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Reise nach Tschernovtzy / Ukraine mit Kaufmann Reisen

1  09.09.2011

Pro:
nichts

Kontra:
alles, siehe text oben

Empfehlenswert: Nein 

Details:

Komfort:

Service beim Ticketkauf / Vorverkauf:

Service bei der Fahrt:

mehr


Managerin55

Über sich:

Mitglied seit:09.09.2011

Erfahrungsberichte:1

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Am 27.08.11 habe ich in dem Reiseunternehmen Maier Reisen (Vermietler der Fa. Kaufmann Reisen GmbH) eine Anfrage über eine direkte Fahrt ohne Umsteigen von Bayreuth nach Tschernovzy / Ukraine gestellt. Ich bekam auch eine freundliche, positive Antwort, demzufolge habe ich dieses Fahrt gebucht (Hin-Rückfahrt). Diese Aussage entsprach jedoch nicht der Wahrheit, es gibt keine direkte Busverbindung nach Tschernovtzy! Siehe dazu weiter unten.
Mir wurde die HandyNr. des Busfahrers für evt. Rückfragen bez. Fahrtzeiten ausgehändigt. Bei meinem Anruf am Vortag bekam ich aber eine sehr unfreundlicher Antwort vom Fahrer des Buses - ich sollte beim Erholen nicht stören und zu gegebenen Zeiten anrufen (?).
Dieses Bus kam in Bayreuth mit einer Verspätung von 2,5 Std. an.
In Konopniza bei Lviv kamen wir gegen 7 Uhr an. Hier sollte ich umsteigen und mit altverrostetem s.g. Mini-Bus mit Anhänger weiter nach Tschernovzy fahren. Der freundlicher Fahrer Sascha war bereits vor Ort, das Gepäck wurde auf einen Anhänger umgeladen (der sehr dreckig war so dass mein Koffer entsprechend auch dreckig wurde, bei der Rückfahrt sogar nass, die Kleidung, Medikamente u.a. Utensilien im Koffer wurden auch nass da über eine undichte Plane reinregnete).
Die weiteren Fahrt verzögerte sich jedoch um 4 Stunden. 5 Fahrgäste u.a. ein schwer behinderter jungen Mann Alexander N.(RIEDL-Reisen) mussten auf 2 andere Fahrgäste warten. Diese sollten allerdings nur zum Bahnhof in´s ca. 10km entfernten Lviv gebracht werden. In Konopniza gibt es ein s.g. Office der Fa. Kaufmann & Co. mit Vertreterin Olga Pavlovna, diese 10km-Fahrt könnte man durch diese Organisation erledigen, um die Wartezeiten zu vermeiden!
Des Weiteren sollte ich mich lt. Reisebestätigung für die Rückfahrt registrieren lassen, ich versuchte sofort in Konopniza / Lvov mich anzumelden, dies war jedoch nicht möglich. Am Montag, 5.09.11 habe ich mit der Vertretung der Fa. Kaufmann in Kiev telefoniert und musste erfahren dass ich in der Passagierliste fehlte und ob ich unbedingt am 6.09.11 fahren will, da die Busse bereits voll sind. Nach intensivem Gespräch habe ich jedoch eine Zusage für die Fahrt nach Deutschland erhalten. Meine Bitte um einen Platz vorn am Fenster wurde jedoch nicht berücksichtigt, ich bekam einen letzten Platz, auf der Rückbank ohne umklappbare Rücksitze. Auf diesem Platz kann man überhaupt nicht sitzen und gar nicht 22 Std.! Abgesehen davon, das ich zu 60% schwerbehindert bin.
Am 6.09.11 wurde ich zusammen mit den anderen 2 Fahrgästen durch Fahrer Sascha um 15 Uhr aus Tschernovzy abgeholt und mittels „Sammelfahrt“ durch verschiedene Orte u.a. Truskavetz und auf unmöglichen, schlechten Strassen (bekannt!) gegen 22:30 Uhr nach Konopniza gebracht. Es folgten wieder Wartezeiten auf 3 Busse aus Odessa u.a. Ortschaften.
Gegen 4 Uhr hatten wir die Grenze der Ukraine erreicht und später begann eine sehr lange Reise über Polen nach Deutschland. An der deutsche Grenze sind wir um 16 Uhr „gelandet“, in Bayreuth habe ich mein Reiseziel um 22:30 Uhr am 7.09.11 nach 22 Std. Fahrt endlich erreicht.
Sonstiges: in Bus auf der Rückfahrt habe ich durch mehrere Anfragen an die Busbegleiterin Natascha ein anderen Sitzplatz doch bekommen.
Dieser Bus hat keine Tische, die Sitze sind eng angebracht, haben keine Zwischenlehne, die Ablagen für das Handgepäck sind ebenfalls sehr eng und voll gepackt, so dass ich meine Handtasche und den Beutel mit Speisen für unterwegs zwischen den Beinen für 22 Std. deponieren musste.
Bei Hinfahrt Busbegleiterin Christine kümmerte sich weniger um Fahrgäste, viel mehr um ihr gesundes Schlaf auf 4 Vordersitze, obwohl der Schwerbehinderte Alexander N. sich im hinteren Busteil auf engen Platz quetschen musste. Nicht zuletzt: sind solche Transportmittel wie Sascha´s Mini-Bus sowie andere Kaufmann´s-Busse für Gehbehinderte gar nicht geeignet.
Die Bustoiletten sind alt und befinden sich in schlechtem hygienischen Zustand.
Der Fahrer (Bus Hinfahrt) rauchte rücksichtlos während der Fahrt am offenem Fenster und der Rauchqualm sowie die Kälte zogen sich ins Businnere (wenn man nicht rauchte, wurden währen der Fahrt Sonnenblumenkerne verspeist, das Lenkrad wurde dann mit nur einer Hand betätigt).
Einer der 3 „Kaufmann Busse“ hatte während der Fahrt eine technische Panne, die bereits vor der Reise vermutlich bekannt war. Auf die schwarze Wolke wurde der Busfahrer durch einen Passagier hingewiesen! Die Reparaturarbeiten haben als Folge 4 Std. Verspätung.
Ich frage Sie, ist das Service?? Möchten Sie gern unter diesen Bedingungen reisen?
Werden diese unzumutbaren Zustände toleriert, weil man doch „nur nach dem Osten“ fährt?? (siehe auch Bericht von mr.detroit über Kaufmann Reisen GmbH v.
1. September 2008)

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