucht
Zurück auf der Farm ging es in ein nahes Dorf der Maasais die dort einen Tanz zeigten und selbst gebaute Jagtutenseilen verkauften.

Einen Tag fuhren wir in den Tierpark von Mombasa. Dort wird in einem Versuchsprojekt Muttererde erzeugt um die Erde fruchtbarer zu machen. Mit Hilfe eines Australischen Laubbaum und einer Art großer Tausendfüßler die das Laub der Bäume fressen und so Humos erzeugen. Die Tausendfüßler waren fast 10cm lang und schwarz mit roten Füßen und hatten einen schönen Masageeffekt wenn man sie über den Arm laufen ließ.

Ein schöner Ausflug war auch die Fahrt mit einem Glasboot zum Korallenriff. Durch den Glasboden sah man schon viel aber schöner wurde es beim Schnorchelgang. Man kann sich kaum vorstellen was es dort für eine Vielfältigkeit von Fischen, Seepferdchen, Krebsen, Seegurken und Seesternen gab. Ich konnte einfach nicht genug bekommen. Leider habe ich mir dann auch dabei einen schönen Sonnenbrand geholt.

Ich kann nur sagen das Kenia immer wieder einen Urlaub wert ist.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
calimero1111

calimero1111

30.05.2014 19:07

9 jahre seit diesem Bericht... :-)

Happy_Biene

Happy_Biene

23.05.2014 13:54

sh und lg ;)

meinemiamaria

meinemiamaria

20.05.2014 16:16

Da war ich noch nicht !

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